Hi,
OpenCL ist so eine Sache. Wenn dein Programm auf möglichst vielen Plattformen (CPU,GPU,DSP, auch von verschiedenen Herstellern) laufen soll, dann ist OpenCL zumindest theoretisch zu empfehlen. Es kommt eben auf das Thema der Bachelor-Arbeit an und welches System du zur Verfügung hast:
1.
Wenn du "nur" ein (parallelisierbares) Problem auf einem Desktop-Rechner lösen willst, solltest du aktuelle GPGPUs verwenden. Und da ist OpenCL imho Quatsch da z.B. NVidia Grafikkarten OpenCL zwar unterstützen aber mit CUDA eine wesentlich einfachere/schönere/performantere Schnittstelle zur Verfügung stellen (OpenCL setzt da einfach auf CUDA auf...

). Leider bist du dabei einem Hersteller und dessen "Firmemphilosophie" ausgeliefert...
2.
Soll die Arbeit auf DSPs/FPGAs gemacht werden muss ich gestehen, dass ich mich nicht genau auskenne. Theoretisch sollte ein OpenCL-Programm ja sowohl auf der CPU, als auch auf der GPU als auch auf einem DSP laufen (bei entsprechender Unterstützung des Herstellers). Nette Idee, wie es in der Praxis aussieht weiss ich nicht. Ich bin im Moment in einem Forschungsprojekt in welchem die Algorithmen auf FPGAs implementiert werden sollen, und im Pflichtenheft wird halt VHDL und nicht OpenCL vorgeschrieben.
3.
Wenn es auf allem laufen soll, kannst du dir denken was du machen musst
Fazit:
Rede mit dem Betreuer genau über das Problem, v.a. auch um welche Plattform es sich handelt, Geschwindigkeitsanforderungen, Portabilität, .......