Die Bewertung der Spiegelungen bei Rtings ist z.B. irreführend. Der LG C9 bekommt dort eine 9.3 und der Samsung Q85 eine 9.4. In der Praxis gehören OLED Panel zu den am stärksten spiegelnder Displays. Im Hifi Forum werden OLEDs auch gerne als Schminkspiegel bezeichnet. Die Antireflexbeschichtung des Q85 wird dagegen von einigen Testern als schwarzes Loch beschrieben. Das ist natürlich übertrieben aber die Antireflexbeschichtung des Samsung ist aktuell der Maßstab.
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Neuer TV, wichtig sind Blickwinkel und wenig Spiegelungen
- Ersteller Matia
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Ist halt auch ein Unterschied ob Studio/Raumlichtquelle (zb Bei rtings) oder Tageslicht. Der Samsung ist bei Tageslicht klar besser, hier mal ein Vergleich
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@Matia Aber eingeschaltet ist der jetzt nicht, oder? Ein Bild mit dem gleichen Video an der 25s-Stelle wäre hilfreicher, um zu sehen, inwiefern man was erkennt.
@onetwoxx Das Bild wird der Situation aber auch nicht vollständig gerecht. Ich hab hier mal ein Video, wo ein B9 und ein Q90R verglichen werden. Die sind dem C9 und Q85R in dem Punkt ähnlich. Da sieht man, dass es halt auch mit der "Wunder-Anti-Reflex-Schicht" immer noch Spiegelungen gibt. Die sind dafür dann im Beispiel rosa und fallen eventuell weniger auf. Und das Bild auf dem Samsung ist heller, aber dafür dann auch überstrahlt und weniger originalgetreu.
Um das Problem von Reflexionen komplett über die Helligkeit zu lösen, müsste ein Fernseher mit dem Tageslicht konkurrieren. Da schafft schon ein blauer Himmel 10.000 Nits, zusätzlicher Sonneneinfall kann da noch ein bis zwei Größenordnungen drauf legen. Ob man dem dann mit 1500 oder 800 Nits Peak-Brightness entgegentritt, spielt in so einem Kampf eine eher untergeordnete Rolle. Bei Bewertung der Umgebungslicht-Situation auf dem Foto würde ich sagen, sind ein C9 und Q85R nicht weit auseinander. Wird es noch deutlich heller, gewinnt der Samsung.
Ich hatte mir die Situation vor dem Kauf auch angesehen und entschieden, dass ich selbst die Helligkeit eher nicht auf "Augenkrebs" aufdrehen möchte, sondern dann eher abdunkle. Die perfekten Schwarzwerte beim OLED waren für mich persönlich relevanter. Und ja, auch auf dem OLED ist HDR schon sehr hell. Ein Gast kommentierte zwischen Ästen einfallende Sonnenstrahlen in Planet Earth II mit "Kinder, holt die Sonnenbrillen. Wir gehen Fernsehen gucken!".
@onetwoxx Das Bild wird der Situation aber auch nicht vollständig gerecht. Ich hab hier mal ein Video, wo ein B9 und ein Q90R verglichen werden. Die sind dem C9 und Q85R in dem Punkt ähnlich. Da sieht man, dass es halt auch mit der "Wunder-Anti-Reflex-Schicht" immer noch Spiegelungen gibt. Die sind dafür dann im Beispiel rosa und fallen eventuell weniger auf. Und das Bild auf dem Samsung ist heller, aber dafür dann auch überstrahlt und weniger originalgetreu.
Um das Problem von Reflexionen komplett über die Helligkeit zu lösen, müsste ein Fernseher mit dem Tageslicht konkurrieren. Da schafft schon ein blauer Himmel 10.000 Nits, zusätzlicher Sonneneinfall kann da noch ein bis zwei Größenordnungen drauf legen. Ob man dem dann mit 1500 oder 800 Nits Peak-Brightness entgegentritt, spielt in so einem Kampf eine eher untergeordnete Rolle. Bei Bewertung der Umgebungslicht-Situation auf dem Foto würde ich sagen, sind ein C9 und Q85R nicht weit auseinander. Wird es noch deutlich heller, gewinnt der Samsung.
Ich hatte mir die Situation vor dem Kauf auch angesehen und entschieden, dass ich selbst die Helligkeit eher nicht auf "Augenkrebs" aufdrehen möchte, sondern dann eher abdunkle. Die perfekten Schwarzwerte beim OLED waren für mich persönlich relevanter. Und ja, auch auf dem OLED ist HDR schon sehr hell. Ein Gast kommentierte zwischen Ästen einfallende Sonnenstrahlen in Planet Earth II mit "Kinder, holt die Sonnenbrillen. Wir gehen Fernsehen gucken!".
Die Antireflexbeschichtung des Samsung ist winkelabhängig. Es ist korrekt, dass bei seitlicher Betrachtung der Unterschied deutlich geringer ist. Sitzt man dagegen mittig vor dem TV stellt sich aber tatsächlich der Effekt aus diesem Vergleich ein.Nixdorf schrieb:Das Bild wird der Situation aber auch nicht vollständig gerecht. Ich hab hier mal ein Video, wo ein B9 und ein Q90R verglichen werden. Die sind dem C9 und Q85R in dem Punkt ähnlich.
Seitlich wäre in meinem Fall aber deutlich wichtiger.
Ich werde versuchen, morgen ein Foto von dem Testbild zu machen.
Ich denke aber, es wird zwischen dem Samsung und dem LG entschieden. Die IPS Panel scheinen ein bisschen nichts halbes und nichts ganzes in meinem Fall zu sein.
Ich werde versuchen, morgen ein Foto von dem Testbild zu machen.
Ich denke aber, es wird zwischen dem Samsung und dem LG entschieden. Die IPS Panel scheinen ein bisschen nichts halbes und nichts ganzes in meinem Fall zu sein.
Man sollte HDR und SDR getrennt betrachten. Bei den DVB Sendungen geht HDR gegen Null, da bringt es nichts wenn der C9 bei HDR hell ist, da ist nunmal die SDR Helligkeit entscheident.Nixdorf schrieb:...Und ja, auch auf dem OLED ist HDR schon sehr hell. Ein Gast kommentierte...
Viel heller bei SDR Content ist der C9 gegenüber dem alten LG 650 nämlich nicht
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Welcher 650? Von so einem Gerät ist im gesamten Thread nicht die Rede. Unabhängig davon: Ja stimmt, bei SDR regelt er nur bis etwa 450 Nits rauf. Ein QLED geht das bis 1300. Bei 50% Window geht es auf 330 zu 770 Nits runter. Das kann man durchaus im Unterschied merken, und @Matia sollte sich am besten die Geräte selber im Vergleich ansehen. Wenn es aber so richtig hell wird und die Sonne rein scheint, haben dennoch beide Geräte verloren. Das ist heute noch genauso wie bei Röhren vor 40 Jahren.onetwoxx schrieb:Viel heller bei SDR Content ist der C9 gegenüber dem alten LG 650 nämlich nicht
Das seitlich geschossene Foto vom C9 weiter oben ist übrigens von SDR, bei 50% Helligkeit, mit 80% OLED-Licht. Ich hatte trotz Tageslicht keine Probleme, ein Programm mit gutem Bild zu gucken.
Die Aussagen oben "tagsüber gucken QLED, abends gucken OLED" sind grob richtig, aber halt zu plakativ. Weder ist ein LCD mit FALD bei dunklen Inhalten völlig unfähig, noch ist ein OLED für die Tagesnutzung zu dunkel.
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Es werden nur die hellen Fenster reflektiert, es gibt keine direkte Sonneneinstrahlung.
Wir haben einen LG 47LW659S, welcher 8 jährig ist. Insofern hat er uns treue Dienste geleistet und darf ersetzt werden.
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Beitrag #1 und #20 sind die wichtigsten Aussagen des TE, daran sollte man sich orientieren
Ich muss zur Mittagszeit bei schönstem Wetter leider auch die Rollläden etwas runtermachen, sonst sehe ich auch kaum noch etwas auf meinem LG 65C9
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@onetwoxx Danke. Ich hatte nach 650 gesucht und das nicht gefunden. Dass damit der TV des TE gemeint war, ist einfach nicht angekommen.
Im Vergleich aller hier genannten Geräte kann man den Q85R/Q90R klar am hellsten aufdrehen. Ich bin mir allerdings weiterhin nicht sicher, dass das überhaupt das richtige Mittel gegen Reflexionen ist. Die Diskussion kommt mir ein wenig so vor, als ob bei tropfendem Hahn alle nach dem größten Eimer suchen, anstatt es zu reparieren. Die Reflexionen sind bei entsprechend schräger Draufsicht weiterhin vorhanden, dazu kommt dann die überstrahlend aufgedrehte Helligkeit. Im Ergebnis könnte es sein, dass man nun zwar was erkennt, aber wegen "Augenkrebs"-Modus schon nach kurzer Zeit Ermüdungserscheinungen in den Augen bekommt. Nur weil etwas funktioniert, ist es nicht die beste Lösung. Eine bessere Option bleibt weiterhin Abdunkeln, oder den Fernseher etwas aus der Richtung drehen. Vielleicht ist ja auch die schon angedachte Wandmontage eine Lösung, um das Gerät besser im Hinblick auf die Blickwinkel positionieren zu können. Das kann dann gerne dennoch der Q85R sein, obwohl man ihn gar nicht so weit aufdreht.
Okay, dann bekomme ich offenbar einfach weniger Licht hier und nehme das Problem nicht so stark wahr. Oder ich hab einfach weniger Bedarf als andere, auf eine "Lampe" zu gucken.onetwoxx schrieb:Ich muss zur Mittagszeit bei schönstem Wetter leider auch die Rollläden etwas runtermachen, sonst sehe ich auch kaum noch etwas auf meinem LG 65C9
Nun ergibt auch diese Aussage endlich einen Sinn. Jepp, da kann man das Altgerät mal bei maximal 250 Nits einordnen.onetwoxx schrieb:Viel heller bei SDR Content ist der C9 gegenüber dem alten LG 650 nämlich nicht
Im Vergleich aller hier genannten Geräte kann man den Q85R/Q90R klar am hellsten aufdrehen. Ich bin mir allerdings weiterhin nicht sicher, dass das überhaupt das richtige Mittel gegen Reflexionen ist. Die Diskussion kommt mir ein wenig so vor, als ob bei tropfendem Hahn alle nach dem größten Eimer suchen, anstatt es zu reparieren. Die Reflexionen sind bei entsprechend schräger Draufsicht weiterhin vorhanden, dazu kommt dann die überstrahlend aufgedrehte Helligkeit. Im Ergebnis könnte es sein, dass man nun zwar was erkennt, aber wegen "Augenkrebs"-Modus schon nach kurzer Zeit Ermüdungserscheinungen in den Augen bekommt. Nur weil etwas funktioniert, ist es nicht die beste Lösung. Eine bessere Option bleibt weiterhin Abdunkeln, oder den Fernseher etwas aus der Richtung drehen. Vielleicht ist ja auch die schon angedachte Wandmontage eine Lösung, um das Gerät besser im Hinblick auf die Blickwinkel positionieren zu können. Das kann dann gerne dennoch der Q85R sein, obwohl man ihn gar nicht so weit aufdreht.
Du kannst Altgeräte nicht bei maximal 250 Nits an sich einordnen, das trifft nur auf die Einstiegsklassen zu. Zu den Hochzeiten der FHD TVs erreichten viele Tvs der Mittel- bis High-End Klasse auch schon reale 400 Nits. Die maximale Helligkeit wurde erst durch die schärfen Energievorgaben und den höheren Verbrauchswerten der ersten UHD Panels bei vielen Geräten reduziert.
Mehr Grundhelligkeit macht auch nicht gleich das Bild schlecht, meist reichen es schon mit ein paar Prozent mehr Helligkeit ohne dass man gleich alles bis zum Anschlag hochstellen muss. Gerade in den letzten Tagen (Homeoffice) habe ich den Helligkeitsreserven meines alten Samsung KS8000 nachgetrauert.
Mehr Grundhelligkeit macht auch nicht gleich das Bild schlecht, meist reichen es schon mit ein paar Prozent mehr Helligkeit ohne dass man gleich alles bis zum Anschlag hochstellen muss. Gerade in den letzten Tagen (Homeoffice) habe ich den Helligkeitsreserven meines alten Samsung KS8000 nachgetrauert.
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für all eure Antworten.
Im Techgiant Video sieht man gut den Vergleich aus verschiedenen Winkel. Beide haben Reflexionen, der Samsung ist allerdings etwas besser.
Als Anhang noch das Bild mit Testbild, von der Front, von der idealen Sitzposition vom Sofa und von der schlechtesten Sitzposition (die nie zum TV schauen verwendet wird.)
Im Techgiant Video sieht man gut den Vergleich aus verschiedenen Winkel. Beide haben Reflexionen, der Samsung ist allerdings etwas besser.
Als Anhang noch das Bild mit Testbild, von der Front, von der idealen Sitzposition vom Sofa und von der schlechtesten Sitzposition (die nie zum TV schauen verwendet wird.)
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Ich hatte den bei 250 Nits eingeordnet weil in diesem Test eine 246 steht.onetwoxx schrieb:Du kannst Altgeräte nicht bei maximal 250 Nits an sich einordnen, das trifft nur auf die Einstiegsklassen zu.
@Matia Bei dieser Foto-Abfolge sieht es danach aus, dass der Kontrastverlust durch den schlechteren Winkel das größte Problem für die Erkennbarkeit des Bildes darstellt. Das lösen sowohl der Q85R/Q90R als auch jeder OLED-TV. Die Spiegelungen wird der Samsung marginal stärker streuen, dafür mit einem leichten Rosa versehen, wenn man den Videos trauen kann. Mit dem Samsung kann auch die Helligkeit ggf. weiter aufgedreht werden, aber wenn ich das oberste Bild sehe, dann ist die für die Menge an Umgebungshelligkeit auch jetzt schon gut genug.
Ja, die generelle Helligkeit scheint kein Problem zu sein. Allerdings hilft sie wohl auch, um etwas gegen die Spiegelungen anzukämpfen.
Da wir bis jetzt nicht so die Filmtypen sind, häufiger auch mal (Winter-)Sport oder ähnliches schauen und wir noch nie einen Raum zum Filmschauen komplett verdunkelt haben, geht meine Tendenz zum Samsung, insbesondere, da ich diesen noch diese Woche für 1000CHF bekomme, für den LG OLED55C9 wäre bei 1300 (was ich auch zahlen würde, wenn er denn für meinen Anwendungsfall besser wäre).
Da wir bis jetzt nicht so die Filmtypen sind, häufiger auch mal (Winter-)Sport oder ähnliches schauen und wir noch nie einen Raum zum Filmschauen komplett verdunkelt haben, geht meine Tendenz zum Samsung, insbesondere, da ich diesen noch diese Woche für 1000CHF bekomme, für den LG OLED55C9 wäre bei 1300 (was ich auch zahlen würde, wenn er denn für meinen Anwendungsfall besser wäre).
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Sooo, jetzt hab ich mit der Abendsonne auch mal eine Spiegelung einfangen können:

Da spiegelt sich nicht direkt das Fenster, sondern der sich ergebende helle Abdruck auf einer weißen Wand. Auch die Couch mit einer Kuscheldecke ist zu sehen. Wie man sieht, ist das Bild prinzipiell sehr gut auch aus dem Winkel erkannbar. Nur halt nicht da, wo der helle Abdruck des Tageslichts es überdeckt.
Bringt da ein helleres Gerät was? Eher nicht. Gegen die dunkleren Spiegelungen wie die mit der Couch kann man eventuell was mit einem helleren Gerät tun. Aber gegen den Abdruck des Tageslichts auf der weißen Wand: Keine Chance! Auch bedenken: Was hilft ein noch so viel helleres Gerät, wenn die Spiegelung auf dunkle Bildinhalte fällt? Gar nicht.
Was helfen könnte, wäre eine sehr viel stärkere Streuung des einfallenden Lichts. Dann werden aus den zwei klar abgezeichneten Vierecken stumpfe, helle Flecken. Die überdecken zwar immer noch den Bildinhalt, aber das fällt viel weniger auf. Nur hieß es dazu schon:
Als Fazit daraus nehme ich, dass es hier keinen großartigen Unterschied zwischen einem QLED-TV mit der Beschichtung für bessere Blickwinkel und einem OLED-TV geben wird. Das ist keine Empfehlung für eines der Geräte, sondern erneut der Hinweis, dass das beste Mittel abgesehen von guten Blickwinkeln nicht beim Gerät zu suchen ist. Stattdessen abdunkeln, TV drehen oder Sitzposition anpassen.
PS: Das Foto ist übrigens aus der Richtung geschossen, aus der bei uns nicht geguckt wird. Der Raum ist also auf gute TV- und Sitzposition hin optimiert.

Da spiegelt sich nicht direkt das Fenster, sondern der sich ergebende helle Abdruck auf einer weißen Wand. Auch die Couch mit einer Kuscheldecke ist zu sehen. Wie man sieht, ist das Bild prinzipiell sehr gut auch aus dem Winkel erkannbar. Nur halt nicht da, wo der helle Abdruck des Tageslichts es überdeckt.
Bringt da ein helleres Gerät was? Eher nicht. Gegen die dunkleren Spiegelungen wie die mit der Couch kann man eventuell was mit einem helleren Gerät tun. Aber gegen den Abdruck des Tageslichts auf der weißen Wand: Keine Chance! Auch bedenken: Was hilft ein noch so viel helleres Gerät, wenn die Spiegelung auf dunkle Bildinhalte fällt? Gar nicht.
Was helfen könnte, wäre eine sehr viel stärkere Streuung des einfallenden Lichts. Dann werden aus den zwei klar abgezeichneten Vierecken stumpfe, helle Flecken. Die überdecken zwar immer noch den Bildinhalt, aber das fällt viel weniger auf. Nur hieß es dazu schon:
Somit wird auch beim Samsung eine derartige Spiegelung weiterhin deutlich sichtbar bleiben. Nur wenn die Spiegelung senkrecht auftritt, man also das Sonnenlicht im Rücken hat, dann erzielt die Beschichtung ihren optimalen Nutzen.Nolag schrieb:Die Antireflexbeschichtung des Samsung ist winkelabhängig. Es ist korrekt, dass bei seitlicher Betrachtung der Unterschied deutlich geringer ist. Sitzt man dagegen mittig vor dem TV stellt sich aber tatsächlich der Effekt aus diesem Vergleich ein.
Als Fazit daraus nehme ich, dass es hier keinen großartigen Unterschied zwischen einem QLED-TV mit der Beschichtung für bessere Blickwinkel und einem OLED-TV geben wird. Das ist keine Empfehlung für eines der Geräte, sondern erneut der Hinweis, dass das beste Mittel abgesehen von guten Blickwinkeln nicht beim Gerät zu suchen ist. Stattdessen abdunkeln, TV drehen oder Sitzposition anpassen.
PS: Das Foto ist übrigens aus der Richtung geschossen, aus der bei uns nicht geguckt wird. Der Raum ist also auf gute TV- und Sitzposition hin optimiert.
Ergänzung ()
Das muss oft gar nicht sein. Schon ein simples Rollo oder eine Jalousie kann die einfallende Lichtstärke problemlos auf ein Zwanzigstel senken. Eine Verdunklungslösung kann man haben, aber essentiell ist sie nicht.Matia schrieb:komplett verdunkelt
Ich denke nein, und das Knaller-Angebot für den Samsung sollte Entscheidungshilfe genug sein.Matia schrieb:für den LG OLED55C9 wäre bei 1300 (was ich auch zahlen würde, wenn er denn für meinen Anwendungsfall besser wäre).
Zuletzt bearbeitet:
Ich meinte wegen dem verdunkeln nur, dass ich häufig gelesen habe, je dunkler der Raum desto besser wird der OLED gegenüber dem QLED.Nixdorf schrieb:ollo oder eine Jalousie kann die einfallende Lichtstärke problemlos auf ein Zwanzigstel senken. Eine Verdunklungslösung kann man haben, aber essentiell ist sie nicht.
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Dunkle Räume sind für Filme und auch aktuelle, mit viel Aufwand produzierte Serien immer gut. Im Kino ist es ja auch dunkel. Prinzipiell profitiert jeder Fernseher von einer dunklen Umgebung, gerade weil Tageslicht an sich schon eine Größenordnung heller als das Licht vom Fernseher ist. Erst bei dunkler Umgebung kann man daher ins Bild vom TV so richtig eintauchen.Matia schrieb:je dunkler der Raum desto besser wird der OLED gegenüber dem QLED.
Wo OLED momentan gegenüber der LCD-Technik brilliert, sind dunkle Inhalte. Der Grund ist, dass LCDs schwarz nicht gut hinbekommen. Warum? Kleiner Exkurs:
Bei jedem LCD gibt es eine Hintergrundbeleuchtung. Die davor sitzenden Flüssigkristalle sollen nun regulieren, wieviel von diesem Licht durchdringt. Man kann sie aber nicht komplett undurchlässig schalten, und somit leuchtet die Hintergrundbeleuchtung auch bei schwarzem Bild immer noch ein wenig durch. Nun hat man sich dafür inzwischen Local Dimming und FALD (Full Array Local Dimming) ausgedacht. Dabei kann man die Hintergrundbeleuchtung aktuell bestenfalls in 480 Zonen in der Helligkeit regulieren oder sie abschalten. Ein komplett schwarzes Bild ist dann auch beim LCD schwarz. Hat man aber filligrane, helle Bereiche in einem dunklen Bild, so muss sich so ein LCD entscheiden, ob es die Zone rauf- oder runterregelt. Sternenhimmel wie bei Science-Fiction-Filmen mit nur wenigen hellen Pixeln pro Zone sind auf einem FALD-Display daher entweder gar nicht zu sehen, oder man muss das Local Dimming so weit reduzieren, dass der schwarze Weltraum doch wieder dunkelgrau ist. Das gilt auch für die üblichen Szenen in dunklen Tunneln oder Lagerhäusern, die es in Actionfilmen oft gibt. Auch bei Untertiteln leuchtet deren Umgebung gerne auf einem LCD mit regelbarer Hintergrundbeleuchtung.
Und beim OLED?
Bei einem OLED gibt es keine Hintergrundbeleuchtung. Jeder Pixel leuchtet selbst. Bei einer Weltraumszene ist der Weltraum schwarz und die Pixel mit den Sternen leuchten.
Und klar, natürlich sieht das insbesondere in einem dunklen Raum und mit 4K-Material richtig spetakulär aus. Die Vorteile von OLEDs liegen also nicht beim dunklen Raum, sondern beim dunklen Bildmaterial.
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