Petition: Hochschulwesen - Masterstudienplatz für Bachelorabsolventen

Eisbrecher99

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Hi,

vor ein paar Tagen gab es in der Süddeutschen Zeitung einen Artikel in dem es darum ging, dass nicht alle Bachelor-Absolventen auch einen Master-Studienplatz bekommen. Die Hochschulen geben ja zu meist immer Zulassungsvoraussetzung in Form eines "überdurchschnittlichen Bachelorabschlusses" an. Da der Bachelor-Abschluss oft nicht berufsqualifizierend ist wie z. B. für Wirtschafspädagogen, die später eventuell mal Berufsschullehrer seien wollen, können ohne einen Master ihr vorangegangenes Studium komplett in die Tonne treten, denn erst mit BA+MA haben diese dann die 1. Staatsprüfung um dann noch 2 Jahre Referendariat zu absolvieren.

Aber auch bei anderen Batchelorn hört man auch oft davon, dass diese ohne Master auf der Straße da es seit dem neuem System keine Wartesemester mehr gibt, denn nur noch die Note zählt. Wer also nicht die benötigte Note hat kann warten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.

Da ich zum nächsten WS selbst studieren werde... entweder Diplom oder aber auch Batchelor, werde ich in einigen Semestern vielleicht auch betroffen sein. Ich hoffe ich mal dass sich durch die unten beigefügte Petition, auf die ich heute bei Recherchen zu dem Missstand gestoßen bin, vielleicht man was ändern kann. ;)

Da es hier im Forum ja einige Studenten gibt, die die Thematik wohl auch gegen den Strich geben wird, aber noch nicht davon gewusst haben hier mal die Petition! Alle mal bitte fleissig mitzeichnen! :D


Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass jeder Bachelorabsolvent einen Masterstudienplatz erhält, unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand.

Begründung
Mit der jetzigen Regel, bei der es so organisiert ist, dass nicht alle einen Masterplatz erhalten, steigt der Konkurrenzkampf unter den Studenten.
Es geht nur noch darum gute Noten zu erzielen, um einen Masterstudienplatz zu erhalten. Die Möglichkeit Interessen auch innerhalb des Studiums
zu vertiefen bleibt aus. Der Bachelor ist meist nicht berufsqualifizierend, sodass die übrig gebliebenen Studenten kaum etwas mit dem Abschluss
erreichen können. Zunehmend wird die Qualität sinken durch das angestrebte Ziel, dass die Studenten möglichst schnell das Studium beendet haben
müssen. Dies alles ist nicht tragbar, wenn ein Studium interessant sein soll und auf den Beruf vorbereiten soll!

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5178
 
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Auch wenn es darum eigentlich nicht geht:

Welche Möglichkeiten hat der Bund denn überhaupt, den Ländern in die Bildungspolitik reinzureden?

Ich halte es zwar für dringend notwendig, die Kultusministerkonferenz auf den Mond zu schießen und zumindest das Schul- und Hochschulwesen BUndeseinheitlich zu gestalten, aber davon sind wir ja heute weit entfernt.
Klingt für mich, als hätte die Petition den falschen Adressaten...
 
Klar könnte man jedes Land bzw. Wirtschaftsministerium anschreiben, aber das ganze wurde ja bereits bundesweit in Bezug auf den Bologna-Prozess verbockt.
 
Bologna ist kein Bundesgesetz, sondern eine Absichtserklärung der europäischen Kultusminister. Wie der Economist mal schrieb: "Die größte Überraschung an Bologna war eigentlich, dass es überhaupt irgendwie funktioniert hat...".

Lies mal das Grundgesetz, Artikel 70 fortfolgende. Die Hürden für ein Bundesgesetz zum Hochschulwesen sind verdammt hoch, solange nicht das GG geändert wird, können die Länder das immer kippen.

Ich verstehe deine Empörung, aber diese Petition ist selbst unter utopischsten Szenarien zum scheitern verurteilt - der Bund hat schlicht nicht die ausreichende Gesetzgebungskompetenz.
 
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Und danach noch bitte für jeden einen garantierten Arbeitsplatz? Bitte auch alle mit dem selben Gehalt + mit dem selben Umfeld. Sonst wäre es ja nicht gerecht. :freak:

Konkurrenz belebt das Geschäft. Der Beste hat die vielfältigsten Möglichkeiten. Ist man dementsprechend gut, darf man weiter machen (Master), wenn nicht, dann halt nicht.
Auf das Gymnasium darf doch (rein theoretisch zumindest) auch nicht jeder.
 
P13RR3 schrieb:
Und danach noch bitte für jeden einen garantierten Arbeitsplatz? Bitte auch alle mit dem selben Gehalt + mit dem selben Umfeld. Sonst wäre es ja nicht gerecht. :freak:

Konkurrenz belebt das Geschäft. Der Beste hat die vielfältigsten Möglichkeiten. Ist man dementsprechend gut, darf man weiter machen (Master), wenn nicht, dann halt nicht.
Auf das Gymnasium darf doch (rein theoretisch zumindest) auch nicht jeder.

Ja gut den Standpunkt kann man haben, aber hauptsächlich geht es ja darum, dass Studenten die auf den Master unbedingt angewiesen sind, ohne ihn quasi nichts in der Hand haben, wenn der Abschluss nicht berufsqualifizierend ist. Ich habe einen Kumpel der steht vor dem gleichen Problem als BA Biochemiker. Master kann er wegen der NC-Hürde nicht machen und auf dem Arbeitsmarkt hast du als BA Biochemiker schlechte Karten, da die meisten Unternehmen lieber fertige Laboranten einstellen als Batchelor. Das gleiche auch bei einem anderen der Wirtschafspädagogik für Lehramt studiert. Ohne den Msc hat er niemals ne Chance Lehrer zu werden, also 6 Semester für die Tonne.

Das WICHTIGSTE ist ja, dass die Unis den NC für Master willkürlich festlegen. Die Kapazitäten wären da. Gutachten gibts dafür zu genüge.

Außerdem herrscht bei uns Fachkräftemangel und was wird gemacht, man erschwert die Situation noch zusätzlich und die Wirtschafts jammert dann wieder. Der Staat pumpt ja Gelder in die Ausbildung jedes Studenten. Ich weiß jetzt nicht wie viele TSD€ das sind, aber das Geld ist dann auch in die Luft gepustet. (unabh. von den Studiengebühren)
 
Ich fände nen garantierten Master Platz auch nicht richtig... dann hat man ja überhaupt keine Anreiz mehr sich im Bachelor Studium auch nur einen Deut mehr anzustrengen als unbedingt nötig um die berühmte 4,0 zu bekommen.
Einige werden sicher das Lernen verlernen wenn se sich in den ersten drei Jahren kaum anstrengen mussten (da kenn ich einige ;)) und andere die es mit Ach und Krach geschafft haben, scheitern spätestens dann.
Nene, der Master sollte schon Zugangsbeschränkungen (in Form von Mindestnoten) haben und der Konkurrenzkampf sortiert die Schwachen aus (nicht so böse gemeint wie es klingt), gerade als (Berufsschul-)Lehrer braucht es Leute die sich durchsetzten können. Da reicht es nicht aus viel zu wissen, man muss auch nen gewissen Kampfgeist haben, ich hatte leider viel zu oft Lehrer die zwar fachlich was drauf hatten aber von ihrer Art her völlige Versager waren, die nimmt kein Schüler ernst und die können dann auch nix vermitteln.
 
Eisbrecher99 schrieb:
Außerdem herrscht bei uns Fachkräftemangel und was wird gemacht, man erschwert die Situation noch zusätzlich und die Wirtschafts jammert dann wieder.

Das man aber nun "jeden" einen Masterstudium beginnen lässt, ist keine Lösung. Bloß weil ein Mangel herrscht, kannst du nicht einfach die Anforderungen runter setzen. Wenn von allen Masterabsolventen auf einmal ganz viele dabei sind, die schlicht weg nicht so gut wie früher sind, ist das schlecht. Qualität nicht gleich Quantität.

Es gibt viele Studenten, die schließen ihr Grundstudium mit folgender Einstellung ab:
"4 ist bestanden, bestanden ist gut, gut ist 2. Lernen kann ich auch noch später, wenn es drauf ankommt.". (die Noten aus dem Grundstudium fließen beim Abschluss nicht mit ein)
Jetzt stell dir mal vor, jede Nase zieht das auf einmal bis zum Ende seines Bachelorstudiums so durch. Da bleibt nicht mehr so viel Wissen übrig...

lufkin schrieb:
[...]und der Konkurrenzkampf sortiert die Schwachen aus (nicht so böse gemeint wie es klingt)[...]
Genau. Nur die Besten bekommen die Möglichkeit, den Master zu machen. So hat derjenige, der den Master auch vollendet hat ein "höheres Ansehen" in der Wirtschaft.

Man vergleiche mit dem jetzigen Gymnasium. Früher war das auch den (sehr) guten Schüler vorbehalten. Jetzt macht jeder Gymnasium, der Lust drauf hat (viele, weil die meisten keine Lehrstelle bekommen oder aus sonstigen Gründen). Heute ABI zu haben ist nichts besonderes mehr.
 
Man muss natürlich mal sehen, dass jeder der früher/jetzt sein Vordiplom besteht, auch automatisch sein Diplom machen konnte/kann.

Klar, ganz vergleichbar ist dies nicht, da Vordiplom kein Abschluss an sich ist...aber in sehr vielen Fällen ist der Master quasi dasselbe wie Staatsexamen/Uni-Diplom/Magister, nur halt umbenannt und evtl. noch tolle "Schlüsselqualifikationen" drauf ("Wie bediene ich Latex" o.Ä.).
 
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Eisbrecher99 schrieb:
Das WICHTIGSTE ist ja, dass die Unis den NC für Master willkürlich festlegen. Die Kapazitäten wären da. Gutachten gibts dafür zu genüge.

Gutachten, die in Auftrag gegeben wurden, um nachzuweisen, dass die Kapazitäten der Unis nicht ausgebaut werden müssen...
Mal ganz provokant gefragt: Ist es nicht unfair den Guten gegenüber, dass ihnen die Schlechten die Studienbedingungen verschlechtern?


Eisbrecher99 schrieb:
Das gleiche auch bei einem anderen der Wirtschafspädagogik für Lehramt studiert. Ohne den Msc hat er niemals ne Chance Lehrer zu werden, also 6 Semester für die Tonne.
Das war davor auch schon so, dass Lehrer ganz brutal nach Noten eingestellt werden. Nur hat man das nicht schon nach 6 Semestern gesagt bekommen, sondern erst nach dem Staatsexamen.

Eisbrecher99 schrieb:
Es geht nur noch darum gute Noten zu erzielen, um einen Masterstudienplatz zu erhalten. Die Möglichkeit Interessen auch innerhalb des Studiums
zu vertiefen bleibt aus.

Das spricht entweder gegen die Studienordnungen, die das Vertiefen von Interessen nicht würdigen oder für flexible Auswahlverfahren ohne einen starren NC, aber sicher nicht dafür, dass jeder einen Masterstudienplatz bekommt. Und last but not least dürfte das "Vertiefen von Interessen" zumindest bei technischen Studiengängen häufig für die Bewerbung mehr bringen als ein Master.
 
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bastis schrieb:
Gutachten, die in Auftrag gegeben wurden, um nachzuweisen, dass die Kapazitäten der Unis nicht ausgebaut werden müssen...
Mal ganz provokant gefragt: Ist es nicht unfair den Guten gegenüber, dass ihnen die Schlechten die Studienbedingungen verschlechtern?

Naja, was definiert man als "schlecht"? Ok, mittlerweile finde ich, dass Leute die schlechter als 3,0 sind nichts in einem Master zu suchen haben. Aber wenn einer nach jetzigem Stand z.B. 2,6 erreicht war alles umsonst...

bastis schrieb:
Das war davor auch schon so, dass Lehrer ganz brutal nach Noten eingestellt werden. Nur hat man das nicht schon nach 6 Semestern gesagt bekommen, sondern erst nach dem Staatsexamen.

Naja also bei Lehramt gibt es noch kein neues System, da wird das Staatsexamen bleiben, da das sonst gar keiner mehr studieren würde... siehe Wirtschaftspädagogik... die Unis mit verbleibendem Diplom-Studiengang können sich kaum vor dem Ansturm retten und die Unis mit dem neuen BA/Master-System nehmen jedes Semester alles Bewerber an, weil das einfach keiner machen will. Die Folgen sind wohl klar, da nur etwas die Hälfte der Dipl. überhaup mal Lehrer werden und der Rest von der Wirtschaft abgegriffen wird.

bastis schrieb:
Das spricht entweder gegen die Studienordnungen, die das Vertiefen von Interessen nicht würdigen oder für flexible Auswahlverfahren ohne einen starren NC, aber sicher nicht dafür, dass jeder einen Masterstudienplatz bekommt. Und last but not least dürfte das "Vertiefen von Interessen" zumindest bei technischen Studiengängen häufig für die Bewerbung mehr bringen als ein Master.

Das kommt wieder ganz auf die Studienrichtung an... mag sein dass in vielen technischen das so stimmt, aber es wird ja von vielen so gesehen, dass "Vertiefen der Interessen"=Master ist.
 
Eisbrecher99 schrieb:
Naja, was definiert man als "schlecht"? Ok, mittlerweile finde ich, dass Leute die schlechter als 3,0 sind nichts in einem Master zu suchen haben. Aber wenn einer nach jetzigem Stand z.B. 2,6 erreicht war alles umsonst...

Naja, die Mitbewerber entscheiden mit... Wenn sich nur fünf Leute auf einen Masterstudiengang anmelden, der von der jeweiligen Hochschule für 40 Leute geplant war, bekommt jeder ne Zulassung. Wenn sich 500 Anmelden, bekommen halt die 40 Besten den Studienplatz. So ist das bei weiterführenden Gymnasien, beim Job, etc... Nichts Unnatürliches. Nimmt man auch schlechtere auf, muss sich der Studieninhalt auch nach denen richten -> die Qualität (oder Quantität des gelernten) nimmt ab.

Eisbrecher99 schrieb:
Das kommt wieder ganz auf die Studienrichtung an... mag sein dass in vielen technischen das so stimmt, aber es wird ja von vielen so gesehen, dass "Vertiefen der Interessen"=Master ist.

An einer guten Hochschule hat man durchaus die Möglichkeit während dem Studium schon durch Wahlpflichtfächer oder ähnlichem seine Interessen zu vertiefen. Aber bei diesen guten Hochschulen ist es auch wieder so, dass nicht jeder für den Bachelor genommen wird...
 
Naja also bei Lehramt gibt es noch kein neues System, da wird das Staatsexamen bleiben, da das sonst gar keiner mehr studieren würde...

Das stimmt so pauschal nicht. Zumindest in meinem Bundesland (RLP) wurde mittlerweile auch das Lehramt-Studium auf Bachelor/Master umgestellt. Mag sein, dass es in manchen Ländern noch das Staatsexamen gibt, aber ewig wird das auch dort nicht bleiben.
 
Pauschal den Master zu ermöglichen halte ich auch für fragwürdig. Mit der Schule war und ist es doch genau so: wer nicht den passenden Abiturschnitt erreicht, erhält auch nicht die Möglichkeit das zu studieren, was er möchte. Darüber beschwert sich auch keiner...wer keine 1,x schafft, der wird eben kein Mediziner.
Und wie schon öfters hier geschrieben: wenn die Note für das Fortkommen nicht wichtig ist, dann bemüht sich kaum einer im Bachelorstudium.
Wo ich allerdings auch Handlungsbedarf sehe, ist in den Studiengängen, wo der Bachelor tatsächlich kaum bis gar nichts nützt. Aber auch hier würde ich nicht einfach den Master frei zugänglich machen. Im Bachelorstudium lernt man doch sicherlich Inhalte, wodurch man auch einen anderen Master absolvieren kann. Es muss ja dann kein konsekutiver Master sein, es gibt mittlerweile genügend Alternativen. (ob das für Chemie und co. zutrifft, kann ich allerdings nicht sagen...ich stelle dies einfach mal in den Raum)
 
Was spricht dagegen Wartesemester/andere Ristriktionen ein zu führen?
Voraussetzung ist Schnitt 2,x.
Pro 0,x schlechter x Monate mehr Praktikum/ Berufserfahrung/andere Qualifikationen notwendig.

Es soll nicht jeder-entschuldigung- Depp die Möglichkeit haben, andererseits ist es wirklich Problematisch jemanden jahrelang studieren zu lassen, ohne das er danach wirklich für etwas qualifiziert ist. Das nützt ja niemandem: weder Student, noch Steuerzahler, noch Arbeitsmarkt...
 
Wieso will man jedem den höchstmöglichen Abschluss aufzwingen? Sicherlich sollte jedem ein entsprechender Bildungsweg offen sein, jedoch finde ich es gut das der Staat sich vorbehält wen er "fördert" und wen nicht. Warum sollte einem schlechten Bachelor-Absolvent auch noch ein Masterstudium angeboten werden, wenn anscheinend mit dem Bachelor-Abschluss seine Fähigkeiten ausgeschöpft sind.

Versteht mich nicht falsch, die guten/überdurchschnittlichen Absolventen bekommen auf jeden Fall einen Platz an einer Uni, wir reden hier doch nur über Leute die, sagen wir mal, nicht ganz vorne mit dabei sind.


MfG Hanussen
 
Naja, die Mitbewerber entscheiden mit... Wenn sich nur fünf Leute auf einen Masterstudiengang anmelden, der von der jeweiligen Hochschule für 40 Leute geplant war, bekommt jeder ne Zulassung. Wenn sich 500 Anmelden, bekommen halt die 40 Besten den Studienplatz.

Das ist so nicht richtig. Zumindest nicht allgemein gültig. Es gibt Hochschulen, die feste Notengrenzen vorgeben, unabhängig von der Bewerberanzahl.
 
ich studier an der tu berlin, fakultät iv für theoretische informatik und software technik, alles was nc unter 2,4 hat wird nicht zum master zugelassen, schon ziemlich hart wenn man dann mit seinem bachelor 2,8 im regen steht.
schöner wäre da doch schon sowas wie eine nachrückliste.
 
«ich studier an der tu berlin, fakultät iv für theoretische informatik und software technik, alles was nc unter 2,4 hat wird nicht zum master zugelassen, schon ziemlich hart wenn man dann mit seinem bachelor 2,8 im regen steht.»

Achso, Bachelornote ... dachte erst, für die Zulassung zum Master wäre mal wieder die Abiturnote relevant :-) Ich frage mich nämlich gerade, wozu ich Schulzeugnisse bei meinen Bewerbungen (Diplom Informatiker) anfügen soll (äh, außerdem sind mir die Noten von damals - yeah, Faulheit und Desinteresse sei Dank - jetzt etwas peinlich ;-)
 
Zulassungsnoten sind Quark. Die Schulnote sagt oft nix drüber aus, wie jemand mal im Studium abschneiden wird. Mir gehts genauso wie CoolHandLuke. Mieses Abi, gutes Studium. Mit nem NC (neu gegründete FH, deswegen keiner) hätte ich nun meinen Master nicht. Was sagt man nun dazu? "Pech gehabt" wäre wohl ziemlich asozial. Witzig ist, dass immer alle Gerechtigkeit und gleiche Chancen wollen, sobald es an die eigene Konkurrenz geht, sollen "die Schwachen" aber ganz fix aussortiert werden.

Wartesemester sind auch beknackt, solange die Kapazitäten da sind. Was macht es für einen Unterschied, ob ich jetzt oder in 3 Jahren studiere? Damit wird meine Abschlussnote auch nicht besser, ich darf dann aber dennoch studieren.
 
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