Positionierung Ubiquiti U6 Lite, Hausbau

CarlosCalderon

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Hallo zusammen,

ein Kollege baut gerade sein Haus und benötigt Hilfe bei der Planung der Netzwerkdosen. Ganz charmant finde ich für die
WLAN Ausspannung die Ubiquiti U6 Lites die via POE über Strom versorgt werden. So kann man sich schonmal
die Steckdose beim Hausbau sparen.

Ich habe unten mal zwei Bilder von den Grundrissen angehängt, jede innenliegende Seite des Hauses ist ca. 9M lang.
Da man sowas leider im Rohbaustatus etwas schwierig ausprobieren kann, frage ich nun nach eurer Meinung :-)

Im Erdgeschoss können die APs an der Wand montiert werden, im Obergeschoss an der Decke (Holz). Ich würde im Obergeschoss
einen AP an die Decke von Flur hängen (relativ mittig vom Haus) und unten an verlängerte Wand im Flur, direkt neben der Treppe.
So würde das Esszimmer, Küche und Wohnzimmer ganz gut abgedeckt sein.

Bin ich bei Ubiquiti überhaupt auf dem richtigen Dampfer?
Wo würdet ihr die APs platzieren?

Danke vorab!
 

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Eh du meinst sicher nicht PPPOE sondern POE, PPPOE ist das Point to Point over Ethernet Protokoll, für DSL eingesetzt.
 
Den U6 Lite würde ich mir sparen da der kein WiFi 6 auf 2,4 GHz macht. Da hat die Konkurrenz attraktiveres im Angebot.

PS: Steckdosen würde ich an den entsprechenden Stellen wohl trotzdem setzen einfach um flexibel bei der Wahl zukünftiger Hardware zu sein da vieles aus dem Consumer-Bereich kein PoE kann und dort das Preis/Leistungs-Verhältnis besser ist solange man die ganzen professionelleren Funktionen wie bspw. VLAN gar nicht benötigt.
 
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Zur Platzierung allgemein, die U6 Lite APs haben eine sehr halbkugelförmige Abstrahlcharakteristik, d.h. wenn du die im Erdgeschoss an die Wand zur Treppe montierst kann es sein dass die Waschküche? bzw. das Klo ggf. schlechten Empfang hat (primär auf 5Ghz), ob das ein Problem ist, hängt von den Geräten ab.

Ehrlich gesagt glaube ich nicht das Ubiquiti das richtige für deinen Kollegen ist, wenn er dich fragt, hat er ggf. nicht genug Ahnung um die nicht ganz einfache Infrastruktur von Ubiquiti am laufen zu halten.
 
Tornhoof schrieb:
bzw. das Klo ggf. schlechten Empfang hat (primär auf 5Ghz), ob das ein Problem ist, hängt von den Geräten ab.

Darüber habe ich auch schon nachgedacht, dass dort die Ecke etwas schwieriger sein könnte...


Tornhoof schrieb:
Ehrlich gesagt glaube ich nicht das Ubiquiti das richtige für deinen Kollegen ist, wenn er dich fragt, hat er ggf. nicht genug Ahnung um die nicht ganz einfache Infrastruktur von Ubiquiti am laufen zu halten.

Ehrlicher Einwand... Okay, ich bin ehrlich gesagt, davon ausgegangen, dass die Verwaltung eines solchen Netzwerkes keine große Problematik darstellen sollte...

Was würdet Ihr denn vorschlagen?


@Tornhoof: Den Vorschlag mit den Steckdosen habe ich mit aufgenommen. Danke!
 
CarlosCalderon schrieb:
Was würdet Ihr denn vorschlagen?
Im Consumer-Bereich macht es häufig Sinn sich Access Points passend zum Router auszusuchen. Beispielsweise zu einer FRITZ!Box die FRITZ!Repeater oder beim Telekom Speed Port die Speed Home WLAN Geräte.

Alternativ kann man sich natürlich auch eines von vielen Geräten aus dem Preisvergleich aussuchen. Grundsätzlich funktioniert nämlich eigentlich erstmal alles mögliche miteinander. Hier kann man auch die anderen Kategorien wie "WLAN-Router" durchforsten da sich diese Geräte per Software meistens auch als Access Point einrichten lassen.
 
CarlosCalderon schrieb:
Was würdet Ihr denn vorschlagen?
Wenn dein Kollege z.b. über den Provider einen Router von AVM angeboten kriegt, dann bieten sich ggf. AVM Geräte an, die unterstützen auch Ethernet Backhaul, jedoch kein direktes POE, da müsste man dann mit Splittern arbeiten oder eine Steckdose haben.

Ansonsten gibt es eine ganze Reihe von Mesh Geräten von praktisch jedem Anbieter, die meisten davon sind sehr einfach zu konfigurieren.
@Christian1297 hat ja schon die Probleme mit Pro(sumer) HW aufgeführt.
 
Ich würde - bei sowenig Kenntnissen - ebenso zu AVM Repeatern raten - aber mit Netzwerkkabelzuleitung natürlich und nicht wirklich als Repeater - das können die ja auch.

Außerdem würde ich - je nach dem wo der Haupt AccessPoint (Fritzbox) steht im Erdgeschoss zwei Repeater setzen. Einen an der Wand zur Terrasse im (mutmaßlichen) Wohnzimmer (dann ist das W-Lan auch im Garten ganz gut zu benutzen) und einen im vorderen Bereich (vor dem Bad z.b.). Falls sie sich stören kann man dann ja immer noch die Sendeleistung herabsetzen.

Im Obergeschoss klingt einer mittig ganz gut.

Im Allgemeinen bin ich ein Freund davon an Netzwerkdosen nicht zu sparen. Ich habe gerade ein Haus saniert und dort alleine im Erdgeschoss 11 Dosen (22 Anschlüsse) gesetzt. Insgesamt gibt es bei mir im Haus (EG,OG,DG Grundfläche 7,8mx8m) 34 Dosen (68 Anschlüsse) an den unterschiedlichsten Punkten - natürlich werden die (vermutlich) niemals alle parallel genutzt aber lieber haben als brauchen...
 
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knuddelbaer1989 schrieb:
[...] Insgesamt gibt es bei mir im Haus (EG,OG,DG Grundfläche 7,8mx8m) 34 Dosen (68 Anschlüsse) an den unterschiedlichsten Punkten - natürlich werden die (vermutlich) niemals alle parallel genutzt aber lieber haben als brauchen... So schnell
Allmächtiger!
Das ist aber gut gemeint. Ich komme problemlos mit 16 Dosen aus, EG, OG, Grundfläche 9x10m. :D

Ich würde auch zur AVM Lösung greifen und einfach einen Repeater per Kabel als zweiten AP einbinden, das ist wohl das einfachste (zumindest für den allgemeinen Haus-WLAN gebrauch).
 
axl foli schrieb:
Allmächtiger!
Das ist aber gut gemeint.
Ja ein bisschen... Für die Netzwerkdose im Gäste-WC wurde ich auch ein wenig "belächelt" :D. Aber da ich die Kabel alle selbst gelegt und angeschlossen habe, waren die Kosten für mich nicht wirklich hoch, daher why not?! :)
Bei den 5 AP's (2 Outdoor, 3 Indoor) behaupten manche auch ich würde übertreiben... :heilig:
 
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knuddelbaer1989 schrieb:
Bei den 5 AP's (2 Outdoor, 3 Indoor) behaupten manche auch ich würde übertreiben... :heilig:
Da kommt es ja auch immer darauf an was man für Geschwindigkeiten erreichen möchte. Man kann über WiFi 6 schließlich problemlos deutlich mehr als 1 Gigabit/s übertragen. Allerdings benötigt man dann eben auch einen Access Point in jedem Raum wo man diese Geschwindigkeit benötigt und nicht nur einen Zentral pro Etage.
 
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Neben UI gibt es noch andere Hersteller, die WLAN-AP als Ufo herstellen. Vorteil davon ist, dass man diese quasi ins Wohnbild mehr oder weniger unauffällig integrieren kann und nur einen RJ45-Anschluss braucht.

Andere AP wie z.B. AVM sehen dann halt schon nach Technik aus und brauchen dann auch noch einen Stromanschluss. Meistens kann man die aber auch etwas verstecken.

Bevor man dir einen abschließenden Rat gibt, solltest du mit deinem Kollegen klären, was er plant. Sollen VLANs eingerichtet werden, Kamera, Smart Home usw.
Die WLAN AP sind nur ein Teil des Netzwerks. Bei denen wäre dann zu klären, wo der Kollege wie viel Leistung braucht. Sollen darüber auch Fernseher und Spielekonsolen versorgt werden? Wenn ja, wo stehen diese?
WLAN für den Garten?
 
Tornhoof schrieb:
Für die Gäste-Klo deals bei mydealz? :D
Klar... :D nein ursprünglich für einen Netzwerklautsprecher (alles was ich geplant per LAN ins Netz bringe beeinflusst mein W-LAN nicht) - mittlerweile ist es aber wieder ungenutzt. Aber ich sehe das auch einfach so: Ich habe da jetzt 16 Adern liegen und sei es nur für Sensoren oder dergleichen die man ins SmartHome einbinden möchte.

F31v3l schrieb:
Andere AP wie z.B. AVM sehen dann halt schon nach Technik aus und brauchen dann auch noch einen Stromanschluss. Meistens kann man die aber auch etwas verstecken.
Das ist sicherlich Geschmacksfrage. Als ich meiner Frau gesagt habe: Die hängen wir dann an die Decke da sieht man die nicht so, kam eine andere Antwort als ich erwartet hatte... jetzt sind sie versteckt auf Schränken und dergleichen - nur die Outdoor APs sieht man noch...
Ob ein Ufo an der Decke tatsächlich unauffälliger ist, als ein AP in Bodennähe, in einer Steckdose, muss denke ich da jeder für sich entscheiden. Ich rede natürlich von den eher klassischen Repeatern (https://avm.de/produkte/fritzwlan/fritzrepeater-2400/), die es allerdings nicht in WiFi 6 gibt... Die neueren finde ich optisch auch nicht so gelungen.

Was ich aber auch mal noch reinschmeißen würde (ohne das Anforderungsprofil zu kennen - das wäre tatsächlich wichtig), ist die Amplifi Reihe von Ubiquiti - das ist ja die Sparte für den Consumer:
https://eu.store.ui.com/collections/amplifi/products/amplifi-alien-router
https://stadt-bremerhaven.de/ubiquiti-amplifi-alien-router-mit-wi-fi-6-ausprobiert/

Gruß
 
Tach zusammen, ich habe bei mir im Neubau in jedem Geschoss je einen

Ubiquiti AP AC Lite

mittig in an den Wänden hängen. Absolut keine Probleme mit Abdeckung. Die Fritzbox Steck im Keller in der Netzwerkverteilung.

Insgesamt hab ich an die 70 Netzwerkdosen im Haus. Man weiß ja nie..:D
 
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