Physik Frage

kampfdackel2001

Lieutenant
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Physik Frage Vektoren

Hallo!
Ich habe mit ein paar Freunden eine kleine physikalische Diskussion.

Und zwar haben wir bei dem ein oder anderen Bier eine Wette abgeschlossen dass ich durch die Elbe schwimme in einer bestimmten Zeit.

Ich vertrete die Meinung, dass man rein theoretisch einen strömenden Fluss genausoschnell und mit dem gleichen Kraftaufwand durchquert wie ein stilles Gewässer. (Man beachte, WO ich an der anderen Seite rauskomme ist egal, nur irgendwo am anderen Ufer)
Wenn meine Überlegungen bzgl Vektoren stimmen steht doch der Kraftvektor den ich durch das Schwimmen habe mit 90° auf dem der Flussströmungskraft. Sprich ich brauche die gleiche Kraft um auf die andere Seite zu kommen wie bei einem ruhigen See, auch wenn ich dabei einige 100m abtreiben werde. (Verwirbelungen etc mal außen vor, angenommen der Fluss strömt homogen-laminar).

Sehe ich das richtig oder liege ich daneben?
Grüße Nick
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtitsch :)
 
Kannst du mir als Physiklaie mal eine Zeichnung davon machen?

Ich hätte jetzt gesagt im 45° Winkel mit der Strömung schwimmen.
 
Deine theoretische Überlegung ist richtig, jedoch wird die praktische Umsetzung evtl. schwierig, und zwar weil der Fluß eben nicht "homogen-laminar" strömt, sondern es Unebenheiten gibt, Verwirbelungen, unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten usw.. Dazu kommt, dass du ja nicht nicht unendlich viel Platz zum Schwimmen hast. Du kannst dich als so nicht ewig weit treiben lassen...
 
kampfdackel2001 schrieb:
rein theoretisch...
...Ja.

Praktisch: selten.

Ich kenne die Elbe nicht, aber einige Flüsse hier (Isar, Donau, Inn, ...). Wirst schon mal gegen einige Verwibelungen und Stromschnellen anrudern dürfen, etwas länger wirste auch brauchen.

PS: Geh' doch einfach über eine Brücke.
uglylolo8jb.gif
 
Schwimmst Du in einem Fluss, dessen Strömumgsrichtung exakt der des Flussbettes entspricht, von einer zur anderen Seite, musst Du dabei genauso viel Kraft aufwenden, wie in einem See. Du kommst, wie schon gesagt, eben nur weiter Stromabwärts an.

Du schwimmst ja weiterhin nur einmal die Breite des Flusses aus eigener Kraft entlang, die Bewegung flussabwärts übernimmt die Strömung für Dich. Wird in der Praxis aber so nicht hinhauen, da Du keine "perfekte" natürliche Strömung finden wirst.

@Kuddel:

Schwimmt er in einem 45°-Winkel, wird die Strecke die er aus eigener Kraft schwimmt, größer. Er legt also durch eigene Kraft noch Strecke flussabwärts zurück, während er weniger Energie ins Erreichen des Ufers investiert.
 
dackel, willst du da bei brunsbüttel durchschwimmen oder doch lieber etwas weiter südlich?^^
 
Danke für die Antworten, ich war mir auch sicher dass das so ist, aber ein paar freunde wollten es nciht wahrhaben, aber jetzt werd ich ihnen mal diverse meinungen unter die nase reiben... dass das praktisch cniht so perfekt laminar ist ist mir klar...

@andreas: nee, heir in magdeburg eigentlcih, gib hier immer im sommer ein offizielles elbe-schwimmen ;)
 
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