Mit Ubuntu einen MedienServer errichten?

wikki

Lieutenant
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Hallo ;)

Da ich einen Heimserver habe (noch für Schulzwecke) frage ich mich, ob ich diesen als MedienServer nutzen kann?

Auf dem Rechner befindet sich Ubuntu (das aktuelle).
Ich würde gern von jeden PC auf Ihn zugreifen können. Am besten wäre wenn man für jeden Pc so eine Art Konto mit Rechten und eignem Laufwerk + Speicherplatz anbieten könnte.

Neben z.B. Dokumenten, soll auch Musik und Filme abgespielt werden können.

Was auch noch sehr cool wäre:
Mein Receiver für den TV hat eine Funktion über USB Aufnahmen auf ein Speichermedium zu schreiben. Kann man das irgendwie mit dem MedienServer verbinden, sprich das er unten am TV aufnimmt und irgendwie (über W-Lan? Lan?) die Daten hier oben aufm MedienServer schreibt?

In wie fern könnte meine FritzBox 7320 dabei mithelfen?

Vielen Dank im Vorraus!

Grüße
Alex
 
Ja, funktioniert eigentlich alles.
In Linux kann man über Samba Shares einrichten und diese dann für einzelne Personen oder Rechner freigeben.
Der PVR kann auch die Platten im Medienserver nutzen um dort Filme abzulegen, oder auch wieder abholen zum abzuspielen. Kommt aber auf den PVR an. Am besten wäre es wenn es eine Linux-Box ist. Davon gibt es ja etliche auf dem Markt.

Die Fritzbox ist eigentlich nur Vermittler in diesem Scenario.

Aber die Fritzbox kann auch alleine schon als kleiner Medienserver verwendet werden.
Einfach USB-Platte ran (falls USB-Anschluss), dann die Shares einrichten und den Medien-Server starten.
Die Fritzbox ist eigentlich nichts anderes als eine sehr kleine Fritzbox.
 
Moment, ein PVR ist doch wenn ich mich grad recht entsinne ein Festplattenrekorder?
Hab nur einen Receiver ohne Festplatte (halt nur über USB). Oder wie würde die Verbindung dann aussehen?

Edit: Vielen Dank übrigens :) werde mir Samba mal ansehen, davon hab ich schon viel gutes gehört.
 
pjprueller schrieb:
Ja, funktioniert eigentlich alles.

Die Fritzbox ist eigentlich nichts anderes als eine sehr kleine Fritzbox.


LOL ^^ ;)

aber grade mit Linux lässt sich das alles sehr easy umsetzen, google mal ein wenig, da findest du schnell anleitungen etc.

zudem macht es auch spass sowas aufzubauen :)
 
Sorry, Typo. Sollte eigentlich heißen:

Die Fritzbox ist eigentlich nichts anderes als eine sehr kleine LINUXbox.

Finger mal wieder in die andere Richtung getippt als der Kopf gedacht :-(

Kommt schon mal vor ...
Ergänzung ()

Was auch noch sehr cool wäre:
Mein Receiver für den TV hat eine Funktion über USB Aufnahmen auf ein Speichermedium zu schreiben. Kann man das irgendwie mit dem MedienServer verbinden, sprich das er unten am TV aufnimmt und irgendwie (über W-Lan? Lan?) die Daten hier oben aufm MedienServer schreibt?

Wenn dein Receiver netzwerkfähig ist und du an dem den Ablage-Ort der Filme einstellen kannst und dann auch noch eine Netzwerk-Platte dazu bestimmen kannst, dann hast du gewonnen.
Kannst du allerdings nur auf eine USB-Platte schreiben, dann hast du schlechte Karten. Die müßtest du dann nämlich manuell hin und her tragen.

In meinem Fall habe ich einen linux-basierten Sat-Receiver mit LAN-Anschluss. Da kann ich einfach eine Netzwerk-Platte mounten und dann diese als Ablageort verwenden, aber auch Filme von der wieder abspielen.

So versorge ich einige Medien-Player im Haus mit aufgenommenen Filmen.
 
Hat leider nur einen USB Möglichkeit :( :(
Kann man dann wenigstens mitm Laptop auf die MediaServer Festplatte zugreifen? (Also Sat Receiver -> Laptop -> MediaServer) ..
Oder geht nicht sowas wie ein Funk USB hin zum MediaServer?
 
Generell ist das ganze möglich, ich würde beim Server statt auf Ubuntu Debian verwenden, auf ein GUI verzichten (frisst nur ressourcen) und nicht die aktuellste Version (11.04) verwenden, sondern eine LTE Version (10.04, (12.04)), diese laufen deutlich stabiler.

Für die Dokumente etc. kommen verschiedene Dienste in Frage: Samba, FTP oder auch Active Directory, ist aber vermtl. ein wenig oversized.
Für Samba spricht, dass es automatisch in den Windowsexplorer integriert ist, mMn aber ein wenig schwerer (serverseitig) einzurichten ist, als FTP. Außerdem hat samba einen relativ großen overhead im vergleich zu FTP, vor allem bei großen Dateien würde ich also eher FTP nutzen.
 
Wlan USB sticks an einen Receiver hat so seine Tücken.

Aber du kannst natürlich die USB-Platte ans Lap-Top stecken und dann von dort die Filme auf den Server beamen. Allerdings ist das halt alles Handarbeit.
Das nächste mal beim Gerätekauf evtl. auf einen Netzwerk-Anschluß achten.

Bei vielen aktuellen Media-Playern, welche bereits in Fernseher und BluRay-Player integriert sind, gibt es die Möglichkeit über ausgewählte USB-Wlan Sticks eine Netzwerkverbindung herzustellen. Dann bleibt aber immer noch die Frage, was für Features der Player über dieses Netzwerk unterstüzt und wie reibungslos das ganze klappt. Da gibt es eine riesige Spannweite. (Die meisten funktionieren nur sehr limitiert).
Dann gibt es aber auch noch die Modifizierten Firmwares von Cracks, welchen dann wieder einiges mehr erlauben. Allerdings sind diese meist nur auf relativ populären Geräten zu finden.
Es ist halt auch ganz schön aufwendig Firmware zu Moden.
 
Ach Samba ist von der Geschwindigkeit absolut OK. Und schwer einzurichten?
Naja. Entweder SWAT (schlagt mich) oder nen bisserl zur smb.conf lesen.
Gibt dazu nen super Eintrag im Ubuntuuserswiki.
Würde dir übrigens auch Debian für den Server empfehlen. Ich habe da schon lange Sid drauf und alles läuft, wie es soll :)
 
Ich habe nicht behauptet Samba wäre schwer einzurichten, ich sagte, dass es schwieriger einzurichten ist als ftp: installieren, schreibzugriffe erlauben, fertig.

Natürlich ist samba ok, allerdings bleibt es, zumindest ohne Optimierungen stark unter der Brutto Geschwindikeit von zB GBit LAN zurück, stärker als FTP. Das sind alles meine Meinungen und Erfahrungen, ich schiebe es aber auf den Overhead, da ich da schon öfter von gehört habe.
 
Bei Samba dauert es nicht wirklich länger.
User anlegen, smbpasswd, SWAT starten über Webserver.
Der Rest ist Klickibunti.
Es geht natürlich auch eleganter mit der Konsole, muss ja aber nicht.
 
dafür benötigt man aber auch einen webserver xP
 
Nö?
Der ist im SWAT-Paket mit drin und wird automatisch ausgeführt nachdem SWAT installiert ist.
 
okay, das wusste ich nicht, habe mich mit SWAT nie wirklich beschäftigt.
 
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