Hier werden mal wieder Probleme gesehen, wo in der Praxis in der Regel keine Probleme auftreten. So ein Umzug ist doch prinzipiell recht simpel. Am einfachsten (und auch für Anfänger geeignet) funktioniert es mit
c't-WImage (siehe google).
Da mir das Eindampfen der Quell-Installation per dism zu lange dauert, nutze ich für das Sichern am Quell-PC und Rücksichern am Ziel-PC drivesnapshot (
www.drivesnapshot.de - läuft auch ohne Lizenz 30 Tage ohne Einschränkungen, nach 30 Tagen ist eine Sicherung nicht mehr möglich, aber immer eine Rücksicherung; läuft ohne Installation - auch von einem per
Media Creation Tool erstellten Windows-Installations-Stick (einfach die .exe auf den Stick und/oder in den Sicherungsordner kopieren)).
Vorgehen (kurz): Sicherung des Quell-PCs, Erstellung einer GPT-Partitionsstruktur per diskpart am Ziel-PC, Rücksicherung
nur der "Nutzdatenpartitionen" (meist nur Laufwerk C: ) in die dafür vorbereitete(n) Partition(en) am Ziel-PC, neues System per bcdboot bootfähig machen und nach dem ersten Start WinRE wieder aktivieren. Danach noch Treiber installieren und ggf. das Upgrade auf Win11 vornehmen.
Wer es aufgeräumt mag, deinstalliert direkt nach dem Umzug noch spezifische Software und Treiber des Alt-Systems und räumt im Gerätemanager die alten Treiber aus.
Weder mit c't-WImage noch mit der zweiten Methode per drivesnapshot muß eine mglw. fehlerträchtige Konvertierung von MBR auf GPT vorgenommen werden. Es ist vollkommen wurscht, ob das Quell-System auf einem MBR- oder GPT-Datenträger installiert ist. Das Zielsystem ist immer im GPT-Stil eingerichtet. Am Quell-PC wird gar nichts verändert, konvertiert oder aus- und umgebaut, lediglich die Sicherung erstellt.
Und der Besitzer findet am neuen PC alles an seinem gewohnten Platz wieder, alle Daten und Einstellungen sind wie am alten PC vorhanden.
Und ja, eine reine Daddelkiste ist schnell neu installiert. Da sind ja nur Windows, n paar Treiber und die Spiele installiert. Da würde ich auch eher neu installieren, Browser-Lesezeichen und -Passwörter wieder importieren und Steam und Co. installieren - fertisch. Schon klar.
Es gibt aber abseits eurer Daddelkisten auch deutlich aufwendigere Installationen und Einrichtungen. In solchen Fällen ist ein Umzug i.d.R. sehr viel schneller und einfacher vollzogen, als eine Neuinstallation.