prism-break.org empfiehlt kein Ubuntu und deren Disrtibutionen

Paul09

Lt. Commander
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Hallo,

durch zufall bin ich heute auf die Webseite prism-break.org gestoßen,und da wird proprietärer Software nicht empfohlen.

Warum nicht Ubuntu?
Ubuntu wird nicht von PRISM-Break vorgeschlagen, weil es standardmäßig Werbung von Amazon und Datenlücken enthält und
somit Daten an Dritte sendet. GNU/Linux-Distributionen, welche auf Ubuntu basieren, sind ebenfalls nicht zu empfehlen.

Stattdessen empfiehlt prism-break.org zum Beispiel Debian,Fedora,ArchLinux oder Open SUSE.

Auch wird Google Chrome und Opera nicht empfohlen,stattdessen empfiehlt prism-break.org Thunderbird oder/und Evolution.

Ist die Webseite vertrauenswürdig und kann man prism-break.org glauben bzw.ist sie zuverlässig ?
 
Alle von dir genannten Vorschläge sind sinvoll und haben einen Grund. Wenn du in einigen Fällen die Empfehlung nicht nachvollziehen kannst, frag gerne hier nach.
 
Heist,ich kann mein Linux nach deren Empfehlungen auf mein PC installieren ?

Kann ich auch davon ausgehen,das auch die Firma Canonical ein Auge auf mich wirft,vorrausgesetzt ich habe
Ubuntu installiert ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun Du MUSST SELBER recherchieren.
Und recherchieren heißt nicht heise Artikel überfliegen und nachher die roten und grünen Kommentare zu studieren, danach gulli.com news zu lesen um danach sich prism-break.org an zu sehen und ab zu wägen.
Hab mal einen Blick auf die Seite geworfen. Die ist viel mehr reisserrisch als kritisch und suggeriert einem die Wahrheit auf zu zeigen indem es gern zu glaubende Thesen aufstellt und keine exakten Informationen liefert. Ist eine gängige Manipulationstechnik, heißt aber nicht, dass alles gelogen ist. Die Sache mit Ubuntu und dem Binärcode der einem untergejubelt wird stimmt, aber wie kannst Du das wirklich wissen? Nur indem Du selber Ubuntu auseinandernimmst.
Oder besser wenn jemand Dir exakt die Stellen auflistet wo sich Ubuntu wie Malware verhält und das auch beweist.
Dann ist es wesentlich leichter es zu überprüfen und die Wahrscheinlichkeit ist geringer, dass es sich um Bullshit handelt.

Und wenn Du Dich weiter mit der Materie beschäftigst wirst Du feststellen, dass es zwar den Quellcode von Ubuntu irgendwo gibt, aber Du zu 100% einen von jemand anders kompilierten Code bzw. Binärcode benutzt hast.

Glaube nichts was Du nicht selber beweisen kannst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Paul09 schrieb:
Kann ich auch davon ausgehen,das auch die Firma Canonical ein Auge auf mich wirft,vorrausgesetzt ich habe
Ubuntu installiert ?
Eher nicht. Wenn du die Online-Suche im Dash abstellst, sollte eigentlich alles OK sein. Dass Canonical irgendwelchen Spyware-Code in der Distribution versteckt, von dem dann auch die Derivate betroffen wären, halte ich für extrem unwahrscheinlich.

Aber ja, es gibt auch Leute, die davon ausgehen, dass RedHat (die NSA ist Großkunde bei RedHat und betreibt RHEL-Server) überall als Bug getarnten Schadcode einschleust und dass die NSA sowieso alle OpenSource Projekte unterwandert hat.
 
Debian hatte ich schon mit der Gnome 3 und der KDE 4 Benutzeroberfläche installiert gehabt,und war auch eigentlich sehr zufrieden damit.

Nur die KDE Oberfläche scheint mir für Einsteiger nicht gerade Einsteigerfreundlich zu sein,zu oft habe ich mich damit verkonfiguriert,und hat
meines erachtens nach viel zu viele Einstellungsmöglichkeiten,bzw.ist mir zu kompliziert.

Ich denke,ich versuche es mal mit der xfce oder/und LXDE.
 
exoterrist schrieb:
Eher nicht. Wenn du die Online-Suche im Dash abstellst, sollte eigentlich alles OK sein. Dass Canonical irgendwelchen Spyware-Code in der Distribution versteckt, von dem dann auch die Derivate betroffen wären, halte ich für extrem unwahrscheinlich.

Das Problem liegt im Unity-Desktop von Ubuntu. Kubuntu, Xubuntu etc. sollten von der Datenübermittlung nicht betroffen sein.
 
Iapetos schrieb:
Das Problem liegt im Unity-Desktop von Ubuntu. Kubuntu, Xubuntu etc. sollten von der Datenübermittlung nicht betroffen sein.
Das ist mir klar, aber prism-break empfielt eben auch keine Ubuntu-Derivate (ohne Unity) und das ancheinend mit der Begründung, dass man Canonical nicht vertraut und deshalb auch keine Derivate, die Ubuntu Pakete übernehmen, empfehlen kann, weil da ja alles mögliche drin sein könnte.
 
exoterrist schrieb:
... mit der Begründung, dass man Canonical nicht vertraut und deshalb auch keine Derivate, die Ubuntu Pakete übernehmen, empfehlen kann, weil da ja alles mögliche drin sein könnte.
Wenn man diesen Maßstab ansetzt dürfte man überhaupt kein Linux verwenden. Die NSA könnte ja Entwickler bezahlen, die irgendwo Hintertüren einbauen.
 
Dann macht man halt mal Wireshark an und guckt nach.

Canonical wurde für die Online-Suche mehrfach gerüffelt, und es wäre garantiert längst aufgefallen, wenn abseits davon noch mehr durch die Gegend telefoniert würde. Siehe Windows 10.
 
Ich persönlich vertraue keiner Firma, die die Daten von Nutzern so leichtfertig an Amazon verkauft.
Ich glaube nicht, dass Canonical absichtlich Backdoors in die *buntus einbaut, aber mir ist die Firma schlichtweg suspekt.
 
debian ist für den serveradmin vielleicht geeignet, aber für den otto normal nutzer taugt debian aufgrund des total veralteten kernels einfach nicht. um bei ubuntu die werbung loszuwerden gibt es guides oder du nimmst ein derivat wie z.B. lubuntu / xubuntu oder kubuntu... da sind meiner meinung nach keine werbepakete standardmäßig installiert.
 
Y-Chromosome schrieb:
debian ist für den serveradmin vielleicht geeignet, aber für den otto normal nutzer taugt debian aufgrund des total veralteten kernels einfach nicht.
Wie krass du dir da selbst widersprichst :D Als ob es den normalo Interessiert wie alt der Kernel ist.... Als wenn der da sitzen würde "OMG Kein Kernel 4.x, dann fehlen mir ja die neusten ext4 Patches!!" :D

Paketversionen Interessiert nur die Enthusiasten/Linux Experten, allen anderen ist das sowas von Schnurz^^
 
Eher "OMG Kein Kernel 4.x, da fehlt der Treiber für meine neue Skylake-Grafikeinheit, für das WLAN-Modul, bei xyz funktioniert kein Power Management und alles ist Mist".

Installier doch mal ein altes Linux auf einem aktuellen System, du wirst dich wundern. Bei meinem Elitebook startete z.B. nicht einmal das gparted-Livesystem, womit ich die eigentlich Windows-Partition verkleinern wollte, weil der GPU-Treiber nichts mit der Kaveri-APU anfangen konnte und dementsprechend auch kein X-Server lief.
 
@anonymous_user

installier doch mal debian 8.1 auf einem broadwell oder skylake system. da wird jeder linuxneuling die livecd in den müll werfen und wieder windows aufspielen.
dass deine systeme mit ubuntu 14.04 laufen will ich dir abnehmen, aber du hast ja auch 4 jahre alte hardware.

habe mein T420 von lenovo seit 2012 (wo ich es gebraucht erworben habe) zuerst mit ubuntu 12.04 lts am laufen gehabt, das war grausam. erst nachdem ich die oibaf ppas sowie den aktuellen mainline kernel eingespielt habe lief es passabel. mit 14.04 war es dann schon recht gut "out of the box" nutzbar, aber dank der grausamen mesaunterstützung von ubuntu mußte ich für opengl 3.3 auch wieder aufs oibaf ppa zurückgreifen und damit auch auf den mainline kernel. erst mit 14.04.2 und dem enablement stack halte ich mein notebook für 99% unterstützt.

nun habe ich xubuntu 15.04 auf der maschine und es läuft nochmals runder, die gedenksekunden beim wiederverbinden mit dem wlan nach dem s3 aufwachen sind endlich weg und der lüfter springt (mit der gleichen thinkfan konfiguration wie bei 14.04) wesentlich später und seltener an. (das möchte ich auch nicht als linuxneuling installieren müssen ...)

hier muss noch viel passieren, damit der endkunde "einfach mal so" linux installieren kann.
 
Bzw. um ganz sicher zu gehen mal die Seite fixubuntu.com besuchen...
 
Die Übermittlung von Suchanfragen im Dash lässt sich abschalten (Systemeinstellungen -> Datenschutz) und auch das Übermitteln der mitunter umfangreichen Fehlermeldungen lässt sich abstellen. Ist dies gemacht verhält sich Ubuntu recht ordentlich.

Paranoide Gesellen stören sich dann zwar bestimmt noch daran, dass die Repo-Server periodisch abgefragt werden, aber auch das lässt sich beheben.
 
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