Privaten Internetvertrag kommerziell nutzen?

Also, ich bin bei 100000 monatlichen Besuchern und 50 GB Traffic umgestiegen von Webspace zu vServer, und wuerde im Nachhinein sagen, das war eher zu spaet als zu frueh.

Zum Ende der Webspace-Pahse kam es doch gehaeuft zu Ausfaellen (auch von anderen Seiten auf dem selben Server), und ich will nicht mal behaupten, dass mein Ressourcenverbrauch unschuldig daran war... (soviel noch zu dem Mythos, dass Webspace mit unbegrenztem monatlichem kostenlosen Traffic daher kommt ;-)

Kostenpunkt fuer den vServer: 200 Euro im Jahr. Lieber ein wenig mehr als 5 Euro im Monat zahlen, und dafuer sicher sein, dass bei groesseren Problemen der Support sofort zur Verfuegung steht.
 
alex_bo schrieb:
Kann mir jemand mal erklären woher diese Limitierung kommt ? Also in meinem Vertrag steht nichts von So-und-soviel GB pro Monat.
Die Anbieter machen eine Mischkalkulation, anders würden sich die Verträge nicht rechnen. Ja, du hast angeblich kein Limit, ABER wenn du viel verbrauchst, dann geht das Zulasten der anderen Kunden.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass notorische Bandbreiten-Ausnutzer unter Beobachtung stehen und früher oder später freundlich aber bestimmt gekündigt werden.

JanKrohn schrieb:
Also, ich bin bei 100000 monatlichen Besuchern und 50 GB Traffic umgestiegen von Webspace zu vServer, und wuerde im Nachhinein sagen, das war eher zu spaet als zu frueh.
Davon ist der TE aber noch Meilen entfernt. Für ihn reicht kostengünstiger (aber guter) Webspace vorherst vollkommen. Was sich aber nicht lohnt, er aber trotzdem vehement durchziehen will, ist, sich ne Raspberry PI zuhause als Server hinzustellen... und dann schön schrottig mit DynDNS-Domain... Das wirkt auch richtig vertrauenserweckend auf die Kunden.

(soviel noch zu dem Mythos, dass Webspace mit unbegrenztem monatlichem kostenlosen Traffic daher kommt
Tut er nicht. Sogar Rootserver von Hetzner haben ein Traffic Limit (ich glaub 10TB Upstream pro Monat für Maschinen <50€).
Es ist nur dei Frage, wie die Traffic-Limits am Ende umgesetzt werden. Einige schalten ganz ab, andere drosseln, die dritten schicken zumindest erstmal ne Mahnung.
 
Das eigentliche Problem wird erst bei Störungen auftreten.
Das kann schonmal ne Woche dauern bis so nen Techniker Termin frei ist bei nem Privatkunden.. Vor allem wenn du am Telefon sagst das darüber dein Geschäft läuft.
Ausserdem kannst du via PK Vertrag keinen Schadensersatzanspruch bzgl. entagenem Gewinnes geltend machen.
 
du machst dir um die performance eines vservers sorgen, willst aber das ganze dann alternativ auf einem raspberry mit vdsl laufen lassen?
nein nein ... nope ...
wenn du hier wirklich was gewerblich laufen lassen willst, hol dir einen anständigen dedizierten server, die gibts schon für unter 50€

da du hier aber mit 5-10€ kalkulierst, zweifel ich schon fast die ernsthaftigkeit des gewerbes an
 
Erstmal gebe ich Hucken Recht und zweitens, finde ich die Aussage mit dem Online-Shop über VDSL laufen zu lassen nicht besonders klug.
Eine Störung am Anschluss würde zur sofortigen Nichterreichbarkeit führen und damit wohl je nach Art des Gewerbes auch Geldeinbußen zur Folge haben. Lieber externen Server bei einem Hoster dafür!
 
Daaron schrieb:
Die Anbieter machen eine Mischkalkulation, anders würden sich die Verträge nicht rechnen. Ja, du hast angeblich kein Limit, ABER wenn du viel verbrauchst, dann geht das Zulasten der anderen Kunden.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass notorische Bandbreiten-Ausnutzer unter Beobachtung stehen und früher oder später freundlich aber bestimmt gekündigt werden.

Woran bemisst sich dieses "missbräuchliche Gebrauch des vertraglich zugesagten Volumens" ? Ist das einfach eine interne Grenze, welche deutschlandweit gilt oder bemisst sich das an der tatsächlichen Beeinträchtigung an deinem Knotenpunkt?

Ist doch immer wieder schön, wenn Konzerne das Recht missbrauchen und damit durchkommen.

Im übrigen gibt es Anbieter welche dafür bekannt sind ? Also ich weiss, dass es einige gibt, welche die Bandbreite wie bei LTE nach einem bestimmten Volumen drosseln. Aber etliche nehmen sich da auch ausdrücklich aus. Vodafone zB hat auf ihrer Webseite ausdrücklich stehen, dass es keine Drosselung gibt. Ob man das jetzt glauben will oder nicht, aber es wäre schon schön doof, wenn sie es da freiwillig hinschreiben, wenn es nicht stimmt. Denn dann könnten sie sich hinterher nicht auf die Verkehrssitte berufen, wenn sie es doch machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
alex_bo schrieb:
Woran bemisst sich dieses "missbräuchliche Gebrauch des vertraglich zugesagten Volumens" ?
Pi*Daumen^Penislänge
So genau weiß das keiner, da wird wohl schlichtweg ab und zu mal nachgeguckt, ob du eine gewisse Auslastung deiner Leitung dauerhaft überschreitest.

Im übrigen gibt es Anbieter welche dafür bekannt sind ?
Ich kenn es (ist aber zugegeben schon ein ganz paar Jahre her) noch von 1&1, da war das so Usus. Einen ehemaligen Kommilitonen von mir haben sie freundlich aber bestimmt aus der Leitung gekickt, weil er's schlichtweg übertrieben hat. Bei dem lief die 16.000er Leitung Tag & Nacht durch für allerlei Warez, Filme, die neuesten Linux-Releases,...

Du wirst keine offiziellen Aussagen dazu finden, aber du kannst ja mal durch verschiedene Foren stöbern. Evtl. findet sich bei onlinekosten.de noch was dazu.
 
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