Netbook+externer Moni oder lieber Notebook

madabout

Ensign
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März 2010
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147
Hallo,

ich könnte mal eure Beratung gebrauchen.
Folgendes Problem:
Ich muss kurzfristig ein zweites Büro einrichten und nutzen.
Büro1 ist ausgestattet mit einem Singlecore AMD-Rechner+22" Monitor, auf dem Officekram ganz anständig läuft.
Büro2 hat nichts.
Ich werde jetzt täglich vormittags in Büro1 und nachmittags in Büro2 sein. Um meine Daten konsistent zu halten, werde ich wohl auf ein Notebook wechseln. Das Hin- und her läßt bei mir den Wunsch nach einem möglichst kleinen Gerät aufkommen - die Vorstellung auf einem Monitor unter 20" arbeiten zu müssen, macht mir aber Gänsehaut.

Meine Idee:
Ich stelle in Büro2 einen zweiten Monitor+Tastatur und hole mir was richtig kleines, also ein Netbook. Leider kann ich die Leistungsfähigkeit der niedlichen Dinger nicht so recht einschätzen. Reicht das als Hauptrechner im Officebereich oder sollte ich mir was größeres zulegen?

Vorschläge, Ideen? Möglichst preiswert solls natürlich auch sein:freak:

Bis denn
Andreas
 
Die Aktuellen Dualcore-Netbooks (oder auch mit dem Athlon NeoII [siehe Acer Aspire 721]) machen den Office-Sachen ganz schön Dampf. Also ich würds so machen=)
 
Kommt drauf an, was er machen will=)
 
Ich würd eher auf einen Normalen Destop rechner zurückgreifen.
Auch wenn die Netbooks mitlerweile recht stark für die größe sind, Kosten sie ungefair das gleiche wie nen günstiges AMD System, wobei dieses deutlich mehr leistung hat und die möglichkeit besitzt nachzurüsten auch wenn das für deinen Officebereich eher unwichtig ist.

Wenn du jeden Tag das Büro wechsels würde ich einfach die Festplatte vom ersten Rechner übers Netzwerk (z.B mit dem Programm hier http://www.syncing.net/de/home.html) mit der Festplatte des 2. Rechners Synkronisieren, so hast du 2 recht schnelle Systeme und brauchst das notebook/netbook nich hin- und herschleppen.
 
Hä? Wo ist das Problem?

Du stellst ins 2. Büro einen günstigen Desktop-Rechner.

Die von beiden Rechnern gemeinsam genutzten Daten sind entweder auf einer externen Festplatte, auf die über Netzwerk zugegriffen wird, oder aber auf einem der Rechner, so daß der andere über eine Netzwerkfreigabe drauf zugreift.

Netbook ist Schnapsidee, da ergonomisch sehr ungünstig (zu kleine Tasten etc.). Nur zum gelegentlichen Gebrauch geeignet, aber nicht zum Dauernd-dran-Arbeiten.

LG,
Hasenbein
 
Die neuen Netbooks mit Dual-Core Atom reichen locker für Office. Ich würd aber auch lieber gleich zu einem normalen Notebook greifen. Trotzdem reicht ein externer Monitor nicht aus, ich würd noch ne Maus und Tastatur dazuholen.
 
Ich denke mal, dass die Büros weiter auseinander sind als 100m :)

Netbook sollte für Office ausreichen, allerdings kann ich dir nicht sagen, wie das so mit den Auflösungen an externen Monitoren aussieht.

Ein Netbook hätte zudem den Vorteil, dass du auch mal zu Hause was machen kannst.
Wenn allerdings das Netbook kaputt geht, dann kannst du erstmal nicht arbeiten.

Man könnte auch über eine Synclösung im 1. Büro zwischen Netbook und stationärem Rechner nachdenken.

Als Netbook würde ich mich fürs Samsung NF310 entscheiden.





OT: Ich finde es nett, wie genau die ihr die Posts so lest, der TE schrieb doch von Monitor + Tastatur :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich würde ein portables Gerät verwenden. Zusätzlich mir aber Gedanken über ein Alltägliches Backup der Notebookplatte machen.
Wie wäre es mit einem Kompromis in der Größe von 13"?
Sind anständig von der Größe und haben ein top "Rechenwerk" ;-)

Als grobe Orientierung, mal hier durchklicken. Unternehmenspreise sind ja entsprechend anders, als auch die Notebookserien. Acer ist da momentan echt unschlagbar mit ihren Kampfpreisen..

Grüße
Eugl3na
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hi,

besten Dank erstmal für den Input.

Also Netzwerk scheidet aus - Luftlinie zwischen den Büros ist ungefähr 6 km und in Büro2 ist höchstens UMTS verfügbar.
Desktoprechner hat für mich den Nachteil, dass ich für die Software jeweils 2 Lizenzen bräuchte (ausserdem bin ich in der Datenablage ziemlich unordentlich :rolleyes: und bei zwei Rechnern wird das bestimmt nichts.)
Ich hatte die Überlegung über eine virtuelle Maschinen auf externer Platte zu arbeiten, der Rechner in Büro1 ist aber recht schwach, so dass ich wahrscheinlich zwei neue Desktoprechner bräuchte.

Natürlich will ich nicht ernsthaft auf einer Netbooktastatur arbeiten - also Monitor, Maus und Tastatur würde ich mir für das zweite Büro noch holen.
Laufen muss der typische Officekram+Internet und das möglichst flotter, als auf dem jetzigen Sempron2800 (Singelcore mit 2GB Ram)

Ich muss natürlich gestehen, dass die kleinen Dinger auch noch so einen "Habenwill-Faktor" haben.
Wenn ich mir bspw. sowas zulege:
http://geizhals.at/deutschland/a621827.html
packe dazu einen externen Monitor, ne Maus und eine vernünftige Tastatur und vielleicht 2GB Speichererweiterung, bin ich für ca. 500,- € ergonomisch gesehen, jeder Notebooklösung doch Lichtjahre voraus. Ich kann halt nur die Leistung der kleinen Dinger nicht abschätzen.

Vielen Dank - bis denn
Andreas

P.S. die bis jetzt empfohlenen Geräte, schau ich mir natürlich ausführlich an.
 
Ich würde mir dann an Deiner Stelle statt eines Netbooks lieber ein Business-Notebook mit Docking-Station holen! (Wäre dann natürlich noch ne 2. Docking-Station für das andere Büro angesagt.)

Denn so ist das ja jedesmal ein Gestöpsel (Tatstatur, Maus, Bildschirm, Sonstiges...)!

Mit 'ner Dockingstation schiebst Du das Notebook nach dem Transport einfach da ran und los geht's! Geht nicht nur schneller, sondern ist auch schonender!

Kenn mich da jetzt nicht aus, was es für Modelle gibt, das müßte jemand anders raten.

LG,
Hasenbein
 
Ich würde mir niemals ein Netbook kaufen, um es an einen ext. Monitor anzuschließen.
Die Dinger lahmen doch ohne Ende. Selbst bei Office.

Habe selbst ein X200t mit SU3500 @ 1,4GHz, der laut Benchmarks sogar schneller als die meisten Atoms ist. Und selbst die Kiste kommt mir sehr langsam vor.

Tu' dir einen Gefallen und kauf dir ein Notebook a la T400 / T410 (s) oder ein X200 / X201(s) mit Dockingstation und schließe dort dann dein ext. Monitor an. Ich nutze das Gerät als besseres Netbook für den Outdoor Einsatz als 3. Rechner. Darauf wirklich ernsthaft arbeiten würde ich nie machen.

Wie wäre es mit dem hier?
Z.B. das hier: http://www.nbwn.de/products/0001211...vo-thinkpad-t400s-2815-141-358cm-nsf2mge.html
Fehlt nur noch die Dockingstation.

Oder schau dich nach einem gebrauchten X200 um. Die sind *wesentlich* schneller, als alles Atoms.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für eure Tipps!

Geld für zwei Dockingstations + externen Monitor + Notebook ist im Moment leider nicht da. Viel mehr als 500,- ist z.Z. nicht vorgesehen. Um das Umstöpseln komm ich also erstmal nicht rum. HDMI und ein USB-Hub sind dsbzgl. aber auch überschaubar vom Aufwand.

Schade, dass die Nebooks leistungsmäßig wohl auch beim Officebetrieb noch an ihre Grenzen stoßen. Manchmal kriegt man eben nicht die Antworten, die man gerne hätte :D

Bis denn
Andreas
 
Also, liebe Leute.

Ich habe nochmal überlegt.

Es geht um Office.

Also kleine Dateien.

Also wäre die Lösung mit 2 Desktops sehr wohl auch dann praktikabel, wenn die Büros weit auseinander sind!

Denn man kann die Rechner übers Internet mit einem sogenannten VPN ("Virtual Private Network") verbinden und darüber Dateien austauschen. Bei den Mini-Dateigrößen geht das ruckzuck, und da das alles verschlüsselt abläuft, ist es auch sicher.

LG,
Hasenbein
 
Hi Hasenbein,

Dann bräuchte ich alle Software doppelt. Windows, Office, Faktura - wird mir wohl zu teuer.

Trotzdem besten Dank für den Tipp.

Bis denn
 
Hä?

Du brauchst doch auch dann die Software doppelt, wenn Du Dir ein Netbook kaufst!

Das versteh ich nun wirklich gar nicht!

LG,
Hasenbein
 
hasenbein schrieb:
Hä?

Du brauchst doch auch dann die Software doppelt, wenn Du Dir ein Netbook kaufst!

Das versteh ich nun wirklich gar nicht!

LG,
Hasenbein

Er kann ja das Netbook immer mit nehmen ins jeweilige Büro. Ich würde dir zu einen Netbook mit AMD E-350 APU raten, die haben etwas mehr Dampf als die Intel Atoms und gibts zwischen 300-450 Euro.
 
Er kann ja das Netbook immer mit nehmen ins jeweilige Büro.

Genau das war ja der Plan. Zwei Monitore + ein Netbook. Ab 3,5 h Laufzeit bräuchte ich für Büro2 nicht mal ein zweites Netzteil.

Die AMD E-350 APU scheint zumindest grafikmäßig mehr zu sein, als ich bräuchte. Ich kann die Officeleistung eben nur nicht abschätzen.

Ich hab gerade noch einmal nachgesehen. In Büro1 läuft im Moment ein Athlon3000 Sockel 939 Einkerner mit 2 GB Ram. Wie wäre denn der Vergleich zum E-350? Langsamer darfs nämlich auf keinen Fall sein!

ideapad s205

Was wäre denn z.B. davon zu halten? Spiegelnder Monitor und kleine Tasten sind ja unerheblich, weil externe angeschlossen würden.

Danke
Andreas
 
Also, ich besitze seit über einem Jahr einen eeePc 1001p (Intel Atom N450, 1GB Ram mit Windows 7 Ultimate).
Daran lässt sich durch aus arbeiten! Klar braucht er bei Hochfahren sehr viel länger als mein 4Kern, allerdings kann man recht flüssig Arbeiten, sobald die Programme offen sind. Ich nutze ihn viel für die Uni, und OpenOfficeCalc ist definitiv machbar!
Auch an meinem 24" FullHd Bildschirm läuft es nicht langsamer als sonst.
Ich denke das ein ZweiKern Netbook den Athlon toppen sollte.
 
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