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- Feb. 2003
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So, Vater ist wohl gerade "eingerückt". sprach gestern abend noch mit ihm. er ist ganz ruhig. ein gutes hat die lebenserfahrung. und er musste eher noch für meine mutter mitsorgen, war daher aktiv und beschäftigt die letzten tage, eher als grüblerisch.
morgen früh also die op... freitag nachm./abend fahre ich hin.
vor allem aber grüße und erstmal weiter guten verlauf euch in der chemo, und danke fürs teilen der erfahrung bis hier!
Freitag 12:30
Ich fahre erst morgen. Heute wäre noch zu früh. Der alte Herr hat alles gut überstanden, wie Mutter berichtet. Weitere Auskünfte wurden offiziell noch nicht erteilt, bzw. "hat man noch nicht eingeholt". Beide Elternteile wohl immer noch zu sehr geschockt vom Vorgang an sich:
Bislang kein Kontakt zum Operateur gewesen, sondern nur zu Schwestern (sic!)... . Montag sollen histologische Ergebnisse und so da sein.
Ich hätte insgesamt schon gerne mehr gewußt, auch mehr gefragt, wenn ich es selbst gewesen wäre. Ändert aber nichts. Ich hoffe, dass ich evtl. morgen teils erste qualifizierte Auskunft bekommen kann: Größe, Lage des Tumors, Verlauf der OP, Einordnung der OP und der Erkrankung im Verhältniss zu anderen ähnlich gelagerten Fällen, usw., usf..
Zum Glück hat man sich lieb. Nehme meine Tochter mit. Die freut sich schon auf die Oma. Und auch umgekehrt. Auf den Weihnachtsmarkt wollen sie morgen spätnachmittag zusammen und mit mir. Da gehe ich gerne mit.
Ich habe schon 2x selber gepflegt. Jahrelang. Das gerne gemacht. Ganz bis zum Ende. War keine Last. Ambivalente Gefühle in mir. Wenn das Ende da ist, ist es wichtiger, dass sich ein Leben erfolgreich rundet, als das es weiter dauerte. Und wir dürfen weiterleben. Glücklich sogar.
morgen früh also die op... freitag nachm./abend fahre ich hin.
vor allem aber grüße und erstmal weiter guten verlauf euch in der chemo, und danke fürs teilen der erfahrung bis hier!
Freitag 12:30
Ich fahre erst morgen. Heute wäre noch zu früh. Der alte Herr hat alles gut überstanden, wie Mutter berichtet. Weitere Auskünfte wurden offiziell noch nicht erteilt, bzw. "hat man noch nicht eingeholt". Beide Elternteile wohl immer noch zu sehr geschockt vom Vorgang an sich:
Bislang kein Kontakt zum Operateur gewesen, sondern nur zu Schwestern (sic!)... . Montag sollen histologische Ergebnisse und so da sein.
Ich hätte insgesamt schon gerne mehr gewußt, auch mehr gefragt, wenn ich es selbst gewesen wäre. Ändert aber nichts. Ich hoffe, dass ich evtl. morgen teils erste qualifizierte Auskunft bekommen kann: Größe, Lage des Tumors, Verlauf der OP, Einordnung der OP und der Erkrankung im Verhältniss zu anderen ähnlich gelagerten Fällen, usw., usf..
Zum Glück hat man sich lieb. Nehme meine Tochter mit. Die freut sich schon auf die Oma. Und auch umgekehrt. Auf den Weihnachtsmarkt wollen sie morgen spätnachmittag zusammen und mit mir. Da gehe ich gerne mit.
Ich habe schon 2x selber gepflegt. Jahrelang. Das gerne gemacht. Ganz bis zum Ende. War keine Last. Ambivalente Gefühle in mir. Wenn das Ende da ist, ist es wichtiger, dass sich ein Leben erfolgreich rundet, als das es weiter dauerte. Und wir dürfen weiterleben. Glücklich sogar.
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