Öffentliches Netzwerk in Cafes etc. Was beachten? 3 monatiger USA Aufenthalt

PhilS1984

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Hi zusammen,

bist dato habe ich noch nie ein öffentliche Netzwerk (Starbucks) etc genutzt, da ich mit meinem Smartphone immer über den Datentarif ins Internet kam.

Jetzt fahre ich demnächst 3 Monate nach Amerika und werde da in Hotels nächtigenund auch so öfters unterwegs sein und sicher öfters in Cafes etc sitzen und da auch mal mein Tablet oder Laptop zücken.

Wie sieht es aus mit quasi einloggen bei zb Facebook und Amazon oder ähnliche Dienste wie Twitter oder google+?
Ist das dann trotzdem sicher bzw verschlüsselt oder gibt es dafür im Browser plugins. (Sorry kenn mich echt ncht aus).

Und wie verhält sich es mit Bankkonten abrufen und checken. Kann/Sollte man das machen oder ist das eher nicht ratsam.

Vielen Dank :)
 
Das einzige was wirklich sicher ist, ist ein VPN Server irgendwo, sei es in D auf deinem Heim PC, sei es bei einem Hoster (VPS) in USA.
Du verbindest dich mit dem WLAN und lässt deine ganze Verbindung übers VPN laufen. HTTPS bietet auch etwas Sicherheit, aber du weißt fast nie wann jetzt eine Browser Verbindung vollständig via HTTPS läuft und wann nicht, bei Apps sowieso nicht.
 
Grundsätzlich: Nutze immer verschlüsselte Verbindungen. Auf Websites "https", und im Mail-Client darauf achten, dass du per SSL/TLS abrufst. Facebook kann man bspw. in den FB-Sicherheits-Einstellungen anweisen, zu verschlüsseln.
Außerdem solltest du deine Ordner-/Datei-Freigaben deaktivieren.

Mit SSL kann man sich ganz gut vor anderen Nutzern des WLAN schützen; wenn jedoch der Admin des Netzwerkes böse Absichten hat, wirds schwieriger. Ein Netzwerk-Admin kann Man-in-the-middle-Angriffe machen; sich dagegen zu schützen, ist schwieriger. Das kann z.B. das noch recht neue Protokoll DANE; noch recht wenig in Verwendung, aber seit gestern etwas mehr im Gespräch durch den Email-Anbieter Posteo, siehe Posteo unterstützt DANE, bei Computerbase.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay,

ja, ich meine wenn ichmich mit dem Tablet im WLAN anmelde, dann bin ich ja automatisch bei den ganzen sozialen netzten oder auch amazon etc. angemeldet. Die Apps haben ja mein PW und login gespeichert, so das sich mich nicht immer anmelden muss.

Heißt das, wenn man kein VPN hat, sollte man diese "hotspots" nicht nutzen?


PS: JA, meine Mails laufen alle über SSL. Und bei Facebook habe ich auch sicheres surfen an. also https.
Aber ich gehe wenn ja eh nur via apps in die Dienste.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls es nicht sowieso schon bekannt ist, wissen entsprechende Sicherheitsinstitutionen sowie alles über Dich, sobald du in den USA aus dem Flughafen raus willst. Es begrenzt mich schon sehr, aber aufgrund dieser paranoiden und tlw. menschenverachtenden Maßnahmen deine Daten bei der Einreise in die USA zu erfassen, vermeide ich jegliche Einreise in dieses Land. Niemanden haben meine Fingerabdrücke, etc. zu interessieren.
 
VPN Server zu Hause ist am besten
- verschlüsselte Verbindung ab Endgerät => offenes WLAN stört nicht
- Surfen wie von zu Hause gewohnt, d.h. auch online-Banking etc ist alles unkritisch
Ergänzung ()

Die Hotspots haben halt offenes WLAN - d.h. JEDER sieht, was du kommunizierst und kann deine passwörter etc mitlesen, sofern sie nicht verschlüsselt werden
 
Die Facebook-App verschlüsselt die Kommunikation. Wie erwähnt, ist man damit ganz gut vor anderen böswilligen WLAN-Nutzern geschützt.

Ich habe keine Probleme damit, Facebook & Email im Starbucks-WLAN zu nutzen; zumal der mögliche Schaden bei einem gerissenen Admin ja begrenzt ist.
 
HaveFun schrieb:
Die Facebook-App verschlüsselt die Kommunikation. Wie erwähnt, ist man damit ganz gut vor anderen böswilligen WLAN-Nutzern geschützt.

Ich habe keine Probleme damit, Facebook & Email im Starbucks-WLAN zu nutzen; zumal der mögliche Schaden bei einem gerissenen Admin ja begrenzt ist.

Gilt diese Verschlüsselung denn nur für die Facebook app?
Oder wie kann man das bei anderen Diensten erkennen?

Ich will ja nicht ganz paranoid sein und denke das ja recht vile Menschen, auch welche die sich weniger Gedanken machen, recht viel bei diversen Cafes surfen und sich auch bei gewissen Diesnten anmelden.

Wie genau funktioniert das denn mit dem VPN? Kostet das was? DH ich müsste dann allerdings über den gesamten Zeitraum meiner USA Reise, meinen WLAN Router anlassen?

Danke :)
 
naja... ist eigentlich egal, die nsa lauscht sowieso zu, da du als nicht bürger der USA unter generalverdacht fällst.

mein tipp: nur über https surfen und faceln.
die sicherste variante wäre: über einen seriösen vpn anbieter. da tunnelst du per openvpn alles verschlüsselt richtung vpn anbieter.
 
Danke für den Tip mit dem VPN Anbieter.
Mir ist gerade eingfallen, dass wir ein VPN Server and er Uni haben, bzw ich dazu auch ein Login. Habe den aber noch nie genutzt.

Kann mir jemand nur mal kurz erklären wie das Prinzip funtkioniert?

ICh melde mich dann nicht im Cafe an über Wlan sondern über das VPN? Und dann übers WLAN?
ODer wie nutz man es effektiv?
 
Also ich hoffe nicht, dass du in einem Cafe Online-Banking betreiben willst. Im WLAN eines Hotels könnte man sich noch darüber streiten, je nachdem welche Vorkehrungen dort getroffen werden. Aber in einem Cafe?
 
VPN-Server allein reicht nicht unbedingt. Der VPN-Server muss auch entsprechend konfiguriert sein, dass er eine Verbindung ins Internet weiterleitet. Das Uni-VPN kann zB ausschließlich für den Zugriff auf das Userverzeichnis und Skripte, etc. konfiguriert sein. Ich bezweifle, dass die Uni das VPN als anonymen Dienst anbietet mit dem man seine öffentliche IP verschleiern könnte.

VPN funktioniert so: Entweder bei dir zu Hause oder aber bei einem Anbieter im Rechenzentrum steht ein Server, der über einen bestimmten Port erreichbar ist. Über diese Verbindung wird anhand von Zertifikaten eine verschlüsselte Verbindung hergestellt. An deinem PC/Smartphone wird anschließend sämtlicher Datenverkehr an besagten Server geschickt (verschlüsselt), der wiederum die Daten ins Internet weiterleitet. Für google sähe es dann beispielsweise so aus als wenn dein Standort zB Hamburg ist und nicht New York. Der Vorgang wäre dann so: Im WLAN anmelden, VPN-App starten, Verbindung herstellen, surfen.

Es gibt zB von Cyberghost auch einen kostenlosen Tarif. Der reicht eigentlich, wenn du nur Facebooken willst. Online-Banking geht prinzipiell auch, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ist aber auch relativ unkritisch, so unkritisch wie Online-Banking eben sein kann. Cyberghost bietet beispielsweise mehrere Server quer über die Welt verteilt. So kann man sich beispielsweise der Internetseite vorgaukeln man säße in Rumänien obwohl man in Wahrheit in Deutschland hockt.

Prinzipiell kann man VPN auch daheim einrichten. OpenVPN ist kostenlos und relativ schnell eingerichtet. Natürlich braucht man dann einen PC im heimischen LAN, der immer an ist. Im Router muss anschließend eine Portweiterleitung an diesen PC eingerichtet werden. Empfehlenswert wäre hier zB der Port 443 (https), weil es sein kann, dass das Internet Gateway in fremden Netzwerken (Firma, Starbucks, Hotel) bestimmte Ports blocken - darunter unter Umständen auch die Standardports für VPN.
 
Zuletzt bearbeitet:
Raijin schrieb:
VPN-Server allein reicht nicht unbedingt. Der VPN-Server muss auch entsprechend konfiguriert sein, dass er eine Verbindung ins Internet weiterleitet. Das Uni-VPN kann zB ausschließlich für den Zugriff auf das Userverzeichnis und Skripte, etc. konfiguriert sein. Ich bezweifle, dass die Uni das VPN als anonymen Dienst anbietet mit dem man seine öffentliche IP verschleiern könnte.

VPN funktioniert so: Entweder bei dir zu Hause oder aber bei einem Anbieter im Rechenzentrum steht ein Server, der über einen bestimmten Port erreichbar ist. Über diese Verbindung wird anhand von Zertifikaten eine verschlüsselte Verbindung hergestellt. An deinem PC/Smartphone wird anschließend sämtlicher Datenverkehr an besagten Server geschickt (verschlüsselt), der wiederum die Daten ins Internet weiterleitet. Für google sähe es dann beispielsweise so aus als wenn dein Standort zB Hamburg ist und nicht New York. Der Vorgang wäre dann so: Im WLAN anmelden, VPN-App starten, Verbindung herstellen, surfen.

Es gibt zB von Cyberghost auch einen kostenlosen Tarif. Der reicht eigentlich, wenn du nur Facebooken willst. Online-Banking geht prinzipiell auch, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ist aber auch relativ unkritisch, so unkritisch wie Online-Banking eben sein kann. Cyberghost bietet beispielsweise mehrere Server quer über die Welt verteilt. So kann man sich beispielsweise der Internetseite vorgaukeln man säße in Rumänien obwohl man in Wahrheit in Deutschland hockt.

Prinzipiell kann man VPN auch daheim einrichten. OpenVPN ist kostenlos und relativ schnell eingerichtet. Natürlich braucht man dann einen PC im heimischen LAN, der immer an ist. Im Router muss anschließend eine Portweiterleitung an diesen PC eingerichtet werden. Empfehlenswert wäre hier zB der Port 443 (https), weil es sein kann, dass das Internet Gateway in fremden Netzwerken (Firma, Starbucks, Hotel) bestimmte Ports blocken - darunter unter Umständen auch die Standardports für VPN.

Danke für die ausführliche Antwort.

Beim Online Banking würde ich im Endeffekt auch kein Geld transferieren, sondern nur mein Konto checken.

Und ja, ich möchte nur bzw werde nur soziale Dienste nutzen wollen. Oder halt nach zb wegbeschreibungen oder Sehenswürdkigkeiten suchen. Wenn man zb im Cafe in Washington sitzt, das man mal eben schnell gucken kann wie weit es noch zu Ort X ist oder was es in der nähe so gibt.

Das ist was ich machen möchte. Und natürlich nicht auf Kosten meiner Logins oder Passwörter. Bzw sogar den dort hinterlegten Bankverbindungen (Amazon).

Die Option, dass mein PC anbleibt für die 3 Monate ist ausgeschlossen.

Wie kann ich denn erkennen was mein Uni VPN kann und was nicht? Kann ich das privat testen von meinem PC aus?



ZUsammenfassend:
Wenn man nur Facebook oder Twitter oder Google nutzt, kann man das auch ohne VPN aus den Cafes machen.
VPN wäre noch sicherer. Na klar, vllt kauft man sich auch mal nen Song über googl ePlay oder ne App, aber da habe ich dann Guthaben drauf.
 
dir ist das guthaben deiner google play wichtiger als die bankdaten? huch... bein einloggen um den kontostand zu sehen werden die logindaten mitgesendet...


na denn: vpn kann fast jedes händy, besorge dir die vpn zugangsdaten deiner uni, mach in den einstellungen das häckchen "alles über vpn senden" und öffne danach computerbase.de... wird "kann nicht gefunden werden" angezeigt, kommst du nur auf den vpn-server aber nicht nach draussen...
 
Am besten klärt man das mit dem Admin an der Uni ab. Selbst wenn es geht, ist es auch eine Frage ob man es darf.
 
Also ich denke schon, dass man es darf.
Da wir auch einen Projektbericht im Ausland schreiben müssen und ggf ja auf die Uni Bib angewiesen sind. Bei manchen Artikeln, die Online abrufbar sind benötigt man von Außerhalb des Uni Netztes VPN.

Habe das zwar selber noch nie gemacht, da ich entweder nichts benötigte, oder aber in der Uni an den Rechenrn war.

Werde das mal nachher versuchen auf dem Nexus 7 einzurichten. Dann melde ich mich nochmal falls es klappt oder auch nicht.

Und ne, mir ist natürlich das Google Guthaben nicht wichtiger als meine Bankdaten.

Ich wusste nur gar nicht, dass es wirklich so kritisch ist sich öffentlich anzumelden. Wenn man darübe rnie nachdenkt und es auch noch nie gemacht hat, dann befasst man sich mit dem Thema ja auch nicht.
Ich dachte immer, Login und PW sowie https reichen um relativ sicher zu surfen.
Ergänzung ()

Nochmal ne andere Frage:

Nen Kumpel von mir hat mal in der Schweiz gewohnt und als ich zu besuch war ist mir aufgefallen, nachdem er mir das gesagt hatte, dass fast über all freie offenen Netzwerke waren. Also ich konnt emich quasi bei den Nachbarn oder überall in der Stadt einloggen.

Ich frag mich nur in dem Zusammenhang inwieweit das dann sicher ist, wenn sich fremde in mein privates Netzwerk einloggen.

Und ist den Schweizern das dann mit ihren sensiblen Daten egal?

Wir machen uns hier total die Gedanken, und dort kann man an jeder Ecke surfen.
 
nein, den schweizern ist das nicht egal..
es gibt aber sehr viele hotspots die frei sind, für jedermann zugänglich... für jedermann ablauschbar. es steht jedem frei, ob er sich ungesichert in fremde, offene wlans einklinkt und seine daten bei fremden durchschleust..
 
Das Problem bei WLAN ist nun mal, dass man ohne große Anstrengungen den Datenverkehr von anderen Teilnehmern im WLAN mitlesen kann, wenn man weiß was man tut.. Die Bits und Bytes fliegen ja quasi durch die Luft. Bei offenen, unverschlüsselten Netzen kann das gefährlich sein!
 
Raijin schrieb:
Das Problem bei WLAN ist nun mal, dass man ohne große Anstrengungen den Datenverkehr von anderen Teilnehmern im WLAN mitlesen kann, wenn man weiß was man tut.. Die Bits und Bytes fliegen ja quasi durch die Luft. Bei offenen, unverschlüsselten Netzen kann das gefährlich sein!

Also,

ich habe nun mein VPN übers Tablet eingerichtet, so wie es auf der Uni Homepage angegeben ist.
Wenn ihc es starte, verbindet er auch und oben links erscheint ein Schlüssel.

Wenn ich dann aber etwas öffnen möchte ZB Facebook oder Tapatalk, dann sagt er ladefehler bzw keine Netzwerkverbindung.

Wenn ich das VPN über Win7 einrichten will, und ebenfalls nach Anleitung mache, dann verbindet er noch nicht einmal.
Dann kommt der Fehler: Es wären zu viele mit dem VPN verbunden.
Gestern abend um 22:00? Kommt mir komisch vor.

Habt ihr Tips?

Danke
 
eben... das vpn der uni geht genau bis zum server der uni, und nicht weiter. ist für den datenabgleich und datenschieben innerhalb der uni sinnvoll.

ist also für dein usa-abenteuer nicht brauchbar...
du brauchst ein vpn-anbieter...
 
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