Notebook für CAD

bazibaer

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Juli 2011
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Hallo zusammen,

ne Freundin möchte sich gerne ein Notebook für die Uni kaufen und hat mich gebeten ihr mal ein paar alternativen vorzuschlagen.

- Als Budget stehen ca. 700€ zur Verfügung.
- Sie will den laptop hauptsächlich für CAD (ArchiCad) nutzen - sollte also flüssig laufen, vielleicht mal en filmchen schauen, sonst office. es werden keine spiele gespielt.
Die Frage ist, braucht man für CAD ne dedizierte Grafikkarte oder reichen "internen" Lösungen aus? Hat da jemand Erfahrung? Das Budget reicht leider nicht für die speziellen CAD Grafikkarten aus...
- Ich hab mich spontan für 15" entschieden, da sie es ja täglich in die uni schleppen will. ist zwar für CAD eher nicht soo toll, aber denke 15" sollten zumindest für unterwegs reichen.

Für mich steht erstmal die Frage im Raum, was für ne Grafikkarte nötig ist, damit man mit dem CAD-Programm halbwegs vernünftig arbeiten kann. Ich nehm fast an, dass dann ein i5 locker ausreichen wird.

Ich bin vorhin über das Dell-angebot gestoßen:

http://configure.euro.dell.com/dell...e&l=de&s=bsd&cs=debsdt1&model_id=vostro-3550&

Da ich auch schon viel gutes über Lenovo gehört/gelesen habe bin ich auch in die Richtung für alles offen, evt. nen Z570, der auch hier im Forum schon öfters erwähnt wurde.


Danke euch für ein paar Vorschläge!
 
Kommt auf das Programm an. Ich hatte mit Pro/ENGINEER und Catia V5 auf meinen MacBooks nur Probleme, das waren einmal die integrierte Intel GMAxxx und das andere mal ne Nvidia 320M...Abstürze, Hänger, etc.
Das Arbeiten war auch selten flüssig möglich.
Leider hab ich noch nicht mit ArchiCad gearbeitet und kenn das nicht näher, deshalb kann ich da drüber keine Aussage treffen. Insgesamt wäre aber ein "richtiger Grafikchip" besser als die Intel-Beipacklösungen bzw. Core-i5/7-Grafik.
 
swifty112 schrieb:
Catia und Pro/Engineer läuft Top auf der Hd3000. Keine Ruckler auch mit nem i3.

Aha. SEHR qualifizierte Aussage. Was haste gemacht? Einen Würfel? 12 Polygone?
 
Der Beitrag ist nicht minder qualifiziert.

Die Hardwareanforderungen der Software ist nicht sonderlich hoch.
http://gshelp.de/107-systemvoraussetzung/index.html
http://archicadwiki.com/Video_Cards

So lange man nicht in RealView konstruieren möchte, sollte ein dezidierte Grafikkarte ausreichen.
O. g. Konfiguration müßte für die Aufgabe angemessen sein.
Mit einem sogar etwas schwächer ausgestattetem Notebook bearbeite ich problemlos professionelle Konstruktionen, selbst mit komplexe Baugruppen. Drehen und Darstellung im schattierten Modus sind flüssig möglich. Hochauflösendes rendern dauert allerdings wesentlich länger als eine Kaffeepause.
Das Arbeiten an einer Workstation ist natürlich angenehmer, da vor allem parametrische Änderungen, die sich durch mehrere Bauteile ziehen, zügiger berechnet werden.
 
Aha.

Aus DEINEM Link:

Not recommended video card series
We do not recommend the following low-end video cards:
NVidia Quadro NVS series (not to be confused with the FX series)
ATI FireMV series (not to be confused with FireGL series)
Intel on-board (motherboard-integrated) video chips

Und jetzt bitte nicht sagen "Eine HD3000 ist aber nicht auf dem Mainboard..."

Und wenn du schon "RealView" sagst, dann gehe ich mal schwer von SolidWorks aus. Erstens ist RealView in SolidWorks für Consumer-Grafikkarten eh nicht möglich, zweitens ist dies auch komplett unerheblich. Es geht um Stabilität, Performance-Lags, Bildfehler - und eine generell um bis zu Faktor (!) 10 bessere Performance als mit Consumer-Mist.

NATÜRLICH kann (!) man auch mit seiner Popel-Geforce arbeiten, klar. Wenn dann aber jemand ERNSTHAFT eine HD3000 empfiehlt, dann wird mein Ton halt etwas rauer - weil das nämlich nicht nur "falsch" ist, sondern auch - tschuldigung - dämlich ist. Was auch dem TE und seiner Freundin unter Garantie nicht weiterhilft.

@TE: Bei dem Dell-Angebot kommt noch die Mehrwertsteuer dazu.
Persönliche Empfehlung: http://geizhals.at/de/681440

Ist zwar über dem Budget, hat aber:

- ein mattes (und brauchbares) Display mit 1600x900
- einen ausreichend schnellen Core i5
- 4GB RAM
- eine GeForce GT555M mit 2048 MB V-RAM

Ist zwar nicht ideal für ArchiCAD, aber wesentlich besser als jegliches Intel-Gedöns. Zudem bekommt deine Freundin dann auch ein "gutes" Soundsystem (Bang&Olufsen, naja, steht wenigstens drauf) und ein BD-ROM-Laufwerk. Auch 24 Monate Garantie (ohne Aufpreis - Hallo, Dell!) und zudem: einen extra Nummernblock. Allein der Nummernblock ist ein KO-Kriterium bei dem Dell-Gerät - weil nicht vorhanden. Deine Freundin wird es dir danken wenn sie einen Nummernblock hat. Versprochen.
 
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Erstmal danke für die antworten. :)

ohja das mit der Mwst. hat ich gar nicht gesehen, dann ist das angebot definitiv nicht mehr soo gut, da das display auch nicht der hammer sein soll.

ich schau mir mal das asus an, wenn das display wirklich so gut ist, dann würden die 100€ über budget sicherlich gut investiert sein.

wie sind denn die asus von der verarbeitung?
 
@MDMMA

Man kann Locker Baugruppen bis an die 600 Teile machen in Catia. Keine Ahnung woher du dein Fachwissen hast. Es scheint aber ohne Erfahrungswerte zu sein. Und Catia und Pro/Engineer sind sehr genügsam, wenn es um die Grafikkarte und die Rechenleistung geht. Solange es ums einfaches Konstruieren geht, funktionieren sogar Netbooks. An der Uni haben wir komplexe Projekte konstruiert und keiner hatte nen Workstation Rechner für Tausende Euro. Alles normale 0815 Rechner ohne besonders starke Leistung.
 
600 Teile - problemlos - CATIA - HD3000?

Na da bin ich ja mal gespannt ;)

Nochmal. Für Studenten und Hobby-CADler reicht eine gute Geforce allemal. Von diesen Leuten braucht niemand eine Quadro/FirePro. Eine HD3000 zu empfehlen ist aber dennoch... Ich sags mal ganz freundlich: grenzwertig.

Und von "Erfahrungswerten" können wir gern reden. SolidWorks seit Version "2001 Plus". Pro/E seit "Wildfire 2.0". Inventor seit "Wrangler".

Noch Fragen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sag ja nicht da es die beste Lösung ist. Aber die Normalen Dinge lassen sich auch mit nem Standart Rechner machen. Er hat ja nicht geschrieben, was er machen will. Archicad ist eigentlich nicht besonders Hardware hungrig. Ich hab das auf nem aktuellen Macbook Pro 13 Zoll am laufen mit der Hd3000 und es läuft sehr flüssig. Das Rendern dauert halt paar Minuten länger als wenn man mit nem richtigen Rechner mit speziell angepasster Hardware das machen würde. Aber das normale gestalten läuft sehr flüssig.

Naja,
für Studenten reicht halt nen normaler Rechner aus für die normalen Cad Sachen, da braucht man nicht super Hardware. Ist ja auch ne Kostenfrage. Wenn man das Geld hat, dann rate ich auch zu nem Thinkpad W520 mit ner Quadro 2000, aber das ist meistens zu viel des guten.
 
Render-Geschichten haben nix mit der GPU zu tun...
 
auch nicht wenn es z.B. eine graka ist auf die berechnungen ausgelagert werden können (denke da an nvidia) ?
 
Nicht bei CAD, nein. Die hinken 5 Jahre hinterher dahingehend.
 
Sehr schwach aufgelöstes Display, ansonsten siehts brauchbar aus.
 
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