Mozilla unsicherer als gedacht

AW: Mozilla Unsicherer als gedacht

ob das auch noch für den 3.1er gilt? auserdem ist es nen bissl behindert das die da nicht genau sagen was für lücken welche inzwischen weg sind und ob man da auch ohne patch was selber machen kann
 
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Meldung ist vom 20.12.2008. Seitdem gab es ein Sicherheitsupdate für Firefox was mit Sicherheit die Lücken geschlossen hat. Ich nutze Firefox 3 und habe meinen PC auch noch selbst unter Kontrolle ;)
 
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bin mit firefox 3 zufrieden,keinerlei probleme.
 
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Die Lücken sind dafür meist schneller geschlossen als beim IE.
Aber mit steigender Masse an Benutzern steigen auch die Angriffe und somit die Sicherheit.

Aber für mich als bekennender Opera-Fan kein Problem ;)
 
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Ah, DIE Studio.
Die ist ja schon einige Tage länger veröffentlicht ... echt schlimm finde ich sowas, solchen Veröffentlichungen den Scheinmantel der Wissenschaft umzuhängen.

Ich hab mir die Studie bereits letzte Woche genauer angeguckt:

Die große Frage: Womit wird Firefox dort verglichen?
Der Internet Explorer ist bei dem Vergleich überhaupt nciht mit dabei!
Und der Vergleich findet letztlich mit anderen Applikationen statt. Die Vergleichen alle möglichen Risiken eines Programme, und zwar eines Browsers wie Firefox und anderen Programme, mit denen überhaupt kein Browsen möglich ist.

Natürlich: Mit einem Browser sind unsichere Sachen möglich, die bspw. mit einem FTP-Programm nicht möglich sind, ganz einfach aufgrund der Natur der Programme (Browser, Office, ftp-Programm, Datenbank, ...).

Es werden Äpfel mit Birnen verglichen. Noch dazu dann fehlt dann in der Kategorie, wo die potentiell meisten Gefahren lauern (Browser) derhenige Browser, der die größte Verbreitung hat. Klasse!
 
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wie supastar schon meinte, je unpopulärer ein programm ist, desto weniger wird über sicherheitslücken berichtet, aber dafür interessieren sich halt auch desto weniger schadverursacher.

wenn man "sicher" gehen will, muss man halt alternative software nutzen und das ist der firerfox nun wirklich nicht mehr. anfangen tut das mit der wahl des browsers und gehen tuts bis zum betriebssystem. das ist der gleiche grund, weshalb alle auf windows rumhacken. weil jeder es benutzt. natürlich steigt dadurch die verantwortung der programmierer, aber linux wird zb halt niemals ein mainstream produkt werden, weil der otto-normaluser einfach nicht damit umgehen könnte.
 
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@ cuthbert:

Otto-Normaluser könnte auch mit Linux umgehen, wenn es eine höhere Verbreitung hätte, würden mehr Programmierer diese Plattform unterstützen. Ab nem Marktanteil von 20% gäbe es dann mit Sicherheit auch hervorragende Grafikkartentreiber und mehr Softwareauswahl.

Wobei manche Linux-User diese wohl nicht einsetzen würde, weil sie nicht OpenSource ist sondern proprietär. Mit dem Marktanteil würde aber auch diese Gruppe verhältnismäßig kleiner werden...
 
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Seit nunmehr Jahren wird allseits gepredigt, dass der IE super-unsicher sei, und auf einmal soll dies stattdessen für den Firefox gelten?! Ja wat denn nu??

Ich für meinen Teil gebe nicht viel drauf und bleibe beim FF!
 
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FineMaltPain schrieb:
Seit nunmehr Jahren wird allseits gepredigt, dass der IE super-unsicher sei, und auf einmal soll dies stattdessen für den Firefox gelten?
Schau mal auf meinen Beitrag: #8.

Die Studie ist unsinnig, da u.a. der IE überhaupt nicht im Vergleich dabei ist, und die Sicherheitsrisiken des Firefox mit anderen, nicht vergleichbaren Anwendungen verglichen wird.
 
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Jup, habe ich gesehen. Meine Frage war auch eher rethorisch gemeint....
 
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Was sagt denn die Studie überhaupt aus?

[...] und eine Hitliste der Programme erstellt, die für Unternehmen zu einem Sicherheitsrisiko werden können. [...]

Die Bit9-Experten hatten in ihrer Studie vor allem den betrieblichen Anwender im Visier. In Unternehmen können fällige Microsoft-Updates von den IT-Abteilungen zentral an alle Rechner verteilt werden. Das sei bei Firefox und vielen anderen Programmen nicht möglich, erklärt Bit9.

Warum also die Aufregung? Kritisiert wird, dass sich Nicht-Microsoft-Produkte mangels WSUS-Kompatibilität vergleichsweise schwer zentral aktualisieren lassen. Die Anwender nutzen dann dank eingeschränkter Benutzerrechte veraltete Software mit Fehlern, die eigentlich schon behoben sind.

Für Privatanwender sehe ich hier keine Relevanz.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Lexikon-Link korrigiert)
Stimmt, Puppet.
Das eigentliche Problem ist, dass Spiegel, Stern & Co. einige Artikel veröffentlicht haben, mit der Überschrift "xxx ist die unsicherste Anwendung" ... und die Leser, hauptsächlich Computer-Laien, dies dann einfach falsch verstehen.
 
Das ist dann ja Sinn und Zweck, wenn man eine Meldung schnell verbreiten kann, wird der Verbreiter auch schneller bekannt.

Und welche Newsbörse will das nicht?

Btw, Firefox ist i.d.R. eine der sichersten Anwendungen überhaupt, da OpenSource.
Und da OpenSource - werden Fixes für Lücken binen weniger Minuten/Stunden bekannt und in die Mainline implementiert, die dann als automatisiertes Update verfügbar wird.

Beim Internet-Explorer wartet man zumeist 1-2 Wochen oder gibt das Update gar erst auf dem nächsten Patch-Day frei. Das ist fahrlässig. Das ist unsicher. Das ist alles andere als Firefox ;)

Übrigens wird in den nächsten Versionen eine Art Sandbox implementiert, die systemübergreifende Aktionen von Grund auf blockiert. Bis auf autorisierte Downloads kommt dann nichts mehr durch.
Das habt ihr aber nicht von mir :D

mfg,
Markus
 
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muss auch sagen das mich mein firefox bis jetzt sicherheitstechnisch noch nie im stich gelassen hat, firefox 4 president :D
 
Dass FF sicherer ist, war immer nur ein Cliché. FF ist der barack Obama der Browser ... man sollte nicht genau hinsehen und sich drüber freuen.
 
Der Sinn der Studie war halt nur den administrativen Aspekt der Software.
Es wäre wünschenswert, dass Microsoft die schnittstellen der Microsft Update Software offenstellt,
damit Adminstratoren nicht Microsoft-Software besser aktualisieren können.
Somit könnte Opera die bei der EU eingereichte beschwerde fallen lassen.

Zugegeben bin ich dagegen, da sonst jede der bei mir installierten Programme ein update verlangt, das würde den Job des Auto-Updater vernachlässigen.
 
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guckt mal hier:
https://www.computerbase.de/news/apps/microsoft-internet-explorer-sicherer-als-firefox.20598/

vermutlich haben die Typen die gleichen methodischen Fehler gemacht wie Microsoft damals, nämlich: Anzahl von Patches/ bekannten Lücken = Unsicherheit.
Wenn Mozilla also im Monat 9 einzelne Patches zu unterschiedlichen Zeiten veröffentlicht, Microsoft aber nur einen zentralen Patch einmal im Monat, dann ist Firefox 9mal unsicherer als der IE :freak:

Das ist wie mit Verbrechen: Erst, wenn Verbrechen bekannt werden, können sie statistisch genau erfasst werden. Genauso bei der Sicherheit: Wenn eine Lücke nicht bekannt wird, scheint sie nicht zu existieren. Wenn nun aber Firefox besonders gut überwacht wird, fallen ganz einfach mehr Lücken auf und werden umgehend gestopft. Anders andere Programme: Da fallen Lücken nur gemächlich auf und deshalb scheint die Anzahl derselben geringer.

Zusammen mit NoScript ist Firefox ganz einfach der sicherste Browser. Punkt.
 
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