Pläne für Berufswelt. Bitte um Unterstützung!

FAN4TIC

Lt. Commander
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Nov. 2007
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1.738
Hallöle allerseits.



ich möchte jetzt schon mal etwas planen wie ich meine zukunft gestalten würde.

und dazu habe ich einige fragen:
Ich habe vor in die Richtung Informatik zu gehen da mir sont keine berufsrichtung denken kann und ich Interesse an der Hardware als auch an der Software (hauptsächlich Betriebssysteme) habe. Im Programmieren bin ich gut (GWBASIC ,TURBO-Pascal,HTML GK) . hab zwar net jahrelang gelernt aber ich hab sie in kürzester zeit verstanden und angewendet in der schule.
(schule und teils privat)


Mir wurde auch von freunden und bekannten gesagt das ich in richtung hardware,software und programmierung gut wäre und ich das als beruf machen sollte.

Auch sachen wie netzwerke und internet, IT-Security und anwendungssoftware finde ich sehr interessant.
----------

jedoch weiss ich nicht wie ich mein interese und meine fähigkeiten umsetzen soll.

Erst dachte ich an den FISI oder FIAE aber das könnte ich auch mit mittlerer Reife machen. (mache gerad ABI) ich dachte mir dann wenn ich schon abi mache solls was großes werden, also in richtung informatik-studium. nur da bin ich mir unsicher, da ich gelesen habe, man würde eher mathematik u. algerythmen u. ä. behandeln als die hardware/software an sich.. Programmierungen wäre auch thema des Studiums.
danach bn ich wieder zurück zum FISI gewandert. jedoch habe ich erkannt, das ein "normaler" Fachinformatiker in systemintegration nicht wirklich VIEL verdient. 1500-2800€ brutto.

Ich bin neben dem spaß am beruf an einem beruf mit einem höheren lohn im schnitt interessiert. klar wird es von firma zu firma unterschiedlich sein aber ich dachte an ein allgemein lohn von 3000+ brutto. ist nicht nur wunsch sondern teils auch vorraussetzung für weiteres leben (lange story, aber wills net erzählen. PRIVAT^^)


Jetzt bin ich völlig verwirrt was denkt ihr soll ich machen nach dem abi? Sollte ich vllt einen komplett anderen beruf in der richtung IT einschlagen?
andere berufsrichtungen kommen net in frage.

Bitte um rat.



*weitere infos auf wunsch*


MfG

Fan4tic


PS:

Stärken:

logisches denken, Mathematik u. Informatik.
englisch ist auch gut. net göttlich aber gut.
 
Naja ich bin zwar erst 16 Jahre alt, hab aber so ziemlich alles mit dir gemeinsam. (Komm in die 11. Klasse; mach dann auch Abi)

Wenn du schon sagst, dass es was grosses sein soll, dann ist die Uni doch eig, Pflicht.
Ich weiss jetzt nicht ob dir das was bringt aber ich hab ein Motto.
"Man kann nur so gut programmieren wie man Mathe kann."

Ich kann mir auch nicht vorstellen dass man da grösstenteils nur Algorythmen macht. Das wäre wahrscheinlich nur ein einfacher Teil des Studiums.

Ich bin da aber auch noch nicht ganz so sicher.
 
Ich würde an deiner Stelle vorerst ein Praktikum in diesem Bereich ableisten.
Schulinformatik und Informatikstudium sind 2 komplett unterschiedliche Dinge!

Interesse an Betriebssystem etc hat leider recht wenig mit Informatik zu tun.
Such mal nach FGDI und ähnlichem bei Google, wenn du das auf Anhieb kapierst, dann ist Informatik was für dich :evillol:


Zum Lohn:
Ich denke, du kannst nicht im vorraus planen und deine Berufsziele stecken wie entsprechend hoch dein Gehalt später ausfallen wird. Studiere das, was dir Spaß macht. Man wird meist nur erfolgreich wenn der Spaß/das Interesse am ganzen Beruf stimmt. Man kann auch "nur" mit Ausbildung hoch kommen, jedoch ist meist der Weg schwerer ;).

Wenn du viel Geld verdienen willst empfielt sich z.B. ein Physik Masterstudiengang mit anschließendem Doktor.

Oder studier Jura, werde Abmahnanwalt :D .

PS: Soll jetzt nicht negativ sein, aber deine Rechtschreibung deutet nicht auf ein fast abgeschlossenes Abitur hin.
 
Vielleicht ein paar Infos von jemandem der gerade Info studiert, also mir:

Ein Info Studium kann alles sein, was du willst, es kann dir Hardware Kenntnisse beibringen (Assembler und Microprogrammierung), oder du kannst dich auf moderne Betriebssysteme spezialisieren (bzw. Compilerbau). Es ist wirklich sehr flexibel, die meisten ganz normalen Unis bieten auch Gamedesign, 3D Engines und Roboterprogrammierung an. Es gibt soooo viel.

Zum Thema Mathe. Also das ist Quatsch, es heißt immer Info Studium ist Mathe, aber das stimmt nicht. Info Studium ist Logik.

Schauen wir uns doch mal die typischen Horrorfächer an:
Diskrete Strukturen: Klausur gefällig? http://www14.in.tum.de/lehre/2008WS/ds/uebung/lwWiederholungsklausur.pdf
Durchfallquote 50-60%

Das einzige was du an "klassischer Schulmathe" hast, weitergeführt, ist meistens 1 Semester Lineare Algebra und 1 Semester Analysis. http://www-m3.ma.tum.de/foswiki/pub/M3/AnaInfo0809/Klausur/Klausur_Loe.pdf

Du musst einfach klever sein für ein Info Studium, wenn du ein Problem hast, musst du eine Lösung dafür finden, und das immer wieder.

Du lernst nicht unbedingt viele Programmiersprachen im Studium, das ist aber richtig, können auch nur 3-4 sein, meistens ist Java oder C darunter und was funktionales wie Huskel oder OCAML.

Es geht aber auch viel um theoretische Abschätzungen, wie schnell läuft ein Algrithmus bei welchem Speicherbedarf etc. und wie kann man das verbessern. Teilweise ist das echt interessant.

Du musst es nur von Anfang an ernst nehmen. Wenn du wie in der Schule alles laufen lässt bis zur Klausur und dann denkst, du könntest es alles in 1 Woche büffeln, hast du schon verloren (siehe DS klausur). Du musst es während dem Semester lernen, und dann die 1 Woche nutzen, um es nochmal zusammenfassend aufzubereiten.

Und nicht das Studium beginnen mit der Einstellung "wenn's ein Semester länger dauert ists auch nicht schlimm" es wird in der Regel sowieso länger dauern als die Regelstudienzeit, auch wenn man es nicht einplant!!! Studium ist kein Urlaub, gerade bei Informatik, wenn man 1 Semester schleifen lässt, holt einen schon (fast) der Teufel.

Info Studium ist aber nicht nur schwer, es gibt auch Abräumfächer die nebenher mitlaufen, bzw. Dozenten die relativ einfache Klausuren stellen, hatten wir dankenswerterweiße ind Algorithmen und Datenstrukturen, das Fach kann hart sein, wir mussten nur ein paar Bäume zeichnen und ein paar Fragen zur Laufzeit von Sortieralhorithmen etc. beantworten und ein paar Standardverfahren aus der Standardliteratur andwenden. Weniger brauchst du auf der Uni aber nicht erwarten. GEH IN DIE BIBLIOTHEK. Es gibt 100 Bücher pro Semester, aber meistens 1 an dem sich die Vorlesung orientiert, dort holen sich die Profs auch die Klausuraufgaben raus, checkst du das Buch, hast du schon halb gewonnen! Das betreffende Buch wird meist im Skript genannt oder bei Nachfrage vom Prof genannt, du musst es nicht selbst finden.

So mehr fällt mir auch net ein ^^

Achja, eine Sache noch, hier schau dir mal den Studienplan an, dann hast du noch ne bessere Vorstellung.
http://www.in.tum.de/index.php?id=131
Bei den meisten Unis ist alles offen, du musst nicht bis nach dem Abitur warten um dann in die Panik zu geraten dass du nicht weißt was du machen sollst. Lass dich lieber mal ne Woche vom Unterricht befreien und setz dich in die Uni deiner Nähe mit in die Vorlesungen rein, das ist besser als alles andere.

Meistens wartet man bis zum Abi und weiß dann nicht weiter, das ist eigentlich total unnötig. Gasthörer aus der Schule sind an der Uni kein Problem. Meistens kannst dich sogar irgendwo anmelden oder so, macht auch die Sache für die Befreiung an der Schule leichter. Viele Vorlesungen sind auch Nachmittags wo du wahrscheinlich keinen Unterricht mehr hast.

Du kannst nur wissen, ob du Info studieren willst, wenn du es dir einfach mal anschaust. Die Studenten sind sicher auch hilfsbereit und beantworten deine Fragen oder geben dir mehr Einblick, wenn du freundlich bist und sinnvolle Fragen stellst. Jede Uni ist froh, wenn sich die Leute vorher informieren und unterstützen vor allem euch (angehende) Abiturienten auch dahingehend, den richtigen Studiengang zu wählen.

Nur nicht warten, bis das Arbeitsamt zu euch in die Schule kommt, oder euch irgendein zuständiger Lehrer was vom studieren erzählt, stinklangweilig und es bringt euch garnichts!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Elektrotechnik studieren ist auch viel programieren, aber halt angewandt auf Anlagen, Maschinen und Roboter. da sitzte dann nicht nur im Büro.
 
"Jetzt bin ich völlig verwirrt was denkt ihr soll ich machen nach dem abi? Sollte ich vllt einen komplett anderen beruf in der richtung IT einschlagen?
andere berufsrichtungen kommen net in frage."

Diese Frage können dir nur Praktika beantworten. Praktika, Praktika, Praktika, etwas anderes sollte man nicht machen, bevor man sich für einen Beruf entscheidet.
 
Also 3000€ brutto kannst du ohne Studium mindestens die ersten 10 Jahre erstmal knicken...

Wenn ich das so lese ist Technische Informatik genau das richtige für dich. Studiere es selbst und bei uns ist z.B. ein eigenes Betriebssystem zu programmieren Pflichtpraktikum. Und wenn du in Richtung Hardwaredesign willst ist es fast die einzige sinnvolle Studienrichtung, denn ein ETler hat zu wenig Ahnung vom Programmieren und ein Inofrmatiker zu wenig Ahnung von Hardware.

Und zu dem Matheteil...Das was bei Informatik an Mathe dabei ist, so wie du es aus der Schule kennst mit Funktionen, Gleichungssystemen etc. ist nicht der rede wert und geht auch kaum über Schulwissen hinaus. Jedoch gibt es zusätzlich noch Theoretische Informatik, was vom Prinzip her auch Mathe ist, aber nicht wie du es aus der Schule kennst. Es ist halt hauptsächlich Mengenlehre und die Relation von Mengen zueinander (weiß im Moment nicht wie ich es besser beschreiben soll).
Bei TI sieht das schon nen bisschen anders aus, da es ein Ingenieursstudium ist. Da ist der TheGI-Teil ziemlich kurz, aber dafür der Mathe-Teil umso ausführlicher und was das schlimmste ist im vergleich zu TheGI ist, man braucht den Matheteil auch noch für andere tolle Lehrveranstaltungen wie Theoretische Elektrotechnik...

Um es mal zusammenzufassen, wenn Mathe so gar nicht dein Ding ist, dann lass es lieber ganz sein, denn du wirst nicht glücklich werden. Wenn Mathe für die Ok ist, nimm Informatik und wenn du Gut bist in Mathe wäre TI glaube ich für dich die richtige Wahl.
 
Irgendwie sieht es so aus, als wäre er nur aufs Geld aus und hat Spaß an PCs ... Naja, werd' einfach ein erfolgreicher Liebesdiener und lass die IT dein Hobby bleiben. Wenn du gut genug bist, werden da mehr als 3k+ (brutto) draus ...
 
also ich würde auch vorschlagen ein paar praktikas zu machen um zu schauen wie die welt so ist von informatikern und so und später wirst dann sehen ob du auf deine 3k+ (brutto) kommst oder nicht das kann dir keiner sagen
 
ich3k schrieb:
Wenn ich das so lese ist Technische Informatik genau das richtige für dich. Studiere es selbst und bei uns ist z.B. ein eigenes Betriebssystem zu programmieren Pflichtpraktikum. Und wenn du in Richtung Hardwaredesign willst ist es fast die einzige sinnvolle Studienrichtung, denn ein ETler hat zu wenig Ahnung vom Programmieren und ein Inofrmatiker zu wenig Ahnung von Hardware.
Guter Tipp, sehe ich auch so.

ich3k schrieb:
Und zu dem Matheteil...Das was bei Informatik an Mathe dabei ist, so wie du es aus der Schule kennst mit Funktionen, Gleichungssystemen etc. ist nicht der rede wert und geht auch kaum über Schulwissen hinaus.
Hoppla, das glaube ich kaum :D Nur weil man es 1 Semester hat, heißt es nicht, dass es wenig ist. Matrizenrechnung, Folgen und Reihen hat man in der Schule kaum, im Studium ist es immens wichtig, und kommt definitiv immer wieder dran. Und Analysis geht schon wie gewohnt weiter auch mit Differentialrechnung, nur schon noch ein Stück anspruchsvoller als Abiturniveau. Bei uns ist es jetzt erst auf 1 Semester gekürzt worden, früher war Analysis bei uns 2 Semester.

Also insgesamt, das IT Studium baut in Sachen Mathe momentan eher ab, es gibt auch sonst genug, was es zu lernen gibt für einen Informatiker. Wenn du später im Beruf ein schwieriges Mathe Problem hast, forderst du eben einen Mathematiker an, warum sollte man es selbst machen, höhere Mathe ist kein Problem eines Informatikers, die Basics reichen völlig.
 
Gut, jetzt muss ich nochmal die Lanze brechen für die IT-Branche OHNE Studium.
Krasser sogar noch: Ausbildung und dann Weiterbeschäftigung im öffentlichen Dienst! Muahahah... ;)

Ich arbeite als FiAE im "EDV-Amt" (= "zentrale Dienste") einer Großstadt im Ruhrgebiet. Mein Tätigkeitsfeld würde ich grob wie folgt zusammenfassen:

  • Anwenderbetreuung bzgl. gekaufter und eigens entwickelter Software.
    Das bedeutet viel telefonieren, gerade in "heißen" Phasen, viel Fernwartung per VNC oder RDP.
  • diese Software "am Laufen" halten, also Einspielen von HotFixes, Updates & Patches, Duchführung von Releasewechsel, etc...
    Das bedeutet hin und wieder auch mal Arbeiten per VPN von zu Hause, gerade wenn man bei einem irre lange dauernden Update genau um 03:00 Uhr nachts mal auf "Weiter" klicken muss. Hierbei arbeitet man auch oft mit Beratern von den entsprechenden Firmen zusammen. Diverse SAP-Berater gehören schon fast zur Familie... ;)
  • immer wieder Projekte bzgl. neu einzuführender Software oder Anpassungen bzgl. eigens entwickelter Software.
    Das bedeutet, dass man an größeren Runden, bestehend aus den beteiligten Fachämtern (Anwendern und Amtsleitung), dem Rechnungsprüfungsamt, dem Personalrat und dem eigenen Amt teilnimmt. Man ist quasi der technische Experte, der maßgeblich an den Entscheidungen beteiligt ist. Und letztendlich kennt man sich mit der neuen Software dann auch fachlich manchmal besser aus, als der eigentliche Anwender... ;)
  • akute Probleme lösen!
    Wenns morgens knallt, muss es schnell wieder laufen. Man muss verstehen, WAS WO WARUM geknallt hat und wie man das wieder gerade biegen kann. Das bedeutet zwangsläufig, dass man nach und nach auch FACHLICH mehr Peil von den ganzen Prozessen bekommt, die man eigentlich ja nur technisch begleitet. Letztendlich stellt man aber auch die SCHNITTSTELLE zwischen fachlich und technisch dar, was manchmal sehr interessant ist.
  • viel viel programmieren, zumindest in meinem Fall.
    Was mich betrifft, steht ABAP (SAP-Programmiersprache) unangefochten an der Spitze meiner täglichen Arbeit. Und es macht einfach nur irre Spaß. Man muss sich aber auch ziemlich reinhängen. Ich war zwar glaub ich insgesamt 6 oder 7 Mal in Walldorf bei der SAP auf diversen Seminaren, aber wirklich lernen kann man es nur, wenn man einfach richtig viel Eigeninitiative zeigt und schlichtweg am Ball bleibt.
  • Hab bestimmt noch einiges vergessen, was mir aber gerade einfach nicht einfällt...

Abschließend kann nur sagen, dass mir meine Arbeit irre Spaß macht und ich glaub ich einer von wenigen Menschen bin, der 5 Mal die Woche morgens GERNE aufsteht und zur Arbeit geht. Und das ist manchmal weitaus mehr wert als ein super bezahlter Job, der einen aber ankotzt. Ach ja, und ich habe eine schöne geregelte unter-40-Stunden-Woche und ein flexibles Arbeitszeitkonto...

Ich verdiene zur Zeit brutto knapp über 3K...
 
@ich3k:

das mit dem Gehalt kannst du aber auch nicht so verallgemeinern. Ich habe bereits ein halbes Jahr nach meiner Ausbildung die 3k Marke geknackt. Kommt halt immer auf das Unternehmen an.

Dennoch würde ich ein Studium definitiv vorziehen, ich selbst tendiere zur Zeit stark dazu im SS 2010 ein WI Studium anzufangen... ;)
 
@ charmin: was für ne Ausbildung hast du denn?

@TE: Falls du wirklich viel Geld verdienen willst, musst du SAP-Berater werden, laut Aussagen diverser Arbeitskollegen verdienen die "Schweineviel"! :)

Ich selber mache zurzeit meine Ausbildung zum FISI und das OBWOHL ich ABI hab? Warum auch nicht?:confused_alt::confused_alt:
 
Zuletzt bearbeitet:
ich dnake euch allen für eure Hilfe.


Ich sehe das eig. so:
Erstmal praktika . hab schon eins in nem kleinunternehmen bei nem FISI gemacht. Hauptarbeit war halt administrieren von netzwerken und Rechnerwartung/Zusammenbau ...
werde mal schaun das ich auch was anderes noch kriege. Vielleicht in den herbstferien.

btw.: macht man im abi auch 1 praktikum?

@kadda67:
bin vom baujahr ein jahr älter als du aber der rest passt genau. das selbe wie du mach ich auch.


@padesch2:
ich werde mein abi anfangen. :D und deutsc war schon immer meine schwäche. :D ^^
und ausserdem lege ich nicht allu viel wert auf rechtschreibung in einem forum. aber es sollte halt verständlich sein.

b2t:
ich werde wie o.g. praktika machen und wenn ich mich fürs studium entscheide werd ich halt die zähne zusammenbeißen und da durch müssen.
wenns ni mit studium wird, wäre FISI für mich die alternative.


FRAGE nebenbei:
gibts ne seite mit den möglichkeiten von weiterbildungen u.ä. für FISI /FIAE/u.a.
 
@d1mix: Bin seit Juli 2008 fertig ausgebildeter Informatikkaufmann.

Wenn ich heute nochmal die Wahl hätte ob Studium oder Ausbildung würde ich jetzt zum Studium tendieren, da die Möglichkeiten später einfach viel besser sind.
 
Klar bietet einem ein Studium mehr Möglichkeiten; dies liegt aber vor allem daran, dass Inhalte aus einem viel breiterem Gebiet vermittelt werden und man sich aussuchen kann, in welcher Richtung man sich spezialisieren (oder eben nicht) möchte.

Jedoch ist ein Studium (bei mir stink normale Diplom Informatik an einer Uni in Mittelhessen) keine Berufsausbildung. Nach dem Studium kann man eigentlich erstmal gar nichts. Jedenfalls geht es mir nun so - ich bin auf Jobsuche, weiß aber auch nicht so recht, wo man sich bewerben könnte, da ich mich zu wenig spezialisiert habe. Ein bisschen Java, Python und C++ kann ich zwar, aber sofort irgendwelche komplexeren Architekturen und Projekte zu realisieren würde ich mir nicht zutrauen. Dazu ist ein Studium einfach zu theoretisch ausgelegt -- Grundlagen halt. Hinzu kommt durch meine Linuxaffinität ein Mangel an Kenntnissen aus der Microsoftwelt. (was Server und Programmiersprachen anbelangt)

Daher ist eine Ausbildung eigentlich nicht das Verkehrteste, da man hier einen richtigen Beruf erlernt und nicht nur einen akademischen Grad - das darf man nicht vergessen.
 
wie siehts eig. mit Fachhochschulen (?) aus?
hab gehört, das Fachhochschulen mehr Praxis bieten als universitäten. weiss einer da was genaures?
 
Über die Inhalte kann ich dir nichts sagen, jedoch ist mir bei der Stellensuche aufgefallen, dass Bachelor (ob Uni oder FH) bzw. mit Diplom (FH) im öffentlichen Dienst deutlich niedriger eingestuft werden. (TVöD). Das kann pro Jahr zwischen 4.000 und 8.000 Euro (brutto pro Jahr) ausmachen (TvÖD 13-15 für Diplom/Master und 9-11 für FH oder Bachelor)


siehe:
http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/bund/entgeltgruppen.html

E 1 bis E 4 An- und Ungelernte
E 5 bis E 8 mindestens 3-jährige Ausbildung (Lehre)
E 9 bis E 12 Fachhochschulstudium oder Bachelor
E 13 bis E 15 wissenschaftliches Hochschulstudium oder Master

und: http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tvoed/bund?id=tvoed-bund-2009&matrix=1

1 2 3 4 5 6
E 15 3639.58 4038.10 4186.48 4716.41 5119.16
E 14 3296.19 3656.54 3868.52 4186.48 4674.02
E 13 3038.64 3370.38 3550.56 3900.31 4387.85
E 12 2723.86 3020.62 3444.57 3815.52 4292.47
E 11 2628.47 2914.64 3126.61 3444.57 3905.62
E 10 2533.08 2808.65 3020.62 3232.60 3635.35
E 9 2237.38 2480.09 2607.28 2946.43 3211.40
 
Zuletzt bearbeitet:
ich versteh das mit dem Bachelor u. Diplom net :D
was genau der unterschied zwischen beiden was für vorteile /nachteile haben diese?


Ich vermute mal für den Diplom xxxxx muss man ne Diplomarbeit machen und für bachelor nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde, dass Geld erst das letzte Thema sein sollte. Die meisten Leute, die nur auf einen hohen Gehalt warten, werden sehr schnell enttäuscht sein, wenn sie nicht gleich nach ihrem Studiumabschluss Topmanager werden, die auch den Traumgehalt von Managern, die auf der Forbes-Liste stehen, erhalten. Die Realität ist anders. Als Absolvent fängt man genauso von unten an, wie alle anderen (sei es Geselle oder Absolvent einer höhere weiterbildende Schulen usw. usw.) und man verdient da auch nicht gleich den Gehalt, den man sich vorstellen möge.
Die erste Priorität zum Ziel muss der Spaß an der Arbeit sein und was der Wert des Studiums ist. Ein Studium sollte man, wenn man daran ein Ziel erkennt, dass man in der Zukunft eine Arbeit findet, die einem auch Spaß macht aber eben nur mit einem Abschluss möglich ist, dann solle er sie wählen. Für einen Traumgehalt ist das nicht der richtige Weg. Da gibts genug gelernte Personen, die die Karriereleiter besser errungen haben als so mancher Aufsteigerstudent.

MFG
 
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