Netzteil & Lüfter für Pentium M gesucht

seba

Cadet 3rd Year
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Hi, ich stelle mir gerade ein leises und stromsparendes Pentium M-System zusammen:

CPU: Pentium M 735
Board: DFI 855GME-MGF
HDD: Samsung SpinPoint V80 80GB, 5400 rpm (SV0802N)
Netzteil: ???
DVD: LG Electronics GSA-4163B hellgrau bulk
Graka: ATI Radeon 7000
Gehäuse: ???

Anwendungsgebiete des PCs sind Internet surfen, Office und manchmal DVD gucken. Mir sind nur zwei Dinge wichtig: leise und stromsparend. Ich schlage erst in ein paar Wochen zu, bis die Preise noch etwas rutschen :D. Ein paar Fragen habe ich noch:

1. Das größte Problem ist, das passende Netzteil zu finden. Ich habe bisher drei gefunden. Einmal Bicker 145W Micro-ATX, dann Verax/Seventeam 200W-Micro-ATX und noch das Morex 120W Power Kit. Ich tendiere zum Morex, da ich unter Volllast wahrscheinlich nie mehr als 40W verbrauchen werde. Ich weiß nur noch nicht, wie und wo ich das Morex montieren soll. Das ist ja sowieso eher für Bastler gedacht.

2. Beim Gehäuse bin ich noch unschlüssig. Wie ist das eigentlich: Kann man ein Micro-ATX-Netzteil auch in ein "normales" ATX-Gehäuse einbauen? Wenn das funktioniert, würde ich nämlich ein ATX-Gehäuse kaufen. Wenn das nicht funzt: Könnt ihr mir ein Micro-ATX-Gehäuse (Mini-Tower) empfehlen?

3. Ich will den Originallüfter von DFI durch einen leiseren, thermogesteuerten ersetzen. Bei verax bin ich auf den A1 gestoßen. Passt dieser Lüfter auf den Kühlkörper von DFI? Hier noch ein Bild von dem Kühlkörper (auf dem Bild auf der linken Seite). Hier die Dimensionen des Halterblechs für den verax-Lüfter.

4. Benötige ich überhaupt einen CPU-Lüfter, da ich ja nur eine passiv gekühlte ATI Radeon 7000 benutze? Hier wird nämlich gesagt, dass man einen Pentium M 735 und kleiner ohne Lüfter betreiben kann. Wie funktioniert das dann? :rolleyes: Ich installiere also nur den Kühlkörper ohne Lüfter oder muß ich sonst noch was machen?

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe und viele Grüße
seba
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gesagt, ohne Lüfter bedeutet, der kann eventuell ohne Lüfter betrieben werden, aber einen Kühlkörper muß drauf sein, und dazu reicht meines Wissens nach der mitgelieferte nicht aus.

Du kannst je nach handwerklichem Geschick sicherlich auch ein micro-ATX Netzteil in ein normales ATX-Gehäuse verbauen, nur mußt du da sicherlich noch was basteln.

Denke nicht, daß der A1 da passt, aber hier im Forum hat jemand schon einen größeren Kühlkörper umgemodded, daß der passt.

Wieso willst du eigentlich so kleine Netzteile? Jedes 500Watt Netzteil zieht nämlich genauso nur soviel an Strom, wie es die daran angeschlossenen Komponenten auch benötigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
seba schrieb:
Anwendungsgebiete des PCs sind Internet surfen, Office und manchmal DVD gucken. Mir sind nur zwei Dinge wichtig: leise und stromsparend.
Und wieso willst Du dafür soviel Geld rausschmeißen?

Wie wäre es denn mit nem Athlon XP Mobile in Kombination mit einem nForce2 Mainboard? Damit kommst Du viel günstiger weg und das ist ebenfalls leise und stromsparend. Sowohl Pentium M als auch XP-M sind 32bit single Core Prozessoren und gerade in den von Dir genannten Anwendungen gibt es da in meinen Augen keine gravierenden Leistungsunterschiede.

Ein weiterer Vorteil des Athlon XP ist die gute Kühlerauswahl. Ich denke mit einem guten Kühler lässt sich ein XP-M im Niedervoltbetrieb sogar passiv kühlen.

Als Netzteil empfiehlt sich das Elan Vital Greenerger, da absolut passiv.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, füs Netzteil kann ich mich da nur Sebbekk anschließen, mit dem Pentium-M wirste den Lüfter des Netzteil im SSE-Mode glaub ich niemals eingeschaltet sehen (hören;)).
 
Ralf B. schrieb:
Jedes 500Watt Netzteil zieht nämlich genauso nur soviel an Strom, wie es die daran angeschlossenen Komponenten auch benötigen.
Ist das wirklich so? Das heißt, es macht vom Stromverbrauch her überhaupt keinen Unterschied, ob ich ein 500W-Netzteil einbaue oder ein 120W-Netzteil? Ich habe nämlich hier im Forum gelesen, dass ein leistungsstarkes Netzteil schon mehr Strom verbraucht als ein schwaches (schlechter Wirkungsgrad). Der Vorteil beim Morex ist halt, dass es lüfterlos ist und ich will ein leises bzw. geräuschloses System.

sebbekk schrieb:
Wie wäre es denn mit nem Athlon XP Mobile in Kombination mit einem nForce2 Mainboard?
Ist der Athlon genauso stromsparend wie der Pentium M? Das Geld spielt nicht so eine große Rolle. Ich habe seit 5 Jahren keinen neuen PC gekauft und tippe jetzt gerade noch mit einem PIII 800 MHz :D. Ich warte sowieso noch ein paar Monate, dann wird es noch billiger...
 
am besten kauf dir im Baumarkt ein entsprechendes Messgerät, da kannst du dich von überzeigen, daß ein 500Watt NT z.B keine 500Watt zieht, nur weil es soviel leisten kann, heißt das nicht, daß es ständig auf Vollast läuft. Natürlich gibts wegen schlechteren Wirkungsgrad auch Verlustleistung. Aber das Elan Vital Greenerger hat einen sehr guten Wirkungsgrad.
 
Also wenn Geld überhaupt keine Rolle spielt würde ich mir an deiner Stelle einen Pentium M holen.
Wenn du dann doch mal Leistungshungrige Spiele spielen willst kannst du ja immer noch übertakten ;).
 
Der XP-M verbraucht bei 1.35 V 35 Watt, soweit ich weiß, ist der Pentium M da schon effektiver. Außerdem lässt sich letzterer noch weiter untervolten. Mir wäre er zu teuer, denn lustiger Weise wirst Du von Deinem PIII auf die selbe Architektur aufrüsten, die z.Zt. auch Dein PIII nutzt, schon etwas kurios, dafür soviel Geld auszugeben, aber wenn es Dir egal ist, ist das ja uninteressant.

Bei Netzteilen kommt es einzig und allen auf den Wirkungsgrad an und dieser ist in keinster Weise von der Maximalleistung abhängig. Von daher verbraucht ein 500W NT mit den gleichen Komponenten, die daran angeschlossen sind, auch genauso viel wie ein 120W NT bei gleichem Wirkungsgrad.
 
Achso, das wußte ich nicht. Ich dachte immer der Wirkungsgrad hängt von der Maximalleistung ab. Das heißt also, ein 120W-Netzteil mit sehr schlechtem Wirkungsgrad zieht bei gleicher Ausstattung mehr Strom als ein 700W-Netzteil mit exzellentem Wirkungsgrad?

Welcher Athlon XP-M entspricht leistungsmäßig dem Pentium M 735 (ungefähr)?
 
So könnte man das mit dem Netzteil und deren Wirkungsgrad umschreiben.
Athlon XP-M wirste nur noch mit Mühe finden. Der XP-M 2800+ könnte zwar annähernd, zieht aber wieder zuviel Strom, da 1,65Volt.
 
Deshalb wäre wenn der XP-M 2500+ am attraktivsten, da dieser default mit 1,45 v 45 Watt zieht, aber auch mit 1.35 V laufen sollte und dann wie gesagt etwa 35 Watt zieht. Leistungstechnisch ist er natürlich dem 735 unterlegen, nur brauchst Du die Leistung?

Es ist schwer eine Entscheidung zu treffen, aber der XP-M ist günstiger (passendes Mainboard ABIT NF7-S rev2 liegt bei knapp 50 €) und es gibt eine sehr gute Auswahl an Kühlern. Vielleicht erzielst Du damit ein besseres Ergebnis bzgl. Geräuschentwicklung als mit dem Pentium-M, obwohl dieser eine geringere Verlustleistung hat, weil Du eben bessere Kühler einsetzen könntest.
 
Zuletzt bearbeitet: (XP-M 2500+ und Kühler verlinkt)
OK. Danke für die vielen Infos :) . Ich lass mir das alles nochmals durch den Kopf gehen.
 
Ich habe in einem anderen Forum doch noch einen passenden Kühlkörper für das DFI-Board gefunden. Hier kann man ihn kaufen. Glaubt ihr, dass ich mit diesem Kühlkörper den Pentium M 735 komplett passiv kühlen kann? Das wäre geil. Bitte sagt ja. ;) :D :D Dann hätte ich fast ein lautloses System. Das Einzige, was dann noch Krach macht, ist die Festplatte (Samsung SpinPoint V80 80GB, 5400 rpm, SV0802N). Wobei diese Platte angeblich sehr leise sein soll. Wenn sie doch zu laut sein sollte, kauf ich halt das noch. :D

Zum Netzteil: Das Elan Vital Greenerger ist wirklich top. Ich habe gerade den c't-Test gelesen. Dort hat es auch gut abgeschnitten. Trotzdem gibt es ein Problem: Der Wirkungsgrad eines Netzteils ist ja nicht konstant, sondern hängt von der Auslastung des Netzteils ab. Wenn ich die Ergebnisse des c't-Tests richtig interpretiere, hat ein Netzteil normalerweise seinen höchsten Wirkungsgrad bei 50% Last. Bei Volllast sinkt sie etwas. Bei 20% Last ist der Wirkungsgrad auch etwas geringer. Wenn ich jetzt mal zusammenzähle, was mein System an Energie benötigt, komme ich auf ca. 27 - 40 Watt. Wenn also alle Komponenten im Idle 27W benötigen, ist das Greenerger nur zu 6,25 % ausgelastet. Wenn man diese Grafik (Artikel) anschaut, sieht man, dass bei weniger als 10% Auslastung der Wirkungsgrad rapide abfällt. Legt man diese Grafik zugrunde, hat das Netzteil bei einer Auslastung von 6,25 % einen Wirkungsgrad von 65 %. Also sehr schlecht. Klar, das ist nicht die Wirkungsgradkurve vom Greenerger, aber das Prinzip der Abhängigkeit des Wirkungsgrades von der Auslastung ist bei jedem Netzteil gleich. Das heißt also: Die Komponenten benötigen nur 27W, das Netzteil zieht aber 41,5W aus dem Stromnetz (=65 % Wirkungsgrad). Das Seasonic SS 400-HT hat bei Volllast beispielsweise einen Wirkungsgrad von 90 %!! Na ja, es ist verständlich, dass es fast keine 100W oder 200W-Netzteile mehr gibt, da der Pentium M offiziell für den Desktop ja gar nicht vorgesehen ist. Unglaublich wieviel Energie tagtäglich vergeudet wird. Wenn jeder ein richtig dimensioniertes Netzteil hätte, mit einer Wirkungsgradkurve des SS 400-HT... Ich will gar nicht wissen, wieviel Millionen kWh wir einsparen könnten.
 
Und wieder ein Argument für den XP-M. Du arbeitest das ganze recht akriebisch aus, so dürfte Dir auffallen, worauf ich hinaus will. Der XP-M verbraucht das mehr, was bei der geringeren Leistungsaufnahme durch den schlechteren Wrikungsgrad beim Pentium-M verloren geht. Unterm Strich verbrauchen die beiden Systeme womöglich das selbe.

Der Pentium-M bleibt natürlich der performantere Kandidat und es gibt auch passive NTs mit weniger Leistung. Doch wie gut sind die? Ich weiß es nicht.

Meine Wahl wäre nach wie vor der XP-M mit dem Elan Vital Greenerger. Ein solides System mit genug Leistung zum günstigen Preis und das wie sich nun herausstellt auch auf Dauer, da es offensichtlich dank besseren Wirkungsgrades gleich viel verbrauchen könnte.
 
Hm, schonmal über ein Mainboard mit integrierter Graka nachgedacht?! Ich denke zum Surfen und DVD gucken reichen die aus. Bei der Graka sparst du dann auch wieder Strom.
 
sebbekk schrieb:
Und wieder ein Argument für den XP-M. Du arbeitest das ganze recht akriebisch aus, so dürfte Dir auffallen, worauf ich hinaus will. Der XP-M verbraucht das mehr, was bei der geringeren Leistungsaufnahme durch den schlechteren Wrikungsgrad beim Pentium-M verloren geht. Unterm Strich verbrauchen die beiden Systeme womöglich das selbe.
Hast Du diese logistische Hochglanzleistung alleine erbracht oder bist Du zu zweit? :lol:


@seba
Du bist auf dem richtigen Weg.
Eine wichtige Kleinigkeit hast Du in dem c't-Netzteiltest übersehen: dort wird zuanfang für die nahe Zukunft ein Test mit weniger leistungsstarken Netzteilen angekündigt. Da werden dann hoffentlich auch 200W berücksichtigt.

Kennst Du den AOpen XC Cube EY855 Test? Wäre das nichts für Dich?
 
Zuletzt bearbeitet:
wop schrieb:
Hast Du diese logistische Hochglanzleistung alleine erbracht oder bist Du zu zweit? :lol:
Scherzkeks, erst mal Sebl und seba richtig auseinanderhalten, würd ich vorschlagen. :rolleyes:
 
@sebbekk
Das ist interessant, wie alles mit allem zusammenhängt :). Die Entscheidung für den Pentium M ist aber schon gefallen. Er ist einfach ein geiler Prozi. Es soll auch ein kleines Experiment werden. Ich möchte dieses System, mit diesen Komponenten, so energieeffizient wie möglich betreiben und deshalb komme ich am Pentium M nicht vorbei, vorausgesetzt, ich finde das passende Netzteil :lol:. Auf die Messungen bin ich wirklich gespannt.

@wop
Diesen Test erwarte ich schon sehnsüchtig :D. Was mich nur interessieren würde: Was für Netzteile wollen die eigentlich testen? Welche mit 200W oder 250W? Die gibt es doch gar nicht mehr auf dem Markt. Aber genau die wären für ein Bürorechner mehr als ausreichend.

wop schrieb:
Kennst Du den AOpen XC Cube EY855 Test? Wäre das nichts für Dich?
Ist das nicht eher was für Frauen? :evillol: Ernsthaft, der hat nur einen PCI-Slot und ist mir einfach zu klein. Ich habe hier in der FAQ auch mal gelesen, dass ein großes Gehäuse für die Kühlung besser ist und somit die Komponenten eine höhere Lebensdauer haben. Ich behalte meine Systeme relativ lange, da ich nicht zocke. Mein jetziges habe ich schon fünf Jahre.

Sebl schrieb:
Hm, schonmal über ein Mainboard mit integrierter Graka nachgedacht?! Ich denke zum Surfen und DVD gucken reichen die aus. Bei der Graka sparst du dann auch wieder Strom.
Oder auch nicht ;). Wie sebbekk schon sagte. Das ist ja das Absurde an dieser Situation. Wenn ich die Leistungsaufnahme noch weiter drossele (Graka raus, runtertakten...), kann es sein, dass das Netzteil aufgrund der noch geringeren Auslastung, einen schlechteren Wirkungsgrad hat und ich somit unterm Strich überhaupt nichts spare :). Außerdem hat das DFI einen integrierten Grafikprozessor.

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Ich habe noch ein anderes Netzteil gefunden (Fortron FSP300-60GNF). Das hat sogar noch einen höheren Wirkungsgrad (89 % bei Volllast !!) als das Greenerger. Was haltet ihr von dem? Hier noch ein Review. Nochmals zu dem Kühlkörper: Was meint ihr: Ist mit dem eine passive Kühlung möglich? Ich habe vorhin mal dem c't-Redakteuer gemailt, der den Netzteil-Test gemacht hat. Ich habe hier die Antwort mal reinkopiert, dürfte euch bestimmt auch interessieren... :D


seba schrieb:
Hallo Herr Ahlers,

mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel (c't 18/2005) über Netzteile
gelesen. Sie erwähnten auch, dass in einer kommenden Ausgabe der c't,
kleinere Netzteile für Büro- oder Internet-PCs getestet werden. Steht
schon fest, wann dieser Test kommt?

Zur Zeit stelle ich mir ein *stromsparendes* und *leises* Pentium
M-System zusammen. Die Ausgangsleistung wird im Idle-Betrieb zwischen 20
und 30 Watt betragen.

CPU: Pentium M 735
Board: DFI 855GME-MGF
HDD: Samsung SpinPoint V80 80GB, 5400 rpm (SV0802N)
DVD: LG Electronics GSA-4163B
Grafikkarte: ATI Radeon 7000
Netzteil: ???

Jetzt die große Frage: Welches Nezteil? Da ich das System lautlos
betreiben will, kommt nur ein passives Netzteil in Frage. Das kleinste
Passiv-Netzteil mit gutem Wirkugsgrad ist meines Wissens das Fortron
FSP300-60GNF (http://www.fsp-group.com.tw/retail_product/fanless.asp).
Natürlich ist dieses Netzteil total überdimensioniert (300W). Ich habe
aber keine Schwächeren gefunden. Es ist bei einer Ausgangsleistung von
25W nur zu 8 % ausgelastet. Wenn ich Sie richtig verstehe, ist vor allem
ein Kriterium entscheidend: Der Wirkungsgrad. Da dieser aber von der
Auslastung abhängt, muß ich nur wissen, wie hoch der Wirkungsgrad bei 8
% Auslastung ist. Bei den neueren Netzteilen habe ich festgestellt, dass
der Wikrungsgrad bei geringer Last nicht mehr so stark abfällt wie bei
älteren Modellen. Es wäre nett, wenn Sie in Ihrem nächsten Test auch den
Wirkungsgrad bei sehr geringer Last testen könnten (wie in der c't
15/2004, Seite 170). Da bei steigenden Energiepreisen der Pentium M für
den Desktop zunehmend interessanter wird, dürfte das viele Leser
interessieren. Welches Netzteil würden Sie für dieses System kaufen?
(Mal abgesehen von den externen Morex-Netzteilen). Vielen Dank schonmal
für Ihre Antwort.

Viele Grüße

c't Redakteur schrieb:
Moin xxx,

>> ... Steht schon fest, wann dieser Test kommt?

Im Moment ist er für Ausgabe 22/05 geplant.

>> Zur Zeit stelle ich mir ein *stromsparendes* und *leises* Pentium
>> M-System zusammen.

Dafür werden die getesteten 350- bis 380-Watt-Modelle auch noch zu
dick sein.

>> ... kommt nur ein passives Netzteil in Frage.

Davon rate ich ab, selbst bei einem bewusst leistungsarm ausgelegten
Rechner; Gründe siehe c't 15/04. Mir erscheint es sinnvoller, ein
Netzteil mit Lüfter, aber ohne Gehäuseventilator einzusetzen statt
umgekehrt.

>> ... muß ich nur wissen, wie hoch der
>> Wirkungsgrad bei 8 % Auslastung ist.

Prinzipiell bescheiden, siehe ebenfalls c't 15/04. Auch für den
kommenden Test werde ich -- um den Test innerhalb sinnvoller Zeit
durchführen zu können -- nur bei den im ATX12V Power Supply Design
Guide vorgeschlagenen drei Lastfällen testen, denn die decken den
überwiegenden Teil der Einsatzfälle ab. Vielleicht machen wir später
nochmal einen separaten Prüfstand für "kleine" Netzteile, dafür nehme
ich Ihre Anregungen gern auf.

>> Welches Netzteil würden Sie für dieses System kaufen?

Ein günstiges, herkömmliches Modell, wenn möglich mit innenliegendem
12-cm-Lüfter, bspw. von be-quiet, Enermax, Fortron/Source, Seasonic
oder Tagan. Deren zuletzt getestete Modelle haben sich bisher als
recht leise erwiesen. Könnte nur schwierig werden, eines mit 250 Watt
oder weniger zu finden. :-/

Beste Grüße xxx
Kapier ich nicht. Ich dachte bei einem System, mit einer so niedrigen Leistungsaufnahme, kann man sowohl auf den Gehäuselüfter als auch auf den Netzteillüfter verzichten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es im Netzteil sonderlich warm wird, oder irre ich da? Mit einem großen, gut durchlüfteten ATX-Gehäuse dürfte es eigentlich doch keine Probleme geben. Beim c't-Test 2004 haben die mit dem Pentium 4 getestet und bei den drei passiv getesteten Netzteilen unter Volllast 66° gemessen (am Netzteil außen). Das kann man doch nicht mit einem Pentium M vergleichen :confused_alt:
 
Zuletzt bearbeitet:
@seba
da machst Du und viele Andere auch einen Denkfehler:
Egal ob ein 100 oder 500 Watt Netzteil, alle produzieren Abwärme.
Da das Netzteil im PC steckt, gelangt die Abwärme in den PC.
Dazu kommt, dass Mainbord, Speicher, CPU, Festplatte, Brenner, PCI-Karte usw. ja auch Wärme Produzieren.
Wenn das Netzteil keinen Lüfter hat, muß also ein oder zwei Gehäuselüfter die Wärme außem PC blasen.
Es gibt zwar Epia-Systeme die, mit externen Netzteilen, dann ohne Lüfter auskommen, die haben dann aber auch nur ca. 800 MHz CPU-Leistung.

Bei dem System was Dir vorschwebt kommt ein Enermax SFX-Serie 230W (German Version) (EG235SX-VB(G)SFM) infrage. Datenblatt
Dazu einen Noiseblocker Ultra-Silent & Flat Fan SC1, 80mm der mit geringster Geschwindigkeit drehend etwas Frischluft auf die Festplatte und innen PC schaufelt.
Das ist dann extrem leise.
 
@wop
Also verstehe ich das richtig: Ich brauche bei diesem System auf jedenfall einen Lüfter? Entweder im Netzteil oder ein Gehäuselüfter. Schon wieder was gelernt :D. Ich dachte immer, bei dem System fällt so wenig Wärme an, dass alleine durch die Thermik im Gehäuse die Wärme entweicht... Wenn ich also ein Netzteil mit Lüfter kaufe, kann ich dann aber auf den CPU-Lüfter verzichten und die CPU passiv kühlen oder wie würdest du das machen?
 
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