Mobiler Spielemarkt - Marktform?

Quicks

Cadet 3rd Year
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Juli 2010
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Hey,
wie würdet ihr den mobilen Spielemarkt (Vertreter Sony mit der PSP/ Vita und Nintendo mit dem DS) einordnen. Schwanke zwischen Oligopol (viele Nachfrager, wenig Anbeiter) und polypol (viele Nachfrager, viele Anbieter). Ich weiß eben nicht, ob man Smartphoneanbieter wie Apple und co. schon mit Sony und Nintendo gleichsetzt, dann wäre es meiner Meinung nach ein Polypol ...... nimmt man aber nur Sony und Nintendo, wäre es wierum ein Oligopol mhm, was denkt ihr?
 
Wenn ich mir die Preisstabilität von Mobile Games anschaue riecht es sehr nach einem (ruhenden) Oligopol. Smartphonegames würde ich in einen anderen Markt einordnen (Richtung Farmville etc.), da diese Spiele eben nicht 49,95 kosten sondern gar nix bis 4,99.
 
Schwierig, weiß ich leider auch nicht genau. Aber wenn dus hardwaremäßig betrachtest - also als reines Spielegerät - würde ich sagen Duopol von Nintendo und Sony. Selbst wenn du großzügig noch andere Anbieter hinzurechnest, was durchaus Sinn macht, wirst du wohl über ein Oligopol nicht rauskommen. Bei den Softwareentwicklern würde im Gegenzug dann von einem Polypol sprechen, da es ja gerade für IPhone und wie sie alle heißen, jede Menge Apps verschiedener Entwickler gibt.
 
Hausaufgabe?^^

Ich würde Smartphones auf jeden Fall miteinbeziehen, da wohl für viele eine Substituierbarkeit zwischen den Plattformen besteht, nicht zuletzt durch das Sony Xperia Play.
Schließe mich autoexe an und sage, dass bei den Plattformen ein Oligopol besteht und entwicklerseitig ein Polypol.

Aber wozu eigentlich das ganze?
 
Und schon kann man eine super Duskussion vom Zaun brechen. Ich sehe zwischen einem Gameboy und einem IPhone keine großen Parallelen und die Kreuzpreiselastizität ist relativ gering. Deshalb sehe ich auch die Substituierbarkeit nicht wirklich gegeben.

Wenn das eine "Hausaufgabe" ist würde ich das ganze diskutieren. Es würden sich bei diesem Thema auch hochranginge Ökonomen streiten.

Wir trennen also zwischen: Mobile Gaming (Gameboy, PSP) und Casual-Gaming (Apps auf Smartphones und Social Network Games). Im ersten Fall haben wir in meinen Augen definitiv ein ruhendes Oligopol für Endgeräte sowie Spiele. Der Appmarkt im Casual-Gaming ist wesentlich flexibler und entwicklungsfreudiger. Hier sehe ich bei Endgeräten (Smartphones) sowie bei Spielen ein nettes Polypol.
 
Selbst wenn man Smartphoneanbieter wie Apple und Co. einbezieht stehen diese doch in keinem Verhältnis zu den Endverbrauchern. Imho ist das ganz klar ein Oligopol.

Zwar lehnte sich zuerst meine Überlegung an KeilerUnos dritten Absatz an aber gesamt gesehen sind die Endverbraucher doch deutlich zahlreicher als die Anbieter. Sicher grenzwertig oder Diskussionsthema aber imho auch Oligopol...
 
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