Minimalbelastung von Verstärkern

Alex286

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hallo, ich will mir einen neuen reciever kaufen, vorraussichtlich den rx-497 von yamaha in einer beschreibung steht das dieser eine minimalbelastung von 75 w hat.
kann ich auch lautsprecher mit weniger watt anschließen??
 
Zuletzt bearbeitet:
"minimalbelastung"? Du meinst bestimmt minimal Leistung oder?

Lautsprecher macht man schneller kaputt mit zu wenig als zu viell Leistung, ich würde mir daher keine größeren Sorgen machen.
 
Minimalbelastung wird wohl ein anderes Wort für "Leerlauf Stromverbrauch" sein.
Leider brauchen alle AV-Receiver eine menge Strom.
mein Yamaha RX-V663 braucht z.b. im Leerlauf 55Watt und wenn dann noch HDMI an ist sind es gleich 65Watt.

hier ist aber kein Hersteller besser.
Leider ist es in den bereichen den Leuten noch egal, bzw. noch schlimmer, denn die Menschen kaufen ehr ne Anlage auf der 2000Watt steht als eine auf der 500Watt steht.
Daher wird sich da bestimmt in absehbarer Zeit am verbrach wenig bis nichts ändern.

Bei Lauter Musik steigt die Leistung dann auf 68 Watt.
gut das ich insgesamt rund 800Watt Lautsprecher dran hab:rolleyes:
 
denn die Menschen kaufen ehr ne Anlage auf der 2000Watt steht als eine auf der 500Watt steht.

Wobei ja egal ist, was drauf steht, da die Angaben eh nicht stimmen.
Bei Lauter Musik steigt die Leistung dann auf 68 Watt.
gut das ich insgesamt rund 800Watt Lautsprecher dran hab

Das verstehe ich nicht. Lautsprecher sind meistens passive Teilnehmer einer Kette. Sie haben keine Wattangaben. Oder steckst du deine Lautsprecher in eine Steckdose?
 
Hab jetzt nur das Englische PDF gefunden, hier heisst es wörtlich: Minimum RMS output power

Das ist so zu verstehen das der Verstärker mindestens 75W an 8Ohm bei 0.04% THD bereitstellen kann. Mit den angeschlossenen Boxen hat das wenig zu tun.


X1800er schrieb:
Wobei ja egal ist, was drauf steht, da die Angaben eh nicht stimmen.
Ist das nicht ein bisserl zu pauschal ? 75W an 8Ohm nehme ich dem Yamaha ohne weiteres ab.

Das verstehe ich nicht. Lautsprecher sind meistens passive Teilnehmer einer Kette. Sie haben keine Wattangaben. Oder steckst du deine Lautsprecher in eine Steckdose?

Ich denke mal das florian die Leistungsaufnahme des Verstärkers gemessen hat. Also 13W mehr als im Leerlauf. Würde bedeuten das die LS ca.3W abbekommen. Und auch LS haben "Wattangaben", die beziehen sich jedoch i.d.R. auf die elektrische Belastbarkeit. Mechanisch können sie aber schon deutlich früher am Ende sein.
 
Und auch LS haben "Wattangaben"

Ja, da sind wir uns einig. Das habe ich unglücklich formuliert.

Ist das nicht ein bisserl zu pauschal ? 75W an 8Ohm nehme ich dem Yamaha ohne weiteres ab.

Recherchiere, sammle Erfahrungen. Die Einzige Marke, deren Wattangaben richtig sind, ist Rotel. Sie messen RMS mit Rosa Rauschen. Das ist die höchste Belastung für eine Endstufe.

Alles das, was ich bisher sonst gelesen habe, könnte aufgrund der Leistungsaufnahme nicht sein. Man schaue sich nur mal das innere des Yamahas an. Die Elkos sind viel zu klein für 2x75 Watt bei 8 Ohm.
 
X1800er schrieb:
Recherchiere, sammle Erfahrungen. Die Einzige Marke, deren Wattangaben richtig sind, ist Rotel. Sie messen RMS mit Rosa Rauschen. Das ist die höchste Belastung für eine Endstufe.
Das Meßverfahren RMS sieht vor das mit Rosa Rauschen gemessen wird, jeder Hersteller der RMS angibt muss also nach einem genormten Verfahren messen. Die höchste Belastung stellt übrigens nicht das Rosa Rauschen dar, das pro Oktave 3dB im Signal abfällt, sondern Weißes Rauschen das über den gesamten Frequenzbereich konstant bleibt. Das ist aber leider wenig Praxisgerecht und somit ermittelt man die Leistung per Rosa Rauschen.
Das nur Rotel die Leistungsangabe korrekt angibt halte ich für ein an den Haaren herbeigezogenes Gerücht. Schonmal selbst einen Verstärker gemessen ? Man kann teilweise sogar deutlich Mehrleistung rausholen auch wenn dabei THD ansteigt.

Alles das, was ich bisher sonst gelesen habe, könnte aufgrund der Leistungsaufnahme nicht sein. Man schaue sich nur mal das innere des Yamahas an. Die Elkos sind viel zu klein für 2x75 Watt bei 8 Ohm.
Von den Kondensatoren auf die Leistung der Endstufe zu schliessen ist schon ein hartes Stück. Wieviel µF braucht man deiner Meinung nach um die geforderte Leistung zu erhalten ? Ich vermag das nicht zu sagen. Dazu fliessen zuviele Faktoren mit ein das man das anhand des Kapazität sicher sagen kann.
 
Hilfreich ist manchmal, wenn überhaupt angegeben, die Stromaufnahme des Verstärkers; bei einen Wirkungsgrad von vll. 60/65% kommt man schnell an die max. möglichen Leistungsabgabe des Gerätes. Es ist aber dann auch so das der Verstärker nicht nur zu verstärkungs Zwecke Strom aufnimmt, also sollte die Ausgangsleistung noch geringer werden.

Das ganze Wirrwar kommt ja daher weil sich hohe Zahlen so gut verkaufen. Meiner Meinung nach sollte hier langsam eingegriffen werden und nur eine Norm für die Messung/Angabe der Ausgangsleistung zugelassen werden.
Warum passen wohl auf eine 500 GB Festplatte keine 500 GB drauf :confused_alt:
 
Das stimmt allerdings auch nicht. die Max. Stromaufnahme bezieht sich auf "Normales" Nutzungsverhalten.
ich hab meinen Yamaha 663 mit einer max. Leistungsaufnahme von 380Watt gerade auch auf 540Watt hochgeprügelt, man mochte dann zwar nicht in der nähe sein, aber der Lautstärkeregler war immer noch nur auf 75%

X1800er schrieb:
Das verstehe ich nicht. Lautsprecher sind meistens passive Teilnehmer einer Kette. Sie haben keine Wattangaben.
man muss nicht immer alles so kleinkariert sehen.
damit meinte ich natürlich das die Lautsprecher alle zusammen bis zu 800Watt aushalten.
aber das wusstest du natürlich auch...


Seis wies ist, die Verstärkerleistung von allen Geräten reicht aus um einem einen bleibenden Gehörschaden zu verschaffen. Daher ist es eigentlich wurscht wie viel Watt da nun stehen...
 
Dann stimmen die Stromverbrauch Angaben also auch nicht :D denn beim Stromverbrauch lassen sich nur die kleinen Zahlen verkaufen^^

Aber sicher kannst du recht haben florian. und Verstärker kaufe ich schon lange nicht mehr allein nach der Leistungsangabe.
 
Die PMPO Leistung ist doch fest Definiert!

PMPO ist die Leistung die ein solches Set freisetzt wenn es zu Staub zermahlen wurde und in eine Flamme gepustet wird. Dabei entsteht kurzzeitig eine große (Heiz.-)Leistung :)
 
Wieviel µF braucht man deiner Meinung nach um die geforderte Leistung zu erhalten ? Ich vermag das nicht zu sagen. Dazu fliessen zuviele Faktoren mit ein das man das anhand des Kapazität sicher sagen kann.

Ich klinke mich hier aus.

Ich würde sagen, für 2x75 Watt RMS an 8 Ohm Dauerleistung braucht es schon >10000 µF.

Das nur Rotel die Leistungsangabe korrekt angibt halte ich für ein an den Haaren herbeigezogenes Gerücht.

Ich habe nicht davon gesprochen, das Rotel die EINZIGE Marke ist, die so misst. Sondern nur, das ich dort die einzigen zuverlässigen Angaben gesehen habe.

Seis wies ist, die Verstärkerleistung von allen Geräten reicht aus um einem einen bleibenden Gehörschaden zu verschaffen. Daher ist es eigentlich wurscht wie viel Watt da nun stehen...

Das stimmt... außer bei Wirkungsgradschwachen Lautsprechern :D

man muss nicht immer alles so kleinkariert sehen.

:D Sagen die beim Verstärkerdesign in China auch.
 
Warum aus der Diskussion ausklinken ?

Mich stört das du pauschal angibst das der o.g. Yamaha zuwenig Siebung im Netzteil hat. Wieviel µF verbaut Yamaha da bei dem Modell, ist mir grad entfallen ?
Überschlagsmässig haut das aber mit 10.000µF hin, rechnerisch reichen 8.600µF aus bei einem 220W Transformator und einer Impedanz von 8 Ohm.

Ich habe nicht davon gesprochen, das Rotel die EINZIGE Marke ist, die so misst. Sondern nur, das ich dort die einzigen zuverlässigen Angaben gesehen habe.
Du empfiehlst mir das ich Erfahrungen sammeln soll (nach 15Jahren DIY und E-Technik) und untermauerst deine Aussagen nicht. RMS ist ein standardisiertes Meßverfahren. Wenn auf der Basis gemessen wird sind die Werte in einem gewissen Rahmen vergleichbar. Und selbst wenn ein Verstärker 5-10W weniger Dauerleistung abgibt als angegeben wird man dies kaum heraushören können.
 
Wieviel µF verbaut Yamaha da bei dem Modell, ist mir grad entfallen ?
Überschlagsmässig haut das aber mit 10.000µF hin, rechnerisch reichen 8.600µF aus bei einem 220W Transformator und einer Impedanz von 8 Ohm.

Es sind nur 6800 µF verbaut.

Mich stört das du pauschal angibst das der o.g. Yamaha zuwenig Siebung im Netzteil hat.

Ja, da magst du in der Tat recht haben. Da spielen natürlich mehrere Faktoren eine Rolle. Allerdings bin ich vom Konzept 5 Endstufen in einer Plastikkiste für 400 Euro nicht mehr überzeugt. Das meiste Geld steckt bei den Teilen doch nicht in der Technik, sondern den Lizenzen bei dem Preis.
 
6800µF wäre auch noch ok, kommt ganz drauf an wie Yamaha die Endstufen ausgeführt hat.
Meine Dynacord ist da etwas besser bestückt, muss sie aber auch dank der 1Ohm stabilen Endstufen.

Die Leistung gerade bei den 5.1 Receivern darf man aber auch nicht überbewerten. Klar ist es recht unseriös einen 5Kanal Receiver mit 5x120W anzugeben wenn das Netzteil nicht mal die Hälfte an Leistung schafft. In der Praxis kommt es aber auch fast nie vor das auf allen Kanälen richtig Leistung gezogen wird aber wenn mal ein Kanal richtig Leistung benötigt kann der Verstärker dies bedienen. Wer für den Fall (Volllast auf 5 Kanälen) aber gerüstet sein möchte muss ein paar Klassen höher einkaufen gehen oder sogar auf Mono/Stereo-Blöcke umsteigen.
 
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