Guten Tag,
vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Produkten.TRUE IMAGE UND SATA
Bei SATA Raidsystemen ist zu beachten, das die meisten Systeme einen
Onboard SATA Controller haben, die auch eine Raidfunktion bieten. Diese
Systeme sind in diesem Zustand Softwareraidbasiertes System und werden
von True Image nicht zu 100% Funktionsumfang unterstützt.
Da dieses System einen Treiber benötigt, um einem Betriebssystem das
Raidarray darzustellen, kann das normale Notfallmedium nicht darauf
zugreifen, da wir (und alle anderen Hersteller adäquater Produkte)
diesen Treiber nicht eingebunden haben. Eine verwendung des vorhandenen
Treibers ist nicht möglich, da ein Linuxkern startet und der Treiber für
Windows konzepiert ist.
Abhilfe schafft hier bei SATA-Raid und anderen Softwareraidsystem bzw.
nicht erkannten Raidsystemen, das "abgesicherte Notfallmedium".
Dies startet einen Systemkern der ohne Treiberunterstützung startet
(ähnlich wie WIN im abgesicherten Modus ) Nun wird der INT13 im System
sichtbar und TI kann mit den Speichergeräten arbeiten, die über diesen
INT13 zur Verfügung stehen. Sozusagen die Hintertüre in ein Softwareraid.
Allerdings ist zu beachten das kein USB/Firewire oder Netzwerk zur
Verfügung steht und die Abbilder oder das Abbild, das man zurücksichern
will, in einer der Partitionen im RAID liegen muss. Oder aber man hat
eine weitere, z.B ans IDE angeschlossene Laufwerk, dann kann man auch
hierauf über INT13 zugreifen und Abbilder von dort zurückschreiben.
Moderne Boards bieten auch USB über INT13 an, das muss aber getestet
werden und ist sehr Herstellerspezifisch. Der Kunde sieht es, indem er
einfach mit dem USB Laufwerk bootet. Sieht er das Laufwerk mit dem
abgesicherten Notfallmedium, so hat er Glück und kann dort die Abbilder
liegend haben und diese von dort zurücksichern oder Abbilder darauf sichern.
Ausnahme machen hierbei die Systeme von DELL und MAXDATA.
Diese haben SATA Controller im Einsatz, die über einen sogenannten AHCI
Modus betrieben werden. Hierbei spielt es dann keine Rolle ob Raid oder
nicht, die Platten werden von TI nicht gefunden. Abhilfe schafft hier
wie in einem anderen Thread beschrieben, das ändern des SATA Modus von
AHCI auf ATA
- Ins BIOS wechseln
- Devices -> Festplatten
Voreinstellung SATA -> RAID / AHCI
ändern in SATA -> RAID / ATA
oder
Voreinstellung Autodetect -> SATA / AHCI
ändern in Autodetect -> SATA / ATA
danach sollte das Bootmedium die Festplatten finden und es kann
gearbeitet werden, sofern es sich um SATA Platten ohne RAID handelt. Ist
Raid aktiv so bleibt nur das abgesicherte Notrfallmedium.
AHCI (Advanced Host Controller Interface) konfigurierten. Dieser noch
recht neue Standard ermöglicht mit neuen Festplattenmodellen die Nutzung
von Native Com-mand Queueing, um die Reihenfolge der Plattenzugriffe zu
optimieren. Im AHCI-Modus lässt sich der SATA-Hostadapter nicht mehr wie
ein gewöhnlicher ATA-Adapter ansprechen. Unter Windows muss man daher
einen zusätzlichen Treiber installieren, auch die Rettungsmedien
brauchen einen solchen.
Mit freundlichen Gruessen / Best regards,
Vertrieb Software