Problem mit Adressierung nach testdisc

_Pluto_

Cadet 1st Year
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Hallo,

hier ein wirklich außergewöhnliches Problem.

WinXP, SP 3
HDD erschien im diskmanagement als "nicht zugeordnet".
Nach Einsatz von testdisc sind alle Partitionen in alter Größe vorhanden.
Die Verzeichnisstruktur und Dateinamen sind ebenfalls korrekt.
Die Größe der Dateien ist so wie zuvor.

Die Inhalter der Dateien sind zu über 80% jedoch falsch.
Es handelt sich fast ausschießlich um avi, mpeg und vob Dateien.
Die meisten lassen sich sogar abspielen. Dumm nur das wenn ich Film h sehen möchte, Film i mittendrin anfängt und dann die

erste Hälfte von Film j in dieser "Datei" vorhanden ist.

Es scheint also etwas mit der Adressierung nicht zu stimmen.

Datenrecover ist bis lang auch erfolglos. EasyRecovery findet im RAW-Modus garnichts und im Advanced das gleiche

Durcheinander.

Ich erwarte hier nicht unbedingt eine Lösung für das Problem, eine Hilfe es besser zu beschreiben währe schon hilfreich.

Vielen Dank

Petra
 
2. Versuch

Zur Vorgeschichte:

Während der Spiegelung zum RAID1 mit "Matrix Storage Console" unter Windows, viel mir auf daß das Quellaufwerk als "nicht zugewiesen" Volumen im "diskmgmt" angezeigt wurde.

Ich unterbrach die Spiegelung und kopierte mittels "testdisc" die Partitionstabelle auf die Quellpartition zurück.

Partitionen, Verzeichsisstruktur waren wie zuvor. Die Dateien ließen sich öffnen. Ich habe die Spiegelung fortgesetzt.

Alle Daten die während der Fortsetzung der Spiegelung geschrieben wurden, finden sich nun in anderen `Dateien` wieder.

Sowohl auf dem Quellaufwerk als auch auf dem Ziellaufwerk entspricht Verzeichnisstrucktur und auch die Größe der Dateien dem Ursprung. Die Inhalte jedoch nicht.

So ist z.B. ein Teil einer vob Datei in einer mpg wiederzufinden und lässt sich sogar abspielen.

Ich schließe also auf einen Fehlerhaften MFT.

Alle gänigen recover Programme scheinen zunächst auf den MFT zuzugreifen
und die Einträge für gültig zu erkannt.
Diese Einträge sind jedoch zum größten Teil "falsch".
Erst danach wird nach "nicht zugeordneten Dateien" gesucht.

Also nicht mehr nach denen
die im MFT eingetragen sind und die ich gerne zurück hätte.

Liege ich mit meiner Annahme richtig?
Ist es möglich den MFT gezielt zu löschen und dann zu skannen? (Eine 1:1 Kopie liegt ja vor)
Dann könnte die einschlägige Software nicht mehr auf den MFT zurückgreifen und müsste sich tatsächlich mal bemühen.

Ich hatte alle Dateien mittels xcopy vom Ursprung auf das Quellaufwerk kopiert. Das Quellaufwerk ist mir LowLevel-formatiert übergeben worden. Ich habe nur patitioniert. Die Dateien sollten also nahezu unfragmentiert geschrieben worden sein.
Es ist seit dem nicht auf die Festplatte geschrieben worden.
(Wenn meine Annahme richtig ist, währe es noch nicht einmal so dramatisch - merkwürdige Geschichte).

Eine Rettung sollte doch möglich sein. Für eine guten Rat wäre ich dankbar.



Petra
 
viel mir auf daß das Quellaufwerk als "nicht zugewiesen" Volumen im "diskmgmt" angezeigt wurde.

natürlich, weil das Volume gesperrt wird während der Spiegelung. Wieso überscheibt man die Partitionstabelle auf dem Quelllaufwerk?

Die Daten waren sowieso nicht wichtig, weil sonst legt man ein Backup vorher an.
 
frogger9 schrieb:
natürlich, weil das Volume gesperrt wird während der Spiegelung.

Während der Spiegelung zum RAID1 mit "Matrix Storage Console" unter Windows wird das Quellaufwerk nicht gesperrt. Zu mindest die letzten ca. 200 mal nicht.

Ich halte Deinen Beitrag nicht unbedingt für hilfreich!
 
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