MESH Netzwerk aufbauen

Hazling

Ensign
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Hallo zusammen,
ich würde mir zu Hause gerne ein MESH Netzwerk aufbauen. Das Netzwerk soll über mehrere Stockwerke gehen und hat folgende Voraussettzungen:

Aktuelle Situation:
1. Das Internet kommt vom Nachbarhaus. Dort steht eine Fritzbox 7590 (DSL 300 MBIT Telekom) und versorgt das Haus meiner Eltern u
und auch unser Haus hier. Es liegt ein CAT5e Kabel von drüber hier rüber. Ich weiß das ist nicht optimal, soll jetzt aber erstmal als gegen hingenommen werden. In den nächsten Monaten wird dieses DSL durch einen Glasfaseranschluss der Telekom ersetzt.

2. Hier im Haus nutze ich das Internet über alle Stockwerke verteilt. Ich habe im Keller einen Router, im 1. Obergeschoss einen Router und im 2. Obergeschoss einen Router. D.h. diese Stockwerke sind mit Kabeln versorgt. Im Ergeschoss liegt aktuell kein Kabel und es ist auch nicht einfach dort eines hinzulegen, soll aber auch erstmal zweitrangig sein. Ich hatte die ganze Zeit in den WLAN Settings der Router die gleiche SSID mit gleichem passwort vergeben, was aber nur suboptimal funktioniert hat, daher will ich jetzt was ändern.

3. Da die Fritzbox im anderen Haus realtiv isoliert in Heizungskeller steht will ich diese eigentlich nicht als MESH master nehmen und ich will das MESH auch erstmal nur in diesem zweiten Haus hier aufspannen. D.h. ich bin nicht an AVM Hardware gebunden, sondern frei in der Wahl für mein Netzwerk.

Grundsatz bzw. Verständnisfrage:
Wenn ich hier im Haus jetzt z.B. in jedem Stockwerk ein MESH Gerät hinstelle und dieses per Kabel ans Netzwerk anschließe (z.B. TP LinK DECO BE65 oder BE85 o.ä.) kommunizieren diese dann über das Kabel miteinandern, oder versuchen die erstmal über WLAN miteinander zu kommunizieren? Wenn es über Kabel geht würde ich mich ja auf eine Geschwindigkeit von "nur" 1MBIT beschränken aufgrund der CAT5e Kabel die hier im ganzen Haus liegen. die Geräte selbst könnten ja WIFI 7 und wären über WLAN ja wesentlich schneller in der Kommunikation untereinander. Ich könnte dann ja einen Switch an das DECO System anschließen und wäre nicht durch das Kabel eingeschränkt.

EDIT: ich glaube ich habe gerade gelernt, dass die Kabelverbindung der einzelnen Satelliten "kabel Backhaul verbindung" genannt wird und eigentlich vorn Vorteil ist, jedoch aufgrund der CAT 5e Kabel nicht optimal ist, oder ?

Wunsch:
Ich will auf jeden Fall eine WIFI 7 Lösung um für die nächsten Jahre/Jahrzehnte erstmal sorglos zu sein. Aufgrund der vielen Geräte in 3 Haushalten müsste der Vortei gerade bzgl. der Kanalbreite etc. schon gegeben sein wenn ich das richtig verstanden habe. Ich habe keine Lust in 5 Jahren wieder nachdenken zu müssen. Im Erdgeschoss wo aktuell kein Kabel liegt würde ich am liebsten auch einen Repeater haben. Es sind also 4 Stockwerke zu versorgen.
Die vielen Router würde ich am liebsten eliminieren und durch einfache Switches ersetzen (außer es wird eine Lösung empfohlen die Router als MESH Geräte vorschlägt, was aber im WIFI 7 Bereich, z.B. mit der FritzBox 5690 PRO wesentlich teurer würde vermute ich --> 3 Fritzboxen kosten ca. 900 EUR, 3x Deco BE65 ca. 550). Es soll auf jeden Fall etwas mit 6GHZ Netz sein (DECO BE25 haben z.B. WIFI7 aber kein 6GHZ Netz).



Was würdet ihr mir denn empfehlen ? Ich bin für alle Vorschläge offen. Bitte die gegebenheiten so nehmen wie sie sind (Verkabelung etc.), das lässt sich nicht so einfach ändern. Ich freue mich über jeden Tipp / Vorschlag.

Viele Grüße,
Hazling
 
Zuletzt bearbeitet:
Du brauchst keine Fritzboxen, sondern EINE Fritzbox, die am Kabel des Nachbarhauses mit dem WAN-Anschluss eingesteckt wird.
Dann kannst Du pro Etage einen Access-Point hinstellen (ggf. einen ordentlichen) und hast das was Du willst.
Alles hängt an der einen Fritzbox, die ist Meshmaster und versorgt die Access-Points im Haus mit den WLAN-Zugangsdaten und hält alles frisch und aktuell.
Für Dich ist der einzige Unterschied dass Du keinen eigenen I-Net Zugang hast, sondern Deine EINE Fritzbox das von "nebenan" bekommt.
Rechne da lieber mal nach was das dann kostet, ggf. reichen 1200AX oder 2400 AX (noch nicht erhältlich).
WiFi 7 ist so eine Sache, wie viele Endgeräte unterstützen das, bringt das Dir wirklich um so viel mehr als WiFi 6(E)?

Wenn Dir WiFi 7 wichtig ist, dann nimm die Fritzbox 7690 oder warte auf ein angekündigtes Modell dass neben WiFi7 auch das auf allen Bänden anbietet. Diese Geräte sind dann aber aufwändig und nicht günstig, da wird auch kein anderer Hersteller zaubern können.

Aber, Dein Geldbeutel, Deine Entscheidung und just my 2 Cents zu diesem Thema. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
danke für deine Antwort! Ich habe jetzt gerade bei ebay ein gutes Angebot für ein 3er Set Deco BE65 gesehen und es für 400 geschossen (Neu und OVP mit Rechnung). die AX1200 haben leider kein WIFI 7 und da die 2400er noch nicht verfügbar sind habe ich das jetzt so gemacht. Ich hoffe ich werde es nicht bereuen :) Wenn ich dann doch irgendwann auf AVM umsteigen will, werde ich die DECO bestimmt ohne allzugroßen Verlust wieder los.

Ggf. stelle ich sogar 2 Geräte hier in den 1. und 2. Stock und eines drüben in das Haus vom meinem Vater und versorge hier den Keller und den Opa im Erdgeschoss mit nem BE25, dann hab ich noch bisschen was gespart (Falls mein Dad einen davon übernimmt :) )

Viele Grüße,
Purple
 
Ich weiß, du schreibst die Internet Verbindung ins andere Haus per Kupfer-Netzwerkkabel ist gegeben, allerdings dennoch: Ohne Potentialtrennung kann das brandgefährlich sein. Lese dich da bitte ein. Nicht umsonst nimmt man für Netzwerkverbindungen zwischen mehreren Gebäuden eigentlich LWL.
 
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Hazling schrieb:
Es liegt ein CAT5e Kabel von drüber hier rüber.
Was ich ggf. durch eine Glasfaser ersetzen würde. Stichwort Potenzialausgleich. Ich hab schon verkokelte RJ45 Buchsen gesehen, weil da einige Ampere drüber geflossen sind.
Legal ist sowas mWn auch nicht aber das nur am Rande. Wer viel fragt, bekommt viel Antwort.
Hazling schrieb:
Ich habe im Keller einen Router, im 1. Obergeschoss einen Router und im 2. Obergeschoss einen Router.
Router? Oder sprechen wir von WLAN Accesspoints?
Hazling schrieb:
D.h. diese Stockwerke sind mit Kabeln versorgt.
Gut. Und im Keller ist auch dein Uplink zum Elternhaus?
Hazling schrieb:
3. Da die Fritzbox im anderen Haus realtiv isoliert in Heizungskeller steht will ich diese eigentlich nicht als MESH master nehmen und ich will das MESH auch erstmal nur in diesem zweiten Haus hier aufspannen. D.h. ich bin nicht an AVM Hardware gebunden, sondern frei in der Wahl für mein Netzwerk.
Den Aspekt, dass du dich nicht an AVM Fritz binden möchtest mal außen vor gelassen, würde aus rein technischer Sicht nichts dagegen sprechen.
Natürlich ist es dennoch nicht verkehrt, beide Häuser zumindest ein klein wenig voneinander zu trennen. Zwar hast du dann Doppel-NAT, was nicht ideal ist aber es funktioniert.

Oder man zieht das richtig dick auf und schafft erst mal eine Zone hinter dem WAN-Zugang in Haus eins, und daran schließen sich dann beide Häuser wiederum separat an. Aber das macht man mit keiner Fritzbox mehr, dafür muss man dann schon zu einer pfSense, OPNSense oder sowas greifen.

Ich gehe aber mal davon aus, dass ihr euch alle lieb habt und es somit vorerst Okay ist, dass beide Häuser dasselbe LAN ohne Segmentierung teilen. Insofern kann man diesen Teil ignorieren.
Hazling schrieb:
kommunizieren diese dann über das Kabel miteinandern,
So wie du das ganze meinst: ja.
Hazling schrieb:
oder versuchen die erstmal über WLAN miteinander zu kommunizieren?
Sofern die auf der Ethernet Seite im gleichen Netz sind, nein.
Hazling schrieb:
Wenn es über Kabel geht würde ich mich ja auf eine Geschwindigkeit von "nur" 1MBIT beschränken aufgrund der CAT5e Kabel die hier im ganzen Haus liegen.
Du meinst sicher 1GBit, oder?
Aber selbst wenn. Nur weil Cat 5e auf dem Papier "nur" für 1GBit gedacht ist, heißt das nicht, dass 2,5GBit oder 5GBit nicht mehr funktionieren.
Ein gutes Cat5e Kabel wird wahrscheinlich hinsichtlich seiner Dämpfungseigenschaften so manches Cat6(A) Kabel in die Tasche stecken - es wurde bloß nie dafür geprüft.
Die daran angeschlossenen Netzwerkkarten wissen übrigens nicht, wonach ein Kabel, an welches sie angeschlossen wurden, geprüft wurde.
Hazling schrieb:
die Geräte selbst könnten ja WIFI 7 und wären über WLAN ja wesentlich schneller in der Kommunikation untereinander.
Auf dem Papier ja aber das ist ein Trugschluss.

Stell dir drei Personen vor. Person A kann Person B hören aber nicht Person C. Person B wiederum ist in der Mitte und kann A und C hören. Person C wiederum kann nur B hören aber nicht A.
Wenn A also mit C kommunizieren will, muss das über B laufen. Und zwar jedes mal, bei jeder Anfrage und bei jeder Bestätigung.
Und egal wie, es kann immer nur einer der drei sprechen, sonst versteht keiner mehr irgendwas und alles muss wiederholt werden.

Diese drei Personen können in der Praxis aus einem WLAN Router (Mesh-Master im AVM Fritz Sprech), einem Mesh-Repeater (via WLAN angeschlossen) und dem Client bestehen.
Das ist also keine all zu seltene Konstellation.
Hazling schrieb:
Ich könnte dann ja einen Switch an das DECO System anschließen und wäre nicht durch das Kabel eingeschränkt.
Ich habe hier ein Verständnisproblem. Was genau ist für dich "das Kabel"?
Netzwerke werden üblicherweise in Stern-/Baumtopologie aufgebaut.
Sprich, man hat einen Switch, an welche alle Teilnehmer angeschlossen sind und gut ist. Einschränkungen durch "Das Kabel" gibt es da nicht.
Hazling schrieb:
EDIT: ich glaube ich habe gerade gelernt, dass die Kabelverbindung der einzelnen Satelliten "kabel Backhaul verbindung" genannt wird und eigentlich vorn Vorteil ist, jedoch aufgrund der CAT 5e Kabel nicht optimal ist, oder ?
Meinst du damit die Sternförmige Verkabelung?
Ansonsten, wie oben beschrieben, Cat5e ist nicht mehr Stand dessen, was man heute neu verlegen sollte aber für Gigabit und i.d.R. mindestens auch noch 2,5GBit locker ausreichend.
Hazling schrieb:
Ich will auf jeden Fall eine WIFI 7 Lösung um für die nächsten Jahre/Jahrzehnte erstmal sorglos zu sein. Aufgrund der vielen Geräte in 3 Haushalten müsste der Vortei gerade bzgl. der Kanalbreite etc. schon gegeben sein wenn ich das richtig verstanden habe.
Erhoffe dir nicht zu viel von Wifi7. Mehr noch, du würdest zwischen einem guten Wifi5 und einem Wifi7 Setup vermutlich keinen Unterschied bemerken, wenn du nicht gerade Gigabit Downloadraten erreichen musst.
Hazling schrieb:
Im Erdgeschoss wo aktuell kein Kabel liegt würde ich am liebsten auch einen Repeater haben.
Dann ist der Auftrag schon klar:
Netzwerkkabel ins Erdgeschoss bringen. Das andere Ende dort hin, wo dein Switch für die übrigen WLAN Accesspoints ist. (Vermutlich im Keller)
Hazling schrieb:
Die vielen Router
WLAN-Accesspoints.
Router braucht es rein technisch betrachtet nur einen einzigen am Internetzugang.
Hazling schrieb:
würde ich am liebsten eliminieren und durch einfache Switches
Ein Switch kann nur Ethernet.
Hazling schrieb:
ersetzen (außer es wird eine Lösung empfohlen die Router als MESH Geräte vorschlägt, was aber im WIFI 7 Bereich, z.B. mit der FritzBox 5690 PRO wesentlich teurer würde vermute ich --> 3 Fritzboxen kosten ca. 900 EUR, 3x Deco BE65 ca. 550). Es soll auf jeden Fall etwas mit 6GHZ Netz sein (DECO BE25 haben z.B. WIFI7 aber kein 6GHZ Netz).
Erm. Wie oben gesagt, ich vermute, dass du hier was durcheinander wirfst.
Hazling schrieb:
Was würdet ihr mir denn empfehlen ? Ich bin für alle Vorschläge offen. Bitte die gegebenheiten so nehmen wie sie sind (Verkabelung etc.), das lässt sich nicht so einfach ändern. Ich freue mich über jeden Tipp / Vorschlag.
Mach mal eine grobe Zeichnung, wie aktuell deine Netzwerkkabel verlaufen.

Im Idealfall hast du pro Etage ein Netzwerkkabel möglichst zentral in der jeweiligen Etage, welche allesamt im Keller landen. Dein Uplink zum Nachbarhaus landet hoffentlich auch dort.
Im Keller platzierst du dann einen Netzwerkswitch und an diesen wiederum schließt du pro Etage einen WLAN-Accesspoint an, welche gemeinsam arbeiten. Das ist das, was du dann als MESH-Funktion meinst.
Das kann man mit Fritz Mesh Repeatern machen, man kann aber auch z.B. Unifi Unifi 7 Pro Accesspoints machen. Die können Wifi7 auf allen drei Frequenzbändern.

Ich möchte an der Stelle aber noch mal darauf aufmerksam machen - erhoffe dir nicht zu viel von Wifi 7.
Bei einem DSL-Anschluss mit 250Mbit ist es nahezu egal ob man Wifi 5, 6 oder 7 verwendet. Und selbst bei Glasfaser mit 1GBit erreichst du das i.d.R. nur, wenn du in Sichtverbindung zum Accesspoint bist.
Lädst du nun im 2.OG etwas großes mit voller Geschwindigkeit herunter, kannst du durch einen zweiten Download im EG auf einem anderen Accesspoint ja nicht auf magische Art und Weise auf einmal 2GBit aus dem Internet ziehen. Die Bandbreite wird sich also mehr oder weniger auf alle Clients aufteilen.

Weiterhin kann Wifi7 auch keine höheren Sendeleistungen erreichen. Je mehr Wände durchdrungen werden müssen, um so kleiner wird also der Vorteil.
Mit anderen Worten, eventuell muss sogar in ein oder zwei Etagen noch ein weiterer Accesspoint dort platziert werden, wo du hohe Bandbreiten "brauchst". (Z.B. im Wohnzimmer)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das MatZe schrieb:
Was ich ggf. durch eine Glasfaser ersetzen würde. Stichwort Potenzialausgleich. Ich hab schon verkokelte RJ45 Buchsen gesehen, weil da einige Ampere drüber geflossen sind.
Yepp, da trennt man galvanisch z.B. mit 2 Medienkonvertern und einer kurzen LWL Patchleitung.
 
elo22 schrieb:
Yepp, da trennt man galvanisch z.B. mit 2 Medienkonvertern und einer kurzen LWL Patchleitung.
Habe aktuell auch 2 Gebäude die am selben Haupt-Sicherungskasten hängen aber ihre eigene Unterverteilung haben, mit CAT 7 aus meinem Netzwerkschrank versorgt bzw mit einem Mini Switch vor Ort.

Sollte auch hier getrennt werden?
Warum sollte man das überhaupt tun?
Was kann im schlimmsten Fall passieren?

Danke
 
Chatgtp 😂 danke für den Text….
Können deine Geräte auch wifi 6/7/8/9 oder was auch immer in deinem gesteckten Zeitraum haben willst oder wirst du deine Geräte jährlich anpassen? Wirst du nicht in diesem Jahr mal eigenes Internet (statt das vom Nachbarhaus) wünschen und die zwei Häuser mit multiwan Router und fallback ausstatten? Oder beide Häuser über glasfaser verbinden?
 
Hallöle!

Danke erneut für eure Rückmeldungen. Ich habe heute nochmal beim Mittagessen mit meinem Vadder gequatscht (Haus nebenan) und er hat mir noch folgendes zur Verkabelung gesagt:

- Der Strom Hauptanschluss kommt hier im Vorderhaus am Verteilerkasten an. Von dort wird er an die einzelnen Stockwerke und auch an das Hinterhaus verteilt, d.h. Zähler und Verteiliung findet alles hier im Vorerhaus statt. Die Solaranlagen beider Häuser laufen auch hier im Vorderhaus zusammen, d.h. hier stehen beide Wechselrichter und hängen an dem oben erwähnten Stromkasten. Gibt es in so einem Fall auch Probleme mit der Polarisierung. Eigentlich nicht, oder ?

- Da die Frage mehrfach aufkam: Nein, ich will die beiden Häuser aktuell NICHT trennen. Wir haben es ja extra so gemacht, dass sie vernetzt sind. Wir laufen über den gleichen DSL Anschluss, nutzen eine gemeinsame NAS im Keller, gemeinsame Drucker etc. und ich sehe keinen Grund warum man das trennen soll. Hier im Haus wohhne ja nur ich mit Familie (plus Opa) und drüben meine Eltern. Wenn jetzt in den nächsten Monaten Glasfaser ist, wird dennoch auf jeden Fall ein Anschluss an beide Häuser gelegt um flexibel zu bleiben. In diesem Zug würden wir dann ggf. auch das Verbindungskabel von Haus 1 zu Haus 2 von Kupfer auf Glasfaser tauschen wie mehrfach empfohlen.

@Das MatZe : Danke für die ausführliche Antwort. Hier meine Kommentare dazu - ich gehe nur auf die noch unklaren Sachen ein :)

  • Glasfaser werden wir ggf. austauschen wenn es hier verlegt wurde (Siehe oben).
  • Es sind Router die im Accesspointmodus laufen
  • Was meinst du genau mit Uplink zum Elternhaus? Im Keller kommt das Kabel von drüber an und das verteilt sich dann auch auf alle Stockwerke außer Erdgeschoss. Ist alles ein wenig "historisch gewachsen". Opa hatte das nie gebraucht, daher liegt im EG keins. Die anderen wurden nach und nach durch uralte Kabelkanäle gequetscht.
  • Warum meinst du sollte man die Häuser trennen ? Ich sehe hier noch keinen Vorteil (siehe oben)
  • Thema Kabel im Erdgeschoss: Wäre theoretisch super! Aber aktuell zu viel Aufwand und mein Opa (96 Jahre) spielt nur selten mal Skat am Tablet und schaut mit nem FireStick bisschen Fernsehen. Dafür reicht aktuell das WLAN das vom Keller und 1. OG ins EG strahlt, sollte also auch erstmal mit den DECOs reichen.
  • Thema Router: Wenn ich von den Routern spreche sind das im Endeffekt nur Router im AccessPoint Modus die alle das gleiche WLAN eingerichtet haben, was wie gesagt nicht so richtig gut klappt wie erhofft. Früher hatte ich ein separates pro Stockwerk, das war aber auch Mist --> Daher mein Änderungswunsch
  • Thema WIFI 7: hier erhoffe ich mir eigentlich hauptsächlich, dass ich nicht zu viele Störungen durch andere Netzwerke in der Umgebung habe, da es ja das 6GhZ Band gibt und die Nachbarn das wahrscheinlich noch nicht nutzen. Um die MaxSpeed geht es mir eigentlich gar nicht. Die ist aktuell auch vollkommend ausreichend, sondern eher um die Störungsanfälligkeit.

--> Wir haben uns jetzt folgendes überlegt:
  • Eine DECO BE65 ersetzt den alten Archer C6 bei meinem Vater am Netzwerkkabel
  • Eine DECO BE65 ersetzt den alten Archer im Keller am Netzwerkkabel
  • Eine DECO BE65 ersetzt den altern Archer im 1. OG am Netzwerkkabel
  • Eine DECO BE65 ersetzt den alten Archer im 2. OG am Netzwerkkabel
--> So haben wir ein MESH über das gesamte Grundstück verteilt, nur noch die Fritzbox als Hauptrouter und ein paar Switche in den einzelnen Stockwerken + die 4 DECO Knoten. Da ja die Abdeckung aktuell mit den Archern schon OK war, jedoch kein MESH, sollte die Abdeckung durch die DECOs eigentlich locker gegeben sein und auch der Garten und der Hof versorgt sein.

Viele Grüße,
Hazling

EDIT: Was ist denn eine LWL Patchleitung? Also drüben in haus wo das Kabel ankommt ist ein riesiges Patchpanel an dem das Netzwerkkabel akommt. Hat das was damit zu tun ?
 
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LWL ist Glasfaser.
Da alle Geräte verkabelt sind diese Accespoints(AP) und die Endgeräten nutzen das Roaming zwischen den verschieden AP.

Ob das Kabel zwischen den Häusern auf Glasfaser oder cat7 getauscht wird dürfte euch nicht auffallen.
Ich denke CAT5e wird erstmals ausreichen auch für den zukünftigen Glasfaseranschluss.
 
Was die Kommentatoren hier meinen ist: Jedes Haus hat einen Potentialausgleich. Es gibt in der Regel in jedem Haus ein Fundamentenerder. An diesen ist die zentrale Potentialausgleichsschiene angeschlossen. An diese Schiene ist die zentrale Elektroverteilung (genauer gesagt der PE-Leiter) angeschlossen und verteilt dieses Nullpotential im gesamten Haus (die Schutzleiter sind schlussendlich alle dort angeschlossen).
In der zentralen Netzwerkverteilung (entweder als Teil der Elektroverteilung oder als Server-Rack) führt die Schirme aller Netzwerkleitungen über die Patchpanel auch auf dieses Potential, sodass alle Schirme (und damit auch Unterputz-Dosen) der Netzwerk-Leitungen auf diesem Null-Potential sind.
Wenn man nun 2 Häuser mit einer Ethernet-Leitung verbindet, verbindet der Schirm dieser Ethernetleitung plötzlich die Nullpotentiale der beiden Häuser. Zwischen 2 Häusern kann dieses Potential durchaus voneinander abweichen. Die Folge ist ein Ausgleichsstrom, der ausschließlich über diesen einen Ethernet-Schirm fließt. Dieser kann durchaus mehrere Ampere betragen. Dafür ist der Schirm nicht ausgelegt und kann dann überhitzen und Brände auslösen.
Wenn jedoch die Elektroverteilung auch aus dem Vorderhaus rausgeführt wurde und kein eigener Hausanschluss existiert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine genügend dimensionierte Potential-Ausgleichsleitung existiert - so das Fachleute gemacht haben. Sollte das der Fall sein, wäre alles gut.

Hazling schrieb:
- Der Strom Hauptanschluss kommt hier im Vorderhaus am Verteilerkasten an. Von dort wird er an die einzelnen Stockwerke und auch an das Hinterhaus verteilt, d.h. Zähler und Verteiliung findet alles hier im Vorerhaus statt. Die Solaranlagen beider Häuser laufen auch hier im Vorderhaus zusammen, d.h. hier stehen beide Wechselrichter und hängen an dem oben erwähnten Stromkasten. Gibt es in so einem Fall auch Probleme mit der Polarisierung. Eigentlich nicht, oder ?

Was meinst du mit Polarisierung? Grundsätzlich gilt auch hier: Wenn das Fachleute installiert haben, sollte das seine Richtigkeit haben.
 
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300Mbit bekommt man auch mit Wifi5 verteilt mit neueren Clients über 5Ghz. Allerdings nur so 5-7m um die AP herum.
Selbst wenn eine Betondecke dazwischen ist, kommen noch mehr als 300Mbit an an S20FE und S25 mit FB7490.
 
@Kagee Danke für die Erklärung. Das wurde vor 25 Jahren alles von einem Elektriker gemacht. Auch die nachträglich eingebauten Solaranlagen wurden von Firmen übernommen und nicht in Eigenarbeit aufgebaut. Daher gehe ich jetzt mal davon aus, dass das alles seine Richtigkeit hatte...vielen Dank für die Erläuterungen und Klarstellungen!

@hildefeuer Mir kommt es nicht wirklich auf die Endgeschwindigkeit an, sondern auf die Stabilität. Bei Stockwerkwechsel gibt es immer wieder Probleme oder wenn ich in den Keller gehe etc. Das ist mit den verteilten alten WiFi 5 Archern halt wirklich nicht optimal. Daher wollte ich auf jeden Fall ein richtiges MESH aufbauen und wenn ich das schon mache will ich halt dann auch zumindest auf das neuste Pferd setzen. Gerade in Sachen Stabilität sollte das WiFi 7 ja schon seine Vorteile haben. Und jetzt 100 oder 150 EUR sparen und ne WiFi 6 oder 6e Lösung einbauen will ich auch nicht wenn ich das ganze jetzt eh schon angehe.

Viele Grüße,
Hazling
 
Versuche es. Aber ich denke das wird bleiben. Weil sich die Reichweite der AP überlappt.
Machen die Deco Tiele denn Mesh im AP-Modus oder nur als Router?
Davon das das WLAN schneller ist, als gigabit LAN würde ich gar nix glauben. Das sind Brutto Datenraten alle Bänder addiert. Klar meine Friztboxen 7490 werden auch mit 1300Mbit angegeben. Machen mit Wifi6 Clients aber netto nur knapp 500mbit gemessen mit FritzWLAN 1m entfernt.
Hast Du denn Clients, die 6E können? Mein s20FE hat kein 6E. Das s25 hat 6E.
Ich habe eine ähnliche Situation bei mir mit 2 Fritzboxen mit Mesh. Die Clents hängen dann immer an dem an falschen AP.
Bei meinem Bruder klappt das auch ohne Mesh hervorragend mit unterschiedlichen Herstellern, weil die APs weit genug auseinander sind und sich nicht überlappen. Sind 20m, 15m auseinander in verschiedenen Gebäudeteilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben schon einige Handys die WiFi 7 können, z.B. Xiaomi 14T Pro und Pixel 9. In den nächsten Jahre werden das ja immer mehr werden. PS 5 Pro wird das auch unterstützen und bald steht auch mal wieder nen neuer Laptop und tablet an, dann wird da natürlich auch drauf geachtet.
Die DECO dienen dann nur als AP denke ich, Router bleibt ja die Fritz im anderen Haus. Durch das Kabel Backhaul das alle DECOs ja haben werden erwarte ich schon, dass das noch reibungsloser klappt, als es ohnehin schon ohne Backhaul klappen müsste. Genau dafür sind sie ja da :) Und wenn es nur klappen dürfte wenn die AP sich nicht überschneiden dürfen, wäre das ganze ja sinnfrei. Bei einem Kumpel sind die Vorgängermodelle im Haus ohne Backhaul aufgebaut und da klappt es auch wunderbar. Ich bin gespannt was passiert :)

Grüße,
Hazling
 
Hazling schrieb:
Gibt es in so einem Fall auch Probleme mit der Polarisierung. Eigentlich nicht, oder?
Du meinst wahrscheinlich den Potenzialausgleich.
Nein, sollte dann tatsächlich so passen.
Wenn das "Hinterhaus" elektrisch komplett am vorderen dran hängt, sollte da auch eine ausreichend groß Dimensionierte Leitung für eben den Potenzialausgleich vorhanden sein.
Anders ausgedrückt, dieser findet nicht über das vorhandene Netzwerkkabel statt, welches dafür nicht ausgelegt wäre.
Hazling schrieb:
Wenn jetzt in den nächsten Monaten Glasfaser ist, wird dennoch auf jeden Fall ein Anschluss an beide Häuser gelegt um flexibel zu bleiben. In diesem Zug würden wir dann ggf. auch das Verbindungskabel von Haus 1 zu Haus 2 von Kupfer auf Glasfaser tauschen wie mehrfach empfohlen.
Beides sehr kluge Entscheidungen. Die Erde dreht sich weiter und irgendwann muss dieses Konstrukt vielleicht mal aufgedröselt werden.
Hazling schrieb:
  • Was meinst du genau mit Uplink zum Elternhaus?
Das Kabel vom Elternhaus rüber zu dir.
Hazling schrieb:
  • Im Keller kommt das Kabel von drüber an und das verteilt sich dann auch auf alle Stockwerke außer Erdgeschoss.
"Verteilt sich" bedeutet, dass dort ein Switch positioniert ist, richtig?
Hazling schrieb:
  • Ist alles ein wenig "historisch gewachsen". Opa hatte das nie gebraucht, daher liegt im EG keins. Die anderen wurden nach und nach durch uralte Kabelkanäle gequetscht.
Damit war ja auch nicht gemeint, dass das sofort passieren muss. ;)
Aber mittelfristig wire das sicher eine gute Nachrüstung, sobald der Bedarf sich ändert.
Hazling schrieb:
  • Warum meinst du sollte man die Häuser trennen ? Ich sehe hier noch keinen Vorteil (siehe oben)
Ich aktuell tatsächlich auch nicht. Aber sowas kann sich ändern, wie oben erwähnt.
Bei gemeinsam genutzten Ressourcen (NAS, Drucker) würde die Konfiguration insgesamt auch komplexer. .
Hazling schrieb:
  • Thema Router: Wenn ich von den Routern spreche sind das im Endeffekt nur Router im AccessPoint Modus die alle das gleiche WLAN eingerichtet haben, was wie gesagt nicht so richtig gut klappt wie erhofft. Früher hatte ich ein separates pro Stockwerk, das war aber auch Mist --> Daher mein Änderungswunsch
Okay. Also vermutlich auch historisch gewachsen.
Da du vermutlich ohnehin neu kaufen willst, ist eine Diagnose des Bestandssystems wohl eh überflüssig.
Hazling schrieb:
  • Thema WIFI 7: hier erhoffe ich mir eigentlich hauptsächlich, dass ich nicht zu viele Störungen durch andere Netzwerke in der Umgebung habe, da es ja das 6GhZ Band gibt und die Nachbarn das wahrscheinlich noch nicht nutzen. Um die MaxSpeed geht es mir eigentlich gar nicht. Die ist aktuell auch vollkommend ausreichend, sondern eher um die Störungsanfälligkeit.
Dann setzt du auf das falsche Pferd.

Verstehe mich nicht falsch, recht sicher wirst du eine deutliche Verbesserung spüren, vielleicht löst es sogar dein Problem aber das 6GHz Netz rettet dich nur auf kurze Distanzen. Im 2,4GHz Band kommt man eh weiter und 5GHz schafft oftmals auch mehr, als man erwartet, da deutlich höhere Sendeleistungen - je nach Kanal - möglich sind.
Am Ende entscheidet aber immer der Montageort und die Bausubstanz.
Hazling schrieb:
--> Wir haben uns jetzt folgendes überlegt:
  • Eine DECO BE65 ersetzt den alten Archer C6 bei meinem Vater am Netzwerkkabel
  • Eine DECO BE65 ersetzt den alten Archer im Keller am Netzwerkkabel
  • Eine DECO BE65 ersetzt den altern Archer im 1. OG am Netzwerkkabel
  • Eine DECO BE65 ersetzt den alten Archer im 2. OG am Netzwerkkabel
--> So haben wir ein MESH über das gesamte Grundstück verteilt, nur noch die Fritzbox als Hauptrouter und ein paar Switche in den einzelnen Stockwerken + die 4 DECO Knoten. Da ja die Abdeckung aktuell mit den Archern schon OK war, jedoch kein MESH, sollte die Abdeckung durch die DECOs eigentlich locker gegeben sein und auch der Garten und der Hof versorgt sein.
Ich Frage mich - wofür jetzt noch mal Router kaufen?
Access Points erfüllen den gleichen Job, da du jegliche Routerfunktionen ja eh nicht brauchst oder nutzt.
Such dir einen aus.

Roaming (Mesh) können auch die allermeisten modernen APs.

Hazling schrieb:
Mir kommt es nicht wirklich auf die Endgeschwindigkeit an, sondern auf die Stabilität. Bei Stockwerkwechsel gibt es immer wieder Probleme oder wenn ich in den Keller gehe etc. Das ist mit den verteilten alten WiFi 5 Archern halt wirklich nicht optimal.
Wahrscheinlich würde schon ein Set Unifi WiFi 5 irgendwas den Job für dich erledigen. Roaming (Mesh) ist keine Erfindung, die erst mit Wifi7 kam.

Aber wie gesagt, falls du dennoch neu kaufen willst - ich würde Access Points nehmen, keine Router, die du eh nicht benutzt.
Selbst wenn du irgendwann noch mehrere SSIDs (Hauptnetz, IoT Netz, Gastnetz, ...) verteilen willst, geht das damit auch.

//Edit// Falls du dir Sorgen um den von TP-Link offenbar sogenannten "Backhaul" machst - das ist auch nur Marketing-blabla.
Solange du jeden 08/15 AP via LAN Anschließt, hast du automatisch das, was TP-Link als "Backhaul" verkauft.
 
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Bevor ich später nochmal wenn ich mehr Zeit habe auf die anderen Punkte eingehe eine Zwischenfrage:

BE65 v1 unterstützen wohl kein WIFI 7 auf dem 2,4 GHZ Band

BE65 v2 unterstützen WIFI 7 auch auf den 2,4 GHZ Band

Würde das in der Praxis einen Unterschied machen ? oder kann man das vernachlässigen? in den Haputnutzungszonen wie Wohnzimmer, Schalfzimmer und anderen Wohnräumen sollte die 5 und 6 GHZ Qualität ja eigentlich so gut sein ,dass das 2,4 ghz von diesen kaum genutzt wird denke ich.

Viele Grüße,
Purplehaze
 
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Hazling schrieb:
BE65 v1 unterstützen wohl kein WIFI 7 auf dem 2,4 GHZ Band

BE65 v2 unterstützen WIFI 7 auch auf den 2,4 GHZ Band

Würde das in der Praxis einen Unterschied machen ? oder kann man das vernachlässigen?
Höchstwahrscheinlich letzteres.
Was du höchstwahrscheinlich einbüßen wirst, ist MLO, "Multi Link Operation" zwischen 2,4GHz und 5 oder 6GHz Band.
Kurz umrissen können dabei zwei Frequenzbereiche (2,4GHz und 5GHz oder 5GHz und 6GHz) kombiniert betrieben werden, um Reichweite und Bandbreite zu erhöhen.
Ich erwarte hier aber kaum einen nennenswert spürbaren Benefit außer vielleicht bei einigen wenigen Clients im Grenzbereich. Den längsten Balken im Benchmark erreicht man eh bei MLO auf 5 und 6GHz im MLO Betrieb. Vorausgesetzt, AP und Client können das auch.
Hazling schrieb:
In den Hauptnutzungszonen wie Wohnzimmer, Schalfzimmer und anderen Wohnräumen sollte die 5 und 6 GHZ Qualität ja eigentlich so gut sein ,dass das 2,4 ghz von diesen kaum genutzt wird denke ich.
Das hängt vom Client und den Bedingungen der Bausubstanz ab. Wenn das Signal erst mal durch drei Stahlbetonwände und die Blechrückseite eines TV muss, bleibt für 5 und erst recht 6GHz nicht mehr viel Signalstärke übrig.
Für 2,4GHz aber auch nicht.
Da ist ein strategisch guter Aufstellort (oder ggf. sogar ein zweiter AP auf derselben Etage) wesentlich wichtiger als irgendwelche Marketingbegriffe und -funktionen.
Wifi 7 wird hier gegenüber Wifi 5 und 6 auch keinen Nennenswerten Vorteil bringen, da die maximalen Sendeleistungen an das Frequenzband bzw. bestimmte Kanäle gekoppelt ist. Die Modulation auf eben diesem Frequenzband ist dem Gesetzgeber, welcher die Sendeleistungen festgelegt hat, egal.

Ich bleib aber dabei - der BE65 in seiner Form als WLAN-Router bringt dir nur unnötige Komplexität ins System, welche du nicht brauchst.
Du suchst am Ende des Tages nur ein WLAN, welches über x Accesspoints dieselbe(n) SSIDs ausstrahlt und die Clients im Idealfall dazu bewegt, immer zum Accesspoint mit der besten Signalstärke zu roamen. Das wird meist als "Mesh" verkauft. Insofern wird ein Accesspoint, der auch nur für diesen Zweck gebaut wurde, da höchstwahrscheinlich performanter sein, da du auch nur das bezahlen musst. Keinen Router, den du eh nicht brauchst.

//edit// ganz nebenbei erwähnt ist natürlich die Beste Verbindung immer noch das LAN-Kabel. Insbesondere bei stationären Geräten, welche viel Traffic produzieren (Fernseher, Streaming-Devices, Computer, Spielekonsolen, ...) sollte unbedingt geprüft werden, ob man nicht doch irgendwie halbwegs sinnvoll ein Netzwerkkabel zu eben diesen bringen kann. Das können auch super dünne Netzwerkkabel entlang von Fußleisten sein, so wie z.B. dieses hier. Das hab ich selbst für einen Energiezähler (welcher ohnehin kein WLAN kann) verwendet. Nach drei Tagen sieht das Kabel kein Mensch mehr, wenn es auf einer gleichfarbigen Wand in den Ecken oder sowas verlegt (geklebt) wird.
Denn jeder Teilnehmer im Netzwerk, welcher über LAN anstatt WLAN kommuniziert, lässt auf dem WLAN (Shared-Medium!) mehr Kapazität für alle anderen über.
Und nur, weil ein TV gerade mit 15MBit streamt, bleiben deshalb nicht von insgesamt 500MBit noch 485MBit für andere über. So einfach funktioniert die Rechnung leider nicht.

Selbst zwei Clients, welche nur UDP-Traffic im Kilobyte Bereich auf demselben AP produzieren, können sich schon erheblich (!) gegenseitig stören. Die Erfahrung habe ich selbst schon mit zwei Laptops im Discord (Voice-Chat) gemacht.
 
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Aber ich habe keine reinen Access Points mit WiFi 7 gefunden von AVM und TP-Link. Daher habe ich zu diesen DECOs gegriffen. Die DECO BE25 z.B. haben zwar WiFi 7, allerdings kein 6 GhZ Band. Darauf will ich nicht verzichten... Was würdest du denn konkret aktuell für nen AP für WiFi 7 incl. 6GhZ empfehlen ? Auf den neuen AX von AVM der irgendwann rauskommt mag ich nicht warten, ich will JETZT! :)

Grüße
 
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