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NVMe mit DRAM für altes B150-System gesucht – 256/500 GB reichen mir

stereodreieck86

Cadet 4th Year
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Sep. 2018
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Hallo zusammen,

ich möchte meinen alten Rechner noch mit einer neuen SSD ausstatten und suche gerade nach einem vernünftigen Modell.

Mein System:
  • Gigabyte GA-B150-HD3P
  • i5-6500
  • 16 GB RAM
  • M.2 PCIe 3.0 x4
  • CachyOS/Linux
Ich möchte auf jeden Fall eine NVMe-SSD und auch auf jeden Fall eine mit eigenem DRAM. Eine SATA-SSD oder DRAM-less/HMB möchte ich daher nicht.

Von der Kapazität würden mir 256 GB eigentlich reichen, 500/512 GB wären auch völlig ausreichend. 1 TB brauche ich nicht wirklich.

Das Problem ist nur, dass die Preise für kleinere DRAM-NVMe-SSDs inzwischen teilweise ziemlich unattraktiv sind.
Bisher habe ich unter anderem diese Kandidaten gefunden:
  • Acer Predator GM7 512 GB – 119,99 € → hat leider keinen DRAM, fällt deshalb eigentlich raus.
  • Acer Predator GM7000 512 GB – ca. 159,99 € → TLC + 1 GB DRAM, wäre deshalb interessant.
  • Verbatim Vi7000G 1 TB – ca. 196 € → DRAM, aber eigentlich zu groß und zu teuer.
  • WD Black SN850X 1 TB – ca. 195 € → DRAM, aber ebenfalls viel mehr Speicher als ich brauche.
  • Kingston KC3000 1 TB – ca. 190 € → ebenfalls DRAM, aber 1 TB brauche ich eigentlich nicht.
  • Samsung 990 Pro 1 TB – ca. 204 € → technisch natürlich interessant, für den alten Rechner aber eigentlich völlig überdimensioniert.
  • Samsung 970 EVO Plus 500 GB → wäre von den technischen Daten eigentlich genau das, was ich suche (PCIe 3.0, TLC, 512 MB DRAM), ist aktuell aber kaum noch zu einem vernünftigen Preis zu bekommen.
  • Samsung 970 PRO 512 GB → ebenfalls interessant wegen DRAM und MLC, sofern man noch ein vernünftiges Angebot findet.
Mir geht es nicht um maximale Geschwindigkeit. Auf meinem B150 läuft die SSD sowieso nur mit PCIe 3.0 x4.

Ich möchte einfach eine vernünftige NVMe mit DRAM, die zu dem alten System und meinem tatsächlichen Speicherbedarf passt. 256 GB wären ideal, 500/512 GB okay.

Hat jemand noch einen Tipp für ein Modell, das ich übersehen habe?

Oder ist die GM7000 512 GB für ~160 € momentan tatsächlich eine der wenigen halbwegs sinnvollen Möglichkeiten?

Was würdet ihr nehmen?
 
stereodreieck86 schrieb:
Was würdet ihr nehmen?
In der Größe und für so ein altes System zumindest nix neues. Schau dich mal auf dem Gebrauchtmarkt um.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ah, also nur neu. Hat sich gerade überschnitten...)
Ohne DRAM kann auch gut funktionieren, hab hier ne Samsung 980 für den täglichen Einsatz.
Ggf auch was gebrauchtes, gibt auf ebay ganz brauchbare Samsung NVMe SSDs die ich auch im Einsatz habe: https://www.ebay.de/itm/227290588100

P.s: Bei SSDs hätte ich wohl die wenigsten Bedenken bei nem Gebrauchtkauf, da gibt es andere Hardware welche ich ablehnen würde.
 
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Danke für die Hinweise. Ich glaube, ich war bei dem Thema DRAM bisher tatsächlich etwas zu festgelegt.

Wenn moderne DRAM-less-NVMe-SSDs mit HMB bei einem normalen Desktop tatsächlich so gut funktionieren, bin ich durchaus bereit, das noch einmal neu zu bewerten. Gerade bei meinem alten B150-System ist es wahrscheinlich nicht sinnvoll, unnötig viel Geld für DRAM auszugeben, wenn ich davon im Alltag kaum etwas merke.

Ich würde deshalb jetzt auch eine gute DRAM-less-NVMe in Betracht ziehen, wenn es dafür einen nachvollziehbaren technischen Grund gibt und das konkrete Modell empfehlenswert ist.

Eine Frage hätte ich noch zum Gebrauchtkauf:
Wie seht ihr gebrauchte SSDs? Ist das nicht ein ziemlich unkalkulierbares Risiko, weil man vorher nicht wirklich weiß, wie stark die SSD genutzt bzw. beschrieben wurde und unter welchen Bedingungen sie gelaufen ist?

Klar kann man sich SMART-Werte, TBW bzw. den Verschleißzustand anschauen. Aber man kennt trotzdem nicht unbedingt die komplette Vorgeschichte. Auch die verbleibende Garantie kann je nach Hersteller und Kaufnachweis ein Thema sein. Bei Samsung beispielsweise läuft die Garantie zwar produktbezogen weiter, beginnt aber mit dem Erstkauf und für einen Anspruch ist der ursprüngliche Kaufbeleg relevant.

Oder ist meine Skepsis gegenüber gebrauchten SSDs unbegründet? Wenn jemand damit gute Erfahrungen gemacht hat oder konkrete Fakten dazu hat, würde ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen lassen.
 
Also ich kann die Skepsis bzgl. gebraucht schon irgendwie verstehen. Ist halt noch mehr "Glücksspiel" als ein Neukauf, wo man in der heutigen Zeit auch schon verarscht werden kann.

Relevant wäre für mich halt die Quelle, also der Verkäufer.

Und ja, die Frage nach der Rechnung ist heute relevanter denn je für Garantie-Fragen... weil die Firmen zahlen lieber das Geld als dass sie Ersatz bereitstellen ...
 
Die Betriebsstunden und die Geschriebene Menge kann man bei SSDs auslesen, auch bei einer gebrauchten. Das reicht normalerweise aus.
So oder so sollte man aber eh immer ein Backup besitzen, egal welche SSDs die können im Grunde alle von heute auf morgen übern Jordan gehen.
Bei den meisten gebrauchten SSDs dürfte es nur ne Gewährleistung geben (falls vom Händler)
 
Ich habe noch eine alte 950 Pro, die 30 TB geschrieben hat; bei Interesse stelle ich sie bei eBay ein und gebe dir die Artikelnummer. Die 950 Pro hat 256 GB.
 
tollertyp schrieb:
Ich habe im Laptop sogar gerne ohne DRAM, weil die - so mein Gefühl - etwas kühler bleiben.
Ob kühler weiß ich jetzt nicht, aber typischerweise sind sie etwas sparsamer.

stereodreieck86 schrieb:
Wie seht ihr gebrauchte SSDs? Ist das nicht ein ziemlich unkalkulierbares Risiko, weil man vorher nicht wirklich weiß, wie stark die SSD genutzt bzw. beschrieben wurde und unter welchen Bedingungen sie gelaufen ist?
Solange der Verkäufer einen CrystalDiskInfo Screenshot bereitstellt habe ich da keine Kopfschmerzen.

Ich habe schon einige gebrauchte enterprise SSDs gekauft und auch wenn die Screenshots auf ebay dafür manchmal exemplarisch waren haben die immer plus/minus ein paar Prozent gestimmt.

Solange der NAND nicht ausgeleiert ist sollten die Bedingungen relativ egal sein... das ist nicht wie eine HDD, die einen Schlag weg haben kann weil die mal gefallen ist. Die SSD funktioniert noch oder sie funktioniert nicht.
 
Bzgl Gebrauchtkauf habe ich keine Ahnung aber ich würde den Hinweis von @K3ks befolgen wollen, die Größe nicht zu klein zu wählen. Also Minimum 1 TB
 
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stereodreieck86 schrieb:
eine gute DRAM-less-NVMe
Ich hab dir nur Ranz empfohlen. 😉
Wenn du Bedenken hast und "Markenware" willst: Eine der Lexar/Kioxia/Samsung aus meinem Post.

stereodreieck86 schrieb:
Vlt. lieber keine Verbatim, wer weiß was da drin steckt...
stereodreieck86 schrieb:
Ich hab eine aus der alten Revision, die neue ist... Leider Mist, finde ich extrem frech von Kingston, ist meiner Meinung nach dreister Betrug.
 
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Also du kannst sehr gut auf die SMART werte vertrauen
Das wird sich vermutlich auch irgendwie hacken lassen, aber dann steht da schon sehr viele kriminele Energie für die paar Euro dahinter.

DRAMless hat nur bei gewisse Anwedungsfälle einen signifikanten Einfluss. Nachdem ich nicht vermute das du ein High End Simulationsserver /Fileserver betreiben willst -> ziemlich egal.

Wenn du sparen willst oder ein gutes Angebot findest, kannst auch eine Sata 2,5" SSD nehmen
der größte SpeedBump gegenüber einer HDD,. kommt ja von den sehr guten Zugriffszeiten und weniger von den Transferraten.
 
K3ks schrieb:
Ich hab eine aus der alten Revision, die neue ist... Leider Mist, finde ich extrem frech von Kingston, ist meiner Meinung nach dreister Betrug.
Hatte ich noch nicht mitbekommen, was wurde mit der gemacht?
 
Fujiyama schrieb:
Die Betriebsstunden und die Geschriebene Menge kann man bei SSDs auslesen, auch bei einer gebrauchten. Das reicht normalerweise aus.
Rickmer schrieb:
Solange der Verkäufer einen CrystalDiskInfo Screenshot bereitstellt habe ich da keine Kopfschmerzen.

Solange SMART manipulierbar ist, bleiben die Kopfschmerzen.
Und wie manipuliert wird, haben ja die Chinafritzen mit den gebrauchten Seagates erst letztens gezeigt.
 
@Rickmer: Jahre her, NANDs gegen langsamere NANDs getauscht, das Ding ist langsamer und spackt jetzt auch so dass alte Daten extrem langsam gelesen werden, vlt. hätte man die Firmware anpassen sollen um zumindest das Spacken zu beheben... Die KC3000 und PCIe4 Fury müssten beide betroffen sein, kannste dir wieder alles nicht ausdenken. 🤡

Ja, ich weiß, diese Art von Spacken ist ja ein gängiges Problem was etliche Serien erwischt, sollte aber doch der Controller automatisch hinkriegen damit ich die Zellen nicht per Hand refreshen muss... :freak:

Naja, bin nicht betroffen. Grrr, 😠an die ganzen Hersteller:🖕

E: Bin nicht betroffen:
K3ks schrieb:
@till69 @KC3000: Ich hab die Messung gemacht gehabt mit dem Tool was du gepostet hattest: Von 1000irgendwas Dateien hatten 3 unter 100MB/s Speed, dann ging es extrem Steil hoch und 330 hatten unter 5000MB/s. 🤷
😇
 
Zuletzt bearbeitet:
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Portal501 schrieb:
Ich habe noch eine alte 950 Pro, die 30 TB geschrieben hat; bei Interesse stelle ich sie bei eBay ein und gebe dir die Artikelnummer. Die 950 Pro hat 256 GB.

Über Ebay ? Hmm, bisher habe ICH mit den registrierten Usern nur gute Erfahrungen gemacht, gerade beim Kauf/Verkauf. Warum also bei Ebay einstellen ?
Sorry falls zu OFFTOPIC !
 
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