P35-DS3 Bootloop Killer RAM@833?

drexen

Cadet 1st Year
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Nov. 2007
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Hallo Leute,
Kurze Frage, denn ich habe wenig Ahnung vom OCen.

Kurz mein System:
P35-DS3 Rev 1.0
C2D E6300
2GB Kit Transcend aXe (800 4-4-4-12)

Habe nach Anleitung von JZ den C2D E6300 von 1,8 GHz auf 2,3 GHz übertaktet um meine 8800GT besser auslasten zu können. Dafür habe ich den Teiler auf 2,4 und die CPU Host Frequency auf 333MHz - und die DDR2 OverVoltage Control auf +0.100V gestellt. Das läuft auch alles wunderbar stabil, nur habe ich seitdem den bekannten Bootloop Bug des P35 Boards (zweimaliges Booten beim Kaltstart).

Nun meine Frage: Ich kann diesen Bootloop Bug umgehen wenn ich das Ganze mit dem Teiler auf 2,5 (statt 2,4) und der CPU Host Frequency auf 333MHz laufen lasse. Der RAM läuft dann mit einer Frequenz von 833 statt 800 und springt per Auto Einstellung in ein Timing von 4-5-5-13.

Der Bootloop Bug ist damit weg. Ist das Sinnvoll? Macht das der RAM mit oder ist es schädlich für ihn? Sind die RAM dann Timings richtig eingestellt? Habe wie gesagt wenig Ahnung vom OCen.

Danke für eure Antworten.
 
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Stört mich als Perfektionisten schon ein wenig so ein Bug, kostet mich außerdem pro Booten 3 Sekunden meines Lebens mehr und das Piepsen geht mir auch auf den Sack. Wenn diese Einstellung problemlos möglich und für den RAM bzw sonstige Komponenten nicht schädlich sein sollten, ist es doch zumindest eine Überlegung wert? ;)
 
Jacke wie Hose, wenn Memtest von Boot-CD/Disk keine Fehler produziert kannst Du das machen. Ich halte es für den falschen Weg. Ich würde den Teiler auf 2.0 stellen und das RAM 1:1 laufen lassen. Der Performance-Unterschied fällt in die Messungenauigkeit, und kann nur noch von Sandra rausgearbeitet werden. Im normalen Leben merkt man davon Null Nix Nada.
 
Hatte ich auch schon Probiert. Der C2D E6300 läuft ja auch noch sauber mit 2,8 GHz (2,0x400) aber will ihn ein wenig schonen und auch mit diesen Einstellungen tritt der Bootloop Bug auf :(

Begründung dafür hab ich gefunden aber bin zu unerfahren es zu verstehen und auf meine Hardwarekonstellation anzuwenden:
Der Strap ist vergleichbar mit der Übersetzung bei einem Fahrrad oder Auto.
Wenn du nun übertaktest (also schneller fährst) so kannst du noch eine zeitlang den Strap weiternutzen (im gleichen Gang bleiben) aber irgendwann kommt der Speichercontroller nicht mehr mit (du musst zu schnell treten oder die Drehzahl ist zu hoch) und du musst manuell bzw automatisch in den nächst schlechteren Strap wechseln (in den nächsten Gang schalten). Mit diesem kannst du nun wieder höher takten (schneller fahren) jedoch wird zu Beginn die Performance etwas schlechter sein (vgl Durchzugsverhalten beim Auto) und wird es etwas später überlegen sein (auf Grund von mehr Basisspeed)...
...da das Strapping nicht gespeichert wird/kann, wenn das Netzteil stromlos gemacht wird, muss beim erneutem Netzteil einschalten, die NB wieder umprogrammiert werden... Strom Einschalten -> Strap wird umprogrammiert -> RESET -> neuer BIOSstart mit anderem Strap...
http://62.109.81.232/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=14&show=533#1

Aha, grade gefunden:
Witzigerweise funktionieren die FSB-Multiplikatoren größer/gleich 2.5 perfekt, wogegen alles darunter den AN/AUS-Effekt auslöst, ganz gleich, wie die CPU getaktet ist oder die Spannungen liegen.

Dann versuch ichs mal mit 2,5x320.

Läuft. :)
 
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