Meiner Meinung nach können Tablets im Allgemeinen sehr hilfreich und nützlich sein. Sei es nun zum Surfen, zum Datenmanagement, zum Studieren, etc. In der sich digitalisierenden Welt (was ja auch im Bereich Bildung stattfindet) sehe ich durchaus Potential.
Ich selbst habe jetzt angefangen zu studieren und auch ich habe ein Tablet. Dieses benutze ich allerdings so gut wie ausschließlich zuhause im W-Lan. In Zukunft werde ich es auch mit in die Uni nehmen, da gibt´s ja auch W-Lan (3G Funktion ist nicht an Bord, und das ganz bewusst). Es ist einfach praktisch, um sich seine Unterlagen zu speichern, mal schnell reinzusehen, wenn man gerade den Ordner nicht rauskramen möchte. Unsere Uni hat eine eigene App, auch daher ist ein Tablet einfach praktisch und nice-to-have.
Was aber das papierlose Studieren und Leben angeht, bin ich persönlich kritisch.
Wie gesagt, zum kurzen reinschauen oder auch mal etwas längeres Lesen in Unterlagen finde ich ein Tablet sehr geeignet. Alles schön und gut. Aber ich finde es wird irgendwie versucht, das Rad neu zu erfinden.
Diese ganzen pdf-Annotater versuchen doch letztendlich nur das zu bieten, was einem ein gedrucktes Blatt Papier oder ein Buch schon seit Jahrzehnten ermöglicht - markieren, unterstreichen, bearbeiten, Notizen, etc.
Natürlich muss jeder seinen eigenen Weg finden, wie er sich organisieren und lernen möchte. Es hängt halt vom Typ und sicher auch vom Studienfach ab.
Ich selbst stehe zwar noch ganz am Anfang meines Studiums, aber weiß zu Genüge, dass ich der Papiertyp bin. Daher auch meine oben erläuterte Einstellung.
