Nur 10mbit durch falsche Steckerbelegung?

k!su

Lt. Commander
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Habe vorhin ein 20m Patchkabel (cat 6) in meiner Wohnung verlegt. Es ist ein vorkonfektioniertes Kabel. Den einen Stecker habe ich abgeknipst, da dieses Ende des Kabels in einer Netzwerkdose (ebenfalls Cat 6 ) mündet. Das andere Ende steckt im Router.

Jetzt habe ich ein Problem mit der identifizierung der Kabeladern. Ich hab das Kabel nach dieser Grafik (letzte Seite), sowie der auf der Netzwerkdose aufgedruckten Grafik hier angeschlossen.
Eine richtige Farbkodierung gibts bei dem Kabel leider nicht (habe also kein grün, braun, blaus etc).

Deswegen hab ich einfach Kabel 1 an die 1 in der Netzwerkdose, Kabel 2 an die 2 in der Netzwerkdose usw usw drangeklipst. Rechner an, Kabel rein --> Verbindung da. Aber nur in 10mbit. Bevor ich das Kabel zerschnitt habe ich es auf Funktion getestet, und da hatte ich noch 100mbit...

Kann es sein, das ich was falsch angeschlossen habe? Sind Patchkabel nicht normalerweise 1 zu 1 verkabelt, so das die Reihenfolge der Zahlen auf der Netzwerkdose falsch ist?

Omg, ich hoffe ihr versteht was ich meine... :freaky:

k!su
 
Also als wir damals Ethernet-Kabel zurechtgeschnitten hatten, hatten wir ein Testgerät. Damit konnten wir immer nachschaun, ob die Verkabelung richtig war.

Und für die "Theorie" hats auch die Wikipedia gebracht ( http://de.wikipedia.org/wiki/TIA-568A/B ). Bei uns waren die Farben übrigens auch nicht Standard-Konform, allerdings konnten wir die Farben und deren Position direkt am Stecker erkennen - dieser war transparent. Einfach entsprechend die andere Seite verkabelt - fertig.

Wichtig ist eigentlich, die Schirmung nicht zu vergessen. Das könnte es vlt. bei dir auch schon gewesen sein, da sind die Kabel doch sehr empfindlich. Ach ja: und immer brav die Kabel verdrillen, die verdrillt werden müssen (sind ja nicht umsonst Twisted Pair-Kabel) - nach Möglichkeit bis auf die letzten Millimeter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau auch mal nach ob die Kabeladern die in der Dose hängen auch wirklich kontakt haben. Ansonsten brauchst du so n Gerät womit du die einzelnen Adern "durchklingeln" kannst. Der Name von dem Teil fällt mir gerade nicht ein. Dann merkst sofort wenn eine Adere was hat.
 
Wenn der Kontakt an den Buchsen/Schneidklemmen schlecht ist,
kann die Transferrate auch runter gehen.
So sollte das Kabel bei Verwendung eines Hubs verdrahtet sein.
 

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Patchkabel kann nicht zuverlässig auf Dosen aufgelegt werden

Warum nicht?

Wichtig ist eigentlich, die Schirmung nicht zu vergessen

Die Drähte verlaufen in der Netzwerkdose in einem Gehäuse aus Zink-Druckguss. Meinst du das reicht aus als Schirmung?


@ all: Was sagt ihr denn bezüglich der Reihenfolge der Drähte innerhalb der Netzwerkdose?
Sie sind ja nicht

1-2-3-4-5-6-7-8
auf
1-2-3-4-5-6-7-8

sondern
1-2-3-4-5-6-7-8
auf
1-2-3-6-7-8-5-4

verdrahtet...
 
Verlegekabel haben einen festen Kupferkern = gute VErbindung wenn mit LSA aufgeklemmt
Patchkabel haben Kupferlitzen = das hält nicht besonders in LSA-Schneidklemmen

Dosen sollten schon 1:1 beschaltet sein - Patchpannel dazwsichen ??
 
Patchpanel? Also in der Dose ist sowas wie ne Platine, was aber genau da drauf ist kann ich aufgrund des Gehäuses nicht erkennen...
 
Die Dosen sind ja eigentlich farblich kodiert - dann sollten auch die Dosen gleich beschaltet werden ! (1:1)
 
Problem gelöst. Habs jetzt 1 zu 1 verkabelt. Keine Ahnung warum die Belegung auf der Netzwerkdose anders angegeben ist. :rolleyes:
 
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