Meinungen über den Beruf des Polizisten

Also bei uns Soldaten ist es auch so, dass du nicht in der Vorauswahl scheiterst, sondern 100% eingeladen wirst.
Bei SAZ 12 stehen die Übernahmen sogar extrem gut, weil ein gewisser Prozentsatz von Soldaten gestellt wird. (ist wirklich so)
 
Das hat aber nichts mit der Superqualifikation der SAZ12 zu tun sondern vielmehr damit, dass die Dienstherren einene gewissen Anteil ihrer Stellen nur mit langdienenden Zeitsoldaten besetzen dürfen (sog. Vormerkstellen). Zwischen den Bewerbern in diesem Kreis findet aber auch eine Bestenauslese statt. Nur um am Ende in den (nichtmilitärischen) ö.D. zu kommen, halte ich eine Soldatenlaufbahn aber für eine merkwürdige Empfehlung. Soldat der Bundeswehr sollte man ebenso wie Polizist nur werden, wenn man den Dienst an der Allgemeinheit als seine Berufung betrachtet.
 
Countdown2 schrieb:
Hallo,

wollte mal fragen, was ihr über den Beruf "Polizist" so denkt. Gute Wahl oder doch lieber die Finger davon lassen?

Nunja, ich bin zurzeit noch auf dem Berufskolleg in BaWü, um meine Fachhochschulreife zu machen. Danach habe ich vor, an der Hochschule der Polizei in Villingen-Schwenningen zu studieren und dann im gehobenen Dienst als Polizeikommissar bei der Schutz- oder Kriminalpolizei tätig zu sein.

Die Besoldung ist meiner Meinung nach auch ganz akzeptabel. Einstiegsgehalt im gehobenen Dienst ist etwa 2.000€ netto, in der Ausbildung knapp 1000€ netto in allen 3 Ausbildungsjahren. Dazu kommt noch, dass man ab 27 Jahren in der Regel zum Beamten auf Lebenszeit ernannt wird und dadurch natürlich auch Vorzüge hat. Reich werden kann man aber auch nicht - nicht allzu weit hochgegriffen dürfte bei 4000€ netto Schluss sein.(Nicht, dass das nicht ausreichen würde:D).

Wie passt das denn bitte zusammen ?!
Ausbildung und Studium ?
Ergänzung ()

riverdief schrieb:
Was du auch machen könntest dich 12 Jahre beim Bund als Offizier verpflichten zu lassen (oder 2Jahre ROA, kommt sehr gut an!), danach hast du extrem gute Chancen in den gehobenen Dienst zu gehen, da du dann auch Führungsqualitäten besitzt.
Bei 12Jahren würde dir der Bund sogar nen Studium bezahlen mit vollem Gehalt :D

Das ist so ziemlich der größte Scheiß den man machen kann.
Man geht studieren ist fertig zb. mit Elektrotechnik und dann bedient man 7Jahre lang ein Radar!
Super man hat rein gar nichts davon was man studiert hat und zivil kriegt man auch keinen richtigen Job mehr mit 32 und KEINER ja KEINER Berufserfahrung auf dem Gebiet vor allem keine Entwicklung Forschung etz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, ich habe mich falsch ausgedrückt. Meine natürlich, dass man während der Studienzeit eine Besoldung von knapp 1000€ netto monatlich bekommt.
 
In Bayern sogar etwas mehr, da sich die in jedem Jahr etwas erhöht (allerdings nur bei der Polizei).
 
Weiß hier zufällig einer, wo man in der Regel seine Zeit während eines Praktikums bei der Polizei verbringt und bei welchen Dingen man den Beamten über die Schulter schauen darf? Auf Streife mitgenommen werde ich wohl nicht, obwohl das sehr interessant wäre.^^
Ich frag nächste Woche gleich mal in meiner Schule nach, ob ein Praktikum bei der Polizei auch anerkannt wird. Normalerweise sollen wir insgesamt 3 Wochen in >kaufmännischen< Berufen bis zum Ende des Schuljahres gemacht haben.:D

Ein Praktikum ist wohl der beste Weg, herauszufinden, ob mir der Beruf zusagt oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde de Beruf des Polizisten sehr wichtig, allerdings sind Polizisten oft diejenigen die Ärger bekommen wenn mal etwas schief läuft. Also meiner Meinung nach sollte man diesen Beruf etwas mehr respektieren, da sich diese Leute für die Nation einsetzen.
 
@ spraadhans
Im Vergleich zu was? Im Ergebnis wohl eher nicht.
Im Vergleich zu dem Bildungsgrad den man hat, und das Einstiegsalter. Es ist wohl klar, dass kein Aufsichtratsvorsitzender in den Polizeidienst wechselt.
Mit anderen Worten, im Ergebnis wohl doch!

Quatsch, automatische Beförderungen gibt es im Beamtenrecht nicht.
Vielleicht nicht auf dem Papier, aber die Realität ist halt anders. Meine Freunde, die in dem Beruf sind, sind alle mehrfach befördert worden ohne irgendwas dazu getan zu haben. Außerdem gibt es ja auch noch die automatischen Gehaltsverbesserungen (im 2, 3 oder 4-Jahresrythmus)! Im übrigen ging der Vergleich ja nur darum, nicht beim Chef buckeln zu müssen - bitte meine Beiträge besser lesen!

Dann unterhalte dich mal mit Polizisten, richtig locker dürfte (und sollte) der Job nie werden
Wie schon gesagt, mehrere Freunde in dem Beruf, haben alle einen easy-Job. Sicher geht es auch mal in ein Stadion oder Demo wo es Ärger geben könnte, aber in jedem Beruf gibt es Probleme und hoppla Schichtdienst gibt es auch in der freien Wirtschaft.

Beamte erhalten keine Rente sondern eine Pension, diese ist auch nicht extrem hoch, da sie von bestimmten Faktoren abhängig ist und nebenbei auch Steuern und private KV abgehen
Richtig, Pension - was ja gegenüber der Rente deutlich besser gestellt ist!
Und was die Steuern, Versicherungen und Beiträge angeht - kennst Du jemanden, der das nicht bezahlen muss? Wie und vom welche Anteile bezahlt werden ist eine andere Geschichte, dafür hat ein Beamter aber auch deutliche Vorteile! "Normal" Kassenversicherte müssen sich selbst privat weiter-versichern um die gleichen Leistungen (wie Beamte) zu erhalten, was im Endeffekt deutlich teurer ist als bei Beamten!

Ich will die Beamten ja nicht diskreditieren, wer gut arbeitet, soll auch gut verdienen und am Anfang ist das Gehalt hier und da halt nicht so gut, wenn ich aber Personen vergleiche, die bei gleicher Schulbildung und Abschluss in die "freie" Wirtschaft gegangen sind, und die, die den Polizeidienst gewählt haben, geht es den Polizisten wirtschaftlich allesamt besser!
Was aber nicht heissen soll, dass man als Otto-Normal-Arbeiter oder Angestellter auch mal den Jackpot ziehen kann und somit besser gestellt ist - wird aber wohl die grosse Ausnahme bleiben!

Es bleibt dabei, alles von mit aufgezählte stimmt so!

@ $$mg92$$
Respekt für eine Gruppe ohne diese zu kennen - Nein. Respekt für Leute die man kennt oder von denen man weiss, dass sie ihren Job gut machen - JA, egal was für einen Job!
Respekt muss man sich verdienen, den gibts nicht weil man dies oder das ist.
Immer vorausgesetzt, dass man jeden Menschen respektvoll behandelt, mit den man zu tun hat. Ob das nun die freundliche Verkäuferin an der Kasse bei Aldi ist, oder auch der Polizist, der Dir ein Speed-Ticket ausstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider hast du als Polizist nicht mit der Creme de la Creme der Gesellschaft zu tun. Ich denke, dass das einen mit der Zeit ziemlich abstumpfen kann.

Ansonsten habe ich viele kennengelernt, die diesen Job tatsächlich gewählt haben, um ein bisschen Macht auszüben - daher steht der Beruf bei mir nicht sonderlich hoch im Kurs.

Wobei es sicher auch viele Gegenbeispiele gibt und ich auch froh bin, wenn die Leute da sind, wenn man sie braucht.

Dazu muss man sich wohl wirklich "berufen fühle".
 
Habe zwei Nachbarn, einer ist "normaler" Streifenpolizist, einer bei der Autobahnpolizei.
Beides nette Herren Mitte 50 und absolut korrekt. Der Streifenpolizist ist ein guter Bekannter von mir.
Er hat schon einiges erlebt, ist aber nach wie vor der alte Eisenbahnverrückte ;)
 
Nichts gegen den Beruf des Polizisten, aber ich würde den Beruf nicht wählen, da es nicht der ganz so tolle Beruf ist, wegen Leute von der Strasse abkratzen und so. Zudem wird er vergleichsweise schlecht bezahlt (zumindest solange man auf der Kariereleiter ganz unten ist.

MfG

tmkoeln
 
Seit wann kratzen Polizisten Leute von der Straße? Und bei der Bezahlung sprichst du aus Erfahrung oder einfach mal so ins Blaue hinein behauptet?
 
@spraad
Naja, in zahlen keine Ahnung, aber für die harte Arbeit die sie leisten, Schichten, sich mit lauter Idioten anlegen zu müssen... Nach den Aussagen in diesem Thread, sind sie schon unterbezahlt...
 
Darüber kann man ja streiten aber bitte nicht ohne das jemals einer von euch eine A-Besoldungstabelle überhaupt angeschaut hat und sich im Klaren ist, dass ein Beamter weniger Abzüge als ein Arbeitnehmer hat. Der Job ist u.U. gefährlich, anstrengend dafür aber auch sicher und im Schnitt mäßig gut bezahlt.
 
Ich habe mich nun übrigens entschieden, Polizist zu werden.

Wie einige mir geraten haben, nochmals in mich zu gehen und mir das genau zu überlegen, habe ich diesen Rat befolgt und ja, ich möchte diesen Beruf ergreifen.:)

Die Bewerbungsunterlagen sind bereits besorgt, die Bewerbung geht nach dem Urlaub raus. Auf die Einstellungstests bereite ich mich sportlich nun schon seit 4 Monaten vor, logisches Denken, mathematisches Grundrechnen und andere, in den Tests vorkommende Aufgabengebiete übe ich nun seit zwei Wochen regelmäßig mit einem auf die Einstellungstests abgestimmten Buch und Software.

Ich werde mich wohl für den mittleren und gehobenen Dienst bewerben, wobei ganz klar Letzterer mein Ziel ist und ich mir auch buchstäblich den A**** aufreißen und alles geben werde, um das zu schaffen. Normalerweise bin ich eher der Typ, der sich auf Prüfungen, Tests. etc. recht spärlich und kurzfristig vorbereitet, aber so eine Motivation, wie ich sie für das Auswahlverfahren der Polizei aufbringe, kenne ich gar nicht von mir.:D

Grüße
 
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