Notiz Nanoleaf: Smarte Licht­steuerung über ChatGPT und Claude mit Echt­zeit­daten

Ich mag ja "smart" Home, auch wenn es eigentlich gar nicht wirklich smart ist.
Aber Lichter über KI steuern? Ich mein, ich seh schon wo das hin führt, persönlich brauche und will ich sowas aber nicht.
 
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Das ist doch maximal 3x cool sowas zu sagen wie "Sorgen für eine entspannte Stimmung beim Gaming" und danach gehts einem aufn Zeiger. Und man kann doch eh seit Jahren in den entsprechenden Apps Profile anlegen für verschiedenen Situationen..

So ganz versteh ich das wirklich nicht, da wird nur der Hype mitgenommen.
 
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40l0so schrieb:
Ich mein, ich seh schon wo das hin führt, persönlich brauche und will ich sowas aber nicht.
Wohin führt das denn wenn man seine Lampen mit natürlicher Sprache steuern kann?

Erhelle ins doch mal oder fällt dir außer diffuser Panikmache nichts weiteres dazu ein?

Btw für Home Assistant gibt's auch nen MCP Connector
 
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40l0so schrieb:
Ich mag ja "smart" Home, auch wenn es eigentlich gar nicht wirklich smart ist.
Aber Lichter über KI steuern? Ich mein, ich seh schon wo das hin führt, persönlich brauche und will ich sowas aber nicht.
Geht alles...haben im neuen Haus mind. 70 Hue-Leuchten (tlw. mehrere Leuchten pro Lampe) und die kombinierte Steuerung über Zeitschaltung, sich öffnende Türen, Bwegungsmelder, App und Alexa funktioniert sehr gut. Lediglich die Ersteinrichtung ist etwas anstregend und aufgrund der Größe des Hauses musste ich im Keller mit einem zweiten Bridge arbeiten...
 
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Mit dem Nanoleaf Model Context Protocol Server wird die Beleuchtungssteuerung direkt in die KI-Systeme integriert, so dass Nutzer ihre Beleuchtung über die KI-Plattformen steuern können. Durch den Verzicht auf separate Smart-Home-Apps und starre Befehle möchte Nanoleaf eine neue, natürliche Möglichkeit zur Interaktion bieten. Während herkömmliche Smart-Home-Systeme auf expliziten, mechanischen Befehlen wie „Schalte das Licht ein“ oder „Dimme das Licht auf 50 %“ basieren, können Nutzer über den Nanoleaf-MCP-Server und Plattformen wie ChatGPT oder Claude auch Anweisungen wie „Lass meinen Raum wie bei Sonnenuntergang wirken“, „Es regnet draußen, mach es gemütlich“ oder „Sorge für die richtige Stimmung beim Gaming“ geben, woraufhin sich die Beleuchtung automatisch entsprechend anpassen soll.
Ganz schön viele Worte fuer API :D

40l0so schrieb:
Aber Lichter über KI steuern? Ich mein, ich seh schon wo das hin führt, persönlich brauche und will ich sowas aber nicht.
Da braucht das LLM sehr schnell mehr strom als die Beleichtung.. Beim Mehrwert zweifle ich auch noch sehr. Was man will, ist in HA oder Herstellereigenen Apps in 2-3 Szenen schnell erstellt
 
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madmax2010 schrieb:
Beim Mehrwert zweifle ich auch noch sehr.

Der Mehrwert ist ziemlich konkret.

Bisher waren Alexa und Co. Lediglich dumme Speech to Text Wanzen die nur dann funktioniert haben wenn man Sprachbefehle gegeben hat die wie Eingaben in eine Shell anmuten;

"Spiele Song xy aus Playlist xy mit Spotify auf Lautsprecher xy"

Man durfte hoffen das Alexa zumindest versteht in welchem Raum man sich befindet und wenn man vergisst den Künstler zu nennen, bleibt der Lautsprecher aus....

Mit nem LLM bekommen solche Anweisungen echten Kontext und man muss nicht mehr präzise Befehlsketten per Sprache "eingeben".

Oder anders gesagt, die Integration eines LLM ist das fehlende Puzzleteil um die Versprechen das Alexa ind Co smart sind, mit vielen Jahren Verspätung endlich einlösen.
 
subcontractor schrieb:
Wohin führt das denn wenn man seine Lampen mit natürlicher Sprache steuern kann?

Erhelle ins doch mal oder fällt dir außer diffuser Panikmache nichts weiteres dazu ein?
Lieb ich ja solche direkten Unterstellungen, wenn der eigene Kommentar noch weniger zu etwas beiträgt!

Ich schreib doch schon, ich brauche sowas persönlich nicht. Warum? Weil ich meine Lichter auch so schon smart genug steuern kann, per Knopfdruck.
Wohin das führen kann? Es gibt doch genug Filme wo sowas deutlich wird.
Man redet mit seinem Haus/Auto/usw und es aktiviert/deaktiviert Dinge. Und ich meine das überhaupt nicht verwerflich oder als "Panikmache". Brauch es halt nicht, ich drücke lieber Knöppe, die dann Dinge tun.

Um Dir aber gleich einen Tipp Richtung Kommunikation zu geben: Wenn etwas unklar ist, kann man auch nett fragen, ohne jemandem etwas zu unterstellen.
Ein "Wohin denkst du wird das führen?", wäre netter gewesen. Aber ich würde jetzt mal vermuten, dass du ohnehin kein Interesse an der Antwort hattest.
 
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Sehr cool! Bitte auch irgendwann mal als open Source Modell.

Smarthome war schob immer „professionelles Faul“ sein. Alles optimieren und relaxen
 
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Nach den letzten 10jahren smart Home, bin ich froh alles wieder aus dem Haus entsorgt zu haben und wie vor 10jahren einfach einen Schalter oder Dimmer zu nutzen. Das ist im ganzen viel entspannter und funktioniert zu 100%.
 
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Ich habe hier derzeit zu viel "Smart" im Haus, und häufig genug funktioniert irgendetwas nicht. Insbesondere ZigBee macht mir immer wieder ärger; manchmal (immer wieder) fallen irgendwelche Geräte aus dem Netzwerk, oder irgendein Router schmiert ab, weil er ein Paket eines anderen Herstellers doch nicht so richtig unterstützt...

Ehrlich gesagt möchte ich da lieber nicht noch einem Komplexitätslayer (LLM) hinzufügen.

Langfristig möchte ich lieber zu ganz einfachen Schaltern, Dimmern, Drehknöpfen zurück. Das bringt natürlich auch Nachteile mit sich, Plugins wie Lightener (für HA) werde ich definitiv vermissen.
 
Das einzige was wirklich Sinn machen würde wären humanoide KI gesteuerte Roboter. Die ließen sich komplett ohne zusätzliche Infrastruktur überall einsetzten ohne bestehendes kompliziert umzurüsten.
So wie man es zb beim autonomen fahren macht statt eine hochkomplexe Infrastruktur zur Vollautomatisierung aufzubauen.
 
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