Pläne für Berufswelt. Bitte um Unterstützung!

das geld ist eigl zweiranging aber ich will nich jahrelang für nen 2000€ job studiert haben.
da kann ich auch ne ausbildung machen. xD Das geld ist mir so komisch es klingt net allzu wichtig. spaß am studium und job ist erstranging.
 
Also ich mache momentan eine Ausbildung zum FISI.
Die Arbeit macht absolut Spass.
Und ich kann während der Ausbildung schon ein paar Cisco Zertifizierungen einsacken, also CCNA und CCNP kann/soll ich auch jedenfall machen.

Und das macht dann gleich doppelt soviel spass :)
 
CoolHandLuke schrieb:
Klar bietet einem ein Studium mehr Möglichkeiten; dies liegt aber vor allem daran, dass Inhalte aus einem viel breiterem Gebiet vermittelt werden und man sich aussuchen kann, in welcher Richtung man sich spezialisieren (oder eben nicht) möchte.

Jedoch ist ein Studium (bei mir stink normale Diplom Informatik an einer Uni in Mittelhessen) keine Berufsausbildung. Nach dem Studium kann man eigentlich erstmal gar nichts. Jedenfalls geht es mir nun so - ich bin auf Jobsuche, weiß aber auch nicht so recht, wo man sich bewerben könnte, da ich mich zu wenig spezialisiert habe. Ein bisschen Java, Python und C++ kann ich zwar, aber sofort irgendwelche komplexeren Architekturen und Projekte zu realisieren würde ich mir nicht zutrauen. Dazu ist ein Studium einfach zu theoretisch ausgelegt -- Grundlagen halt. Hinzu kommt durch meine Linuxaffinität ein Mangel an Kenntnissen aus der Microsoftwelt. (was Server und Programmiersprachen anbelangt)

Daher ist eine Ausbildung eigentlich nicht das Verkehrteste, da man hier einen richtigen Beruf erlernt und nicht nur einen akademischen Grad - das darf man nicht vergessen.

Sehr guter Beitrag, denn genau das checken die meisten Studis nicht, die denken einfach das sie sofort nen Job mit "Supergehalt" kriegen! Aber leider lernt man im Studium nur die Theorie, das worauf es nachher im Berufsleben ankommt, wissen die meisten absolut nicht. Ich kenne einige, die es trotz Studium schwer haben werden..

@Metamorphoser: kann ich nur zustimmen, da ich selber grad im 2 Jahr der FISI Ausbildung bin!:) kommt aber wie immer drauf an, in welchem Betrieb man die Ausbildung macht!
 
@d1mix

kann ich dir nur zustimmen. Hab vor der Ausbildung auch studiert und abgebrochen. Die meisten Studenten denken wirklich, dass jeder nur auf sie wartet und die danach richtig "fett" verdienen.
Naja ein bisschen realitätsfremd.

Und das mit dem Betrieb stimmt. Das muss achon Spaß machen.
 
Wenn du an der richtigen Uni bist, bist du nach dem Studium perfekt ausgebildet mit einer sehr praxisnahen Lehre und jeder ist scharf drauf, dir ne Menge Kohle zu zahlen, is so... Nur weil es irgendwelche Hinterwälder Unis nicht gebacken kriegen vernünftige Ausbildung zu realisieren ist das nicht das Problem eines jeden INF Studenten...

Dass Hochschule nicht gleich Hochschule ist, ist den Personalern auch klar. Wie das Studium an manchen BAs oder FHs aussieht, kann man kaum für voll nehmen.

Wenn ich lese, dass sich ein fertiger Informatiker nicht traut, an größeren Projekten mitzuarbeiten, oder nach dem Studium eigentlich garnicht so richtig programmieren kann und bisher kaum an großen Projekten beteiligt war - sorry dann war er auf ner Scheiß Uni.
 
Das stimmt auch wieder, jedoch gibt es da anscheinend recht viele von^^

Hab auch gedacht das ich auf einer guten FH war. Leider hat sich das Gegenteil rausgestellt, obwohl die Meinungen und das Hochschulranking gut waren.

Zumal wie soll ein Student mittlerweile Praxis bekommen? Seit dem Bachelor wurde zum Beispiel beim Maschinenbau die Schwerpunkte gestrichen.
 
Wenn du an der richtigen Uni bist, bist du nach dem Studium perfekt ausgebildet mit einer sehr praxisnahen Lehre und jeder ist scharf drauf [...]

Wenn ich lese, dass sich ein fertiger Informatiker nicht traut, an größeren Projekten mitzuarbeiten, oder nach dem Studium eigentlich garnicht so richtig programmieren kann und bisher kaum an großen Projekten beteiligt war - sorry dann war er auf ner Scheiß Uni.

Naja, so eine Hinterwelter-Uni ist die Uni Marburg nun auch wieder nicht. Zwar im Ranking irgendwo im Mittelfeld, schön chaotisch "organisiert" und eher theorielastig. Das merkt man im Lehrangebot und an den praktischen Möglichkeiten. Größere Projekte kommen hier in der Regel nicht vor, wenn man von Fortgeschrittenen Praktika (ein Semester mit 1 bis 3 Leuten) und der Diplomarbeit einmal absieht - dafür Grundlagen. Ohne wirklichen (aktuellen) Praxisbezug. Es hingt naturgemäß eben ein paar Jahre hinterher - dafür sind andere Dinge wirklich aktuell. (wenn man in die Forschung gehen möchte) Aber das Studium ist ja auch keine Berufsausbildung - man erwirbt nur einen akademischen Grad, was zeigt, dass man im Prinzip gar nicht sooo dumm ist und sich notfalls selbst schnell einarbeiten kann, um irgendwo produktiv arbeiten zu können.

Programmieren ist auch nur ein Mittel zum Zweck - eben um Probleme und Aufgabestellungen lösen zu können.

Praktische Erfahrung muss man sich eben selbst aneignen. Sei es durch Praktika (mindestens 6 Wochen), durch einen entsprechenden Nebenjob oder aus Interesse. Natürlich lässt sich so nicht alles realisieren - vor allem entsprechen die Bedingungen nicht den Anforderungen der meisten Arbeitgeber.
 
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