Klar bietet einem ein Studium mehr Möglichkeiten; dies liegt aber vor allem daran, dass Inhalte aus einem viel breiterem Gebiet vermittelt werden und man sich aussuchen kann, in welcher Richtung man sich spezialisieren (oder eben nicht) möchte.
Jedoch ist ein Studium (bei mir stink normale Diplom Informatik an einer Uni in Mittelhessen) keine Berufsausbildung. Nach dem Studium kann man eigentlich erstmal gar nichts. Jedenfalls geht es mir nun so - ich bin auf Jobsuche, weiß aber auch nicht so recht, wo man sich bewerben könnte, da ich mich zu wenig spezialisiert habe. Ein bisschen Java, Python und C++ kann ich zwar, aber sofort irgendwelche komplexeren Architekturen und Projekte zu realisieren würde ich mir nicht zutrauen. Dazu ist ein Studium einfach zu theoretisch ausgelegt -- Grundlagen halt. Hinzu kommt durch meine Linuxaffinität ein Mangel an Kenntnissen aus der Microsoftwelt. (was Server und Programmiersprachen anbelangt)
Daher ist eine Ausbildung eigentlich nicht das Verkehrteste, da man hier einen richtigen Beruf erlernt und nicht nur einen akademischen Grad - das darf man nicht vergessen.