News Photoshop, Blender, Ableton, Autodesk: Claude erhält Konnek­toren für diverse Kreativ-Anwen­dun­gen

Diablokiller999 schrieb:
Je komplexer die Aufgaben sind, desto häufiger muss ich korrigierend eingreifen. Ich denke die Euphorie kommt da vor allem daher, dass Claude häufiger fragt bevor es Code raus haut und es so natürlich weniger nach Fehlern aussieht.
im grossen und ganzen ist die KI doch ein ticken schneller. wichtig ist dass es die richtigen infos hat.

wer aktuell cloud benutzt dem wird der datenschutz sowieso egal sein. bringt mir ehrlich gesagt wenig wenn ich claude onprem haben möchte aber die restliche suppe ist kreuz und quer gehostet :D
 
LikeHike schrieb:
Das Verständnis dafür fehlt und ist zu abstrakt.
Schwer zu lösendes Problem. Dafür braucht es Zeit, intellekt, den Bildungshintergrund. Um das Thema wirklich zu erfassen steckt da ne Menge Soziologie drin. Ganze Semester werden investiert um die Grundlage des Eigentumsverständnisses zu erarbeiten. Weitere dann wenn es um das Recht auf Remix, Kontingenz, Pfadabhängigkeit etc geht. Dann ist man am der Schnittmenge zu den Politikwissenschaften, zur Geschichtswissenschaft zu BWL, VWL und Psychologie oder Rechtsphilosophie. Auch da will wissen angeeignet werden.

Das Ende der Bestehenden Urherbrechtsverhältnise wird schon ewig diskutiert. Das ist älter als die Fotografie oder kopierbare Tapes/Kassetten. Dann das Internet jetzt die KI. Ich finde das inzwischen einfach nur langweilig.

Anders rum sehe ich die KI Entwicklung als echte Chance die Hürden kleiner zu machen. Komplexe Dinge erfassbar zu machen. Und auch mal wieder Chance den veralteten Urheber Kram los zu werden. Über den Mensch als Arbeitssklaven und systemische Grundlagen zu hirnen aber gut das System ist resilient. Echte Erwartungen braucht man da im Turbokapitalismus nicht zu haben.
 
chico-ist schrieb:
Ich würde gerne in Claude einsteigen, aber ich würde im Vorfeld gerne ein Gespür dafür bekommen, wie viel man letztenendes für Tokens/Compute ausgeben muss in so einem Anwendungsszenario. Woher weiß man das in Vorfeld? Oder ist es einfach, da auf einmal soeben für einen dreistelligen Betrag erworbene Credits innerhalb von 2 Minuten aufzubrauchen?

Ohne jegliches Vorwissen fühlt sich das ganze für mich ein wenig wie ein Casino an 😄

Ist nicht wie Casino.

Möglichkeit 1:
Ein Abo abschließen und dann mit den festen Limits das machen, was man möchte.

Möglichkeit 2:
Über die API gehen. Hier ist es aber auch nicht, dass du etwas baust, nutzt und am Ende hast du 1000€ auf deiner Kreditkartenabrechnung stehen. Du kannst einmal einzelne Prompts/Anfragen auf ein Tokenlimit setzen und gleichzeitig auch ein Limit festlegen. Ich nutze z.B. häufiger mal die APIs von OpenAI und Google und habe da einfach ein Limit von 50€ pro Monat gesetzt.

Sollte dann etwas außergewöhnliches passieren und komplett schieflaufen, dann ist der Verlust stark begrenzt. Außerdem kann ein Vorgang nicht mehr als X kosten.
 
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SheepShaver schrieb:
Ja leider. Das ist genau was ich gerade festgestellt habe. Spiele mit 70B Modellen rum und es ist gelinde gesagt enttäuschend. Ich wäre aber auch bereit wirklich ernsthaft in Hardware zu investieren um wirklich große Modelle zu fahren. Aber aktuell ist wohl der schlechte Zeitpunkt dafür. Und so lange das keinen wirklichen Mehrwert bietet eh von Tisch. Ich war von Opus 4.7 sehr begeistert was da gehen würde wenn man die Leinen los lässt. Das Modell laden reicht ja dann auch nicht dann will mans ja auch noch füttern. Aktuell alles ein Fass ohne Boden egal ob in Tokes die man zahlt oder Hardware in die man investiert.
 
Fighter1993 schrieb:
Ist KI nicht das was Menschen am Meisten von Kunst entfernen würde?
Ich meine ist es nicht gerade das Künstlerische geschaffen von Menschen was es ausmacht?
Interessiert keinen. 99 % der Abbildungen müssen schnell und günstig sein.

Oder welchen Anspruch hast Du an das Titelbild irgendeiner Infobroschüre?
 
adnigcx schrieb:
Das wollten um die 2000er aber diese Firmen, von denen gestohlen wurde, nicht so ganz stehen lassen
Moment. Du sprichst von "Kopien". Dazu noch Privatpersonen betreffend. Nicht Firmen. Kopiert außerdem die KI? Macht das deren Betreiber? Nein. Die nutzen zum Trainieren. Dadurch entsteht "Neues". Wie oft haben Nutzer Content hochgeladen und durch Zustimmung der Nutzungslizenzen der jeweiligen Plattformen die Nutzungsrechte an Dritte abgetreten? Da muß man schon differenzieren.
 
Eine Kopie stiehlt ja auch nicht das Original Werk, denn das Original existiert ja trotzdem noch.

Kopiert die KI selber, nein, aber die Daten mit denen Sie gefüttert wurden sind spontan im Modell aufgetaucht oder wie soll ich das deiner Meinung nach verstehen (Ja ich formuliere das etwas überspitzt ;)).

Für mich ist das eine reine Auslegungssache der verschiedenen Parteien.
Früher war es eben pöhse (bzw. immer noch) Raubkopien für Privat zu laden und verwenden, aber die Daten für KI Training zu verwenden ist plötzlich OK :D

EDIT:
Bestes Beispiel dafür ist wohl die "Ghiblification" von OpenAI.
 
Zuletzt bearbeitet:
SheepShaver schrieb:
@FabianX2
Die Lücke zwischen lokal lauffähigen Modellen (auch gut getunte 70B oder neuere MoEs auf 128GB-Setups) und Sonnet/Opus ist extrem gross, gerade bei Reasoning, Coding und Tool-Use.
Die Frontier-Modelle zu ersetzen kann man vergessen. Die lokalen Modelle werden zwar besser, der Abstand zur Spitze bleibt aber, weil die auch nicht stehenbleibt.
Ich hab es noch nicht getestet, aber dürfte die Masse nicht eher nur kleinere Aufgaben haben, wodurch die lokalen Modelle reichen könnte? z.B. für automatisches taggen beim Dokumentenmanagement?
adnigcx schrieb:
Kopiert die KI selber, nein, aber die Daten mit denen Sie gefüttert wurden sind spontan im Modell aufgetaucht oder wie soll ich das deiner Meinung nach verstehen (Ja ich formuliere das etwas überspitzt ;)).
Ich denke, wir meinen das gleiche, oder:
wenn jemand bei Musik sich derart inspirierend läßt, muß er auch Tantiemen zahlen. Und genau das verweigern die KI Ambieter. Schwieriges Feld das gut zu regeln. Bisherige Regeln greifen nicht oder wären unfair. Einfach nichts zu machen ist für die andere Seite unfair. Es braucht neue Regeln.
 
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adnigcx schrieb:
Eine Kopie stiehlt ja auch nicht das Original Werk, denn das Original existiert ja trotzdem noch.

Fighter1993 schrieb:
Ist KI nicht das was Menschen am Meisten von Kunst entfernen würde?
Ich meine ist es nicht gerade das Künstlerische geschaffen von Menschen was es ausmacht?

Und so bleibt Walter Benjamin wohl immer aktuell. Alles nix neues.

Die Kunst im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2a/Benjamin_Kunstwerk.pdf
 
@adnigcx
Könntest du bitte etwas von mir zitieren bzw. meinen Namen einfügen, damit ich eine Info über eine Antwort erhalte.
Hier möchte ich einiges differenzieren: KI und Anbieter der KI sowie befugtes und unbefugtes nutzen von frei zugänglichem Material fürs Training.
Hinter einer KI stecken ja noch immer Programmierer, also eigentlich Lebewesen, Menschen überlicherweise. Und eine Firma. Für diese gibt es eigentlich klare Rechte und Pflichten. Und wo kein Kläger, da auch kein Richter. Und wie langsam die Mühlen der Justiz mahlen bzw. wie schnell.auch Geld entscheidet, weiß man im Allgemeinen.
Zum.Quellmaterial: Wie bereits geschrieben, werden Plattformdaten auch verkauft und dies steht in den Nutzungsbedingungen, welcher jeder Nutzer zustimmen muß. Also diese Daten zu nutzen, dagegen spricht nichts. Da sind wir wieder beim vorherigen Punkt, wie seriös die Personen und Firmen dahinter sind und jedsr muß für sich selbst entscheiden, wie wichtig sein Content für die Menschheit ist um diesen zu teilen. Sicher ist nur der Tod.
Die "Ghiblification" ist ein schönes Beispiel. Ist auf diesen Zeichenstil ein Copyright? Ist es überhaupt möglich, eines dafür zu bekommen? Was, wenn ein künstlerisch begabter Mensch so zeichnen kann und mir ein solches Bild erstellt? Ist es dann weniger verwerflich, als wenn ich es eine KI machen lasse? Ein großes Problem, sehe ich hier an uns Menschen selber. Kostet es nichts, ist es nichts wert. Und einem Menschen gegenüber hat man mehr Empathie, als einer anonymen "Maschine".
Was richtig und was falsch ist, kann ICH nicht sagen. Nur für mich entscheiden. Ich nutze zumindest bewußt keine KI, sehe aber darin sehr wohl Potential, welches unsere Denkweise erweitern könnte. Dazu gehört für mich aber nicht Kunst.
 
Fighter1993 schrieb:
Ist KI nicht das was Menschen am Meisten von Kunst entfernen würde?
Ich meine ist es nicht gerade das Künstlerische geschaffen von Menschen was es ausmacht?

Die Modelle bestehen alle aus geklauten Informationen aus dem Netz. Gerade hier sind Künstler viele Künstler doch schon das erste Mal beschissen worden.

Wat?
 
mmdj schrieb:
im grossen und ganzen ist die KI doch ein ticken schneller. wichtig ist dass es die richtigen infos hat.
Kann ich nicht sagen, habe heute 3/4 des Arbeitstages damit verbracht, Fehler von Claude zu analysieren weil es nicht damit klar kam, dass OpenWRT custom ist und keine Inline values über rpcd unterstützt.

Hätte ich es parallel zu meiner bisherigen Architektur entwickelt, wäre ich durch damit. Jetzt kann ich morgen doch alles selbst machen.

Für einfache Dinge ist AI gut, schreibe mir eine State Machine kaum noch selbst, wenn die nicht Hierarchien und andere Dinge haben muss. Für erste Stubs oder kleine Beispiele ganz OK.
Aber mir wurde schon zu oft was halluziniert, von CMake Variablen die nicht existieren bis bitbake recipes die mir das ganze Bildsystem zerschießen war alles dabei.
 
Ich bin ja in der IT tätig und Claude AI (Teams Lizenz) ist als Ergänzung unter anderem für meine Admin Tätigkeiten meiner Meinung nach richtig gut im Vergleich zu ChatGPT.

Und diese Adobe und Blender Erweiterungen kommen mir für einen Kunden gerade Recht, der hatte vor einer Woche diese Anfrage gestellt, passt wie die Faust aufs Auge. 😋
 
Claude mit Blender werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Klingt spannend.
 
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