Nahrungsmittel die viel versprechen und nichts halten

Eon-Deon

Rear Admiral
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Jeder kennt die Vollmundigen Aussagen diverser Hersteller auf ihren Verpackungen. Vorreiter sind hier Ausdrücke wie Gesund, Biologisch, Edel und Besonders.

Nur wem kann man noch trauen? Was stimmt eigentlich wirklich? Und wo wird geschummelt, gelogen, übertrieben und was ist eigentlich wirklich gesund?

Die Seite Abgespeist kürt jedes Jahr den Flopp oder Schwindel des Jahres zum Thema Lebensmittel. Dabei findet man noch jede Menge Infos zum tatsächlichen Inhalt der Produkte und was sie eigentlich wirklich taugen.

Persönlich finde ich das ja schon ein wenig erschrecken, zumal das eine oder andere was ich gerne esse auch auf der Seite angeprangert wird. Ändert das mein Kaufverhalten? Eherlich gesagt nur geringfügig. Weil es mir einfach schmeckt. Allerdings gibt es einige Dinge die ich tatsächlich bedenklich finde, grade in Bezug auf die Werbung die auf Kinder abziehlt. Wer weiß schond as in einer Packung Kinder Riegel eigentlich nur ein bisschen Milchpulver, eine halbe Packung Butter und ansonsten fast nur noch Zucker steckt? Nicht das ich geglaubt habe es könnte gesund sein, aber so extrem hatte ich mir das nicht vorgestellt. Wer weiß schon das in einem Corny Riegel so gut wie keine Zerealien stecken und der eigentliche Bestandteil eines Müsliriegel nahezu gänzlich fehlen, die Körner. Und wer wirklich glaubt Actimel wäre gesund, der ist gänzlich auf die Werbelüge rein gefallen.

Achtet ihr auf so etwas? Interessiert es euch "wirklich" was ihr esst? Und was haltet ihr allgemein über solche Hersteller und die Art der Werbung?

Ich will hier keinen direkten Hersteller verteufeln denn alle arbeiten mehr oder weniger so wie hier die genannten extremen Fälle, aber vielleicht kann man den einen oder anderen ein bisschen aufwecken doch hier und da auf etwas zu verzichten. Denn der Trend das Kunden verarscht werden ist in den letzten Jahren immer drastischer geworden.

Nochmal die Infoseite als Link.
 
Sicherlich ist jeder Konsumt dafür verantwortlich, was er zu sich nimmt und welche Produkte er kauft. Es kann aber nicht sein, dass man durch gezielte irreführende Werbungen dem Verbraucher eintrichtert, mann kauft und isst gesund! Wenn ich bsp. einen Müsliriegel verspeise und da ist kein Müsli enthalten, ist das Betrug. Denn wir nehmen diese Sachen zu uns. Bei Kosmektartikel würde ich das vielleicht noch hinnehmen, dass das Gel doch kein *MEGASTARKEN HALT* hat, aber hier geht es um meine Gesundheit, mein Leben. Wie soll es dann auch Kindern gehen, die sich mal schnell etwas Süßes holen, sollen sie vorher sich die Inhaltsstoffe zu Gemüte führen, wie in der Apotheke mit Beipackzettel? Hier sind die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen, aber wer soll´s denn richten bei unserer Regierung?

By the way: Selbst wenn es richtig wäre, kann man dem Glauben schenken?

In diesem Sinne# ~ Du bist, was du ISST! :king:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das der Kunde belogen wird, ist doch allgemein bekannt. Mir ist es eigentlich größtenteils egal, da ich esse was mir schmeckt(von Grundnahrungsmittel mal abgesehen, welche hier ja nicht gemeint sind) und eher wenig auf den Aspekt gesund oder schon gar nicht auf "bio".
Die größteVerarsche ist wohl beim Käse und Analogkäse.
 
Sollte hier aber nicht per Gesetzt eine Grenze gesetzt werden? Es kann doch nicht sein das alles versprochen wird aber nichts gehalten. Wenn ein HErsteller verspricht das seine PCs Leise sind, dann aber mit 6 Sone vor sich hin röhren schreien viele auf, es ist betrug. Geht es aber ums Essen, scheint es allen egal zu sein.

Tatsache ist, es gibt Apfelkuchen ohne auch nur ein Stück Apfel drin, das wird mit Rhabarber quasi simuliert, es gibt Erbeerjoghurt der noch nie eine Erdbeere gesehen hat, die Geschmacksstoffe werden aus Tannenholz gewonnen. Ich hatte mal ein nettes Gespräch mit einer Lebensmittelchemikerin und mir ist spei übel geworden als sie mir erzählt hat wie viele Lebensmittel wirklich sind.

Will da niemand eine Grenze oder ist es wirklich allen egal, hauptsache es schmeckt? Wie gesagt, mi gehts nicht um Ökokram, das alles Naturrein sein soll, aber ich will in meinem Joghurt Erbeeren drin haben wenn das schon drauf steht. Ich will einfach das auch das drin ist was drauf steht.

Kann doch nicht sein das man sich über jeden Mist aufregt, sei er noch so klein und bei so etwas wesentlichem wie Nahrung alles egal sein darf. Onko Kaffee wird gestreckt, 20% in der Tüte haben nichts mit Kaffee zu tun und es juckt kein Mensch. Sind wir mittlerweile derart gleichgültig dem gegenüber was wir zu uns nehmen, was wir essentiell zum leben brauchen?
Sicher, ich erwarte nicht das auf Geschmacksstoffe verzichtet wird, aber ich will das auch das drin sein muss was das Produkt wirbt und was drauf steht. Da stellt man sich hin, versucht sich zumindest ein wenig gesund zu ernähren, nicht übertrieben, wird aber von vorne bis hinten über den Tisch gezogen. Das scheint aber egal zu sein, viel wichtiger ist das die Internet Leitung auch mit 16.000 anstatt 14.000 läuft, da ist der Aufschrei groß. :freak:
 
Ich glaube viele Bezeichnung sind sogar gesetztlich fixiert. Siehe Marmelade, Konfitüre udn die ganzen Bezeichnungen. Von daher ist dies nicht immer Betrug, sondern nur Unwissenheit des Kunden.
Seltsam ist dies halt oft nur, weil es keine wirklich eindeutigen Bezeichnungen sind(für den Kunden) bzw. auf der einen Seite verlangt wird es klar zu kennzeichnen und auf der anderen Seite fast vertuscht wird.
Beispiel :
Wenn Käse draufsteht muss es auch richtiger Käse sein.
Wenn es analoger Käse ist, muss es gekennzeichnet werden. Ansonsten droht Strafe, wenn man erwischt wird.
Im Gegensatz dazu muss in einem Erdbeerkuchen halt keine Erdbeeren drinne sein. :/
 
Mal ganz ehrlich, wenn ich hinten drauf schaue und nach den Inhaltsstoffen sehe, verstehe ich nur Bahnhof. Und ich denke so geht das wohl den Meisten.

Ich weiß nicht mal was "analoger" Käse ist. Ich bin der Meinung das hier mehr Aufklärung betrieben werden muss, das die Leute mal ein klein wenig darüber nachdenken sollten was sie kaufen und ob das wirklich für sie Sinn macht. Grade in Bezug auf Nahrungsmittel die vermeintlich als GEsundheitsfördernd, Fitmacher und sonstiges beworben werden in dieser Hinsicht aber rein gar nichts bieten außer wirklich nur ungesundes.

Auch sollte mit nichts geworben werden dürfen was den Tatsachen nicht mal annähernd entspricht. Demnächst wird ein Golf als Jeep präsentiert, ein Dualcore Intel als 6 Kern AMD :evillol: (Spaß)... wisst schon wie ich das meine.
Es erstaunt mich einfach wie sehr gelogen werden "darf" bei Lebensmittel. Und das es offensichtlich nicht wirklich irgendjemand kümmert.
 
Nicht ohne Grund sperrt sich die Industrie gegen Maßnahmen wie die Ampel - die rote Farbe würde doch häufig die hochtrabenden Werbeaussagen in ein schlechtes Licht rücken. Und da die Politik offenkundig wenig Willen zeigt, an der Transparenz etwas zu ändern, bleibt einem nur, kein Wort zu glauben und stattdessen lieber selbst den Kochlöffel zu schwingen, mit frischen Zutaten. Da weiß man wenigstens, was man isst.
 
Oder auf die Packung zu gucken?

Ganz ehrlich.. paar Beispiele.

- Wenn da steht mit feinsten Zutaten.. und vorne auf dem Etikett ist aufgedruckt "olivenöl und Pinienkerne".. ein Blick in die Zutatenliste reicht, dass man sieht, was da noch so drin ist.
- wer bei Fruchtsaftgetränk noch an richtigen Saft denkt hat es nicht besser verdient
- wer sich Active O2 kauft und ernsthaft erwartet, dass er durch den zusätzlichen Sauerstoff leistungsfähiger wird, gehört meiner Meinung nach erschossen.
- und was so schlimm an Landliebemilch ist, dass die Leute von abgespeist so drauf rumreiten kapier ich nicht. Es gibt auch teures Mineralwasser, aber da meckert anscheinend niemand.

Könnte das jetzt fortsetzen.

Die einzigen Produkte bei denen ich mit der Stirn runzeln muss.
- Fruchttiger, wegen der Zitronensäure, aber auch hier sollen Eltern einfach aufpassen was sie ihren Kindern vorsetzen. Ich wette das Zeug hat 10g Zucker auf 100ml und sollte eh nicht getrunken werden
- alles mit HEfeextrakt, das sollte als Geschmacksverstärker tituliert werden
- Yogurette sollte nicht mit "joghurt-leicht" Werbung machen dürfen.
 
warum sollten die Politiker da was ändern wollen,
die verdienen doch fett mit, nur zugeben wil das keiner.

Ich bekomm bei sowas auf jedenfall das Kotzen.
Ich kann mich doch nicht zum Einkaufen für Mittag und Abendessen nich 2 Stunden im Supermarkt mit nem "Essens Duden" aufhalten...
Wo sind wir denn...
Nennt mich Spießer oder sonst was,
aber so "Grundsachen" wie Tomaten , Salat ect bau ich bei mir im Garten an und Soßen mach ich ganz ohne Pulverpackungen.
Probierts aus, ihr werdet sehen wie einfach das ist.
Für Tomatensoße brauchts nicht mehr als Tomaten, Wasser und Gewürze...

Aufjedenfall wirds echt Zeit, dass diese streng überwachte Gesundheitsampel kommt.

So Sachen wie Analogkäse oder so sollte Grundsätzlich verboten werden.
Wo Käse drauf steht MUSS auch Käse drin sein.
Wenn jemand unbedingt Analogkäse verkaufen will, dann soll er es verdammt nochmal auch drauf schreiben.

Aber in Zeiten der Globalisierung, AG's und Profitgeilheit ist das dann wohl zu viel verlangt...

Nur so braucht man sich nicht wundern, dass fast 2/3 der Menscheheit übergewichtig ist und irgendwelche Krankheiten mit sich rumschleift und besserung ist wohl kaum in Sicht.

Na gute Nacht
 
Bei AGB ist es so geregelt, dass der Privatkunde sich darauf verlassen kann, dass sie sich im üblichen Rahmen befinden - man erwartet also nicht von ihm, dass er vor einem Geschäftsabschluss alles durchliest und versteht.

Analog dazu seh ich die Politik in der Pflicht, Nahrungsmittelherstellern dazu anzuhalten, keine Irreführung zu betreiben. Gesunder Menschenverstand ist gefragt und nicht ständiges lesen der Zutaten. Die Packungen und Zutatenbeschreibungen können sich schließlich ständig ändern, es kommen auch laufend neue Produkte auf den Markt oder werden geringfügig abgeändert.

Der Käufer ist definitiv benachteiligt, denn man kann von ihm nicht erwarten, dass er bei der Masse an verschiedenen Nahrungsmitteln soviel Zeit darauf verschwendet, sich zu versichern, dass der Hersteller hält was er verspricht. Somit ist er hilfsbedürftig und ein Fall für das Gesetz, das die Rahmenbedingungen verbessern muss.
 
@Airbag
Ich finde es aber eine Frechheit das ich erst mal den kauderwelsch der drauf steht "erlernen" muss damit ich keine grütze kaufe. Ich habe nicht die Zeit jedes mal den Packungsinhalt zu studieren ob da wirklich das drin ist was vorne groß drauf steht.

@Joshua
Politiker würden etwas ändern wenn die Bevölkerung da ein bisschen murren würde. Nur murrt ja nicht wirklich jemand.

@Jace
Es ist ja richtig das es bei einigen Dingen offenkundig ist das da Mist drauf steht, aber muss das sein das ich erst den Packungsinhalt studieren und verstehen muss damit ich am Ende feststelle das gar nicht drin ist was vorne drauf steht? Deine Beispiele sind ja nur die Oberfläche die eh so gut wie jeder mit ein bisschen Verstand kennt. Aber findest du das in Ordnung das in einem Nusskuchen keine Nüsse drin sind? Das in einem Fruchtjoghurt nicht mal im Ansatz irgend eine Frucht enthalten ist? Oder in Kaffee gar nicht alles Kaffee ist?

@Cluberer
Einer der mich versteht. Aber im ernst, ich habe nicht den großen Garten in dem ich selbst anbauen kann, zumal ich nicht mal die Zeit dafür habe. Auch immer alles komplett selbst zu machen ist für mich zeitlich nicht machbar. Und so geht es vielen.

Ich erwarte keine Wunder, aber ich will in einem Fruchjoghurt eine bestimmte Menge an echten Früchten drin haben, ich will in meinem Apfel-/Kirsch- oder Sonstwaskuchen eben auch die entsprechenden Zutaten drinnen sind und dann auch nicht nur 0,5% sondern zumindest 10%. Darf man das nicht erwarten? Kann man das nicht gesetzlich regeln?
Wo ist der Sinn wenn ich mir Pasta kaufe in der keine einzige echte Tomate enthalten ist? Warum darf sich so etwas Pasta schimpfen?

Wie gesagt, ich erwarte keine Wunder und kein Ökokram der 100% rein ist, das ist ja auch irgendwo nicht mehr Machbar bei der Masse an Lebensmittel die man benötigt. Und auch aus wirtschaftlicher Sicht kaum machbar. Aber bitte, irgendwo muss doch eine Grenze liegen. Irgendwo muss man doch mal sagen können, ok, es ist eben kein Apfelkuchen sondern meinetwegen ein Kuchen mit Apfelgeschmack. Und das bitte so das dies auch jeder Depp versteht.

@Odium
:daumen:
 
@Eon-Deon Schön isses nicht. Natürlich nicht.. Ich würde mehr Transparenz auch begrüßen. Ich meinte nur, dass die Leute sich nicht so anstellen können.
Diese "aaaaach. man kann heutzutage ja gaaaaar nichts mehr Essen" - Mentalität geht mir nämlich auch ein bisschen auf die Nerven.
 
So schlimm sehe ich das nicht. Da hab ich dich vielleicht falsch verstanden, vieles finde ich auch überdreht. Ich verlange nicht das Zusatzstoffe verschwinden, das Geschmacksverstäker verboten werden oder sonst was in die Richtung. Ich will doch nur das drin ist was drauf steht, vorne, groß und leicht verständlich.

Es MUSS mehr Tranzparenz her.

Nehmen wir Kinder. Die werden derart stark beworben, grade mit Produkten die alles andere als gut für Kinder sind. Nicht das ich was dagegenhabe das Kinder naschen oder mal was süsses trinken, aber es wird ja völlig propagiert das viele dieser Lebensmittel "Sehr gesund grade für Kinder sind". Das kann ja nicht sein. Nichts dagegen das man Kinder wirbt, aber das man Eltern noch mit einspannt und ihnen etwas vorgauelt. Auch viele Eltern haben nicht die Zeit oder das Wissen hier auf alles zu achten. Und ein bisschen sollte man sich schon drauf verlasen können was vorne drauf steht, oder?

Ich finde es ja schon positiv das zumindest Märkte es geschafft haben das es Süssigkeitsfreie Kassen gibt.
 
Ich finde es ja schon positiv das zumindest Märkte es geschafft haben das es Süssigkeitsfreie Kassen gibt.

Von den zehn Kassen im Kaufland, jedenfalls bei uns, ist gerade eine Kasse dabei, wo es keine Süßigkeiten gibt, dafür aber Zigaretten, auch gut. ;-)
Transparenz muss her, ganz klar. Die Frage ist nur wie? Odium´s Vorschlag geht da schon in die richtige Richtung.
 
Was erwartest du Eon-Deon?
Das die Lobby der Nahrungsmittelindustrie die Ampel zulässt?

Wird nicht passieren, dafür haben die zuviel Macht und unsere Politiker sind zu sehr in anderen Vorständen und kassieren da mit ab.
Was ich mich aber Frage ist, warum manche Werbelügen nicht rechtlich angreifbar sind.
Beispiel Corny wo man glaubt, die Körner zu sehen, und nicht nur ein Müsli-Imitat
 
Ich denke, die Argumentation ist so: Der Kunde will diesen Müsliriegel. Ob er ihn will, weil da Körner drin sind, weil er ihm schmeckt oder weil die Verpackung so toll aussieht, weiß eigentlich nur die Marktforschungsabteilung von Nestle.

Wenn jetzt aber Nestle das Produkt gezielt so herstellt, dass es Kunden anspricht, die Wert auf gesunde Ernährung legen (und das ganze ist eine Täuschung aus Imitaten), dann liefert der Hersteller nicht das, was der Kunde will. Genau das ist der Knackpunkt und bei Nahrungsmitteln deshalb so ein Problem, weil manchmal niemand weiß, warum die Leute überhaupt bestimmte Lebensmittel kaufen. Teilweise weiß das nicht mal der Kunde selbst, der völlig unbedarft in den Supermarkt geht und dort auf ein Produkt trifft, wo ein 15-Mann-Team monatelang an Geschmack, Verpackung, Werbestrategie und Position im Regal gearbeitet hat. Bei anderen Produkten ist das anders, weil da der Kunde gut erkennen kann, ob der Tisch jetzt aus Eiche oder Kiefer ist, der Computer mit Intel oder AMD-Chip läuft oder das Buch von Tom Clancy geschrieben wurde oder nicht.

Normalerweise greift der Staat da ein, wenn es so krasse Unterschiede gibt zwischen Käufer und Verkäufer. An eine Verschwörung gegen den Konsumenten glaube ich da nicht, Herrmann. Immerhin haben wir ja die vorgeschriebene Was-ist-in-100g-dieses-Produkts-enthalten-Regelung oder die Preisauszeichnung, die auch auf 100g oder 1kg normiert ist.
 
@Herrmann
Ich will die Ampel nicht, ich bin nicht mal genau darüber informiert wie das da funtkionieren soll. Ich denke Odium erklärt es am Besten mit folgendem Satz "Wenn jetzt aber Nestle das Produkt gezielt so herstellt, dass es Kunden anspricht, die Wert auf gesunde Ernährung legen (und das ganze ist eine Täuschung aus Imitaten), dann liefert der Hersteller nicht das, was der Kunde will."
Wenn ich mir einen Müsliriegel hole der als "gesund" angeprangert wird, dann soll er auch gesund sein. Wenn auf dem Riegel drauf steht er hätte viele Zerealien, dann soll er diese auch haben. Ich will nicht die Welt verbessern. Ich esse viele Dinge die eigentlich ungesund sind, mir aber sehr gut schmecken.
Was ich erwarte ist, das die Hersteller ihre Prdoukte nur mit dem Bewerben dürfen und nur das dick und breit drauf schreiben dürfen, was das Produkt auch erfüllen kann. Auf Kinderriegeln darf nicht "Eine Portion Milch" drauf stehen wenn das Produkt keiner Milch enthält.

Es wird einfach zu viel gelogen, derart viel das man völlig als Kunde verarscht wird. Das stört mich. Wenn ich einen AMD X4 kaufe, will ich ja auch 4Kerne, wie es mir die Produktbeschreibung sagt, und nicht eine umgelabelten X2. Vom Prinzip her exakt das Selbe.
 
@Odium
ich meine ja keine Verschwörung, eher korruption und/oder desinteresse.

de facto hat die "tolle" Nahrungsmittelindustrie eine grosse Schuld an meinen Bauch ;)

In Amerika (im Land der "ich verklage Jeden" Mentallität) wäre ich bestimmt schon Milliönär :D
 
Hier fängt das Problem aber auch schon an.

Was ist gesund? Denk mal stark darüber nach. Wie soll eine Regierung den rechtlichen Rahmen hier festlegen, wenn es sich um so einen Begriff handelt.

Ab wann gilt ein Produkt gesund? Ist ein Stück Schweinefleisch gesund? Einerseits hat es ja lebenswichtige Vitamine, Eisen und was weiß ich.. andererseits recht viel Fett.

Ist Saft gesund? Auch Direktsaft hat sehr viel Zucker. Keine 11g pro 100ml wie Cola.. aber nicht wenig.





Das mit der Milch ist ok. Da kann ich zustimmen, dass man nur noch mit der guten Milch Werbung machen darf, wenn man tatsächlich Milch in der Verarbeitung nutzt und nicht Milchpulver.
 
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