Neues Motherboard mit neuem Prozessor ->nichts tut mehr<-

Jonny_der_Braze

Cadet 1st Year
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März 2006
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Hey Leute,

habe mir einen neues motherboard und einen neuen prozessor gekauft.

Maotherboard: ASROCK K8UPGRADE-NF3
Prozessor: AMD Sempron 64 3000+

(ich weiss selber, das es keine super hardware komponenten sind aber für meinen alten rechner langen sie alle mal)
:(

als ich fertig war mit allen arbeiten, habe ich das ganze ding mal unter strom gesetzt. lief alles einwandfrei bis zum fenster wo man mich gefragt hat, ob ich windows normal starten will etc.
ich habe dann mal auf normal starten gemacht und das system hat einen neustart hingelegt. dann kam wieder das fenster und ich habe es wieder mit normal starten versucht aber er hat wieder ein neustart gemacht. dann habe ich meine windows cd herausgeholt und im BIOS von cd booten gemacht. bin dann auch relativ weitgekommen (es lebe die ironie), nach ca. 5 minuten laufzeit ist einfach das system zusammengebrochen. dann habe ich meine 300gig. festplatte abgesteckt und den jumper der zweiten auf master gesetzt.

nach dem ich dann die möglichkeit hatte, das system zu fomratieren, lief alles ok. als die formatierung abgeschlossen war, machte der pc einen neustart und installiert dann ja normalerweise die windows xp software ABER

bei mir kommt nur ein kleiner weißer unterstrich der vor sich hin blinkt.




Leute BITTE ich bin für jeden tipp dankbar


mfg
Jimmy der Brazer
 
AW: Neues Motherboard mit neuem Prozessor -->nichts tut mehr<--

Riecht nach IDE Controller. Das es mit der installierten Windows Version nicht ging, lag einfach daran, dass das neue Board natürlich einen anderen IDE Controller drauf sitzen hat, als dein altes. Windows versucht aber mit dem Treiber des alten auf den neuen Controller zuzugreifen, was folglich in die Hose gehen muss.
Wenn er aber bei einer Neuinstallation schon rumspinnt und du die Platten als Fehlerquelle ausschließen kannst, tausch das Board um.
Dazu muss ich sagen, ich konnte ASRock noch nie leiden :D
 
AW: Neues Motherboard mit neuem Prozessor -->nichts tut mehr<--

Der Sempron 64 benötigt bei vielen älteren Boards (wie dem K8upgrade) häufig ein BIOS - Upgrade, um ihn korrekt zu erkennen. Das war auch bei meinem MSI K8N Neo Platinum frisch aus der Schachtel nicht anders.
Im BIOS, falls möglich, auch mal Werte für sicheren Betrieb laden (Load Fail-Safe Defaults oder wie auch immer es dort heißt).

- Welche BIOS - Version hast Du?
- Netzteil (Hersteller, Typ, falls nicht vernünftig aufs Netzteil gedruckt, auch die Strombelastbarkeit auf +3,3V, +5V und +12V)?
- Speicher (Hersteller, Typ, Modulanzahl, Modulgröße)

Das Betriebssystem ist nun ja (hoffentlich) komplett neu aufgespielt worden. Mit Treibern von wesentlich anderen Chipsätzen geht meist schon das Booten in die Hose. Wobei ich Windows XP inzwischen unbedingt von einer Installations-CD mit integriertem Servicepack 2 einspielen würde.
Man bekommt übrigens recht oft die Platte mit Installation vom Altboard im abgesicherten Modus zum Anlaufen, was wertvoll sein kann, wenn man die Datensicherung vernachlässigt hat. Aber das kann für wichtige Daten auch schwer in die Hose gehen, d.h. dann setzt man die alte Platte besser z.B. in ein externes Gehäuse und sichert an einem anderen PC.
 
also ich werde das mal probieren im BIOS mit dem "Load Fail Safe"!!

aber wenn ich das scheiß board zurück bringe, bekomme ich den quatsch ja wieder net zum laufen. es wird doch eine möglichkeit geben, wie man das board mit der hässlichen cpu zum laufen bekommt.


aber trotzdem danke für eure bemühungen ;)

OK

ich habe das versucht mit dem BIOS aber es hat keinen erfolg gezeigt.

momentaner zustand: blickender unterstrich am oberen rechten rand!

ich habe mal die bedienungsanleitung meines motherboard hersteller durchforstet aber ich habe nichts sinnvolles in diesem dreckspapier gefunden :mad:
 
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Hier stand ein überflüssiges Zitat.

Du musst noch den 4-Pin ATX 12 Volt (Power) anschließen!
 
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Hier stand ein überflüssiges Zitat.
Der ist angeschloßen;)

Interlink schrieb:
Der Sempron 64 benötigt bei vielen älteren Boards (wie dem K8upgrade) häufig ein BIOS - Upgrade, um ihn korrekt zu erkennen. Das war auch bei meinem MSI K8N Neo Platinum frisch aus der Schachtel nicht anders.
Im BIOS, falls möglich, auch mal Werte für sicheren Betrieb laden (Load Fail-Safe Defaults oder wie auch immer es dort heißt).

- Welche BIOS - Version hast Du?
- Netzteil (Hersteller, Typ, falls nicht vernünftig aufs Netzteil gedruckt, auch die Strombelastbarkeit auf +3,3V, +5V und +12V)?
- Speicher (Hersteller, Typ, Modulanzahl, Modulgröße)

Das Betriebssystem ist nun ja (hoffentlich) komplett neu aufgespielt worden. Mit Treibern von wesentlich anderen Chipsätzen geht meist schon das Booten in die Hose. Wobei ich Windows XP inzwischen unbedingt von einer Installations-CD mit integriertem Servicepack 2 einspielen würde.
Man bekommt übrigens recht oft die Platte mit Installation vom Altboard im abgesicherten Modus zum Anlaufen, was wertvoll sein kann, wenn man die Datensicherung vernachlässigt hat. Aber das kann für wichtige Daten auch schwer in die Hose gehen, d.h. dann setzt man die alte Platte besser z.B. in ein externes Gehäuse und sichert an einem anderen PC.

1. BIOS-Version 2.5.8 oder 2.5.3
2. Hersteller: FSP Group Inc. +3.3V = 14A, +5V=26A, +12V=8A
3. SD DDR-RAM PC 400, Hersteller (unbekannt vom ARLT), Modulanzahl: 2, Modulgröße: (ich denke 184 polig)
 
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AW: Neues Motherboard mit neuem Prozessor -->nichts tut mehr<--

FSP Group Inc. +3.3V = 14A, +5V=26A, +12V=8A

Ich denke, dass reicht nicht, insbesondere die 3,3V und die 12V Leitung scheinen mir etwas unterdimensioniert - welche Leistung (W) bringt das Teil und welche Graka ist verbaut!?
 
AW: Neues Motherboard mit neuem Prozessor -->nichts tut mehr<--

Hier stand ein überflüssiges Zitat.
also das Netzteil kann maximal 165 Watt verheitzen.
eine ATI X850Xt ist drin.
 
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AW: Neues Motherboard mit neuem Prozessor -->nichts tut mehr<--

Hier stand ein überflüssiges Zitat.
ja das kann schon sein ABER

theoretisch dürfte das ja dann gar nicht möglich gewesen sein zu formatieren (was aber der fall war). oder?


das es zu schwach ist, weiss ich auch aber ich denke net, das es dran schuld ist, das ich kein betriebssystem auf meine festplatte bkomme


welche netzteile würdest du empfehlen?
 
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AW: Neues Motherboard mit neuem Prozessor -->nichts tut mehr<--

165 Watt *lol*
Das ist ja wie ein Opel Vectra Motor in nem Humvee :evillol:
Natürlich kann sich das auf die Installation niederschlagen. Schließlich wird der Rechner beim Installieren belastet, da werden Pakete ausgepackt, Daten kopiert und die Zusammenstellung des Systems berechnet etc. Normalerweise ist eine Installation eine gelungene Methode um festzustellen, ob dein Rechner in Ordnung ist.
 
Das Netzteil könnte sogar älter sein als der Sockel-A.
Nichts gegen die Qualität von FSP - Netzteilen, aber aktuelle Systeme ziehen ihre Leistung überwiegend aus der +12V - Leitung, die hier mit 8 Ampere nicht gerade großzügig dimensioniert ist. Zieht die Grafikkarte mehr als 20W, geht das schnell in die Hose.

Erste Stabilitätstests würde ich mit *einem* RAM - Modul machen. BIOS-Upgrades natürlich nur bei stabil laufendem System, da man sich das BIOS - EEPROM sonst sehr schnell versaubeuteln kann. Wobei ASROCK auf seiner Website schreibt, dass alle BIOS - Versionen den Sempron 64 - 3000+ in der "Version E" unterstützen, was ich bei dem Alter des Boards leicht bezweifeln möchte.

Wie groß sind die RAM-Module? Wenn 512MB, dann schlägt am Sockel 754 in der Regel zu, dass zwei DS - Module nicht mit voller Geschwindigkeit zu betreiben sind.
http://www.au-ja.de/guide-athlon64ram-1.phtml zu
Man muss schon ein wenig Glück haben, wenn zwei RAM-Module (DS) als DDR400 laufen sollen. Zunächst kann man im BIOS versuchen, Command Rate = 2T zu setzen (das verhalf meinem System mit S64 3100+ und 2GB RAM zu dauerhafter Stabilität). Hilft das nicht, muss entweder der RAM als DDR333 betrieben oder ein Modul auf Dauer entfernt werden. Sind drei Steckplätze vorhanden, kann man noch ein wenig experimentieren. Das entfällt hier aber.
Für den Sockel 754 kauft man daher von vornherein nicht zwei 512MB - Module, sondern ein 1024MB - Modul.

Einige Testsoftware für Tests der Systemstabilität wie z.B. Memtest findet sich auf der Ultimate Boot CD (Basic).
Man kann auch in Windows z.B. Prime95 fahren (Torture Test: sowohl "In-place ..." als auch "Blend"). Auch da wird man gelegentlich der Illusion beraubt, man hätte ein stabil laufendes System. Vorsichtige Naturen halten sich natürlich an die Vorgaben zur Speicherbestückung von AMD oder im Mainboard-Manual und kommen schon dadurch seltener in die Verlegenheit, ein beim ersten Start instabiles System zu haben.
 
Es reicht vermutlich (Grafikkarte?) sogar ein leidlich aktuelles 300W - Markennetzteil aus. Wie ich schon sagte: Nicht die Gesamtleistung des alten Netzteiles ist das Problem, sondern die Lastverteilung mit auf +12V verschobenem Schwerpunkt.

ASUS liefert seinen wohl für den Office-Bereich gedachten Sockel-754-Barebone T2-AE1 für den Office-Bereich sogar mit einem lediglich 200W liefernden Netzteil aus.
http://www.geizhals.at/deutschland/a161135.html

Wenn es schön leise werden soll, würde ich z.B. ein Netzteil aus der Seasonic S12-Serie vorschlagen. http://www.geizhals.at/deutschland/?fs=seasonic s12
Wenn es preiswerter sein soll, z.B. ein Chieftec GPS-350EB-101A (nur echt mit dem "A" am Ende, ansonsten ist es das etwas veraltete Vorläufermodell mit 80mm - Lüfter).
http://www.geizhals.at/deutschland/a161097.html
 
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