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OMV mit NAS + Nextcloud + Docker/Podman - 16GiB oder 32GiB RAM?

Tanzmusikus

Fleet Admiral
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Hallo,

wie bereits im Titel erkennbar geht's mir um Erfahrungswerte für mein 1. richtiges NAS.
Basis soll ein ASRock DeskMini X300 mit Ryzen 3 4300G und 16 bzw. 32GiB RAM (SODIMM) sein.
2x RAID SATA / NVME wäre ggf. möglich. Drei Nutzer.

Laufen sollen zunächst im Heimnetz:
  • Filme vom NAS,
  • Docker/Podman
  • Nextcloud Server
Was meint Ihr und warum bzw. welche Erfahrungen gemacht?
 
Was soll denn alles im Docker laufen?
meine 16GB in meinem NUC reichen so lange, bis ich auf der Kiste VibeCode...dann wirds eng, Liegt aber an Cursor und Codex.
Wenn alles im Docker rennt, dann reichen vermutlich auch 16GB (Container), wenn du VMs laufen lassen willst würde ich wohl eher auf 32GB gehen
 
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Ich denke auch bei nem ryzen 3 wird 16 GB wahrscheinlich ganz passend sein! 32 GB nur bei echt RAM Lastigen Sachen.
Sonst wird die CPU genau so zum bottleneck.
Und bleib bei Containern, selbst nur eine VM wird durch die reservierte Hardware die restlichen services einschränken
 
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welches Filesystem (sollte bei einem NAS ja das wichtigste wein ;) )
für ZFS sagt man ganz grob: 4GB + 1GB pro 1TB(raw)

"extra Spielkram" Docker&Co.
da dürfte es in allererster Linie auf die Nextcloud ankommen. Das kannst du "nebenbei" laufen lassen, nur um sagen zu können: "ich habe meine eigene Cloud" oder auch ein komplettes Office und gefühlt 1000 andere Dinge einbinden.
 
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Es kommt tatsächlich sehr darauf an, was genutzt werden soll. Auf meinem Homeserver (Proxmox) laufen Openhab und eine K8s-Testumgebung als VM und ein paar Container, damit sind ~8 von 16GB RAM genutzt. Nextcloud reichen bei nur ein paar Nutzern ja offenbar 2GB RAM.
Mehr ist natürlich immer besser, aber RAM wird einem heutzutage ja auch nicht nachgeschmissen...
 
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Azghul0815 schrieb:
Was soll denn alles im Docker laufen?
Ich hab gerade mal bei Nextcloud nachgeschaut. Da wäre die Docker vermutlich auch das Beste für mich.
Also wäre bisher alles per Docker/Podman zu installieren + per SMB/CIFS/NFS auf das NAS zugreifen.

Mickey Mouse schrieb:
welches Filesystem (sollte bei einem NAS ja das wichtigste wein ;) )
Ich dachte da so an XFS für das NAS (PCIe-SSD im RAID?).
Das kann gut mit großen Dateien umgehen & Filesystem-Fehler reparieren.

Für die Docker/Podman dann ggf. eigene Datenträger (SATA-RAID1) und ... welches FS eignet sich dafür?

Mickey Mouse schrieb:
da dürfte es in allererster Linie auf die Nextcloud ankommen. Das kannst du "nebenbei" laufen lassen, nur um sagen zu können: "ich habe meine eigene Cloud" oder auch ein komplettes Office und gefühlt 1000 andere Dinge einbinden.
Ja, das kann ich noch nicht voraussehen. ZU viel Neues können meine Familienmitglieder nicht aufnehmen.
True-NAS wäre mir z.B. zu viel. Ich benötige da auch erstmal einige Zeit für dieses Projekt.

Phunkberater schrieb:
Mehr ist natürlich immer besser, aber RAM wird einem heutzutage ja auch nicht nachgeschmissen...
Genau.
Ich könnte natürlich auch nur ein 16GiB-Modul kaufen und in ein paar Monaten beim Schnäpchen das Zweite.
 
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Ich habe seit Jahren ein NAS mit Openmediavault und 16GB RAM in Betrieb, mittlerweile läuft darauf über Docker: Home Assistant, FTP Server, Transmission, WebDav Server, Jellyfin Server, MQTT Dienst, Matrix Server, Postgres Datenbank
Dazu noch einige OMV Plugins wie Wireguard, Samba und NFS, als Dateisystem nutze ich BTRFS.

Die mittlere RAM Nutzung liegt bei ungefähr 6GB.

Ich habe noch ein zweites 16GB Modul hier liegen, es war aber noch nie nötig das einzubauen und der geringere Stromverbrauch mit einem Modul ist mir wichtiger.
 
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Wie sieht's auch mit Paperless NGX?
Da gibt's ja wohl auch die Docker-Variante.

@metoer WebDAV ist auch auf meiner Liste.
Also 1x 16GiB SODIMM spart Strom ggü. 2x 8GiB?

Wie viele Docker können mit 16GiB ungefähr genutzt werden?
 
Hab in einigen meiner Server 32, wird nie ausgelastet, kannst locker 16 gb machen... Man hat ja doch wenig RAM intensive Anwendungen als heimnutzer...
 
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Da bin ich beruhigt.

Kann jemand eine Aussage zu Paperless-GNX machen?
Das wäre für uns wahrscheinlich eine Hilfe.
 
Hab im "Nachbarforum" die Chance einen 16GiB-Modul zu kaufen...
 
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Tanzmusikus schrieb:
Ich dachte da so an XFS für das NAS (PCIe-SSD im RAID?).
Das kann gut mit großen Dateien umgehen & Filesystem-Fehler reparieren.

Für die Docker/Podman dann ggf. eigene Datenträger (SATA-RAID1) und ... welches FS eignet sich dafür?
Gibt's eine Empfehlung für ein bestimmtes oder mehrere Filesysteme für das SATA-RAID1 (z.B. EXT4, ...)?
Docker & Co. sind eher kleine Dateien. BTRFS & Snapshots sind nicht mein Ding. Mache lieber Fullbackups.
 
Tanzmusikus schrieb:
Gibt's eine Empfehlung
Ich benutze auf jedem System, egal ob Laptop oder Server ext4. ZFS und Co sind definitiv leistungsstärker und sicherer, aber ich brauche sie nicht und ohne RAID, lvm oder ZFS-Pool kann ich alle Daten von jeder platte einfach lesen (zum Beispiel mit USB-Adapter)
Für mich persönlich ist das nicht nur im Ausfall, sonder auch bei Umstrukturierungen ein riesiger Komfortgewinn.

Backups mache ich mit rsync inkl Versionierung
Für bessere Platzausnutzung kann man mergeFS im Systeme nutzen, wenn man möchte, im Hintergrund bleibt es ext4
 
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Azghul0815 schrieb:
Ich hab nur fertig NAS und da läuft BTRFS drauf und Proxmox rennt auf einer Single SSD.
Das reicht mir für OMV auch. Da schaue ich noch nach einer M.2 SSD mit A+E Key (z.B. diese).
Für NAS & Docker möchte ich aber getrennte Datenträger (2 RAIDs).

@Der_Dicke82
Danke für die Infos. Rsync habe ich auch im Hinterkopf. Das ist wohl ziemlich universell & per CLI verfügbar.
Ist XFS für RAID geeignet - oder hat das Filesystem mit dem darunterliegenden RAID gar nichts zu tun?
 
Das filesystem hat nichts mit RAID zu tun, allerdings gibt es Filesysteme wie ZFS die ihre Art von Softwareraid direkt integriert haben, wenn man es nutzen möchte. Also ZFS hat eine Ausfallsicherheit wie RAID direkt verfügen.

Mein Rat ist immer, lieber ein backup mehr anstatt Festplatten für RAID benutzen.
Mir aber auch schon anderen ist es passiert das in einem RAIDSystem, egal ob Hardware, Software oder ZFS direkt mehrere Festplatten zeitgleich oder sehr nah hintereinander defekte hatten.
Woran liegt das: wenn du deine Festplatten kaufst, sind die Festplatten im Grunde immer vom gleichen Hersteller und aus der gleichen Charge.
Durch den RAID werden alle sehr sehr ähnlich belastet und fallen häufig gemeinsam aus.

Wenn du keine hohe Ausfallsicherheit (Hat nichts mit Datensicherheit zutun) brauchst. Dann brauchst du keinen RAID oder ähnliches.
Ich habe meine Daten vom Produktivspeicher jede Nacht per rsync gesichert und unregelmäßig auf eine USB Festplatte nochmal für die wichtigen Sachen!
Durch die stark unterschiedliche Belastung der Festplatten ist ein zeitgleicher Ausfall unwahrscheinlicher.

Ich verstehe zwar die Leute, ich wollte es auch mal möglichst professionelle haben usw. aber für mich rentiert sich der Mehraufwand nicht.

Bezüglich deines Betriebssystems, schau dir mal ZimaOS an! Das hat eine sehr nutzerfreundliche UI und die meisten DockerApps sind direkt verfügbar

Kleiner Zusatz: XFS schein selber keine Redundanz eingebaut zu haben wie ZFS, du müsstest also einen softwareraid erstellen und dann das als xfs formatieren.
Aber wie gesagt, geh mal in dich, ob du überhaupt RAID brauchst. Ich bin inzwischen von Proxmox weg und nutze incus für container, weil es da die Möglichkeiten gibt alles in Ordnern zu speichern und nicht in einer Datenbank.
Sollte also die Systemplatte kaputt gehen, brauche ich nur ein neues System installieren und den "Container" Ordner einlesen, dann laufen alle Container wieder wie vorher!

Ich würde Container auf SSD und NAS-Speicher als HDD ausführen. Jede Nacht snapshots der Container auf der NAS Speicher. Alle echt wichtigen Daten dann so oft wie du willst (zum Beispiel Wöchentlich) auf eine externe platte, Cloud oder anderen NAS sichern.
Wenn alles ein leicht lesbares FS nutzt, kommst du zu jedem Zeitpunkt flott an deine Daten und musst nicht erst einen RAID in ein anderes System einbinden usw.
 
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Nix ZimaOS - ich möchte bei OMV bleiben.

Für das NAS-RAID habe ich gerade 2x 512GB gebraucht gekauft. Die könnte ich aber auch als Non-RAID mit gespiegelten Daten (z.B. mittels rsync) betreiben, also einfach zwei JBODs. Die lassen sich i.d.R. besser

Bisher ist mir noch keine SSD gestorben, aber zwei HDDs schon.
Für Paperless-NGX als Docker wären allerdings tägliche (und ggf. auch wöchentliche) Sicherungen wichtig.

Als Filesystem für die Docker nehme ich dann EXT4. ZFS wäre mir für den Einstieg zu viel.
Die Unterstützung von ZFS unter OMV ist per Plugin gelöst. Wie gut das läuft, kann ich nicht beurteilen.
Hier gibt's ein paar Infos: https://www.computerbase.de/forum/threads/openmediavault-und-zfs.2239013
Hinzu kommt, dass ZFS gerne mehr Ressourcen nutzt. Da wären mindestens 16GiB, besser 32GiB RAM angebracht. Ich bin jetzt schon bei 300€ ohne den RAM. Dann noch die 2 SSDs + RAM, lande ich bei 500€.

Der kleine Dell-MiniPC, den ich hatte, konnte kein SATA-RAID (ZFS wäre auch nicht möglich), würde aber etwa nur die Hälfte kosten. Dafür hat das jetzige HW-Setup mehr an Datenträgeranschlüssen zu bieten.
 
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