Wenn du was nicht verstehst, frag nach. Oder noch besser, einfach die fraglichen Begriffe mal in eine Suchmaschine deiner Wahl eingeben. Nennt sich kognitive Lernen und so erlernte Dinge bleiben gut hängen. Nervt bisschen, wenn jemand so oberlehrerhaft daherkommt, hmm?
Zurück zum Thema:
Für Blickwinkelstabilität gibt es nichts besseres als IPS.
Schriftbild ist auch angenehmer als bei VA. Für Office würde ich also auf jeden Fall zu IPS raten.
Thema Pixeldichte: Ich würde min. 90 ppi empfehlen, besser knapp 110 ppi. 90 ppi wären zum Beispiel FHD auf 24" oder WQHD auf 32". 110 ppi bietet WQHD auf 27". Alles darunter wird auf jeden Fall sehr grob pixelig.
Desto höher die Pixeldichte, desto schärfer und sauberer wirkt das Bild. Ich arbeite zum Beispiel mit 163 ppi (UHD auf 27"). Das ist selbst für einfaches Office schon sehr angenehm, weil die Darstellung einfach so knackig scharf ist. Spätestens wenn aber mit großen Tabellen oder vielen Fenstern gleichzeitig gearbeitet werden soll, bringt das richtig was. Weil man einfach mehr Inhalte auf weniger Fläche darstellen kann.
Ob du, bzw. deine Holde lieber 16:9 oder 21:9 will ist letzten Endes halt eine Frage, wieviele Fenster gleichzeitig offen sein sollen. Desto mehr Bildfläche, desto mehr Fenster. Bei der Auflösung halt entsprechend anpassen. 34" ist zum Beispiel ja nur ein breiterer 27"er und sollte dementsprechend min UWQHD mit 3440x1440 haben.
Wandmontage würde ich zum Arbeiten nicht machen und stattdessen auf einen ordentlichen Fuß Wert legen, der sich schön an die jeweilige Sitzposition anpassen lässt. Selbst bei IPS ist es unangenehm, wenn man länger schief auf den Monitor schauen muss.
Curved bringt nur was bei sehr breiten Monitoren und gleichzeitig kleinem Radius. Also so 49" 32:9-Ungetüme mit 1000R. Wobei das weniger was fürs Office ist, sondern eher der höheren Immersion beim Spielen dient.
Alles was darunter an curved rumschwirrt ist eher Marketing, bzw einfach technisch bedingt um bei größeren Monitoren die schlechte Blickwinkelstabilität von VA und TN-Panels auszugleichen.
Mehr als 60 Hz bringt natürlich auch in Office-Anwendungen ein flüssigeres Bild und wirkt im direkten Vergleich angenehmer. Ein wirklicher Gamechanger ist das aber nicht. Ich arbeite auf 60 Hz und habe zuhause 144 Hz. Den Unterschied spüre ich nicht.
In wie weit ist die Farbwiedergabe wichtig? Soll es einfach nur gut aussehen oder spielt Farbechtheit eine Rolle? Von Arbeiten im gestalterischen Sektor war ja nicht die Rede.
Lange Rede, kurzer Sinn: Diese Dinger nutze ich in der Arbeit und arbeite sehr gerne damit:
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