News Qualcomm: aptX Lossless für verlustfreie CD-Qualität über Bluetooth

WinnieW2 schrieb:
Diese gibt es ja, von verschiedenen Herstellern. Nur leider keine einheitliche Norm welche sich da durchgesetzt hat.
Bei professionellen Funkstrecken/Bühnentechnik kenne ich mich nicht aus, im Pro/Consumerbereich ist mir kein Headset bekannt, dass die drei Kanäle einigermaßen verlustfrei überträgt. Da wird immer am Mikrofon gespart, auch bei den proprietären Lösungen.

WinnieW2 schrieb:
Eine unkomprimierte Übertragung ergibt praktisch nur im klanglichen High-End-Bereich einen wirklichen Unterschied.
Ja, sehe ich ja grundsätzlich auch so. Aber wenn Komprimierung Latenz bedeutet, weil der hocheffiziente Codec halt wieder "entpackt" werden muss und das Rechenzeit benötigt, dann wird eine unkomprimierte Übertragung ggf. interessant, auch wenn man keinen Unterschied hört. Zumal eben die unkomprimierten Datenraten für "CD lossless" lächerlich gering sind in heutiger Zeit.

WinnieW2 schrieb:
Es geht nicht rein um technische Limits sondern auch um regulatorische Limits.
Ja, auch klar. Ich rede ja nicht von wesentlich stärkerer Sendeleistung, sondern um Spielraum im Rahmen des Erlaubten.

PS: hab mir jetzt mal LC3/LC3plus angesehen, das geht ja schon stark in diese Richtung, wobei Stromsparen da immer noch stark im Fokus steht wie mir scheint, was bei einem stationären Einsatz am PC nicht mal so wahnsinnig wichtig wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
No Escape schrieb:
Ja, und wo ist das Problem?
...
Wie Du auf diese Schlussfolgerung kommst, würde mich schon interessieren, da ich diese als sehr verwirrend empfinde.
InEar haben audiotechnisch viel größere Probleme als den Audiocodec. Ich denke da an die Größe der Technik, Membrane/Verstärker/Akku. Sicher bedeutet ein verlustfreier Codec eine Verbesserung, spürbar dürfte das bei 90% der Headsets kaum sein, da die anderen Nachteile bereits zu viel Gewicht haben.
Ich muss da nur an das recht gut hörbare Rauschen denken, das die Endstufe häufig bei fehlendem Signal erzeugt .... nein, ist nicht das ANC, hab keins.
 
kallii schrieb:
Bitte auch einen gescheiten Rückkanal für das Mikrofon welcher parallel auch über eine hohe Bitrate verfügt!
Mit würde ja schon Stereo hören bei gleichzeitiger Mikrofonnutzung als Fortschritt nach 20 Jahren Entwicklung reichen...
 
Witzig, wie hier die Bubble über alles mögliche diskutiert aber weitestgehend außer Acht lässt, dass sich die breite Masse wohl komprimierten Kram in Playlisten von Spotify und Youtube mit Skull Candy oder irgendwelchen Bluetoothbrüllwürfeln reinknallt. Ich würde behaupten, dass viele gar keinen Wert mehr auf das Gesamtwerk legen, Hauptsache "knallt" für den Moment, bis das nächste Lied im Shuffle läuft.

Mir würde es schon reichen, wenn Bluetoothkopfhörer endlich eine gleich gute Qualität zu einem ähnlichen Preis (maximal +50-100€ für die zusätzliche Technik) wie kabelgebundene erreichen. Meine Sony WH-1000XM3 sehen zum fast doppelten Preis einfach kein Land gegen die Beyerdynamic DT770 Pro. Von den DT1990 möchte ich gar nicht erst anfangen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Gsonz
dero.O schrieb:
Witzig, wie hier die Bubble über alles mögliche diskutiert aber weitestgehend außer Acht lässt, dass sich die breite Masse wohl komprimierten Kram von Spotify und Youtube mit Skull Candy oder irgendwelchen Bluetoothbrüllwürfeln reinknallt.
Was hat das mit dem Thema zu tun?
"Witzig wie hier alle von Dry Aged Ribeye Steaks sprechen wenn die breite Masse nur Zeug von McDonalds isst"
 
floq0r schrieb:
Was hat das mit dem Thema zu tun?
"Witzig wie hier alle von Dry Aged Ribeye Steaks sprechen wenn die breite Masse nur Zeug von McDonalds isst"

Der Kontext ist "Verlustfreie CD-Qualität über Bluetooth" und hier wird über "NOCH MEHR QUALITÄT!" und Oehlbachkabel und Kabelabschirmungen geredet. Fühlst du dich angesprochen oder warum piepst du mich von der Seite an? Mein Einwurf hat mehr mit dem Thema zu tun als deiner, da ich bei dem Thema Qualität bleibe.
 
Ich piep dich sogar nochmal an :D Scullcandy und Brüllwürfel passen eben nicht in den von dir genannten Kontext, daher ist es auch nicht relevant, dass diese Produkte hier "außer Acht gelassen" werden. Die passen zu dem Thema wie McDonalds zu dry aged beef, daher der Vergleich.
 
dero.O schrieb:
Mir würde es schon reichen, wenn Bluetoothkopfhörer endlich eine gleich gute Qualität zu einem ähnlichen Preis (maximal +50-100€ für die zusätzliche Technik) wie kabelgebundene erreichen. Meine Sony WH-1000XM3 sehen zum fast doppelten Preis einfach kein Land gegen die Beyerdynamic DT770 Pro. Von den DT1990 möchte ich gar nicht erst anfangen.
Der Vergleich hinkt aber gewaltig, die Sony kosten wegen der verbauten Noice Canceling Technik doppelt so viel. Der Preis hat somit überhaupt keine Relevanz in Bezug auf Klangqualität. Kauf Dir lieber einen guten Klinke-BT-Adpater und vergleiche dann Kabel und BT jeweils mit den DT7700. Da wirst Du schnell merken, dass er Unterschied gar nicht so groß ist, und man lässt den Klang-Unterschied von 2 verschiedenen Kopfhörern auch komplett außen vor.
 
DarkSoul schrieb:
[...]kosten wegen der verbauten Noice Canceling Technik doppelt so viel.

DarkSoul schrieb:
Kauf Dir lieber einen guten Klinke-BT-Adpater

Muss ich "(maximal +50-100€ für die zusätzliche Technik)" markieren? Ich habe explizit den Vergleich mit Kopfhörern untereinander gemacht. Natürlich kann man sich noch irgendwelche Adapter ranhängen, man hat dann trotzdem 3 Meter Kabel + Adapter irgendwo zu verstauen und nicht die "Freiheit" von komplett kabellosen Kopfhörern.
 
dero.O schrieb:
Natürlich kann man sich noch irgendwelche Adapter ranhängen, man hat dann trotzdem 3 Meter Kabel + Adapter irgendwo zu verstauen und nicht die "Freiheit" von komplett kabellosen Kopfhörern.
Der DT770 ist aufgrund des festen Kabels nicht so gut geeignet.
Für so was eignet sich ein Kopfhörer mit Klinkenbuchse oder man baut den DT770 auf Klinke um.
Aufpassen muss man bei der Impedanz. Die kleinen BT Empfänger mit Klinkenstecker haben ggf. Probleme bei 80 Ohm und aufwärts.

Mit diesem hier (mir war AptxLL wichtig, für Musik ist das natürlich nicht notwendig)
https://www.amazon.de/ELECTRIC-GIANT-Stereoanlage-Lautsprecher-integriertem/dp/B09BVK968H/
habe ich am DT mit 80 Ohm keine guten Ergebnisse erzielen können

Der Markt für diese kleinen Empfänger ist aber groß, vielleicht sind andere Geräte da besser geeignet.
Fun Fact: Die Platinen dieser Sticks sind so klein, die bekommt man locker ins Gehäuse oder in den Kopfbügel verbaut inkl. größerem Akku, um die Laufzeit zu verdoppeln.
Es wäre also aus technischer Sicht für Hersteller wie Beyerdynamik, Sennheiser etc. gar kein Problem, auf Basis der etablierten Kopfhörer eine zusätzliche BT-Funktionalität anzubieten.
Mir scheint, dass die Pflege/Schutz der Produktpalette da der wesentliche Grund ist, warum es so was nicht gibt, denn einen DT770 mit BT für vielleicht 150€-200€ würde den Verkauf eines Amiron wireless für 550€ ja deutlich erschweren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: dero.O
dero.O schrieb:
Muss ich "(maximal +50-100€ für die zusätzliche Technik)" markieren?
Wenn Du die Übertragungstechnik sinnvoll miteinander vergleichen willst? Ja!
dero.O schrieb:
Ich habe explizit den Vergleich mit Kopfhörern untereinander gemacht.
Das ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen, allein schon bei den kabelgebundenen gibt es riesige Unterschied. Solltest Du eigentlich wissen. Dass man da einfach mal irgendwelche NC BT mit "normalen" Studio-KH vergleicht ist nicht sinnvoll, wenn man rein die BT-Technologie bewerten möchte.
 
DarkSoul schrieb:

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was du mir sagen möchtest.

Das Bluetoothkopfhörer potentiell mehr kosten? Ich habe 2 mal erwähnt, dass ich für die Bluetoothtechnik einen gewissen Preis drauflegen würde. Aber nicht das doppelte.*

Das Kopfhörer unterschiedlich klingen? Ist mir bewusst, sonst hätte ich keine DT770 und DT1990 (und die Sony).

Ganz simpel: Würde Beyerdynamic parallel zu den DT770 eine Version mit Bluetooth rausbringen für meinetwegen 80€ mehr: Ich bezweifle, dass die mit Bluetooth genau so gut klingen würden wie die mit Kabel. Ich wünschte, der Übertragungsstandard würde so gut werden, dass man keine Unterschiede hört. Die Nennung der Kopfhörer von Sony und Beyerdynamic geschah deshalb, weil ich alle 3 genannten hier liegen habe. Die Erwähnung des Preises sollte aufzeigen, dass (fast) doppelt so teure Kopfhörer mit Bluetooth halt meiner Meinung nach nicht mit guten, kabelgebundenen mithalten können. Ich hätte auch die Apple AirPods Max (oder wie die heißen), irgendwelche Sennheiser oder welche von Beyerdynamic selbst mit Bluetooth aufführen können, die habe ich aber nicht hier liegen. Die Aussage „Bluetoothkopfhörer kosten das doppelte und bieten weniger Qualität als kabelgebundene.“ ist mir zu pauschal, deswegen die Beispiele.

Jetzt klar?

*natürlich die gesamte zusätzliche Technik, also Akkus usw.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
vander schrieb:
InEar haben audiotechnisch viel größere Probleme als den Audiocodec. Ich denke da an die Größe der Technik, Membrane/Verstärker/Akku. Sicher bedeutet ein verlustfreier Codec eine Verbesserung, spürbar dürfte das bei 90% der Headsets kaum sein, da die anderen Nachteile bereits zu viel Gewicht haben.
Ich muss da nur an das recht gut hörbare Rauschen denken, das die Endstufe häufig bei fehlendem Signal erzeugt .... nein, ist nicht das ANC, hab keins.
Da Du nicht explizit von BT gesprochen hast, sondern von InEars im Allgemeinen in Bezug auf Hörqualität hatte ich tatsächlich meine kabelgebundenen im Sinn.
Meine BT InEars rauschen nicht, mag an der Audiokette liegen.

Meine Verwunderung und Nachfrage bezog sich auf den Fundamentalismus, den Du mir unterstellt hast!
 
dero.O schrieb:
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was du mir sagen möchtest.
Ich weiß nicht was daran so schwer zu verstehen war:
dero.O schrieb:
Ich bezweifle, dass die mit Bluetooth genau so gut klingen würden wie die mit Kabel.

Dass Du das ja testen kannst, wenn Du wollen würdest.
 
Der neue Codec wird zunächst nicht Teil der AOSP-Version von Android.

Damit Google einen weiteren Punkt gegen die Huawei Geräte hat.
Die das deutlich bessere Android haben, da es nicht vollgemüllt mit Google Diensten ist.

Harmony OS läuft so geschmeidig.
 
Zurück
Oben