Wie war das mit dem Scherz, im TCP/IP-Stack von windowsNT seien die BSD-Lizenzverweise nicht entfernt worden?
Auf der anderen Seite könnte man natürlich sagen, daß auch einige Selbstverständlichkeiten der Benutzerverwaltung o.ä. innerhalb der Open-Source-Betriebssysteme auch noch aus Unix-Zeiten stammen, wie auch der X-Server, also könnte man auch behaupten, daß seit Jahr und Tag ein und die selben Ideen nur im Kreise herumlaufen. Die Sichtweise muß nur verwaschen genug sein.
Features, mit denen neue Windows-Versionen beworben wurden, hatte man teilweise schon länger in der Open-Source Welt gesehen (wer braucht Powershell, wenn er zshell nutzen kann?) oder gar bereits wieder verworfen (Kacheln in GNOME? Nein Danke. No topleft hot corner). Komplett anpassbar war der "Desktop" ja schon seit längerem, "minibar- Desklets" kennt man mindestens schon seit KDE's "Karamba" (oder eben derzeit conky), mal eben eine zweite WM-Instanz starten ("Benutzer wechseln") war nicht nur auf dediziertem tty möglich, auch per nested X-server geht das seit langem. UAC? (gk)sudo! Überhaupt: Multiuser!
Allerdings, wie eingangs erwähnt, sind das im Grunde Ideen, die im Kreis gelaufen sind. Aber warum sollte ein Autohersteller sein neues Modell damit bewerben, daß er vier Reifen darunter geschraubt hat? Microsoft jedoch bewirbt auch gar noch den Motor (allerdings nur in äußerst vagen Begriffen, denn es ist ja auch nur ein Hamster im Laufrad). Wie war das doch gleich mit dem General Motors-Vergleich?