Hab einen Pi3 mit raspbian+pihole (und ejabberd) und eine VM auf einem Intel Atom mit deb stable, pihole und unbound (und drei weitere VMs, die, wie der Host auch, verschiedene Dienste im Netzwerk bereit stellen). Was soll ich sagen, der Atom ist deutlich schneller (auch auf nur einem Kern), Anfragen aufzulösen, als der Pi3. Allerdings spielt das vor Allem nur dann eine Rolle, wenn die beiden mit Anfragen bombardiert werden. Ansonsten ist die Verzögerung nur marginal. Allerdings setzt der Pi3 auch mal kurzzeitig aus, während die CPU im iowait hängt, da geht auch mal eine Anfrage verloren. Ist aber nicht so wild, kommt nicht allzu häufig vor und nur bei höherer Last.
Der Pi4 könnte gegenüber dem Pi3 noch ein wenig zulegen, da es sich im Gegensatz zu den ersten Generationen (bis hin zum Pi3B+) nicht mehr um einen in-order-Prozessor handelt, aber eine 4GB-Variante ist da völlig überflüssig. Die VM auf meinem Atom hat mittlerweile nur noch 256MB RAM zugewiesen, und läuft absolut problemlos bei ~40 Clients. Es reicht also auch der 4er mit 1GB.
Zum Pi2 kann ich nicht allzu viel sagen, der ist komplett an mir vorbei gegangen. Da die Unterschiede in der Leistungsaufnahme zum Pi3 jetzt nicht so gewaltig sind, würde ich auch eher zum 3er greifen.
Der 4er ist eine andere Hausnummer, von der Leistungsaufnahme spielt der schon in der Region des Atömer, auch wenn sich die Rechenleistung fühlbar deutlich darunter bewegt. Allerdings kostet der Pi4 gerade mal ein zehntel des Atömers inklusive RAM, also...
Wenn Du sowieso nichts anderes dauerhaft mitlaufen hast, was noch eine VM vertragen könnte, würde ich an Deiner Stelle wahrscheinlich zu einem 3er greifen, der dürfte Deinen Ansprüchen genügen.