RAID installieren, XP aber weiterhin auf C:

  • Die Cluster-Einheit kann ich im Nachhinein auch noch wählen oder muss dann nochmals formatiert werden?

  • PS: Ich hab Everest installiert; jedoch zeigt es mir dort "nur" (sonst ja so ziemlich alles) die Temperaturen vom Mobo und vom Prozessor an (30 und 31°). Immer noch sind beide IDE-Platten auch nach mehreren "Leerlaufstunden" kalt, die SATA-Platten leiten ihre Wärme an die Seitenwand des Halters, welcher fast schon heiss wird (ohne jegliche Prozesse).
 
Sublogics hat das Wesentliche ergänzt. Die Clustergrösse (Stripesize) musst Du vorher wählen und kann dann nicht mehr verändert werden. Zur Frage, welche, gibt es in verschiedenen Foren schon einiges an Diskussion. Generell gilt wohl: viel kleine Dateien besser kleine Clustergrösse, bei grossen Dateien besser gross. Ich denke, dass man soviel Unterschied im Alltag nicht feststellt, wohl noch am ehesten, wenn man grosse Videodateien dekodiert o. ö.. Auch spielt der gesamte Verbund aus MoBo-Architektur, Speichertimings, Prozessor usw. eine entscheidende Rolle für die Gesamtgeschwindigkeit.

Aber ein RAID-Array gegenüber non-RAID ist ein Riesenunterschied und lohnt sich unbedingt. Gedanken muss man sich halt über zusätzliche Backup-Massnahmen machen, wenn man RAID0 benutzt.

Ciao
 
Ja... darum gibts vielleicht noch einen Double-Layer-Brenner, damit ich die wichtigen Sachen jeweils so sichern kann. Dafür wurde mir im slashcam-Forum diesen zwei vorgeschlagen: Benq DW1640 oder LG GSA-4167B. Aber das ist ein anderes Thema. :freak:
 
Zur Temperatur: sorry, ich habe vergessen Dir zu sagen, dass die Temps aus einem RAID-Array von einem Tool wie Everest nicht ausgelesen werden können, sondern nur non-RAID oder IDE. Aber man hat doch normalerweise mehrere Festplatten (?), dann reicht eine zusätzliche IDE (als Sicherung auch nicht schlecht). Die RAID-Platten müssen natürlich weit mehr schaffen, aber meine (Samsung-Verbund, Seagate-Verbund) sind gut handwarm und weit von den kritischen 45° (glaube ich) entfernt. Habe in meinen Towern aber vorne immer einen 120mm mit ca. 900 rpm laufen.

Ciao
 
Schau mal auf der HP deines Plattenherstellers nach einem derartigen DOS-Tool.
z.B. von Hitachi gibt es das Feature Tool, mit dem man eine Bootdiskette erstellt und somit unter DOS unter anderem das AAM (Acoustic Management) regeln kann, die SATA2-Features freischaltet (nur, wenn man auch einen SATA2-Controller hat!) etc. und auch die Temperaturen auslesen kann. Auch bei Platten im Raid-Verbund! Und das dazu noch herstellerübergreifend. Ich kann damit also z.B. genauso gut die Temperaturen meines Maxtor-Arrays auslesen. Solltest du bei (Samsung waren deine, glaube ich) also nichts finden, such bei Hitachi nach dem Feature Tool.
 
Ok, ein anderes Forum bestätigt mir die heisser werdenden Samsung-Platten:

"Auch hier wieder im vergleich mit der t7k250. im unbelüfteten zustand bei 28°c umgebungstemperatur liegt die sp2504c im leerlauf bei 38°c, die t7k250 bei 35°c. deckt sich auch mit dem "handauflegen". während sich die hitachi nur minimal erwärmt, wird die samsung schon merklich wärmer.

merkwürdiges passiert dann im belüfteten zustand, die idle-temperatur der samsung sinkt auf 29°c, die hitachi erreicht 32°c. der daumentest sagt allerdings was anderes, die samsung ist nachwievor auf dauer merklich wärmer als die hitachi.

unter last verhalten sich die temperaturen ähnlich. belüftet steigen die temperaturen um rund 6°c, unbelüftet um ca. 12°c. die differenzen zwischen idle und last sind bei hitachi und samsung laut dtemp also fast identisch. allerdings auch da der hinweis, daß das nicht ganz mit einem daumentest übereinstimmt. denn wie schon bei der samsung p80 geht die p120 unter dauerlast ziemlich in richtung heiß." ...
 
Sublogics schrieb:
*snip*Mit den Gedanken über das Erstellen des Raids als sozusagen endgültige Wahl meinte er wohl eher die Art des Arrays (Raid 0, 1...) und die Chunksize oder Stripesize.
Vielleicht ist dir beim ersten Erstellen des Raid-Arrays aufgefallen, daß du diese Größe (gerne Cluster-, Stripe- oder Chunksize genannt) wählen konntest. *snap*
bummsbass schrieb:
Sublogics hat das Wesentliche ergänzt. Die Clustergrösse (Stripesize) musst Du vorher wählen und kann dann nicht mehr verändert werden. *snip*
Viele Köche verderben den Brei - in diesem Fall den Bipfelmus (Birnen u. Äpfel in einem Topf)...


Die Stripsize wird beim Einrichten des Arrays i.d.R. über das Controller-BIOS vorgegeben, definiert im Wesentlichen die Größe der "Abschnitte" (Strips/Streifen) einer Platte und somit die Verteilung der Datenpakete auf den Platten.

Die Cluster- (Windows Betriebssystem) respektive Blocksize (alternative Betriebssysteme) hingegen, wird bei der Erstellung des OS definiert. Sie richtet sich somit, im Falle von Win, zum einen an der Größe des verwendeten (logischen) Datenträgers und zum anderen an der Verwendung des jeweiligen Dateisystems (NTFS/FAT) aus -> http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;de;314878

Den Begriff Chunksize erinnere ich nur noch dunkel im Zusammehang mit dem virtuellen Speicher bei WIN 95/98 - bin mir da aber nicht sicher.
 
Sublogics schrieb:
z.B. von Hitachi gibt es das Feature Tool, mit dem man eine Bootdiskette erstellt und somit unter DOS unter anderem das AAM (Acoustic Management) regeln kann, die SATA2-Features freischaltet (nur, wenn man auch einen SATA2-Controller hat!)

zur Vervollständigung: http://www.hitachigst.com/hdd/support/download.htm

(samsung-seitig: http://www.samsung.com/Products/HardDiskDrive/utilities/hutil.htm

Achtung:
1. Reboot the system by above diskette.
2. Execute the program by typing A:\Hutil.exe in DOS mode.
3. Please Back-up your data before executing this program. Hutil.exe and Hutilxxx.cfg have to be always together on same folder.)
 
@spiro: hast Recht, habe mich wegen der Clustergrösse geirrt. Da ich XP immer auf RAID0 mache, wegen der besseren Systemgeschwindigkeit, dachte ich, das Betriebssystem richtet sich nach dem Raid-Controller bei der Einrichtung der Clustergrösse, aber der MS-Artikel ist unmissverständlich. Habe wieder was gelernt!

Würde mich aber interessieren, ob die nachträgliche Einrichtung eines Raid-Verbundes über den ICH5R hinsichtlich der Treiberinstallation problemlos geht, wenn XP auf einer IDE-Platte (c) drauf ist, oder man XP auf jeden Fall (mit F6 und Treiberinstallation) neu aufsetzen muss. Hat jemand Erfahrungen?

Ciao
 
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Sublogics schrieb:
Zur Vervollständigung?

.. und sie nützten auch nichts. Weder das Hitachi- noch das Samsung-Programm konnte ich installieren. Das Hitachi fand nur die IDE-Platten. Samsung konnte keine brauchbare Boot-Diskette erstellen...

Dann lass ich die SATA's halt weiter schmoren...
Lol aebli, meinste dieser Thread wird nen Wegweiser für andere? :D ich glaube kaum...

--> dafür für mich, ein Stammtisch-Geplauder sozusagen, aber protokolliert...
 
Zuletzt bearbeitet:
bummsbass schrieb:
Würde mich aber interessieren, ob die nachträgliche Einrichtung eines Raid-Verbundes über den ICH5R hinsichtlich der Treiberinstallation problemlos geht, wenn XP auf einer IDE-Platte (c) drauf ist, oder man XP auf jeden Fall (mit F6 und Treiberinstallation) neu aufsetzen muss. Hat jemand Erfahrungen?

Ciao


--> deine Unsicherheit sagt mir, dass ich das mit den SATA's über über den ICH5R lieber lasse vorerst...
 
aebli schrieb:
.. und sie nützten auch nichts. Weder das Hitachi- noch das Samsung-Programm konnte ich installieren. Das Hitachi fand nur die IDE-Platten. Samsung konnte keine brauchbare Boot-Diskette erstellen...
Das ist schade, dann wird das Feature Tool wohl Probleme mit dem Controller oder doch mit den Samsung-Platten.
Auf einem nForce4-Controller läuft es zumindest.
 
aebli schrieb:
--> deine Unsicherheit sagt mir, dass ich das mit den SATA's über über den ICH5R lieber lasse vorerst...

Es ging mir um die nachträgliche Änderung, mit der ich keine Erfahrung habe - rein informationshalber. Habe bislang den Treiber immer mit XP mitinstalliert, klappt völlig problemlos.

Warum willst Du das Betriebssystem nicht auf den RAID0-Verbund installieren? Läuft alles weit schneller, und Backup-Möglichkeiten gibt es genug.

Ciao
 
Das wäre schon toll, ja.. jedoch hast du nicht nur Datenverlust im dummen Fall, sondern musst auch noch jeweils das OS installieren und alle Programme. Und momentan läuft alles so gut auf den IDE-Platten. Lade gerade 2 h Video (DV-Material) auf die Sata-Platten. Danach schneide ich das Material ab einem Programm auf der IDE-Platte und schaue, wie es läuft...
 
naja, es ist ja nicht so, daß Festplatten am laufenden Band kaputt gehen.
Geht dir deine alte PATA kaputt sind die Daten auch futsch. Rein rechnerisch wird halt nur das Risiko eines Datenverlustes bei einem RAID 0 doppelt so hoch, weil ganz einfach 2 Platten laufen.
Aber wenn man es mal so nimmt, ist im Moment dein Risiko größer, aus dem Grunde daß deine PATA einfach älter ist und mehr Betriebsstunden auf dem Buckel hat.

Wenn es dich reizt, Windows etc. auf dem RAID laufen zu lassen, kannst du ja deine alte Festplatte für die Datensicherung nehmen.

Edit: Du kannst natürlich auch erstmal nur testen, wie es auf dem RAID läuft. Einfach Windows nochmal installieren (aber auf dem RAID natürlich). Du brauchst dein altes Windows ja nicht löschen. Wenn du ein 2. OS installierst, hast du ja hinterher beim booten den Windows-eigenen Bootloader, bei dem du dann auswählen kannst, welches Windows du starten möchtest.
 
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Ach ja, einen Boot-Lader? Wie wird er aufgerufen? Ja.. sobald ich mal die letzten :: Ferien (...) ;) :: "geschnitten" hab, werde ich so was mal ins Auge nehmen!
 
Den kann man nicht einfach so "aufrufen".
Dazu musst du erstmal ein zusätzliches Betriebssystem installieren, daß er wirklich in Erscheinung tritt ;)
Wenn du mit der Windows+Pause-Taste in die Systemeigenschaften gehst und dort auf den Reiter "Erweitert" unter "Starten und Wiederherstellen" auf die Einstellungen gehst, kommst du unter anderem zu den Optionen dieses Bootloaders (auch mit nur einem OS schon). Unter "Bearbeiten" kannst du noch die boot.ini verändern, wobei man dort als Anfänger aber auf keinen Fall mehr machen sollte, als die im Bootloader angezeigten Namen der Betriebssysteme zu ändern. Macht man dort etwas falsch, startet hinterher evtl. gar nichts mehr und läßt sich nur noch mühevoll mit der Reparaturkonsole beheben.
 
Ok, dann lass ich noch die Finger davon. PS: hab nun das Speedfan (1,4 MB) installiert, dass angeglich die SATA-Platten auf dem Raid erkennen soll. Geht leider auch nicht.. Die WD-Platten zeigt es super an (30-35°). Dann zeigt es noch 2 weitere SMBus-Temperaturen an von je 125°, was aber, was ich gelesen habe, falsche Angaben sind... Weiter habe ich viel schlechtes über die Samsung-Platten gelesen, darum plagt mich die Temperatur weiter... sie sind brutal unterschiedlich vgl. zu den IDE-Platten..

PS: ich hab nun eine Antwort bekommen: "Und im RAID kann man wohl wirklich keine Temps auslesen, da ja nicht mehr direkt zwischen den Platten unterschieden wird..."
 
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Das hat dann aber nichts mit RAID im Allgemeinen zu tun, sondern eher mit dem Controller, an dem die Platten laufen. Es ist gut möglich, daß sich die Temperaturen der Platten im Raid an dem anderen Controller auslesen lassen.
 
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