Nahfeldmonitore sinnvoll für Filmsound/ Surroundsound?

Also nochmal, für echten Kinosound brauchst du passende Hardware. Was also auch eine Quelle, die den Datenstrom der sechs diskrete Audiokanäle (AC-3 Bitstream für DD) liefert. Dann ein Geräte mit Decoder und eben die genannten sechs Lautsprecher.

Alles andere ist ein Kompromiss. Die größte Herausforderung stellt sich beim Versuch, aus zwei Lautsprecher - Mehrkanalton (besser Surround Effekte) zu imitieren, dass geht nur mit zusätzlicher Auf-/Nachbearbeitung. Wie gut das der eine oder andere Hersteller umsetzen kann, muss du leider persönlich herausfinden. Das ist echt sehr subjektiv.

Für viele ist das keine Option. Da es eher als Verschlimmbesserung deklariert wird.
Und eine große Bühne (in der breite), kannst du im direktem Nahfeld eigentlich abhacken.

Die Adam F5 sind sicher nicht schlecht aber eigentlich nicht das was du suchst.
In Sachen Abbildungsgenauigkeit sollte das allerdings die beste Lösung der Kandidaten darstellen.

Dich "umgebender Sound" ist mit einem Stereopaar Abhörmonitore grundsätzlich nicht möglich. Da der Stereo-Downmix greifen sollt, die entsprechenden (aber auch andere) Parameter dafür liegen bereits in den Metadaten direkt im Signal, die letztendlich den Dolby Decoder passieren.

Es gibt aber sicherlich auch das eine oder andere VST-Plugin für den Softwareplayer.
Wie gut (brauchbar die sind), weiß ich nicht. Für mich - absolut am Thema vorbei.

Ich weiß nicht ob das im Consumbereich möglich ist. Man kann mit zwei LS eine "Mehrkanaltonwiedergabe" erzwingen, dann liefern die beiden Fron-Lautsprecher eben nur die Frontkanäle aus dem Datenstrom, dann fehlt der Centerkanal (wird primär für Sprache genutzt) folglich auch komplett.

Beim Stereo-Downmix wird der Center-Kanal auf die Frontkanäle summiert, meist mit einer Abschwächung zwischen 3dB und 6dB, er fehlt also nicht. Effekthascherei kann man schon betreiben, wenn man die Effektkanäle aus dem 5.1 in die Frontkanälen routet und Phasendrehungen herbeiführt, dass wird beim Lt/Rt-Downmix glaube auch so gemacht, wg. der Rückkonstruktion bzw. Kompatibilität für Dolby Surround Pro Logic Decoder.

Dann könnte man noch Hall-Effekte einfügen, wäre via DSP möglich und "fertig" ist der "3D-Sound".
Ein Decoderseitiges "überschreiben" der gesetzten Metadaten, ist für den Downmix auch denkbar. Es ist aber auch möglich das der Bitstream direkt für die virtuelle Surround-Wiedergabe aufbereitet wird, während er gewöhnlich erst den Stereo-Downmix durchläuft.

Aus Kostengründen wird auch manchmal nur das 2-kanalige PCM-Signale decodieren.

Wie auch immer...
 
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ThsM schrieb:
Das Sounddeck von Nubert interessiert mich auch.
Hast du das selbst im Einsatz?

Nein. Habe es jedoch beim Besuch in den Hörstudios neben den neuen NuPro mal kurz "aus der Entfernung" angehört. Da die dort jedoch mitten auf einem Regal im riesengroßen Verkaufsraum standen und mir dementsprechend "schwachbrüstig" vorkamen, habe ich meinen Fokus dort auf die Lautsprecher in den kleinen Vorführräumen gelegt. Aber naja - es geht immer um den Klang in den eigenen 4 Wänden - im Zweifelsfall einfach mal bestellen und testen. Rückgabe läuft ohne Probleme.

Unplayable schrieb:
Meine Drei Kandidaten sind:

ADAM F5
B&W MM-1
Teufel Concept-E wireless (da das mit Kabeln nichts wird)

Wie gesagt ich hätte gerne kinoähnlichen Sound mit einer großen Bühne (ist das in dem kleinen Raum überhaupt machbar?). Bass hätte ich schon gerne, aber ich habe mir mal auf Youtube ein Dubstep Sample mit den F5 angehört und fand den Bass da eigentlich schon in Ordnung. Der Verkäufer im HIFI Laden hat mir auch geraten in dem kleinen Raum komplett auf Sub zu verzichten, womit das Teufel ja eigentlich raus wäre. Was wäre denn von den drei die beste Wahl?

Die Adam F5 kenne ich persöhnlich leider nicht. Von daher bitte nicht das, was ich zu den A5X geschrieben habe, auf die F5 übertragen. Ich würde es mir jedenfalls nicht so schwer machen - bestell dir die F5 bei Thomann und probier sie in deinen 4 Wänden aus. Das ist die effektivste Lösung :)

Die B&W erscheinen mir reichlich teuer und klein. Ich mag stark bezweifeln, dass du damit in 18m² "freien" Klang hinbekommst. Wenn man direkt davor sitzt, könnten die zum so nebenherdudeln von Musik vielleicht taugen, aber für Filme usw. sollte schon etwas Membranfläche vorhanden sein. Würde ich die Finger davon lassen.

Welches Teufel Concept E meinst du? Das 450? Ein anderes Wireless finde ich nicht. Und bei dem bezieht sich Wireless auf die Anschlussart, nicht auf die Verbindung zwischen Subwoofer und den Satelliten. Bei dem Teufel bekommst du drei Dinge:

1) 5.1 (mit Subwoofer eben) - Sprich "echten" Raumklang. Ein Upmix auf 5.1 klingt meiner Meinung nach besser, als virtual Surround mit 2.0 / 2.1.
2) Ein Komplettpaket, wo du nichts anderes mehr aussuchen musst.
3) Ein Klangloch, zwischen ca. 100-200 Hz, was du den Subwoofer kaschiert wird (und was du bei den F5 definitiv nicht hättest).

Es wäre sicherlich nicht die absolut beste Wahl, aber es gibt schlimmere Einstiege. Ich habe ebenfalls mit einem Einsteiger 5.1 von Teufel angefangen und habe damit die ersten Erfahrungen gesammelt. Auch hier kannst du problemlos testen. Ich glaube, in den ersten zwei Wochen erstattet dir Teufel sogar die Rücksendekosten.

Wenn es dir hier also wirklich um Surround geht, und das der überragende Aspekt ist, dann solltest du eher zu einem diskreten 5.1 greifen, anstatt zu Virtualisierung. Was aber immer empfohlen wird (und das zurecht): Fang klein an, mit zwei guten Stereolautsprechern, und arbeite dich Stück für Stück hoch, bis du irgendwann dein Surroundsystem komplett hast.
 
Ok schade dass die Satelliten nicht wireless sind :(. Damit ist es für mich quasi raus, da ich nicht die Kabel in meinem Zimmer verlegen kann. Habe dennoch noch 3 Fragen:

1. Bei diesen 5.1 Sets bekommt jeder Lautsprecher von dem Sub (oder was auch immer da der Reciever ist) gesagt was er zu spielen braucht. Wenn ich jetzt diese Lösung mit den Stereos nehme und dann später zwei dazu kaufe, kann ich dass dann mit meinem integrierten Soundchip auf meinem Mainboard (ALC 1150) genauso machen? Also dass dann die hinteren auch wirklich die hinteren Effekte spielen?

2. Was ist denn mit dem Angebot von den Dynaudio im Hifi Laden von denen ich auf der ersten Seite (Ende) geschrieben habe. Soll ich die (450€ statt 1000) den Adam vorziehen?

3. Ok damit wären die Bowers eigentlich auch raus... Gibt es denn für das geld auch ordentliche 5.1 wireless Systeme? Ich weiß wireless ist immer so eine Sache aber...

Ich glaube fast, dass meine Idee mit einer guten Soundbar von JBL oder Pioneer bzw. Yamaha fast die beste Idee ist.

Danke für die Hilfreichen Tipps
 
Derartige Systeme haben einen integrieren Verstärker für alle Kanäle. Die Ansteuerung erfolgt entweder über analoge Eingänge oder in digitaler Form. Deine Soundkarte hat dafür entsprechende Ausgänge. Die andere Frage habe ich nicht verstanden. Wie kommst du jetzt wieder zu einer Soundbar?

Das Teufel Concept E Digital hätte auch einen Decoder für Dolby Digital, DTS und Dolby Pro Logic 2.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja aber da müsste ich für die hinteren 2 Kabel verlegen und das geht nicht. Deshalb :). Habe jetzt noch die Böhm Mate Bluetooth Surround Lautsprecher zu einem günstigen Preis gefunden, also eigentlich genau was ich suche:)
 
Für Rears per Funk brauchst du entweder ein Komplettsystem mit Funkspeakern oder für
einen normalen AVR mit PreOuts und nen BT Sender.
AVR mit Preouts für die Rears sind nicht billig
 
War heute mal im Media und habe mir die Canton DM50 angehört. War eigentlich ziemlich zufrieden mit dem was ich an Volumen und Surround gehört habe. Für 300€ bestimmt ein gutes Angebot
 
Wireless für 5 Kanäle unter 400€? Das wird nichts (Sinnvolles).

Mal das Grundlegende: Es gibt passive und aktive Lautsprecher. Passive brauchen immer einen Verstärker, wogegen Aktive diesen integriert haben. Passive werden über zweiadrige Kabel angeschlossen, auch Lautsprecherkabel genannt, die die Verbindung zwischen Schallwandler und Verstärker darstellen.
Verbindungen von einer Quelle zum Verstärker (jetzt egal ob in Aktivlautsprechern integriert, oder nicht) können digital oder analog sein. Analoge Verbindungen werden i.d.R. über Cinch bzw. Klinke realisiert. Digitale Verbindungen wären S/PDIF, Coax, HDMI, USB, Wireless. Aktivlautsprecher haben mitunter sowohl digitale, als auch analoge Eingänge - wireless ist ein Extra, was man sich bei brauchbaren Produkten gut bezahlen lässt.
Unter den digitalen Verbindungen gibt es welche, die für einzelne Kanäle genutzt werden, für Stereo, oder für Surround. Einzeln wäre z.B. Wireless (meist jedoch ein Stereo Transmitter, der an zwei Aktive Empfänger sendet). S/PDIF, USB werden für Stereo genutzt, wobei dann eine der Verbindungen an einen Hauptlautsprecher geht und von diesem eine analoge Verbindung an den zweiten Lautsprecher. Für Surround gehst du mit er digitalen Verbindung (S/PDIF bzw. der aktuelle Standard HDMI) entweder an einen AV-Receiver oder an eine Vorstufe (die dann keinen Verstärker, sondern nur sogenannte "Preouts" hat). AVR ab einer gewissen Preisklasse haben meist ebenfalls Preouts.

Um nochmal auf Wireless zu sprechen zu kommen: Wiegesagt, meist in Stereoausführung. Dort geht man digital oder analog an einen Transmitter, der dann per Wireless an einen aktiven Empfänger überträgt. Mir sind keine Transmitter bekannt, die mit mehr als zwei Kanälen arbeiten. Willst du dann für 5 Kanäle Wireless haben, dann brauchst du halt 3 Transmitter, die auf unterschiedlichen Kanälen(Frequenzen) übertragen (wird standalone schnell teuer).
Der Empfänger kann dabei direkt in einen einzelnen Aktivlautsprecher integriert sein oder ist ein selbständiges Modul, was wieder einen analogen Ausgang hat.

Summa Summarum lässt uns das eine Vielzahl an Optionen, wobei hier einige definitiv für den Einstieg ausfallen, da sie den finanziellen Rahmen sprengen.
Du kannst also über analoge Ausgänge sowohl von deiner Soundkarte, einer Vorstufe oder einem AVR mit Preouts eine beliebige Anzahl an Kanälen individuell auf Wireless umrüsten (ggf. die Lautzeit anpassen, wegen zeitlichem Versatz der Wireless Einheit). Die Soundkarte ist dabei die günstigste Quelle (bzw. Onboard-Sound). D.h., du kannst auch Passive, Aktive und Wireless kombinieren. Geht alles.

Wenn du bspw. das Teufel nimmst, dann kannst du an das Teufel analog oder digital rangehen. Da der Subwoofer gleichzeitig der Verstärker für die kleinen Lautsprecher ist, kannst du dazwischen keine wireless Einheit setzen. Wenn du allerdings nur mit 3 Frontkanälen und dem Subwooferkanal analog (von der Soundkarte) an das Teufel rangehst, dann kannst du für die beiden Rearlautsprecher durchaus eine Wireless Einheit dazwischenbauen. Dann brauchen die Rears allerdings einen eigenen Verstärker. Es geht zwar, ist aber teuer und irgendwo Schwachsinn. ;)

Einfacher ist es da, ein System komplett basierend auf Aktivlautsprechern aufzubauen. Da gehst du dann z.B. analog von der Soundkarte für jeden Kanal an jeden einzelnen Lautsprecher. Da ist es deutlich einfacher, ein Wirelessmodul dazwischen zu bauen, da man keinen extra Verstärker kaufen muss. Du kannst also durchaus zu Beginn zwei aktive Hauptlautsprecher (z.B. die F5) kaufen und dann später noch eine dritte F5 als Center dazu, dann einen Subwoofer, und als letztes eine Wirelesseinheit und zwei passende aktives Rears.

Du siehst - die Logistik hier ist etwas umständlich. Und jeden Euro, den du reinsteckst, damit du Wireless bekommst, fehlt dir letztendlich an der Klangqualität. Das gilt insbesondere für Lautsprecher aus dem Einsteigersegment (pi*daumen 1000

Weitere Gedanken:

Soundbar .. naja - probieren kannst du es, aber mein Dinge wäre es nicht. Die brauchen einfach einen gewissen Platz, damit sich die Effekte "entfalten" können. Und auf dem Schreibtisch fehlt dir am Ende der Bodenabstand, ganz zu schweigen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass eine Soundbar dort Platz findet.

Das Böhm Mate - lieber nicht. Das würde vielleicht als absolute Notlösung reichen, um ein Paar Wireless Rearspeaker umzusetzen. Dafür könnten die reichen.
Das Canton sieht da schon besser aus .. aber eigentlich auch nicht.

Wenn die F5 auch nur ansatzweise so klingen, wie die A5X, kommst du damit deutlich besser. Die F5 schmeißt du dann wenigstens nicht weg, wenn du mal ein ordentliches System aufbauen willst. Die kannst du dann auch als Rearlautsprecher nehmen, oder so.

Welche Dynaudio hatte dir der Händler denn angeboten? Ich hab irgendwie kein Modell gefunden, von dem hier die Rede war, oder habe ich etwas überlesen?
 
Aktive und passive Lautsprecher definieren sich nicht durch den Einbauort von Verstärkern, sondern durch den "Ort" der Filterung. Bei aktiven Lautsprechern ist die Frequenzweiche den Verstärkern(/-kanälen) vorgeschaltet, bei passiven Lautsprechern befindet sie sich zwischen Chassis und Verstärker.
 
Wir müssen ja nicht pingelig sein. :bussi:

Auf dem Markt wird weitläufig das als Aktivlautsprecher bezeichnet bzw. verstanden, wo sich Verstärker und Chassis das Gehäuse teilen. Und letztendlich spielt genau dieser Faktor mit Bezug auf den Anschluss hier die primäre Rolle.

Die Erwähnung schadet jedenfalls nicht.
 
Also, erstmal danke für die neuen Antworten. Freut mich wirklich sehr :). Zu den Dynaudio: weiß ich leider nicht. Ich weiß nur, dass sie nach oben hin etwas schmaler werden und eine Abdeckung aus Stoff vor den Treibern haben. Ich glaube aber mittlerweile, dass es sich für mich mehr lohnen würde, eher noch ein zwei Jahre zu warten, eine kleine Summe zusammenzusparen und dann schon was für die Zukunft zu kaufen. Denn jetzt platzbedingt zu kaufen ist vielleicht auch nicht das Wahre.... Bis dahin habe ich ja noch meine DT770 mit denen ich mehr als zufrieden bin :D
 
gintoki schrieb:
Aktive und passive Lautsprecher definieren sich nicht durch den Einbauort von Verstärkern, sondern durch den "Ort" der Filterung. Bei aktiven Lautsprechern ist die Frequenzweiche den Verstärkern(/-kanälen) vorgeschaltet, bei passiven Lautsprechern befindet sie sich zwischen Chassis und Verstärker.

das ist DEINE Definition, die sich nicht mit der allgemein gültigen deckt!

"Aktiv" heißt in erster Linie, dass kein externer Verstärker benötigt wird. Wie willst du denn ansonsten z.B. "Teil-Aktive" LS klassifizieren, bei denen der Bass aktiv und der Rest passiv ausgeführt ist?
Viele Leute verstehen unter "Voll-Aktiv", dass dort eben auch die Weiche "aktiv" ausgeführt ist.
 
@Unplayable

Prinzipiell lobsame Einstellung. Gerade wenn man eigentlich Richtung 5.1 tendiert, sollte man schon etwas mehr mit dem Raum planen, damit wirklich alles optisch, als auch akustisch gut zusammenspielt.
Ich würde an deiner Stelle wirklich einfach die F5 bei Thomann bestellen und mal reinhören, wie die sich in deinem Zimmer machen. Wenn du später ein gutes Zimmer hast und vernünftig einsteigen willst, bist du schnell bei 2000€. Bis dahin würde ich nicht auf die verzichten wollen :D
 
Mickey Mouse schrieb:
das ist DEINE Definition, die sich nicht mit der allgemein gültigen deckt!

"Aktiv" heißt in erster Linie, dass kein externer Verstärker benötigt wird.

"Aktiv" bedeutet in erster Linie, dass eine Aktivweiche verwendet wird.

Passivkisten mit eingebautem Verstärker als Aktivlautsprecher zu bezeichnen hat sich im laufe der Zeit eingebürgert. Deshalb ist das noch lange nicht richtig.

Ein Lautsprecher ist auch mit externen Endstufen "aktiv", solange die Filterung vor der Verstärkung stattfindet.
 
Ohne jetzt eine endlose Diskussion lostreten zu wollen, ein powered speaker hat für mich heute erstmal eins - einen integrierten Verstärker. Eine aktive Weiche ist auch für mich keine zwingende Vorraussetzung für die einfache Definition mehr.

Im ursprünglichen Sinne muss die Weiche aktiv sein, dass ist richtig.

Wenn man es "übertreiben" will, könnte man dann auch so einigen Abhörmonitoren per Definition, diesen "Titel" absprechen.

Der Otto nutz oft Wiki, schaut mal was da steht... ich finde es jetzt nicht schlimm - auch aktive lautsprecher ohne Aktivweiche, als solche zu bezeichnen.
 
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das sehen wohl >90% aller Leute anders, aber es ist müßig darüber zu streiten, wie jeder einzelne das für sich selber definiert.

für jeden "normalen" Menschen ist es völlig egal was/wie/wo gefiltert wird! Der unterscheidet nur danach: kann ich meinen LS direkt an den Low-Level Ausgang des PC oder sonstwas anschließen oder muss ich noch einen extra Verstärker dazwischen schalten?

Quiz-Frage:
ich habe Breitband LS mit einem integrierten Verstärker, die sind also passiv, weil ja keine "elektronische" Weiche verbaut ist?
und ein Subwoofer ist nur aktiv, wenn er einen elektronischen Tiefpass verbaut hat? Wenn ich eine Endstufe ohne LPF in einen Subwoofer einbaue, dann ist das an einem AVR mit LPF ein aktiver LS und sonst nicht?

Diese Diskussion kommt immer wieder hoch. Meistens mischen sich dann auch noch die Leute ein, die behaupten dass Bi-Amping erst Bi-Amping ist, wenn man vor den Endstufen trennt.
Das ist eine genauso sinnlose "selbstgemachte" Definition.
 
Der Breitbänder hat keine Weiche verbaut - Sperrkreise oder andere Bauteile in Breitbändern mal ausgenommen.
Ergo keine passive Weiche zwischen Verstärker und Chassis.

Ich zitiere mich mal selber:
"Ein Lautsprecher ist auch mit externen Endstufen "aktiv", solange die Filterung vor der Verstärkung stattfindet."

Für den Fall von 1-Wegern ist eine Aktivweiche natürlich keine notwendige Bedingung .

Quiz-Frage:
Ich habe einen 2-Weger mit einer Passivweiche drin. Jetzt schneide ich ein Loch ins Gehäuse, klebe ein Verstärkermodul dran und hänge den LS an das Modul. Habe ich jetzt einen Aktivlautsprecher? Wohl kaum.
Wo der Verstärker sich befindet ist doch für die Funktionsweise irrelevant. Relevant ist, wo die Filterung im Signalweg stattfindet.

Wo kämen wir denn hin, wenn alles egal ist was Otto Normalo nicht interessiert? Technisch liegt der Unterschied am Ort der Filterung. Das ist es, was den Aktivlautsprecher vom Passiven in der Funktionsweise unterscheidet - nicht das Handling, über welches du definierst.

Die englischsprachige Wikipedia unterscheidet folgerichtig zwischen drei Typen:

In a passive loudspeaker system the low-level audio signal is first amplified by an external power amplifier before being sent to the loudspeaker where the signal is split by a passive crossover into the appropriate frequency ranges before being sent to the individual drivers. This design is common in home audio as well as professional concert audio.
A powered loudspeaker works the same way as a passive speaker but the power amplifier is built into the loudspeaker enclosure. This design is common in compact personal speakers such as those used to amplify portable digital music devices.
In a fully active loudspeaker system each driver has its own dedicated power amplifier. The low-level audio signal is first sent through an active crossover to split the audio signal into the appropriate frequency ranges before being sent to the power amplifiers and then on to the drivers. This design is commonly seen in studio monitors and professional concert audio.
Quelle
 
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Dann wäre es ja gar nicht falsch, einen LS mit passiver Weiche aber eingbauten Verstärker als Aktivlautsprecher zu umschreiben. Belassen wir es dabei? Das Problem an einer detailierten Erklärung ist, dass viele diese nicht interssiert, leider.

Hier werden auch aktive Multimediaspeaker (mit passiver "Weiche") als Abhörmonitor "verkauft"... wenn du da dann was richtig stellen möchtest, wirst du dafür geteert und gefeder.
 
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aktiv
aktive Lautsprecher
Lautsprecher mit "aktiver" Weiche (sogenannte Voll-Aktive-LS)

und ja, wenn du einen passiven Lautsprecher mit einem Verstärker zu "einer Einheit" verschmilzt, dann hast du natürlich einen aktiven Lautsprecher!

Am Beispiel der Subwoofer ist das doch ganz einfach: mit Verstärkermodul aktiv, ohne passiv!
und ob man daran jetzt noch die Satelliten gefiltert (passiv oder aktiv) anschließen kann oder nicht, das hat mit dem aktiv/passiv nicht viel zu tun.

Jetzt drehen wir den Spieß mal um, ich gucke bei Thomann nach "Aktiven Monitoren":
das hier ist also KEIN aktiver LS, weil nur einen Verstärker hat?
dieses hier aber dagegen schon?
wie gesagt, man braucht da nicht mit "Otto Normalo" kommen, wenn ein Musikhaus sein Angebot so klassifiziert, oder?

Aktive WEICHEN und aktive Lautsprecher sind zwei Paar Schuh...

die großen Onkyo AVR können Bi-Amping mit Frequenzfilter! Wenn ich da aus meinen passiven LS die Weiche ausbaue und die an den Onkyo anschließe, dann sind das hinterher aktive LS, obwohl sie keinen Verstärker haben und ohne den Onkyo gar nicht mehr funktionieren?
 
@Unplayable

Noch etwas Geld anzusparen ist nie verkehrt. Man kann´s aber auch einfach ausgeben... Im Ernst, du hast jetzt 400€ und willst noch sparen, wie hoch wäre das Budget dann, so grob? Wünschenswert wäre es, wenn du (wenigstens für dich) abstecken kannst, was du eigentlich willst. Das ist wichtig.

Nutzt du beim Hören über den DT770 einen EQ, Raumklang-Effekte?
EDIT: Ich würde die 400€ nicht auf Krampf verballern...
 
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