Haudrauff schrieb:
Die sollen lieber mal Pi ausrechen. Das würde zumindest jeder verstehen.
Was ist den eigentlich P und NP?
Problem und No Problem?
Kurz und sehr vereinfacht:
P und NP sind Klassen die Algorithmen umfassen. Mengen wenn man es so nimmt. P ist eine Teilmenge von NP.
P umfasst die Klasse von Algorithmen die sich in
polynomieller Rechenzeit, gemessen an der Eingabemenge n lösen lassen.
NP umfasst die Klasse der Algorithmen die sich in
nicht
polynomieller Zeit, gemessen an der Eingabemenge n lösen lassen.
Teilmenge, da sich Algorithmen, die sich in polynomieller Zeit lösen lassen, natürlich auch in nicht polynomieller Zeit lösen lassen.
Noch einfacher, es geht um die Berechenbarkeit von Problemstellungen! Man könnte jetzt denken, da geht es um die wildesten und kompliziertesten Problemstellungen. Das ist oft aber gar nicht so, da selbst scheinbar sehr einfach Probleme in NP fallen.
Beispiel: Graphenfärbeproblem
Man hat Knoten und Kanten in einem Graphen, Knoten die verbunden sind durch eine Kante heißen benachbart. Das Graphenfärbeproblem ist nun, dass man die Knoten einfärben will, wobei benachbarte Knoten nicht die gleiche Farbe haben dürfen. Ziel möglichst wenige Farben zu nutzen! Klingt sehr einfach fällt aber in NP.
Mr.Mkay schrieb:
Das wollte ich auch gerade fragen.
Geht es grob in die Richtung, dass es für zukünftige Quantenprozessoren von bedeutung sein kann? irgendwie hab ich da grob was in die Richtung rauslesen können bei Heise, zumindest um "zufällige" Berechnungsweisen und das klingt doch sehr nach Quantenmechanik.
Greetz
Jein, Quantencomputer könnten die Ideen dahinter relativ überflüssig machen. Da alle Annahmen hier auf deterministischen Maschinen (Turingmaschinen), wie die heutigen Computer es sind, beruhen.
So, das soll reichen.
PS: Korrigiert mich wenn ich falsch liege, bin wie weiter oben gesagt, scho etwas raus aus dem Thema.