PC für Videoschnitt und Gaming

Ryu95

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Hallo zusammen,

ich habe vor mir einen neuen PC zu kaufen, bin sehr unerfahren was PC Hardware angeht und wollte mir mal eure Meinung dazu anhören.

Mein Budget liegt bei 2000 - 2200€

Hauptsächlich wird er zum spielen benutzt und zum Schneiden der aufgezeichneten Spielszenen.

Bei der Grafikkarte möchte ich erst nächstes Jahr in die vollen gehen wenn AMD und Nvidia ihre neu Generation bringen,
deshalb habe ich mich vorerst für eine R9 390 entschieden.


Meine bisherige Zusammenstellung sieht so aus:

Zusammenstellung

- I7-5820K
- MSI X99A SLI Plus
- 2x 16GB G.Skill Trident Z DDR4-3000
- 256GB Samsung 950 Pro M.2
- Sapphire Raedon R9 390 Nitro 8GB
- IN WIN 805


Welches Netzteil würdet Ihr empfehlen unter Beachtung der Tatsache das ich den 5820K noch übertakten möchte auf ca. 4,2 GHz, wenn möglich max. 4,5 GHz.

Eignet sich das Mainboard um den 5820K zu übertakten? Habe da mal flüchtig was wegen Spannungswandler sollen nicht so gut sein gelesen und das Board habe kein OC Sockel?

Ich möchte auch den 5820K per Wasserkühlung kühlen, die Grafikkarte später evtl auch noch, jedoch muss ich erstmal real sehen wie die Maße des Gehäuses innen sind um das später zu planen.

Deshalb dachte ich erstmal an einen 280er Radiator der unten ins Gehäuse eingebaut wird, nach Entnahme der HDD Aufnahme.

Jedoch habe ich keine Erfahrungen mit Wasserkühlungen. Was würdet ihr mir da empfehlen?

Achso bzgl. des Arbeitsspeichers habe da auch flüchtig was gelesen das man bei X99 Chipsatz da auch auf irgendwas achten muss?
 
Da du den PC eher zum Spielen nutzen willst würde ich an deiner Stelle das Budget runterschrauben.

Videoschnitt Programme nutzen häufig die GPU und nicht die CPU zb. FinalCut. Premiere. After Effects.

Grafikkarte ist nice. Aber bei der Cpu reicht für dich ein I5

Überdenke nochmal deine Zusammenstellung.. nciht das du am ende viel zu viel Geld für nichts ausgibst. :)
 
Hallo,

keine WK, nimm statt der 950 Pro M.2 lieber (1 oder 2) Evo 850 oder MX200.
 
Wenn Du schon ein Quad-Channel-Mainboard/CPU hast, dann benutzt doch bitte auch 4 Ram-Module.
Denn die Bandbreite kommt aus den 4 Modulen, und nicht aus dem Takt.
Kleine Rechnung für Dich: 4 Module mit 2133Mhz sind schneller als zwei Module mit 4000Mhz (Die 4 ist kein Vertipper). Nebenbei sind 3Ghz nicht so ganz unproblematisch, besonders wenn Du irgendwann mal mehr als 32GB stecken solltest.

Für Unerfahrene .. eine fast fertige Wasserkühlung die sich jederzeit erweitern lässt, einfach aufs Dach vom Gehäuse.
http://shop.aquacomputer.de/product_info.php?products_id=3250
Einen Kühler: http://shop.aquacomputer.de/product_info.php?products_id=2801
Zwei Schläuche dazwischen und fertig ist die Laube.
 
Zuletzt bearbeitet:
moquai schrieb:
Hallo,

keine WK, nimm statt der 950 Pro M.2 lieber (1 oder 2) Evo 850 oder MX200.

Warum ich mich für eine Wasserkühlung entschieden habe ist der Grund das dies beim IN WIN 805 empfohlen wird, aufgrund der "schlechten" Kühlmöglichkeit.

Warum keine M2 SSD?

HisN schrieb:
Wenn Du schon ein Quad-Channel-Mainboard/CPU hast, dann benutzt doch bitte auch 4 Ram-Module.
Denn die Bandbreite kommt aus den 4 Modulen, und nicht aus dem Takt.
Kleine Rechnung für Dich: 4 Module mit 2133Mhz sind schneller als zwei Module mit 4000Mhz (Die 4 ist kein Vertipper). Nebenbei sind 3Ghz nicht so ganz unproblematisch, besonders wenn Du irgendwann mal mehr als 32GB stecken solltest.

Für Unerfahrene .. eine fast fertige Wasserkühlung die sich jederzeit erweitern lässt, einfach aufs Dach vom Gehäuse.
http://shop.aquacomputer.de/product_info.php?products_id=3250
Einen Kühler: http://shop.aquacomputer.de/product_info.php?products_id=2801
Zwei Schläuche dazwischen und fertig ist die Laube.

Ich habe doch 4 Ram-Module oder nicht? 2x das 16GB Kit, welches aus 2 8GB Modulen besteht, oder steh ich gerade auf dem schlauch?

Danke für deine Empfehlung bzgl. der Wasserkühlung, aber solch einen optisch nicht ansprechenden Radiator + Pumpe verbund möchte ich mir ungern auf das IN WIN 805 packen und damit das Gesamtbild verhunzen =)

Ich möchte das schon gern alles intern Verbauen.

Grüße
 
Mein Fehler. Sehr gut gemacht^^
Wobei da durchaus Spar-Potential besteht. Es gibt nur wenig Software die die 50GB/sec die 2133er RAM bereitstellt auch tatsächlich nutzen kann, ganz zu schweigen von 3000er.

Den Verbund kannst Du auch intern platzieren.
Extern ist halt deutlich praktischer.
 
Bimbum schrieb:
Videoschnitt Programme nutzen häufig die GPU und nicht die CPU zb. FinalCut. Premiere. After Effects.

Aber die GPU wird nur zusätzlich genutzt! In After Effects oder Premiere wird die GPU beispielsweise für gewisse Vorschauen genutzt und für manche Effekte. Der Großteil der Arbeit, gerade beim Encoding, geht dann doch noch über die CPU! Wenn du also viel Encoding machst mit langen Videos, dann lohnt sich eine möglichst schnelle CPU schon. Natürlich kann man auch da mit einem i5 auskommen, so lange man nicht ständig am Video encoden ist.
 
Wegen der M.2, mir ging es um das hohe Preisniveau. Da hole ich mir lieber eine SSD mit 500 GB oder 2 mit 250 GB oder/und stecke das Geld in eine stärkere CPU, primär von Nvidia.
 
HisN schrieb:
Nebenbei sind 3Ghz nicht so ganz unproblematisch, besonders wenn Du irgendwann mal mehr als 32GB stecken solltest.

Kann mir das auch noch jemand genauer erklären?
Muss ich da auf die Spezifikationen des Mainboards achten oder begrenzt der X99 Chipsatz da selbst?
Mit dem von mir ausgesuchten Mainboard wären also vermutlich keine voll Bestückung mit DDR 4 3000MHz möglich?

Und wie groß sollte das Netzteil gewählt werden, unter Beachtung das der CPU übertaktet werden soll und mit neuer Grafikkarten Generation, hoffentlich 2016, auf jedenfall dann eine High End Karte verbaut wird.

Grüße
 
Ist ganz einfach.
Intel sagt: Wir garantieren Dir 2133Mhz für den Speichercontroller. PUNKT
Alles darüber ist OC.
Und ab 2.8Ghz geht das Board mit dem Strap hoch, um einen passenden Teiler für die Geschwindigkeit hinzubekommen. D.h. die CPU wird nebenbei auch noch automatisch übertaktet. DAS ist für viele ein erstes Problem. Ganz abgesehen davon das 3Ghz halt schon weit jenseits dessen ist was Intel garantiert.
Ich sage nicht dass es nicht laufen kann ...
Und dann kann der Speichercontroller auch nicht hexen. Je mehr RAM Du steckst, desto mehr muss er arbeiten. Desto Fehler-Anfälliger wird er.
Mehr Speicher, mehr Geschwindigkeit außerhalb der Garantie .. die Fehlerquellen addieren sich. Unnötigerweise, nur weil die Menscheit geil nach hohen Zahlen ist.

Schlauer geworden?
 
Ja, danke.

Wie erwähnt bin ich sehr unerfahren, deshalb frage ich =)

Also den Ram werde ich dann auf 2133MHz Ram ändern.

Nur leider weiß ich noch immer nicht welches Netzteil zu empfehlen ist.

Geld spielt da nicht wirklich eine Rolle, nur ist das teuerste ja meist nicht unbedingt das beste ^^

Grüße
 
Ich bin schon lange von Be Quiet überzeugt, andere User von anderen Marken. Zuletzt wurde ein Straight Power 10 mit 600 Watt angeschafft. Dieses oder das Modell mit 500 Watt könnte ich Dir empfehlen.
 
2400er kanns schon sein, kostet genau das gleiche. Und ich kann Dir wenigstens sagen, dass es bei mir auch mit 64GB und 2400er nur kleine Problemchen gibt :-)
Solange Du kein Geld für Geschwindigkeit investieren musst .. nimms mit.
Langsamer im Bios kann man es dann immer noch stellen.
 
Zum RAM kann ich dir folgendes sagen: Ich habe mich letztlich für den G.Skill Ripjaws V DDR4 3000Mhz als 16GB Quad Kit (4x4GB) entschieden und bin mit dem Kauf sehr zufrieden. Das Quad Kit hat mich bei mindfactory 136 Euro gekostet und war damit rund 30-40 Euro teurer als 2133er RAM.

Im Zusammenspiel mit dem x99a SLI Plus erkennt er ihn unter Auto-Settings erstmal "nur" mit 2133Mhz.

Wenn du das XMP Profil aktivierst, setzt er den BCLK auf 125.03Mhz und 3000Mhz. Wenn du wie ich den Multi der CPU bei einem BCLK von 100Mhz auf 45 (45x100Mhz = 4.5Ghz) gestellt hast, kommst du über das BIOS erstmal nicht hinaus. Ich habe dann den Multi auf 36 angepasst (36x125.03Mhz = 4.5Ghz) und seitdem läuft er wie geschmiert, auch mit dem XMP Profil.
 
Und haste mal den Unterschied in Deinen Anwendungen gemessen?
Wie viel Mehrleistung Dir jetzt die 40 Euro bringen?
Aber in der Gesamtsumme machts wahrscheinlich kaum einen Unterschied. Wie gesagt .. wenn es nichts/kaum was kostet, dann kann man es schon mitnehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der i7-5820K jedenfalls besser geeignet zum Video bearbeiten als ein neuer Skylake der nur 4 Kerne hat.
Ich würde wie schon andere sagten 4x8GB RAM verbauen. Die Geschwindigkeit ist hier nur sekundär da es fast keinen unterschied macht.
Und die M.2 SSD ist keinesfalls fehl am Platz.. wenn mann mit Videos arbeitet, dann arbeitet man auch mit "rohen"/unkomprimierten Videodateien die mal locker 100GB groß werden können. Daher ist hohes sequenzielles Lesen und Schreiben beim Speichermedium ein MUSS.
 
Aber diese hohen Transferraten. Wann braucht man die tatsächlich bei der Video-Bearbeitung?
Beim Scrubben durch die Dateien? Nö .. eigentlich nicht, das geht auch so bestens..
Beim Kopieren auf den Datenträger (da wird die Quelle aber wahrscheinlich das Limit sein), also auch eher nö ... es sei denn man hat zwei von den Dingern. Aber dann müssen sie immer noch irgendwoher kommen.
Beim Rendern? Wohl kaum, da ist die CPU viel zu lahm für....
Beim Aufnehmen? Nicht dass da auch die CPU zum Flaschenhals wird, wenn sie 2GB/sec stemmen soll ... und die SSD dann auch innerhalb von ein paar Sekunden voll wäre :-)

Also nix gegen die M.2 .. ich hab selbst drei Samsung bei mir im Rechner.
Aber ich frage mich halt wo Du den Vorteil von 2GB/sec siehst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erm ja ..

- Welche Software benutzt du primär zum Aufnehmen?
- Welche Software benutzt du primäre zum Schneiden?
- Wie nimmst du auf? (RAW oder H264?)
- Mal über Capture Cards nachgedacht oder dich informiert?

mfg,
Max
 
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