News QNAP QAI-h1290FX: KI-Edge-Server mit CPU von 2019 und 128 GB für 22.000 Euro

22k für einen "AI Server" mit 0 GPUs und DDR4 RAM. 🤣
 
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@aLanaMiau und 0 TB Storage (von 8GB Flash mal abgesehen). Ich glaube bei dem Kurs, wären zumindest ein paar TB Speicher drin gewesen. Ja, der wird höchstwahrscheinlich vom Kunden ersetzt, aber man hätte zumindest einen selling Point.
 
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Rein von der HW her finde ich das Gerät hier noch interessant: https://minisforumpc.eu/products/minisforum-n5-n5-pro Ist mir leider erst nach Veröffentlichung aufgefallen, sonst hätte ich es benannt. Ryzen AI 9, DDR5 RAM bis 96GB, ein PCIe 4.0 16x Slot, zusätzlich gibts für 110/270€ eine OCuLink-Station um noch ne externe Karte anzuschließen. Docker wird auch unterstützt, was will man mehr. 1000€ ohne RAM/SSD/GPU + OCuLink-Station falls benötigt. Dürfte damit die mit Abstand beste Hardwarebasis sein, bezogen auf den Preis.
 
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Benchmarktests werden zukünftig zeigen müssen, ob der aktuelle Rekord von 9 Sekunden zum Löschen sämtlicher Datenbanken und Backups eines Unternehmens durch selbstagierende KI geschlagen werden können...
 
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AlanK schrieb:
Taktik von QNAP nur noch auf Geschäftskunden fokussieren, mit veralteten CPU Resterampen bestücken und unverschämte Preise nennen.

Moment - war das nicht die Synology-Taktik? :mussweg:
 
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Krik schrieb:
Die Marge ist gigantisch.
Ist nur die Frage fuer wen.
Natuerlich nimmt sich QNAP auch was von dem Kuchen der extremen Speicherpreise. In der Regel sind solche Faktoren multiplikativ. UVP/Listenpreis = XY% ueber BOM plus gegebenenfalls Entwicklungskosten. Eine Faustregel die ich mal zu Indie Hardwareprojekten gehoert habe ist: Verkaufspreis = 250% der BOM Kosten. Der Faktor duerfte bei professionen Hardwareherstellern vermutlich groesser sein.
 
Ranayna schrieb:
Ist nur die Frage fuer wen.
Die CPU kostet auf der Resterampe ca. 450 €, das Mainboard möglicherweise um die 600 €. Dazu noch ein paar Wechselrahmen und fertig. Alles in allem würde ich den Kasten bei vielleicht 1200 € einordnen. Da drauf kann man noch etwas extra für den Enterprise-Support aufschlagen.

QNAP will für das Ding 22k.
lalala.gif

Wer das kaufen will, sollte sein Geld lieber mir überweisen. :daumen:
 
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nach dem Plötzlichen CPU Tod eines TS453 hatte ich mich angefangen von QNAP abzuwenden
Jetzt sehe ich das es die richtige Entscheidung war
QNAP und Synology sind von den Preisen her unverschämt und man bekommt keine Leistung und wird (HDD Gate) auch noch gegängelt

Habe jetzt schon 3 UGREEN NAS und bin sehr zufrieden
 
@Die wilde Inge Ich habe 3 Stück im Einsatz

1 bei meiner Mutter
1 Haupt NAS
1 Backup NAS
 
Artikel-Update: Wie QNAP auf Nachfrage mitgeteilt hat, ist das QAi-Modell sowohl in Sachen Software als auch in Sachen Hardware nicht 1:1 mit dem TS-Modell vergleichbar. Bei der Hardware belaufen sich die Anpassungen auf die folgenden zwei Aspekte:

  1. Es gibt eine Halterung, die eventuell verbaute dedizierte KI-Beschleuniger stabilisiert.
  2. Das Netzteil ist stärker, um auch eine Nvidia RTX Pro 6000 Max-Q mit 300 Watt stabil betreiben zu können.

Die Hardware-Anpassungen belaufen sich also im Kern auf den Support dieses schnellsten 300-Watt-KI-Beschleunigers.

Auf Seiten der Software sind die vorinstallierten KI-Tools zu nennen, die es für die TS-Serie in der Tat erst einmal auch nicht geben soll. Außerdem sind die Grafiktreiber vorinstalliert, wodurch das System ohne zusätzlichen Download sofort einsetzbar sein soll.

Die Unterschiede zwischen QAi- und TS-Modell sind also wie für sich gesehen klein, im Detail aber durchaus entscheidend.

Die zuletzt rasante Preisanpassung der TS-Varianten begründet QNAP pauschal mit „höheren Hardwarekosten“, im Speziellen dem verbauten Arbeitsspeicher.
 
  1. Es gibt eine Halterung, die eventuell verbaute dedizierte KI-Beschleuniger stabilisiert.
Ich würde ja meinen, dass das auch nicht gegen frei drehende KI hilft...
aber ich vermute die meinen damit so etwas, was auch bei in Towergehäusen für Grafikkarten zur Verfügung steht, damit diese auf Grund Ihres hohen Gewichts im PCIe-Slot nicht nachgeben?
P.S. Muss aber ein bescheiden konstruiertes Rack sein, wenn es so etwas braucht.
 
Also gibt es eine GPU Stütze und ein Netzteil mit 100W mehr.
Gut - dann ist der Aufpreis natürlich gerechtfertigt und der Aufschrei nach dem Artikel überzogen.
 
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Und dieser Bahnbrechende „Mehrwert“ an Features rechtfertigt den Preis?
 
Für den angedachten Einsatzzweck wäre gebrauchte Hardware oder ein selbst zusammengestelltes System die finanziell attraktivere Variante, sofern man sich auch um die Software-Seite selbst kümmern kann und will.
Bei dem Teil musste ich schon ein bisschen schmunzeln. Habt ihr hier nicht ein wenig zu sehr die Endkunden-Consumerbrille auf?
Dass es ggf. besser und günstiger geht ist klar, dieses Gerät richtet sich aber mit Sicherheit nicht an private Bastler sondern Unternehmenskunden. Für den produktiven Einsatz werden die allerwenigsten Unternehmen irgendwas frankensteinmäßig aus Gebrauchtteilen zusammenfrickeln, nur weil man sich damit eventuell ein paar Euro spart.

Ob das Teil 15K, 20K oder 30K kostet macht am Ende verhältnismäßig wenig aus. Ebensowenig interessiert es da aus welcher Gen. die CPU stammt. Wichtig ist, dass das Teil problemlos den Zweck und die vereinbarte Leistung erfüllt für den/die es eingekauft wurde und dass, falls es doch zu Problemen kommen sollte, innerhalb der SLA ein Techniker da steht (idealerweise gleich mit einem baugleichen Austauschgerät unter dem Arm).
 
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Denen ist schon klar, dass eine RTX 6000 pro Blackwell Server Edition eine TDP von 600W hat...
Die Max-Q die Hälfte.
Was das bedeutet kann sich jeder selbst ausrechnen.
https://www.nvidia.com/de-de/products/workstations/professional-desktop-gpus/rtx-pro-6000-family/

Von den Kosten liegen die Karten in etwa gleich auf.

Das Qnap Teil ist so ne Nummer: Will bei den Großen mit spielen, kann es mir aber nicht leisten. Und raus kommt irgendwas gemurkstes. (Was die HW und Preis/Leistung angeht).

Vielleicht passt eine RTX 4500 pro BW SE besser?
https://www.nvidia.com/de-de/data-center/rtx-pro-4500-blackwell-server-edition/

Die Qnap SW kenne ich nicht.

Zur allgemeinen Einordnung was ein AI-Server im DC Umfeld (Rack-Server, 2x32c CPU, 768GB, 8x3,84 NVMe, L40S/RTX6000p, 25GbE NICs, Support 5yrs 24x7, Gedöns drum rum) kostet:
November 2025: 60k-70k€
April 2026: 150k-170k€

Damit kann ich dann ein wenig AI spielen. Wenn ich das ganze produktiv einsetzen und einen Business Case drauf aufbauen will, sollte ich mir noch Gedanken über Redundanz machen...

Achso, dazu kommen noch SW Lizenzen + die Menschen die das Zeug bedienen können.

Nur als grobe Größenordnung und Orientierung. Auch um das Thema "Chipkrise" richtig einordnen zu können.
 
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So viel Geld, um dann maximal eine einzelne NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Max-Q darin laufen zu lassen? Als KI-Spielzeug für eine einzelne Person ok, aber als ernsthafter KI-Server völlig unbrauchbar.
Für das Geld könnte man 3 DGX Spark im Verbund laufen lassen und hätte wirklich ernsthafte KI-Power.
Und Geld für ein Synology 8-Bay-NAS inklusive Platten wäre auch noch übrig.
 
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