Notebook für Softwareentwicklung & Grafik - ca. 1.000€

mokhron

Cadet 3rd Year
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Dez. 2011
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Hallo zusammen,

nach vielen Jahren im Home-Office mit stationärem PC möchte ich mir nun ein mobiles Arbeitsgerät zulegen, das ich fortan auch in einer Bürogemeinschaft, im Café, oder auf der Couch nutzen kann.

Das Einsatzgebiet ist v.a. Software- und Spiele-Entwicklung. Nichts wahnsinnig hardware-hungriges, aber das Notebook sollte schon genug Leistung bringen auch Bildbearbeitung und (im kleinen Rahmen) Videoschnitt zu ermöglichen. (sämtliche Adobe Produkte, MS Visual Studio, Unity3D ..)

Wichtige Kriterien:
- mindestens Full-HD (1920x1080)
- SSD-Festplatte, min. 250GB
- RAM min. 8 GB, am liebsten aufrüstbar
- HDMI & die Möglichkeit bis zu 2 Monitore anzuschließen
- haltbar, würde viel herumgetragen werden
- Akku verträgt aber auch langen bis permanenten Netzbetrieb
- Displaygröße bin ich mir mangels Erfahrung unsicher, würde mal sagen 14" bis 16"
- kein Laufwerk nötig
- Betriebssystem am liebsten vorinstalliert (Win10)

Nicht obligatorisch, aber fände supercool:
- wenn man den Bildschirm abnehmen oder sehr flexibel drehen könnte
- In Verbindung damit, einen Touchscreen

Mein Budget liegt an sich bei bis 1.000€ . Wenn es sich wirklich lohnt, könnte ich aber auch noch was drauflegen. Ein bisschen Warten wäre auch noch drin, falls bald vielleicht eine tolle neue Generation oder Neuheit auf den Markt kommt.

Da ich mittelfristig auch ein Apple-Gerät brauchen werde, liegt an sich ein Macbook Pro nahe. Andererseits kostet das ja ganz schön (für womöglich vergleichsweise geringere Leistung?), und ich habe leider noch keine Mac OS X Erfahrungen. D.h. ich würde womöglich meine bekannte Windows Software (v.a. das Visual Studio) vermissen, und weiß nicht wie leicht/schwer die tägliche Synchronisation zu meinem Windows-Desktop fallen würde.
Daher dachte ich daran mir lieber ein starkes Windows-Notebook zuzulegen und zusätzlich einen gebrauchten Mac mini, um mit diesem Mac OS X Gewährleistung meiner "Produkte" und das Veröffentlichen von iPhone- und iPad-Apps abzudecken.
Aber vielleicht ist das auch Quatsch, und ich sollte lieber beides vereinen und mir ein Macbook Pro anschaffen?

Würde mich über eure Meinungen und Empfehlungen sehr freuen!
 
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Das wichtigste bei SW-Entwicklung ist meiner Meinung: Power.
Also SSD ist klar, aber mindestens 4 Kerne gerne mit HT und unbedingt eine hohe SingleCore-Leistung sprich Takt. und natürlich RAM. 16GB minimum
Vorallem bei Spieleentwicklung werden oft viele externe Libs benutzt und der Compiler skaliert mit der CPU-Leistung.

Ich entwickle aktuell am Mac. einzige Möglichkeit für iOS Anwendungen, Android geht auch. Windows mobile ist mir schnuppe :D und für Windows-Anwendungen gibts Visualstudio über VM
 
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Na, wenn das so praktikabel ist mit der Windows VM auf dem Mac, dann bin ich mal offen dafür.
Aber wenn Du doch sagst, dass Power so wichtig ist, kriegt man dann mit einem Windows Notebook nicht viel mehr Power fürs Geld (Preis/Leistung) ?
Mit bis zu 1.250€ kriege ich ja sicherlich kein superstarkes MacBook Pro.
 
bei Apple zahlst für die selbe Leistung immer mehr. XCode gibts aber halt nur auf MacOS. Das brauch ich für App-Entwicklung.
Außerdem ist es eh egal. Ist ein Arbeitsgerät für einige Jahre (im Schnitt ca. 3 bei mir). Aufs Monat gerechnet kostets dann nicht mehr so viel, man verdient ja immerhin seine Kohle damit ^^
Aber von den 1250Euro kannst dich bei nem anständigen Macbook Pro schon mal verabschieden. Da ist mehr fällig. Und bei den neuen glaub ich kannst auch nicht mehr selbst so einfach aufrüsten. Also musst gleich die besser ausgestatteten Geräte kaufen.

Wenn du nur Visualstudio benutzt, dann ist ein Mac natürlich Perlen vor die Säue und nicht das richtige für dich
 
Ja, denke schon, dass es für mich gerade überdimensioniert ist. MacOS ist für mich nur erforderlich um eben für den AppStore zu signieren, und sicherzugehen, dass Software auch auf dem Mac läuft. Viel mehr Ambitionen habe ich auf dem Mac derzeit nicht.
Ein weiteres Problem wäre, dass ich Adobe Produkte brauche und die CS6 Master Collection mein eigen nenne. Allerdings für Windows! Habe ich jetzt einen Mac, müsste ich diese auch in der VM laufen lassen, oder zusätzlich ordentlich abdrücken für ein Creative Cloud Abo.
Im Grunde hast Du recht mit dem "Arbeitsgerät" und dem "Kohle verdienen", allerdings möchte ich nun baldestmöglich weg von der Auftragsarbeit und hin dazu eigene Projekte zu verwirklichen. Dafür sollte ich lieber mehr als weniger sparen, denke ich!
Daher würde ich, denke ich, doch einen (evtl. gebrauchten) Mac mini besorgen für bis 500€, und ein gutes Windows-Notebook für ca. 1.000€ .
Oder ist das garkeine gute Idee?
 
Du musst damit arbeiten. Jeder arbeitet anders ;)
Und ja, ich sehe das wie du. Wenn du Adobe Produkte nicht für Mac hast und nicht wirklich für Apple-Plattformen entwickelst, dann ist das auch nicht das Richtige für dich.

Meine grundsätzlichen Ratschläge bezüglich Leistung gelten natürlich immer noch.
Ich könnt kotzen, wenn das Kompilieren wegen einem kurzen Test auf Grund der vielen externen Librarys wieder 5 Minuten in Anspruch nimmt. Aber 2 Kerne weniger auf dem vorherigen Gerät mit weniger Takt waren es teils über 10 Minuten :D
Es gibt nichts demotivierenderes als auf irgendwas zu warten
 
Alles klar :) ! Vielen Dank, Dein Feedback hat mir sehr geholfen. Ich war mir wirklich zuvor nicht sicher wie viel Leistung nun wirklich nötig sind, und wie sinnvoll ein Macbook für mich wäre, und in diesen Punkten fühle ich mich nun viel klarer.

Was ich jetzt am liebsten noch hätte von der Community, wären konkrete Empfehlungen von Notebooks bei denen Qualität, Leistung, Preis und Erfahrungen passen, eben für ca. 1.000€ & Software-Entwicklung als Sinn der Sache.

Ansonsten würde ich hier in diesem Thread jetzt über die nächsten Tage meine eigenen "Funde" posten & euch fragen was ihr von diesen haltet :) .
 
HP Pro oder Elitebooks, Dell Latitude wären mal ein paar Baureihen die du dir anschauen kannst ob du da was passendes findest. Lenovo bin ich nicht mehr so angetan.
Ich würde unbedingt auf einen matten Bildschirm achten. Das ist das einzige was mich am Macbook gewaltig stört
 
Qualität (Businessbook) + Leistung wird auch unter "Windows" Notebooks für 1000€ schwer zu machen sein.

Mit viel Leistung würde ich dir das Lenovo Thinkpad T460p empfehlen:
(14.0") Full-HD IPS matt (1920 x 1080)
Intel® Core™ i5-6440HQ QuadCore (2.60 bis 3.50 GHz)
500GB HDD
4GB DDR4 RAM
Windows® 7/10 Pro (64bit)

Mit SSD und 16GB Ram bist du bei ca. 1450€, je nach SSD Größe. Ich denke, da werden auch noch weitere Varianten folgen in den nächsten Tagen.

Allerdings bist dann weit über die 1000€ hinaus. Dafür hast du aber auch wirklich super Gerät, dass weit länger als die 3 Jahre halten wird bzw. sollte :)

Ohne Quadcore gibt es noch das "normale" T460 und das dünnere T460s. Gibt natürlich auch Geräte in 15". Maximale Leistung hättest du mit dem P50, günstiger ist das T560.

Hier noch ein Überblick über die neuen Modelle:
http://www.notebookcheck.com/Lenovo-zeigt-neue-ThinkPads-T460s-T460-T560-und-T460p.157166.0.html
 
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Was ist denn nun das Ergebnis der Leistungs-Diskussion? Quad-Cores in Business-Notebooks bekommst du nicht für 1000€.

Noch einen MacMini zu kaufen halte ich für zu kompliziert, dann lieber ein gebrauchtes 15 Zoll MacBook Pro.
 
Naja, zwischendurch hat mokhron ja das Budget schon auf 1250€ aufgestockt ;) Ich denke für ne anständige Mehrleistung und ein besseres Gesamtpaket wird er auch bissl über den 1000er gehen
 
ist nur n Dualcore und niedrig getaktet. dazu nur 8GB RAM. Da war das Angebot von Alex um Welten besser für ne 50er mehr und doppeltem RAM.
 
Wenn das MacBook Pro auch auf Grund der Leistung weg fällt, sollte es schon das T460p sein. Wäre eine sehr solide, leistungsstarke und trotzdem kompakte Lösung. Wäre auch mein erster Vorschlag gewesen.
 
Beim T460p könntest du die 500GB HDD auch drin lassen und zusätzlich eine M2 SSD einbauen lassen. Kostet mit einer 128GB SSD dann etwas weniger als die Variante ohne HDD und mit 250GB SSD. Es geht natürlich auch eine 256GB M2 SSD, aber wird dann noch teurer. Bei Campus Point kann man immer ganz gut mit dem Konfigurator verschiedene Varianten ausprobieren :)
 
Oh, danke für die vielen Antworten :) !

An sich könnte ich schon auch noch mehr zahlen, also die Schmerzgrenze wäre wohl 1.500€ . Aber dann muss ich nochmal ganz tief in mich gehen, ob ich wirklich ein Laptop-Arbeiter bin / werden will. Für den Preis könnte ich mir auch einen richtig großartigen Zweit-PC ins Büro stellen UND noch ein normales Ultrabook dazukaufen für den Nicht-Höchst-Performance-Einsatz von der Couch aus...

Brauche ich wirklich eine Leistungs-Dampfwalze im Kleinformat, darüber muss ich jetzt noch einmal tief grübeln ...

Aber sagt, was genau heißt "Business"-Notebook, und warum legt ihr soviel Wert auf ein solches?
Und wie teuer wäre das günstigste Macbook Pro, dass ihr für meinen Einsatz empfehlen würdet?
 
mokhron schrieb:
Aber sagt, was genau heißt "Business"-Notebook, und warum legt ihr soviel Wert auf ein solches?

Ohne alles aufzuzählen, lies dir das hier durch:
http://www.netzwelt.de/forum/thread...ooks-oder-plastikschrott-vs-qualitaet.172851/

Ich finde, wenn man mit einem Notebook wirklich arbeiten möchte, egal ob gewerblich oder für den Studenten, sollte man sich ein Businessbook kaufen. Alleine schon wegen dem 36 Monate Vor-Ort-Service der Thinkpads: Ist etwas defekt, kommt der Techniker zu dir. Kann er es nicht reparieren, bekommst du ein Ersatzgerät. So kannst du direkt weiterarbeiten. Bei anderen Herstellern, vor allem Consumer, musst du das Gerät einschicken, das dauert dann mehrere Wochen. Und was machst du in der Zeit? Was ist, wenn du wichtige Daten auf der Festplatte hattest. Bzw. in den nächsten Tagen eine wichtige Kunden-Präsentation ansteht, die du schon erstellt hattest? Kannst du es dir dann leisten mehrere Wochen auf das Notebook zu verzichten, um dann den Kunden eventuell zu verlieren?

Wenn man professionell Arbeiten möchte, dann müssen auch die Arbeitsgeräte dementsprechend sein.

Ob du die Leistung brauchst oder nicht, musst du entscheiden. Es gibt auch das "normale" T460 ohne Quadcore-Prozessor.

Mac ist komplett was anderes. Die Qualität stimmt auch. Wie der Service bei den Notebooks ist, weiß ich nicht. Allerdings kann die Programmierung da Probleme bereiten.
 
Das günstigste neue MacBook Pro 13 gibt es neu so für ~1250€, hat allerdings nur 128 SSD drin, das kann je nach Nutzer zu wenig sein (selber aufrüsten kann man es auch nicht). Ob du nun hochqualitative Windows Notebooks oder die MacBooks kaufst, ist preislich egal. Ähnliche Qualität kostet eben ähnlich viel Geld. Wenn es doch ein MacBook werden kann, auch auf Grund der Leistung, hast du in der Windows Welt natürlich viel mehr Auswahl und z.B. Aufrüstbarkeit ist gegeben.
Ich persönlich habe gerne alles auf einem System, von daher würde ich die Variante mit dem Notebook bevorzugen - ist aber natürlich subjektiv.

Ich glaube es wäre gut, wenn du noch einmal in dich gehst und überlegst, A) brauchst du OS X zum testen/signieren (?) deiner Anwendungen und B) brauchst du moderate CPU-Leistung oder wirklich starke (vllt mit dem Desktop mal testen, wie die CPU/Ram ausgelastet sind?)?
 
Danke! Ja, wenn es preislich jetzt eh in die selben Gefilde geht, neige ich nun doch wieder etwas mehr Richtung Macbook Pro, auch weil ich gelesen habe, dass es in diesem relativ einfach sei ein Windows zu emulieren (aber schätze dafür braucht man natürlich auch erst wieder eine weitere Windows-Lizenz *seufz*).
Wenn ich mir sonst eben den Mac mini anschaffen müsste, spare ich ja die ~500€ und kann dann auch eher für mich rechtfertigen ein "teures" Notebook zu kaufen, obwohl ich auch zwischenzeitlich überlegt habe stattdessen einen iMac zu nehmen für's Büro, und ein simples Ultrabook für die Couch.

A) Ja, brauche irgendwo OS X. Alleine für meinen aktuellen Auftrag habe ich u.a. einer Veröffentlichung auf Mac OS X zugesagt, und eine iPad Portierung ist zumindest angedacht. Ich kann zwar in meiner IDE für Mac entwickeln, aber Testen geht wohl nicht ohne Mac.
B)
Ich glaube nur moderate CPU/Ram-Leistung. In meinem Desktop werkelt ein i5 QuadCore aus dem Jahre 2009 und - ich habe gerade einmal geschaut - beim aktiven Entwickeln pendelt die CPU-Last zwischen 10% und 60%, beim Kompilieren liegt sie bei 40% . RAM (12Gb) ist gerade mit allen meinen üblichen Programmen zu 60% ausgelastet. Allerdings weiß ich auch nicht 100%ig was für Aufgaben in der Zukunft auf mich warten. Meiner Planung nach zumindest wird es erstmal nicht viel gravierender. Ich bin eine One-Man-Show, entsprechend sind meine Projekte nicht überkomplex.

Ich glaube ich muss mal in einen Apple Store und testen ob mir ein 13" Display von der Größe reicht. Im Büro würde ich ja eh noch externe Monitore anschließen, aber trotzdem probiere ich es besser mal aus.

Was mich noch etwas stutzig gemacht hat bislang ist die Zusammenarbeit zwischen Mac und Windows Geräten. Kann ich einen Tag auf dem einen, den anderen Tag auf dem anderen arbeiten ohne große Übergangs-Probleme? Aber ich denke mit der DropBox und Git kann man ja alle relevanten Daten synchron halten, welche Programme sie dann jeweils bearbeiten ist an sich dann ja egal, also macht das bestimmt kein zu großes Kopfzerbrechen.
 
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