Wer sich in den letzten Jahren ein wenig mit Mozilla beschäftigt und Berichte zum Management mitbekommen hat, weiß, dass es dem Management schon lange nicht mehr um den Browser oder die Nutzer dahinter geht.
Das Management hat sich die eigenen Gehälter und Boni vervielfacht, sogar als die Nutzerzahlen geringer wurden und zeitgleich Mitarbeiter herausgeschmissen, die direkt an der Browser Entwicklung beteiligt waren.
Ich weiß nicht mehr wie sie hieß, aber es hat mit einer Frau, die vor einigen Jahren noch CEO war, angefangen. Ihre massive Gehaltserhöhung hat sie damit begründet, dass andere CEOs in der Branche sehr viel mehr verdienen.
Dass diese anderen CEOs ihr Unternehmen aber erfolgreich führen und sehr viel mehr Umsatz und Gewinn erzielen, hat sie natürlich ignoriert.
Ich bezweifle auch, dass das der Grund war, warum sie durch einen anderen CEO ersetzt wurde. Denn dieser hat sein Gehalt ebenfalls stark erhöht, obwohl Firefox weiterhin "schlecht" läuft und von Google abhängig ist.
Google sah / sieht sich aber indirekt dazu gezwungen Firefox finanziell zu unterstützen, weil man durch die Monopolstellung härtere Auflagen bekommen könnte.
Und auch das hat sich bewahrheitet, als der Vorschlag aufkam, dass man Chrome von Google trennen soll, weil die Marktmacht zu stark ist.
Aber zufälligerweise kam ein neues Startup mit sehr reichen Investoren, welche Chrome nun kaufen wollen.
Falls Chrome abgespaltet und verkauft werden sollte, werden ganz bestimmt keine Partnerschaften und Dienste integriert, welche die Marktmacht Googles negativ beeinflussten könnte.
