Neuer Telekom Vertrag - welcher Router? Wlan Reichweite wichtig

PhilS1984

Lt. Commander
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Sep. 2009
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Hallo liebe Gemeinde,

meine Eltern ziehen gerade um. Der Termin mit dem Telekom Techniker ist gemacht und der Tarif bestellt.
Die Dame am Telefon meinte wir können uns entscheiden, entweder einen Telekom Router kaufen/mieten Speedport W724V oder aber eine Fritzbox(7490zb).

Nun ja, meine Eltern wollen da nicht viel "rummachen" an dem Router. Es soll einfach sein und laufen.
Momentan haben sie eine Fritzbox von Unitymedia und kommen auch klar (aber sie haben da nie was umgestellt etc)

Jetzt ist meine Frage, was sinnvoller ist?

Zur Erklärung: Der Router wird im hauswirtschaftsraum stehen. In dem Sicherungskasten. Da ist eine extra Vorrichtung und der Switch, der dann die cat Kabel im Haus verteilt. DH da muss der Router stehen.

Das haus ist 130qm und der Router steht sozusagen am Eingang. Macht es vond er WLAN Reichweite einen unterschied ob Speedport oder Fritzbox? Oder muss man dann später eh mit zb Devolo arbeiten?

Danke an euch :)
 
Fritzbox 7362 SL gebraucht von ebay + Ubiquiti Unfi AC Pro LR.
Das wird einmal von dir eingestellt und fertig.
 
Ich habe das gleiche bei meinen Eltern durchgeführt, d.h. vorher war noch ein etwas älterer Speedport (auch 7er Serie) im ersten Stock vorhanden, der aber selbst bei stärkster Sendeeinstellung nicht bis ins Erdgeschoss kam. Jetzt habe ich eine Fritzbox 7490 besorgt und nun ist WLAN überall im Haus ohne Probleme zu empfangen. Vor allem habe ich die Erfahrung mit diesen "Mistdingern" von Speedports gemacht, dass diese sich ständig im Betrieb aufhängen.
 
Danke an euch beide.
Ubiquiti kannte ichnoch gar nicht, aber werde ich auf jeden Fall im Kopf behalten, sofern dann wirklich ein AC notwendig ist.

Aber ich höre heraus, dass eine Fritzbox sinnvoller scheint. Wo genau ist denn der Unterschied zwischen der 7490 und der 7362?

Danke
 
Also ich hatte mit nem alten w701v Empfang in zwei Stockwerken, wenn man die Antenne richtig ausgerichtet hat, interessieren würde mich der Umstieg auf 7490 schon, allerdings müsste ich den Anschluss vom 1og ins eG bekommen, um Empfang ohne Repeater in den Keller zu bekommen, wo er dann wohl suboptimal stehen würde, reizen tät mich das schon nur kostet der 7490 im Moment noch etwas Zuviel, ab Bisserl warten könnte sich lohnen

Am 7490 kannste die alten ISDN Telefon auch Weiterbetriebe. Ohne Adapter der wieder extra kostet
 
7362 hat weniger Telefonanschlüße, kein ISDN, kein 802.11ac
 
Um das ganze Haus wirklich zuverlässig zu versorgen, gehe ich gerade bei der Konstellation (Sicherungskasten) schon davon aus, dass man am Ende so oder so nachhelfen muss...
 
Meiner Erfahrung nach funkt ein W724V teilweise weiter als so manche Fritzbox.
Es gibt mittlerweile auch andere Router. z.B. die günstigere 7430 oder sogar ganz andere.
http://geizhals.de/?cmp=1244183&cmp=1494931&cmp=1474910&cmp=1454595&cmp=1312937

Wenn du ein Patchfeld hast, von dem aus Kabel ins Haus gehen, könntest du theoretisch auch den Router entfernt anschließen. Also an einen für WLAN günstigeren Platz. So brauchts du nur ein Gerät und keinen weiteren Accesspoint.
 
Dafür hab ich am Zweitwohnsitz den 7490 mit den AVM Repeater , allerdings sollte man dazu sagen dass diesKonstellation technologisch wohl am auslaufen ist und AVM, demnächst die neuen mit 1733Mbit ac WLAN auf den Markt bringt, passende 866 MBit WLAN Adapter gibt's schon dazu

Den w724v gibt's wohl auch in verschiedenen Versionen, auch Glücksspiel zu sagen du hast einen mit gutem WLAN erwischt

Mit ISDN Bus gibt's wohl den neuen Speedport w922v
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, eine unifi AC Pro ist nicht schlecht, ich gehe aber davon aus, dass die 130qm nicht auf einer Ebene sind sondern sich auf mehrere Stockwerke verteilen wenn du von einem "Haus" sprichst?

Eine Unifi AC PRO LR -> LR= Long Range würde dann aber nicht nur euer Haus, sondern die Nachbarn mit versorgen:
13350-auswahl02.jpg

Daher würde ich entweder auf die Stockwerke die "normalen" AC Pro oder einfach kleinere/günstigere Fritzbox Accesspoints verteilen, die im jeweiligen Stockwerk per LAN am Router angeschlossen werden (ich hab das so verstanden, dass ihr LAN-Anschüsse im Haus habt).
 
Ausprobieren muss man so oder so. Eigentlich sollte bei 130 m² ein einziger AP/Router reichen, wenn er günstig platziert werden kann.
 
Warum keine FritzBox mit AVM Repeater? Ist deutlich günstiger als die Unfi-Lösung und ist sehr flexibel einsetzbar, um die Fläche möglichst gut zu versorgen.
 
Bei mir versorgen die Repeater über WLAN eine 150 mBit-Leitung ohne Geschwindigkeitseinbußen. Ich sehe bei den Eltern von PhilS1984 bisher keine kritischen Hochleistungsanwendungen, die eine teurere und kompliziertere Lösung notwendig machen würden. Die Repeater steckt man ein, verbindet sie mit dem Heimnetzwerk und sie ziehen sich die Daten vom Router. Das ist eine günstige, Platz sparende und einfach zu konfigurierende Variante, die allerdings wie alle anderen Vorschläge nur in Betracht kommt, wenn der Router die Wohnung nicht alleine mit WLAN versorgen kann. Dank WPS-Funktionalität könnten das die Eltern auch noch später machen, sogar selber. Repeater in die Steckdose, WPS-Knopf am Router drücken, WPS-Knopf am Repeater drücken - fertig.
 
Ja macht Sinn was du sagst. Wie oben geschrieben (für den Fall, dass ich das Haus vom TE richtig verstanden habe) hat er ja LAN-Anschlüsse im Haus. Wieso sollte man diese dann nicht nutzen? Da holst du viel mehr Leistung raus für den gleichen Preis...

Ein Repeater muss ja per Wifi mit Router und Client gleichzeitig kommunizieren, da spart man sich wenigstens die Kommunikation zum Router, wenn der AP an ein LAN angeschlossen wird...

Welche Repeater nutzt du und was bekommst du an Datentuchsatz im letzten Eck in deinem Haus?
 
Es ergibt sicher beides Sinn, ein AP und ein Repeater. Je nach Szenario das eine oder andere mehr bzw. weniger. Die Frage ist, was die Eltern erreichen wollen. Wollen sie überall kabellosen Empfang haben, kann man beide Szenarien einsetzen. Wollen sie die RJ45-Dosen nutzen, erübrigt sich jede weitere Diskussion. Prinzipiell würde ich im ersten Fall lieber 75,- statt 300,- Euro ausgeben. Vor allem, wenn man für weniger Geld auch das Ziel erreicht, darüber hinaus auch mit sehr einfachen Mitteln. Die 75,- Euro würde man für den auch bei mir eingesetzten FRITZ!WLAN Repeater 1750E bezahlen. Der hat im hintersten Eck bei mir gerade 702 mBit/s auf 5 GHz.
 
Hallo zusammen. Danke für die rege Unterhaltung.

Genau, das Haus ist 130qm im Erdgeschoss und 50qm als Dachbodenausbau. Im Büro meines Vaters, im Wohnzimmer und oben auf dem Dachboden sind je 2 Lan Anschlüsse verlegt.

Der Router soll daher in dem hauswirtschaftsraum angeschlossen werden und von dort an den Switch, der die 6 LAN Buchsen bedient.

Dh die "wichtigen" Geräte können mit Kabel verbunden werden.

Im jetzigen Haus nutzen wir die Devolo Adapter. Das klappt ganz gut und man kann ihn ja in jede Steckdose stecken. Das wäre ja ähnlich der repeater Lösung.
 
Wenn der Router wirklich im HWR stehen bleiben soll, würde ich zuerst gucken, wie weit das WLAN von dort reicht. 130² wären 10 * 13 m, das sollte klappen. Klappt es nicht, kann man per Netzwerkkabel einen 20 EUR Router/AP entsprechend im Haus aufstellen. Repeater und PowerLAN verbieten sich, wenn man Netzwerkkabel liegen hat. Kabel ist billiger und besser.
 
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