Pi4 Bundle oder Pi2 Bundle für Pihole+Unbound?

Boombastic

Lt. Commander
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Möchte eine pi mit pihole+unbound nutzen.

Wollte eigentlich gleich einen P4 (4GB) nehmen im Bundle für 99 €. Nun habe ich ein Angebot für einen Pi2 im Bundle für 30 € gesehen.
Im Netzwerk laufen lokal max. 15 Geräte. Anschluß des Pi per Lan. Reicht der P2 dafür aus, insbesondere durch die langsamere Lan Geschwindigkeit?
Zu was würdet Ihr raten? Der Preis für den Pi2 ist schon verlockend.
 
Was gibt denn dein Internetanschluss her? Wenn es weniger als 100 MBit sind ist es doch sowieso egal, wenn der Pi2 nur 100 Mbit max. kann. Ansonsten halt den Pi 4 nehmen, aber musst ja auch dort nicht die 4GB Variante nehmen, die 1GB Version tuts ja vermutlich auch.
Alternativ einen Pi 3, der hat auch schon schnelleres LAN, ist aber auch auf 300 Mbit begrenzt.
 
es geht doch nicht der gesamte traffic über den pi... für das bisschen dns reichen auch 100mbit mehr als aus.
 
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Pi2 reicht locker aus und hast damit überhaupt keinen Geschwindigkeitsverlust.
 
Hab nen pi1 auf dem PiHole läuft bei 75MBit. Läuft einwandfrei.
 
Hab einen Pi3 mit raspbian+pihole (und ejabberd) und eine VM auf einem Intel Atom mit deb stable, pihole und unbound (und drei weitere VMs, die, wie der Host auch, verschiedene Dienste im Netzwerk bereit stellen). Was soll ich sagen, der Atom ist deutlich schneller (auch auf nur einem Kern), Anfragen aufzulösen, als der Pi3. Allerdings spielt das vor Allem nur dann eine Rolle, wenn die beiden mit Anfragen bombardiert werden. Ansonsten ist die Verzögerung nur marginal. Allerdings setzt der Pi3 auch mal kurzzeitig aus, während die CPU im iowait hängt, da geht auch mal eine Anfrage verloren. Ist aber nicht so wild, kommt nicht allzu häufig vor und nur bei höherer Last.

Der Pi4 könnte gegenüber dem Pi3 noch ein wenig zulegen, da es sich im Gegensatz zu den ersten Generationen (bis hin zum Pi3B+) nicht mehr um einen in-order-Prozessor handelt, aber eine 4GB-Variante ist da völlig überflüssig. Die VM auf meinem Atom hat mittlerweile nur noch 256MB RAM zugewiesen, und läuft absolut problemlos bei ~40 Clients. Es reicht also auch der 4er mit 1GB.

Zum Pi2 kann ich nicht allzu viel sagen, der ist komplett an mir vorbei gegangen. Da die Unterschiede in der Leistungsaufnahme zum Pi3 jetzt nicht so gewaltig sind, würde ich auch eher zum 3er greifen.

Der 4er ist eine andere Hausnummer, von der Leistungsaufnahme spielt der schon in der Region des Atömer, auch wenn sich die Rechenleistung fühlbar deutlich darunter bewegt. Allerdings kostet der Pi4 gerade mal ein zehntel des Atömers inklusive RAM, also...

Wenn Du sowieso nichts anderes dauerhaft mitlaufen hast, was noch eine VM vertragen könnte, würde ich an Deiner Stelle wahrscheinlich zu einem 3er greifen, der dürfte Deinen Ansprüchen genügen.
 
Spare Dir das Geld, der Pi4 ist für diesen Zweck absolut überdimensioniert. Ich selbst nutze PiHole auf Pi2 und die CPU Auslastung beträgt 0,3%.
Ist aber am Ende schließlich Deine Entscheidung...
 
Der Pi4 ist overdressed u. nur für Pihole eigentlich zu schade - die Leistung wird dafür nicht benötigt.
Falls er noch andere Aufgaben mit erledigen soll (z.B. NC), dann aber auch den Pi4 mit 2GB oder 4.
 
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Boombastic schrieb:
Na dann wirds wohl doch auf einen Pi4 mit 2 oder 4GB rauslaufen, trotz des deutlich höheren Preises
Ok, also hast du die Entscheidung schon vor dem Thread getroffen und wolltest hier scheinbar nur dein Gewissen beruhigen. So ziemlich jeder Beitrag in diesem Thread sagt aus, dass ein PI4 too much ist. pihole läuft selbst auf einem PI zero ...

Letztendlich ist es aber natürlich deine Sache welchen PI du nimmst. Beratung aus dem Forum scheinst du ja nicht zu brauchen. Ein PI4 ist eine vollkommen legitime Wahl, oversized, aber ok. Kann ja sein, dass du dem PI noch weitere Aufgaben zuteilst und dann kann sich die zusätzliche Performance bemerkbar machen, in der Rolle als DNS (pihole) jedoch nicht wirklich.
 
@Raijin Noch nicht. Möchte nur vorher die Optionen durchgehen und nicht nach dem Motto - Wer billig kauft, kauft zweimal - handeln.

Wie sieht denn die Sache mit Docker aus?
Hab damit keine Ahnung. So wie ich das verstehe kann ich da mehrere (PiHole, Owncloud, etc) installieren. Reichen da die 1GB vom Pi2?
 
Zuletzt bearbeitet:
Raijin schrieb:
So ziemlich jeder Beitrag in diesem Thread sagt aus, dass ein PI4 too much ist.

Oder anders interpretiert, so ziemlich jeder Beitrag sagt aus, dass der Pi 4 eine Ecke besser ist als der Pi2.

Raspberrys sind doch am Ende auch nur Consumer Electronics. Da geht es nicht darum was ausreichend ist, sondern was sich gut anfühlt. Ich hab den Pi 4 schon vor dem Release gehasst (Micro HDMI!?). Jetzt wo er da ist muss ich sagen… wenn man darauf Arbeitet (sowieso via Remote Connection) fühlt er sich einfach besser und schneller an.

Dass ich den Mock-Up den ich gerade in der Arbeit programmiere wegen der besseren Kompatibilität auf dem Pi3 aufsetzte steht außer Frage. Um privat damit rumzuspielen würde ich aber definitiv zum Pi4 greifen.

@Boombastic: Neben der Anschaffung kostet der Pi4 dauerhaft 3,5€ mehr im Jahr (1,3 W * 8760 h/a * 0,3€/kWh). Wenn dir die 70€ nicht weh tun dann kauf dir den Pi4 mit 4GB und mach das Paket erst an Heiligabend auf. Dann hast du über die Feiertage was zum Spielen und wirst sicher viel Spaß an dem Projekt haben :)

Boombastic schrieb:
Wie sieht denn die Sache mit Docker aus?
Hab damit keine Ahnung. So wie ich das verstehe kann ich da mehrere (PiHole, Owncloud, etc) installieren. Reichen da die 1GB vom Pi2?

Von Docker habe ich bisher nur in Verbindung mit AWS und Azure gehört aber die 3GB RAM kosten ca. 20€. Wenn du den Pi als Spielzeug ansiehst kauf den Pi4 mit 4GB. Für den fall, dass es bloß Arbeit ist nimm den Pi2.
 
Nachdem das Pi2-Bundle erneut für 30€ erhältlich ist, habe ich heute bestellt. :)

Als blutiger Laie möchte ich gern vorrangig Pihole installieren, vielleicht später auch noch ein 2 andere Sachen (owncloud. etc.).
Lohnt es sich dafür Docker zu installieren und dann die zusätzlichen Applikationen?
Wie gehe ich am Anfag am Besten vor?
 
Nein, dafür brauchst Du kein Docker. Es sei denn, Du willst die jeweiligen Dienste gegeneinander abschotten. Was aber auf einem rpi recht wenig Sinn macht, da er verschwenderischen Umgang mit Ressourcen direkt bestraft.

Owncloud oder nextcloud auf dem rpi ist so eine Sache... Daran wirst Du nicht viel Freude haben. Der Prozessor ist recht langsam, ein in-order noch zudem und auch die Anbindung externer Medien wie USB-HDDs ist auch nicht so der Brüller.
 
Als Anfang für 30€ bin ich zufrieden.

Im Set enthalten ist:
  • Raspbery Pi 2 B QuadCore; 1GB RAM
  • Original Raspberry Pi Gehäuse aus robustem ABS Kunststoff
  • Samsung 8 GB SDHC Karte mit vorinstalliertem "Noobs"
  • Original Raspberry Pi Steckernetzteil mit Micro-USB, 5Volt, 2 A

Auf den Pi4 kann ich dann immer noch wechseln
 
Reicht auch völlig, bei mir läuft pihole auf 1st Gen (Single core und noch arm V6 statt 7)
 
Hier: Pihole auf Raspi Zero W mit Unbound, CUPS und Speedtest-Plugin, einschließlich VNC-Server völlig problemlos.
 
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