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- Juli 2008
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Hi,
vor ein paar Tagen gab es in der Süddeutschen Zeitung einen Artikel in dem es darum ging, dass nicht alle Bachelor-Absolventen auch einen Master-Studienplatz bekommen. Die Hochschulen geben ja zu meist immer Zulassungsvoraussetzung in Form eines "überdurchschnittlichen Bachelorabschlusses" an. Da der Bachelor-Abschluss oft nicht berufsqualifizierend ist wie z. B. für Wirtschafspädagogen, die später eventuell mal Berufsschullehrer seien wollen, können ohne einen Master ihr vorangegangenes Studium komplett in die Tonne treten, denn erst mit BA+MA haben diese dann die 1. Staatsprüfung um dann noch 2 Jahre Referendariat zu absolvieren.
Aber auch bei anderen Batchelorn hört man auch oft davon, dass diese ohne Master auf der Straße da es seit dem neuem System keine Wartesemester mehr gibt, denn nur noch die Note zählt. Wer also nicht die benötigte Note hat kann warten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.
Da ich zum nächsten WS selbst studieren werde... entweder Diplom oder aber auch Batchelor, werde ich in einigen Semestern vielleicht auch betroffen sein. Ich hoffe ich mal dass sich durch die unten beigefügte Petition, auf die ich heute bei Recherchen zu dem Missstand gestoßen bin, vielleicht man was ändern kann.
Da es hier im Forum ja einige Studenten gibt, die die Thematik wohl auch gegen den Strich geben wird, aber noch nicht davon gewusst haben hier mal die Petition! Alle mal bitte fleissig mitzeichnen!
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass jeder Bachelorabsolvent einen Masterstudienplatz erhält, unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand.
Begründung
Mit der jetzigen Regel, bei der es so organisiert ist, dass nicht alle einen Masterplatz erhalten, steigt der Konkurrenzkampf unter den Studenten.
Es geht nur noch darum gute Noten zu erzielen, um einen Masterstudienplatz zu erhalten. Die Möglichkeit Interessen auch innerhalb des Studiums
zu vertiefen bleibt aus. Der Bachelor ist meist nicht berufsqualifizierend, sodass die übrig gebliebenen Studenten kaum etwas mit dem Abschluss
erreichen können. Zunehmend wird die Qualität sinken durch das angestrebte Ziel, dass die Studenten möglichst schnell das Studium beendet haben
müssen. Dies alles ist nicht tragbar, wenn ein Studium interessant sein soll und auf den Beruf vorbereiten soll!
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5178
vor ein paar Tagen gab es in der Süddeutschen Zeitung einen Artikel in dem es darum ging, dass nicht alle Bachelor-Absolventen auch einen Master-Studienplatz bekommen. Die Hochschulen geben ja zu meist immer Zulassungsvoraussetzung in Form eines "überdurchschnittlichen Bachelorabschlusses" an. Da der Bachelor-Abschluss oft nicht berufsqualifizierend ist wie z. B. für Wirtschafspädagogen, die später eventuell mal Berufsschullehrer seien wollen, können ohne einen Master ihr vorangegangenes Studium komplett in die Tonne treten, denn erst mit BA+MA haben diese dann die 1. Staatsprüfung um dann noch 2 Jahre Referendariat zu absolvieren.
Aber auch bei anderen Batchelorn hört man auch oft davon, dass diese ohne Master auf der Straße da es seit dem neuem System keine Wartesemester mehr gibt, denn nur noch die Note zählt. Wer also nicht die benötigte Note hat kann warten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.
Da ich zum nächsten WS selbst studieren werde... entweder Diplom oder aber auch Batchelor, werde ich in einigen Semestern vielleicht auch betroffen sein. Ich hoffe ich mal dass sich durch die unten beigefügte Petition, auf die ich heute bei Recherchen zu dem Missstand gestoßen bin, vielleicht man was ändern kann.
Da es hier im Forum ja einige Studenten gibt, die die Thematik wohl auch gegen den Strich geben wird, aber noch nicht davon gewusst haben hier mal die Petition! Alle mal bitte fleissig mitzeichnen!
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass jeder Bachelorabsolvent einen Masterstudienplatz erhält, unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand.
Begründung
Mit der jetzigen Regel, bei der es so organisiert ist, dass nicht alle einen Masterplatz erhalten, steigt der Konkurrenzkampf unter den Studenten.
Es geht nur noch darum gute Noten zu erzielen, um einen Masterstudienplatz zu erhalten. Die Möglichkeit Interessen auch innerhalb des Studiums
zu vertiefen bleibt aus. Der Bachelor ist meist nicht berufsqualifizierend, sodass die übrig gebliebenen Studenten kaum etwas mit dem Abschluss
erreichen können. Zunehmend wird die Qualität sinken durch das angestrebte Ziel, dass die Studenten möglichst schnell das Studium beendet haben
müssen. Dies alles ist nicht tragbar, wenn ein Studium interessant sein soll und auf den Beruf vorbereiten soll!
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5178
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