Der dynamische Kontrast wird zum Einen durch eine automatische Anpassung der Gammawerte erzeugt, so dass ein optimales Kontrastverhältnis erzeugt wird. Bis hierhin arbeitet die MagicColor Funktion des Samsung 226BW in ähnlicher Weise, wobei diese zusätzlich die Benutzereinstellungen berücksichtigt. Zum Anderen wird bei Wahl der Option OptimalKontrast das Backlight in Abhängigkeit vom Bildschirminhalt reguliert.
Bei überwiegend sehr hellen Bildern wird die Helligkeit zusätzlich hochgeschraubt. Umgekehrt wird die Helligkeit in dunklen Szenen abgesenkt, so dass im Idealfall der angegebene Kontrast von 3.000:1 erreicht wird. Das Ergebnis zeigen die aufgenommenen Wallpaper: Der Samsung 226BW zaubert auf Wunsch subjektiv besonders farbenprächtige Bilder auf den Desktop. Allerdings ist der dynamische Kontrast von Samsung vorwiegend für die Videowiedergabe gedacht und mit etwas Vorsicht zu genießen. Warum, das wird deutlich, wenn man an manchen Stellen genauer hinschaut. Eine Veränderung der Gammakurve mit dem Zweck, den Kontrast zu erhöhen, hat in der Regel auch den Wegfall von Farbtönen zur Folge.
Das Ergebnis sind Farb- und Grauverläufe mit deutlich sichtbaren Stufen. Außerdem kommt es in einigen Farbzusammensetzungen zur „Pixelblockbildung“. Für den Office-Betrieb ist zudem die Helligkeit viel zu hoch und einige Nutzer werden über die teilweise künstlich wirkenden Farben eher unglücklich sein. Auch für Spiele eignet sich der OptimalKontrast nicht, da z.B. beim schnellen Wechsel von einer hellen in eine dunkle Spielszene das Backlight abrupt nachdunkelt und den Spielfluss stört. Gut also, dass man den dynamischen Kontrast bequem per Knopfdruck abschalten und in das Benutzerprofil oder einen der anderen Bildmodi wechseln kann.