News Neuer Festplatten-Gigant: WD übernimmt Hitachi GST

Oha.
Seagate schluckt Maxtor, Toshiba schluckt Fujitsu und jetzt WD Hitachi.
Bleiben ja nicht mehr viele über.
 
Wird wohl hauptsächlich drauf hinauslaufen das man Forschung und Kunden von Hitachi übernimmt. Gerade Geschäftskunden haben teilweise Verträge mit Herstellern oder sind einfach auf eine Marke eingeschossen. Da wird man erstmal unter Hitachi weiterfahren und diese Kunden langsam zum WD-Label führen bis man dann Hitachi als Marke wohl fallen lässt.

Zum Thema Festplattenzuverlässigkeit: Hatte bisher Festplatten von geschätzt 8 verschiedenen Herstellern und die sind mir nie ausgefallen, gingen nach 5-8 Jahren lediglich an Freunde und Bekannte und davon laufen einige immer noch.
Einen einzigen Festplattenausfall hatte ich und die ist aus ungefähr 10 Metern Höhe auf Asphalt geflogen. War eine 8 Jahre alte WD und es war eine Wette im Spiel was wohl passieren würde. Kurz und knapp: Montagsmodelle und "Userversagen" mal außen vor schenken sich die HDD-Hersteller vermutlich nicht wirklich etwas.

lg True
 
@Dario
ich kann Dich beruhigen. Ich fotografiere auch. Ein 14 MP Bild hat aber auch nicht viel mehr als 5 MB. Und wenn man RAWfetischist ist, kommt man vielleicht auf max 20 MB (und die Bilder macht man normal nur in RAW, wenn man sie auch bearbeiten will, um sie später unzuwandeln, denn wirklich gut handelbar ist RAW nicht, zumindest nicht als Alltagsformat)
würde bei angenommenen 1000 Bildern auch nur 20 GB ausmachen.
Klar können Datenmengen bei Filmen relativ schnell nach oben gehen. Wenn man Videoschnitt macht (was ja wahrscheinlich die überwiegende Mehrzahl der Leute hier im Forum macht :D) kommen da halt pro Projekt durchs Rendern usw auch noch 50 GB dazu. Bei vielleicht 3 parallel laufenden Projekten sind das dann nochmal 150 GB.
Ich habe auch schon PowerpointPräsentationen gemacht, wo eine 700 MB groß war. Das sind ja aber alles selbst zusammengerechnet Mengen, die sich spätestens in 1-2 Jahren problemlos mit ner SSD bewältigen lassen, da man mit einer 256 GB SSD in solchen Fällen eingeschränkt, mit ner 512 GB Platte locker hinkommt.
Wahrscheinlich hast Du noch keinen Festplattencrash gehabt. Ich für meinen Teil brenne wichtige Sachen sehr wohl auf (mittlerweile fast ausschließlich) DVD und bald Bluray, denn wenn da mal ein Medium kaputt ist, ist nur ein Teil der Daten futsch. Wenn Dir ne Platte kaputt geht (was ja heute immer häufiger zu passieren scheint, weil das Zeugs immer anfälliger wird), dann wirst Du das heulen bekommen, weil sich zum einen 1TB oder vielleicht sogar mehr an Daten mit einem mal verabschiedet und Du 2. nicht einmal mehr weißt, was das im Zweifel alles für Daten waren. Das ist nämlich ein weiterer Problempunkt, dass man mit seinen Daten viel sorgloser umgeht (und nicht genau überlegt, ob man was wirklich haben will/braucht). Je größer die Datenmengen und-platten sind, desto mehr verliert man den Überblick und desto mehr Müll und Schrott sammelt man, nach dem Motto, ach ich hab ja noch Platz.
Ich habe selbst ne externe Platte (halbvolle 500 GB 2,5 Zoll) und kenne die Vorteile, kenne aber auch die Nachteile, und mir grauts vor dem Tag, dass sie hops geht. Ist mir auch schon einmal passiert und zwar mit einer 500 GB Platte (3,5Zoll extern). Und nu rate mal, welcher Plattenhersteller das war? Genau ne WD, die hier ja so hochgelobt wird. ;) Jeder macht eigene Erfahrungen. ;) Zum Glück konnte ich die Daten retten, da zum Glück nur das Gehäuse der Platte defekt war und ich nach gewaltsamen Öffnen des selbigen (denn anders ließ sich die Platte aus dem Gehäuse nicht befreien), die Platte in meinen PC einbauen konnte. Über den "WD-Service" will ich an dieser Stelle mal nichts sagen... ;) trotz Garantie ...

Meine Premium 2,5 Zoll 250 GB Seagate 7200 U/min hatte nach nicht einmal einem halben Jahr die Hufe hochgereckt. Wenn ich überlege, dass ich diese auch als externe Platte im 2,5Zollgehäuse betrieben haben könnte, wird mir flau im Magen.
Aber jedem das seine. Manche stehen halt auf Abenteuer und Nervenkitzel. Ich nicht, zumindest nicht, wenns um die Sicherung meiner Daten geht ;)
 
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Smartin schrieb:
ich denke, in den Petabereich kommen die HDDs nicht, mal abgesehen, dass ich mir keinen Bedarf dafür für Normalfälle vorstellen kann.

das hat man vor 10 Jahren auch über HDDs mit mehrern 100GB Speicher auch gesagt - schau dir allein mal an was ein damaliges Win98 und ein heutiges Win7 an Plattenspeicher frisst. :rolleyes:
 
Der Bedarf steigt doch aber bei weitem nicht mehr so sehr wie früher. Nicht umsonst kommen kaum noch größere Platten raus.
Dein Beispiel ist ein schlechtes.
ich weiß es nur für XP
Da war ne VollInstallation ca 15 GB und die größten Platten 180 GB. Das BS hat also etwa 1/10 ausgemacht.
Jetzt hat Win7 irgendwas zwischen 25-30 GB und die größten Platten liegen bei 3 TB. Das BS macht also gerade noch 1/100 aus bzw 1% gegenüber 10% früher.
Natürlich ist der Bedarf in anderen Bereichen gestiegen, aber trotzdem auch nicht so riesig. Wenn man mal den Videobereich nimmt, etwa eine Vervierfachung. Fotos vielleicht eine Verzehnfachung usw.
Kommst trotzdem lange nicht an das Verhältnis der Kapazitätssteigerung.

Zumal wie gesagt, der Kapazitätssteigerung physikalische Grenzen gesetzt sind, was einige scheinbar nicht verstehen wollen. Da kommt dann irgendwann eher ein neues "Format"/eine neue Technologie.
 
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Das kaum größere Platten raus kommen liegt wohl eher an der berühmt berüchtigten 2TB-MBR-Grenze...
 
Smartin schrieb:
Der Bedarf steigt doch aber bei weitem nicht mehr so sehr wie früher. Nicht umsonst kommen kaum noch größere Platten raus.
Wo steigt der Speicherbedarf nicht so immens an wie früher? Eher anders wird ein Schuh draus: Noch nie stieg der Speicherbedarf so an wie heute. BD-Filme verbrauchen durch ein remuxxen allein ~ 10 - 30 GB an Platz. Erneut komprimiert verbrauchen sie alle Male immer noch 5 - 15 GB. Kein einziger Film/Rip in der Vergangenheit hat so viel Platz gefressen. Mittlerweile kommen Spiele mit mehreren DVDs heraus und verbrauchen immensen Speicherplatz. Mein Steam-Ordner allein (und ich habe "wenig" Spiele in Steam) belegt 100 GB. HTPCs sind heutzutage in Mode und es erhalten immer mehr NAS Einzug in heimische Gefilde. Früher hat man alles bis zum Erbrechen komprimiert, nur damit alles irgendwie auf die Festplatte geht. Heute legt man Musik problemlos in FLAC an und archiviert sie. Falls die Platte voll ist, kommt eine neue (war früher undenkbar bei den Preisen für ein paar GB). Heutzutage haben auch sehr viele Mainboards mind. sechs SATA-Ports. Früher war bei vier IDE-Geräten Schluss (zumindest ich kenne kein Board [ohne zusätzlichen Controller], welches mehr als zwei IDE-Ports besitzt).

Also ich weiß nicht wo du ansetzt.

Zu Windows 98 Zeiten bin ich mit 20 GB sehr gut ausgekommen. Mittlerweile habe ich 6 TB verbaut und brauch bald wieder eine neue HDD (komplette Filmsammlung auf dem PC).
 
Yuuri schrieb:
Wo steigt der Speicherbedarf nicht so immens an wie früher?

Mir scheint, du hast weniger beim Speicher einen dringenden Bedarf ...
 
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Natürlich ist der HDD Markt "alt" geworden aber wenn's um große Speichermengen geht dann ist eine HDD immer noch einer SSD vorzuziehen.
 
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