MyCloud mit eingebauter Hintertür

jabberwalky schrieb:
Bin mal gespannt was hier wieder passiert.

Was soll hier passieren? Das wird bei nahezu jeden Produkt oder Service welcher in der USA angesiedelt ist so sein. Gerade als nicht US Burger hat man hier keinen Datenschutz.

Edit: Vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt und mehrer Sachen zusammengeworfen. Ich gehe davon aus, dass es bei solchen Diensten Schnittstellen für US Behörden gibt. Da ist es nur eine Frage der Zeit bis hier ein Missbrauch stattfindet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
homerpower, WD mycloud ist ja kein Cloud-Server, der irgendwo angesiedelt ist, das sind Festplatten, über die man auch per Netzwerk zugreifen kann. Also praktisch ein eigener kleiner Fileserver/NAS, der bei dir zuhause steht. Eigentlich eine Lösung für alle diejenigen, die ihre Daten eben nicht auf fremde Cloud Server legen wollen.

Hier ist anscheinend einfach mal wieder ein Produkt mit großen Lücken in der Firmware verkauft worden, die von jedem Hacker einfach genutzt werden können. Bei Webcams von Aldi und solchen Produkten ist man das inzwischen ja schon fast gewöhnt, aber dass es bei einem Datenspeicher von WD passiert, ist schon etwas erschreckend...
 
Finde es echt der Hammer.
Habe jetzt mit Leuten gesprochen, die mir gesagt haben das Datenspeicherung in Deutschland gerade wegen der Gesetzeslage, der inneren Ruhe und der allgemeinen Sicherheit sehr angesagt sind. War mir bislang gar nicht so bewusst.

Da ich selbst an der Stelle auch etwas Paranoid bin, kann ich das gut nachvollziehen
 
@highks: Stimmt, hatte gedacht das ist eine Mischung. Trotzdem vertraue ich hier den US Firmen nicht :D
 
Ich bin schon froh das ich meinen NICHT MyCloud Homeserver nur bei Bedarf hochfahre und nutze. Das macht es für alle Angriffe wesentlich schwieriger. Egal welche Sicherheitslücke es gibt.
 
Nö, nicht wirklich schützt dich das. Einmal kompromittiert lässt man darauf eben nur Sachen laufen, die nicht 24/7 laufen müssen. Als Miner oder reine Spam-Schleuder immer noch zu gebrauchen und auch ein Cryptotrojaner braucht je nach Datenmenge nicht allzu lange...
Wenn man seine Server/PCs sicher betreiben will, dann muss man diese eben vernünftig absichern, mindestens sicherer als der Durchschnitt oder mehr. Alternativ einfach gar nicht von außen erreichbar machen. Aber das ist eben aufwendiger, erfordert mehr Zeit und ggf. Wissen und $Dienste sind nicht so einfach einricht- und nutzbar.
Aber im privaten Umfeld kann man außer Updates für Hard- und Software einspielen relativ wenig machen.. Naja keine Geräte im Internet erreichbar machen, Zugriff nur per VPN von außerhalb.
 
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