Netzwerkfähiger Dokumentenscanner

JayJay

Cadet 4th Year
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Okt. 2002
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67
Hi,

ch bin auf der Suche nach einem Dokumentenscanner mit Duplexfunktion, der netzwerkfähig ist. Bei Geizhals finde ich da gerade mal drei Geräte( 2x Scanfront 220p vom Canon und einer von Kodak), was mich etwas erstaunt. Deshalb zwei Fragen:

1. Ist die Übersicht bei Geizhals nicht vollständig? Kennt jemand weitere Geräte?
2.Falls die Dinger wirklich so rar sind: Wie macht das der Rest der Menschheit denn? Wir wollen halt einen Hochleistungsscanner, auf den jeder aus dem Büro vom Computer aus zugreifen kann. Gibt's da noch andere Möglichkeiten, als den direkt ins Netz zu hängen?

Danke, Jan
 
das Problem ist die Nertzwerkfähigkeit.
Das sind eben Spezialgeräte, dort sollte man sich an einen Büroaustatter wenden.
HP hat noch Dokumentenscanner und insbesondere Fujitsu scheint da sehr stark zu sein.
 
bzgl. geizhals = ka

aber netzwerkfähige dokumenten scanner die was taugen sind recht teuer.
die anforderungen kommen auch aus dem unternehmen und legen die latte dann recht hoch.
daher gut möglich, dass geizhals hier keine ergebnisse liefert.

wenn du deine anforderungen und budget ein wenig konkreter beschreiben würdest ..
könnte man ggf auch sinnvolle produkte vorschlagen.
 
vier Kriterien:

Preis so bis 2000€
netzwerkfähig
ab 40 Blatt pro Minute
Duplexeinheit

Danke, Jan
 
service vertrag ? sprich is das gerät für den büroalltag wichtig und sollte nicht 1-2 wochen bei defekt ausfallen ?
 
schau dir mal die Fujitsus an, das findest du alles.
Habe mal kurz bei HP geschaut. Tolle Geräte, zumeist aber nicht mit Netzwerkanschluss.
 
Wir haben hier das Xerox Workcenter 7346 stehen. Ist Farb-Drucker, Farb-Kopierer, Netzwerk-Scanner mit OCR-Software etc. in einem. Tolles Gerät, Bedienung über Touchscreen auch für Laien problemlos, beispielsweise zum Zusammenstellen des Kopierer-Menus, um die Vorlagen doppelseitig bedruckt und geheftet auszugeben, oder um eine bzw. mehrere Mail-Adressen zum Versenden von Scans aus dem gesamten Adressbestand auszuwählen.

Weiss nicht, was es gekostet hat. Es gibt aber Anzeichen, dass das mehr als 2000 Euro gewesen sind ;) Xerox hat aber auch kleinere Geräte
 
die kommen aber nicht an die Scangeschwindigkeit eines reinen Dokumentenscanners heran, von anderen spezifischen Features mal ganz abgesehean.
 
Canon ScanFront 220, Simplex/Duplex, LAN

Canon ScanFront 220P, Simplex/Duplex, LAN, Fingerprint


Mit Fingerprint !! ;D geht doch
 
pder du nihmst einen Normalen Dokumentenscanner plus einen Printserver USB/Parallel so wie dieser (Gibt auch andere Modelle mit nur einem USB oder Parallel anschluss = Billiger! Somit könnetst du irgend ein Scanner nehmen der die Kritereien
Preis so bis 2000€
ab 40 Blatt pro Minute
Duplexeinheit

erfüllt und mit dem Printserver ihn noch netzwerkfähig machen
 
Also ich habe in meinem letzten Job auch einige Dokumentenscanner anschaffen müssen. Daher kann ich nicht ganz nachvollziehen, was die Netzwerkfähigkeit genau leisten soll. Man muss doch ohnehin zum Dokumentenscanner laufen, um die Dokumente einzulegen und wieder abzuholen.

Deshalb werden selbst die professionellsten Geräte, wie zum Beispiel der Canon DR-9050C für um die 8000 Euro, mit USB 2.0- und SCSI3-Schnittstellen ausgeliefert.

Falls Du Dich mit solchen Tatsachen abfinden kannst, empfehle ich Dir dringend Canon-Dokumentenscanner. Die sind hervorragend verarbeitet, technisch auf einem aktuellen Stand und für Multiuser-Umgebungen prima geeignet. In Deiner Preisklasse bietet sich das Auslaufmodell DR-4010C an.
 
@ almost:
An einen Printserver kann man auch problemlos einen Scanner anschließen?

@ Deliberation
Netzwerk hat den Vorteil, dass man keinen Rechner neben den Scanner stellen muss, um ihn anzuschließen
 
Hallo,

ich denke nicht das man probemlos einen x-beliebigen Scanner an einem Printserver anschließen kann. Schon allein wegen der Treiberunterstützung und der Scansoftware.
Ne Kodak Scanstation wär was, macht aber keine 40 Seiten pro Minute glaub ich.
 
printserver geht nicht immer soweit ich weiß.

netzwerkfähige scanner machen dann sinn, wenn der scanner direkt in ein archivierungssytem übergeben soll (zb mit barcode in IXOS o.ä. lösung).
also nahezu automatisierte scanlösungen.

günstiger kommst du vermutlich weg, wenn du zb nen simplen scansnap s1500 nimmst (350€ netto) und nen kleinen alten office pc als scanner station einrichtest.

oder je nach büro und "volumen" einen entsprechend kopierer kaufen/mieten,
der die scans per email verschickt.

du hast eigentlich einige optionen das zu realisieren .. je nach umgebung und anspruch.
(wie viel MA nutzen den, wie sieht das büro aus, volumen pro tag, usw).
 
Wenn ein Kopierer vorhanden ist, wäre auch eine Aufrüstung des Kopierers per Netzwerkkarte interessant. Moderne Kopierer sind oft scanfähig und mit einer meist optionalen Netzwerkkarte kann man den Kopierer ins lokale Netzwerk einbinden. Dann kann man sich die gescannten Werke direkt per doc oder pdf in ein Netzlaufwerk oder an einen E-Mail-Account schicken lassen.

Das wäre meine favorisierte Methode gewesen, scheiterte jedoch am Finanzausschuß. Nicht, weil die Variante deutlich teurer gewesen wäre, sondern weil die Verteilung der zu erwartenden Kosten auf die einzelnen Kostenstellen ein Unding war. ;)
 
Wie macht das der Rest der Menschheit denn?
Die leasen sich ein modernes All-in-one Farblasergerät der Marken Xerox, Toshiba, Canon, Minolta & Co (z. Bsp. Bizhub-Reihe usw.) für monatlich 299 Euro netto aufwärts und drucken, faxen und scanen damit.
Mit allen modernen Geräten kann man die Scans als TIFF, Gif-, bmp-, pdf- oder jpg- Dateien ablegen oder als EMails versenden. Letzteres ist aber stets umständlich gelöst.
Alle Geräte der letzten 3 Jahre haben einen Duplexscanner bis A3 der rucki-zucki einscannt (30+) und dann je eingespeichertem Nutzer die Datei auf einem eingespeicherten Ort (Firmenserver oder Nutzer-PC des Netzwerkes) ablegt. Meist sind die Geräte auf 99+ Nutzer ausgelegt und man kann je Nutzer rund 25+ Scanprofile einstellen. Ich habe bei uns in der Firma z. Bsp. für jeden Nutzer rund 6 Scanprofile angelegt (buntes pdf einseitig, buntes pdf zweiseitig, einfarbiges pdf einseitig, einfarbiges pdf zweiseitig, einseitig Fotos als JPG ohne automatischen Einzug, farbige Zeichnungen als bmp? mit automatischen Einzug. Man geht ans Gerät und drückt eine Auswahltaste, dann erscheinen im Display alle Nutzernamen, man wählt den Nutzernamen aus und dann im sich öffnenden Fenster das Scanprofil und dann <Start>, das wars. Nach wenigen Sekunden liegt eine automatisch benannte Datei auf dem Firmenserver im Netzwerkordner des Mitarbeiters.

Nachteil: diese Geräte ziehen im Durchschnitt rd. 1-1,5 KWatt und selbst im Standby >70 Watt und sie sind relativ laut (Lüfter).
Vorteil: nur 1 Gerät mit Full-Duplex für alle Aufgaben (Kopieren, Drucken, Faxen, Scannen) einschließlich A3 !

Tipp: gebrauchte A3 Geräte gibt es für Leasing 50,- netto aufwärts und zum Kauf ab 1000 Euro. Falls ihr nur scannen wollt, fällt auch kaum Verschleiß an.
Tipp: einen guten gebrauchten professionellen HP- oder Kodak-Duplexscanner habe ich bei ebay vor kurzem für rund 400 Euro gesehen, der konnte allerdings nur scannen (nur A4?) und sonst nichts
 
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