Nach CPU+Board Upgrade: altes Betriebssystem wird nicht erkannt.

nitech schrieb:
Wenn ich lese "ohne dass Daten verloren gehen" bitte zu allererst ein Backup
Da stimme ich zu, Backup ist eh immer Pflicht.
@TE in diesem Fall ist ja eh eine neue SSD verbaut worden, auf die das BS installiert wird. Danach kann man doch bequem die Daten übernehmen / kopieren.
 
i know
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: AvenDexx
@redjack1000
Das funktioniert, jedoch nur wenn maximal 3 primäre Partitionen auf dem Datenträger vorhanden sind.
Bei mehr Partitionen funktioniert das nicht mehr.
 
Wollte es nur mal für den Threadersteller erwähnt haben. Dachte mir schon das es Dir bekannt ist.✌️
 
Winnie0601 schrieb:
Schnelle Antworten, ich bin begeistert.

Hierzu meine Rückmeldungen:
  • kein Windows 11: hier war der Plan nach dem "Umzug" das Win11 Update durchzuführen, die alte Hardware war für Win11 nicht kompatibel. Ziel war/ist es keine Neuinstallation durchzuführen
  • MBR/GPT: Das kann gut sein. Kann ich eine Konvertierung vornehmen, ohne das die Daten verloren gehen?
  • CSM: wie stelle ich das ein? Ich finde das Kürzel nicht im Handbuch vom Mainboard
Offiziell nicht, inoffiziell schon. Habe in letzter Zeit einige Systeme mit der CPU auf Win 11 umgerüstet. Bereits unter Win 10 allerdings vorab von CSM auf UEFI umgestellt.

https://www.andysblog.de/windows-10-mit-mbr2gpt-von-mbr-bios-csm-legacy-auf-gpt-uefi-wechseln
https://www.pcwelt.de/article/11914...taetsbetrieb-in-den-uefi-modus-umstellen.html
 
Winnie0601 schrieb:
Er wollte sich halt die Installation aller Programme ersparen.
Die Zeit kann man sich wirklich sparen und verbringt sie anschließend doppelt in Foren zur Problemlösung. 😉

+1 für Sicherung der wichtigen Daten und saubere Neuinstallation ✌️
 
Ja vielen Dank euch.

Ich spreche mich jetzt mit meinem Bekannten ab. Mich reizt es schon die MBR2GPT zu probieren und zu schauen, was dann geht, aber vielleicht ist es ja schon sinnvoll alles neu zu machen.

Ich habe als Backup ja die die zweite SSD, die ja über das Samsung Tool gespiegelt wurde.
 
Hier werden mal wieder Probleme gesehen, wo in der Praxis in der Regel keine Probleme auftreten. So ein Umzug ist doch prinzipiell recht simpel. Am einfachsten (und auch für Anfänger geeignet) funktioniert es mit c't-WImage (siehe google).

Da mir das Eindampfen der Quell-Installation per dism zu lange dauert, nutze ich für das Sichern am Quell-PC und Rücksichern am Ziel-PC drivesnapshot (www.drivesnapshot.de - läuft auch ohne Lizenz 30 Tage ohne Einschränkungen, nach 30 Tagen ist eine Sicherung nicht mehr möglich, aber immer eine Rücksicherung; läuft ohne Installation - auch von einem per Media Creation Tool erstellten Windows-Installations-Stick (einfach die .exe auf den Stick und/oder in den Sicherungsordner kopieren)).

Vorgehen (kurz): Sicherung des Quell-PCs, Erstellung einer GPT-Partitionsstruktur per diskpart am Ziel-PC, Rücksicherung nur der "Nutzdatenpartitionen" (meist nur Laufwerk C: ) in die dafür vorbereitete(n) Partition(en) am Ziel-PC, neues System per bcdboot bootfähig machen und nach dem ersten Start WinRE wieder aktivieren. Danach noch Treiber installieren und ggf. das Upgrade auf Win11 vornehmen.
Wer es aufgeräumt mag, deinstalliert direkt nach dem Umzug noch spezifische Software und Treiber des Alt-Systems und räumt im Gerätemanager die alten Treiber aus.

Weder mit c't-WImage noch mit der zweiten Methode per drivesnapshot muß eine mglw. fehlerträchtige Konvertierung von MBR auf GPT vorgenommen werden. Es ist vollkommen wurscht, ob das Quell-System auf einem MBR- oder GPT-Datenträger installiert ist. Das Zielsystem ist immer im GPT-Stil eingerichtet. Am Quell-PC wird gar nichts verändert, konvertiert oder aus- und umgebaut, lediglich die Sicherung erstellt.
Und der Besitzer findet am neuen PC alles an seinem gewohnten Platz wieder, alle Daten und Einstellungen sind wie am alten PC vorhanden.

Und ja, eine reine Daddelkiste ist schnell neu installiert. Da sind ja nur Windows, n paar Treiber und die Spiele installiert. Da würde ich auch eher neu installieren, Browser-Lesezeichen und -Passwörter wieder importieren und Steam und Co. installieren - fertisch. Schon klar.
Es gibt aber abseits eurer Daddelkisten auch deutlich aufwendigere Installationen und Einrichtungen. In solchen Fällen ist ein Umzug i.d.R. sehr viel schneller und einfacher vollzogen, als eine Neuinstallation.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Firle!

Und ja, es befinden sich keine Spiele auf dem PC. Es ist ein reiner Arbeits-PC mit diversen SW-Lizenzen und komplexen Anmeldeverfahren von diversen Firmen für die mein Bekannter arbeitet.

Wären es Spiele und Office, würde ich alles einmal neu machen.
 
Zurück
Oben