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Neue gute Kamera bis 250€

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Nov. 2012
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Hallo,

ich möchte mir eine neue Kamera kaufen, wahrscheinliche eine digitale Spiegelreflex.


1. Was versprichst du dir von einer digitalen Spiegelreflex? Gute Bilder mit hoher Qualität

2. Besitzt du bereits eine Kamera oder Objektive? nein

3. Ist ein DSLR-Hersteller bereits in der Familie bzw. im Freundeskreis vertreten? keine Ahnung

4. Wieviel Geld kannst du für die geplante Fotoausrüstung ausgeben? 250€

5. Hast du schon mal in einem Fotogeschäft ein paar DSLRs in die Hand genommen? nein

5.1 Haben dir dort bestimmte Modelle besonders gut gefallen? Welche? /



6. Sind dir bestimmte Funktionen besonders wichtig? nö

7. Wie würdest du dich und dein Fotografisches können selbst bezeichnen? naja...

8. Was möchtest du vor allem fotografieren? (Wichtig für die Objektivempfehlungen)
Architektur
Pflanzen, Blumen
Nahaufnahmen, Makros

9. Willst du deine Bilder selbst am Computer bearbeiten? ja, allerdings nur hier und da kleinere Korrekturen...

10. Willst du deine Fotos auch mal richtig groß z.b. als Poster abdrucken? eigentlich nicht...


Wie erwähnt kann ich 250€ aufbringen und hätte gerne eine Kamera, mit der ich quasi den Einstieg in die Fotografie erleben kann. Dazu gehört für mein empfinden sicherlich ein Automatikmodus, aber auch eine gute manuelle Einstellbarkeit.

Der Markt ist für einen Anfänger echt unübersichtlich. Es muss nicht unbedingt das neuste Modell sein(wird bei dem Budget wohl auch kaum reichen), sollte aber doch gut sein.

Was haltet ihr von der Fujifilm S1800 (gebraucht für 60€). Apropos gebraucht, könnte sich der Kauf einer gebrauchten Kamera lohnen?

Danke!

Andy
 
Moin Andy,

digitale Spiegelreflex kannste Du vergessen für den Preis und Dein Vorhaben. Ich würde mal nach Bridge-Kameras schauen, so wie die Fuji S1800. Diese kenne ich nicht, aber ich denke mit so was in der Art kommst Du erst mal zurecht. Meine erste Bridge war auch eine Fuji, damit habe ich eine Zeit fotografiert, die hat neu ca. 250,- Euro gekostet und war jeden Cent wert. Irgendwann reichte sich halt nicht mehr und dann war es Zeit für eine DSLR. Aber wozu jetzt eine teure DSLR kaufen, wenn Du die Funktionen und die Möglichkeit Optiken zu wechseln gar nicht brauchst!

Lies Dich hier: https://www.computerbase.de/forum/threads/kamera-kaufberatung-grundlagen-und-infos.1062084/ erst mal ein, ist meines Erachtens sehr gut geeignet um sich einen Überblick zu verschaffen!
 
Stand vor dem selben Problem. Da ich eine Kamera brauchte die 1. schnell ist, 2tens in der Lage unter Bühnenverhältnissen gute Fotos zu machen und dazu auch noch nicht all zuviel an Konzentration auf die Kamera benötigt während der ´´Aufnahmetätigkeit´´, bin ich bei der hängengeblieben http://geizhals.de/fujifilm-finepix-s8500-schwarz-a889616.html.

Hinzu kam für mich noch das es als Stromversorgung im Notfall mit Normalbatterien funzt und der Ton für kleine HD-Clips in Stereo daherkommt.
Ich bin vollauf zufrieden mit dem Dingens. Preis ist auch Okay für die Qualität. Wobei ich natürlich kein Fotoprofi bin und es mit Sicherheit Kameras gibt die bessere machen. Das Gesamtpaket stimmt.

Bei gebrauchten Geräten wäre ich vorsichtig. Meist haben die schon ein paar Mängel, eine Spiegelreflex für 60 hat ihre besten Tage mit Sicherheit hinter sich..;o)
 
Zuletzt bearbeitet: (fehler)
Haha, das trifft sich, ich habe gerade hier das Thema Bridge und Suppenzoom (Superzoom) überarbeitet.

Die die von Dir angezeigten Kameras sind Superzoomer, keine Bridgekamers. Um Bridgekamers zu sein, müssten sie deutlich größere Sensoren haben und idR. auch manuell zu bedienende Objektive (Zoomen per Hand, nicht per Motor).

Klar, ist ein wenig Haarspalterei und die Rahmenbedingungen um sie zu Kategorisieren verschwimmen, aber eher ist eine Bridge auch ein Superzoomer, als ein Supperzoomer eine Bridge ;)

All drei Kameras die Du da vorstellst arbeiten mit sehr kleinen Sensoren von ca 1/2,3" Größe, was nicht besonders viel ist. Durch die starken Vario-Objektive sind sie halt starke Kompromisslösungen.

Gute Vergleichsmöglichkeiten, mit Vergleichsfotos in einem Labor, bietet Dir dpreview.com.
Deutschsprachige Einzeltests findest Du auch auf digitalkamera.de (Wie ich gerade feststelle, leider nicht der gewünschten Modelle :( )
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Megamind,

Danke für den Hinweis. Was wäre denn eine gute Bridgekamera? Oder auch eine DSL?

Budget ca. 250€
 
Also, für den Einstieg kann es doch durchaus auch etwas gebrauchtes sein, oder?

So ein Superzoomer ist ja nicht grundsätzlich schlecht, aber Du gehst viele Kompromisse dafür ein, dass Du solch ein unmenschliches Zoomobjektiv hast. Vor allen Dingen in der Bildqualität. Wenn, dann würde ich am ehesten zur FZ greifen.

Wenn Du zunächst auf den riesigen Zoom verzichten kannst, dann schaue Dich doch mal nach einer gebrauchten Panasonic Lumix G2 oder, wenn das Budget noch kleiner ist, G1 um. Achte darauf, dass das 14-45 oder 14-42mm Objektiv dabei ist. (Deckt 24-84mm KB ab, was für den Anfang reichen dürfte). Achtung, die G1 hat keine Videofunktion, falls das wichtig ist?

Die sind in Deinem Budget z.B. Per Kleinanzeige gut zu bekommen. Du kannst Dir später dann noch immer andere Objektive kaufen, denn es sind ja spiegellose Systemkameras.

Mehr darüber erfährst Du in meinen Links in der Signatur.
 
Hallo,

ich habe mich jetzt mal von den Superzoomern/Bridgekameras verabschiedet und schaue erstmal auf DSLR-Kameras.

Mir ist klar, dass ich mich mit den angepeilten 250€ nicht klar kommen werde, deswegen setze ich mal mein Budget auf 350€ fest.

Folgende Kameras sind preislich drin:
(neu)
Canon EOS 1100D
Nikon D3100

(gebraucht?)
Canon EOS 600D
Nikon D3200
Wobei mir aufgefallen ist, dass es sich kaum lohnt, sich eine gebrauchte Kamera zu kaufen, da sich die Preise kaum nach unten bewegen und man gerade so 10% zum Neukaufpreis spart, wenn die Kamera 1 Jar alt ist...

(sppry für den Doppelpost, Thread rutscht sonst nicht nach oben...)

:edit:
kennt jemand gute Bücher zum einlesen in die Digitale (DSLR) Fotographie mit Tipps und so für Anfänger?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Andy: als Einstieg finde ich eine Bridge trotzdem nicht verkehrt, denn erst mal wird Dir wahrscheinlich nicht viel fehlen. Bei einer DSLR mit Kit-Objektiv wird Dir wahrscheinlich sehr schnell die Brennweite fehlen. Dann brauchst Du andere oder weitere Objektive und die gehen schnell ins Geld. Ich hatte nach meiner Bridge meine DSLR gebraucht gekauft mit zwei Objektiven. War günstig das Kit, aber immer noch ca. 500,- Euro. Seit dem sind zwei weitere Objektive dazu gekommen, in der Summe ca. 1.000,- Euro. Und das ist noch wenig. Also ich würde mir das noch mal überlegen und evtl. erst dann eine DSLR mit dem entsprechenden Zubehör kaufen, wenn a) das Geld dafür da ist und b) die Bridge nicht mehr reicht. Dann weißt Du genau was Dir fehlt und kannst entsprechend investieren.
 
Welche Bridge würdest du/ihr mir denn empfehlen??

Ich habe eben folgende Überlegung:

Eine ordentliche Bridge kostet auch ab 250€ aufwärts, richtig? Sollte ich in einem Jahr merken, dass das etwas für mich ist und in eine DSLR investieren möchte, muss ich halt wieder min. 350€ ausgeben (wobei man die Bridge-kamera dann ja verkaufen könnte).

Wenn ich mir jetzt eine (gute) DSLR kaufe (Bsp. Nikon D3100) kann ich diese, im Notfall (kein Interesse oder neue/bessere Kamera) in einem Jahr wieder verkaufen. Wenn ich mir jetzt mal so die Preise auf ebay etc. angucke, dann wird da für eine 1-Jahre alte Kamera z.T. 90% des Neukaufpreises bezahlt.

Ich gebe ja zu, ich plane jetzt nicht, mir in einem halben Jahr ein neues Objektiv o.a. zu kaufen, aber wenn alles passt, wieso nicht. Es ist nicht so, dass ich nicht 500€ oder mehr ausgeben könnte, ich weiß halt nicht, ob mir das Fotografieren überhaupt so zusagt, ob ich das Talent etc. habe, deswegen halte ich es für vernünftig, nicht alles rauszuhauen was geht... ;)

Ich war gestern in einem Foto-Fachgeschäft und habe ein ausgezeichnetes Angebot bekommen, bei dem ich fast schwach geworden bin. Eine Nikon D3000 für 249€. Leider hat die keine Video-Funktion (für mich nicht so wichtig...), allerdings hat die kein Live-View und den hätte ich schon ganz gerne... Bin aber noch echt am überlegen ob ich nicht zugreifen soll. Eine Nikon D3100 kostet leider 379€...:(

Ich weiß nicht, was ich machen soll, eigentlich bin ich nämlich nicht Beratungs-resistent... :D
 
typischAndy188 schrieb:
Ich weiß nicht, was ich machen soll, eigentlich bin ich nämlich nicht Beratungs-resistent... :D

Dann kaufe Dir, wie oben bereits erwähnt, eine Gebrauchte und schau erst mal, ob das was für Dich ist.
Die kannst Du nämlich dann genau so gut verkaufen. Wenn Du viel Wert auf den Live View legst rate ich Dir weiterhin zur G2 mit dem 14-42mm Objektiv.
 
Genau, sowas. Liegt meist zw. 260 und 320 Euro, je nach Zustand, OVP, Zubehör etc.
 
@Andy: ich will Dir die DSLR ja gar nicht ausreden, ich fotografiere ja selber mit einer DSLR. Ich will Dir nur meine Erfahrungen mitteilen. Nicht das Du enttäuscht bist, eine Menge Geld ausgegeben zu haben und dann z.B. mit der Brennweite nicht klar kommst. Bei den aktuellen Bridge Kameras und Systemkameras kenne ich mich nicht aus und kann daher auch keine Tipps oder Empfehlungen geben. Aber da hast Du mit Megamind ja einen kompetenten Ansprechpartner.

Habe mir Deine Anforderungen noch mal angesehen und allen für die Makrofotografie würdest Du zu einer DSLR mit Kit-Objektiv ein Makroobjektiv brauchen. Bridge-Kameras haben oft eine sehr gute Makro-Funktion, die kostet nichts. Luft nach oben hast Du dann mit einer DSLR und passenden Optiken immer noch.

Noch ein Tipp sollte es doch (früher oder später) eine DSLR werden: mach nicht den Fehler und kaufe irgend ein Angebot nur weil es günstig ist. Gehe in einen Laden mit großer Auswahl und probiere verschiedene Kameras aus, wie sie Dir vom Handling her gefallen, wie die Menustruktur ist, etc. Ob Du jetzt eine Einsteiger Canon oder Nikon kaufst ist meiner Meinung nach egal, gute Bilder machen beide. Viel wichtiger ist wie Du damit zurecht kommst, denn wenn Du ernsthaft fotografieren willst und nicht nur die Automatik der Kamera nutzen möchtest, solltest Du die Kamera gut beherrschen. Ich erwähne bewusst nicht für welche ich mich entschieden habe um Dich nicht zu beeinflussen. Nachdem ich im Laden aber mehrere Kameras in der Hand hatte war die Entscheidung sehr schnell sehr klar. Nimm sie in die Hand, stelle mal ISO, Blende, Verschlusszeit, etc. ein und vergleiche bei welcher Kamera Dir das intuitiv gelingt.
 
Danke ettan, ist ne sehr gute Idee die Kamera nicht nur einfach in der Hand zu halten, sondern die auch zu bedienen. Ich habe zwar so ein bisschen mit der Kamera "gespielt", diese aber nicht richtig genutzt. Die Menüs habe ich mir gar nicht angeguckt, muss ich also nachholen. Am meißten habe ich auf die "Haltbarkeit" :D geachtet...
 
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