RAM Erweiterung sinnvoll?

Obscura Nox

Cadet 1st Year
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Da ich meinem PC ein kleines Upgrade verschaffen möchte - in erster Linie meiner Festplatte - RAM aber auch nicht gerade die Welt kostet, bin ich am überlegen meine derzeitigen 8 Gigabyte auf 16 zu erweitern. Stellt sich nur folgende Frage: Macht sich überhaupt ein Unterschied bemerkbar? Ein Arbeitskollege von mir schwört darauf eine bessere Perfomance zu erzielen, während ich mir nur skeptisch die aktuellen Systemanforderungen von so manchen Videospielen ansehe, über die sich wohl die meisten aktuellen PCs - Zumindest mit einem Blick auf die benötigten RAM - Ins Fäustchen lachen. Im Moment nutze ich 8GB G.Skill RipjawsX DDR3-1333 DIMM CL7 Dual Kit, und würde da ich dieses Modell nicht erneut finde gerne


http://www.mindfactory.de/product_i...kill-Ripjaws-DDR3-1333-DIMM-CL7-Dual-Kit.html

diese hier nehmen. Ist dieses Vorheben zu empfehlen, sowohl vom Perfomance Unterschied als auch vom entsprechenden RAM?


Grüße
 
Kauf besser eine kleine SSD 64-128Gb, das bringt mehr als ein RAM Upgrade, bezüglich "Performance".
 
Guck dir die Auslastung deines RAM bzw. ob und in wie weit die Auslagerungsdatei benutzt wird an und dann entscheide ob du mit 8GB auskommst oder nicht.

Wir können nicht über deine Schultern gucken und wissen auch nicht wie und womit du arbeitest und wie sich dein dabei System verhält.
 
Mr.Scheißköttel schrieb:
Kauf besser eine kleine SSD 64-128Gb, das bringt mehr als ein RAM Upgrade, bezüglich "Performance".

Ich meinte eher dass ich sowohl die Platte als auch den RAM kaufen würde.

Guck dir die Auslastung deines RAM bzw. ob und in wie weit die Auslagerungsdatei benutzt wird an und dann entscheide ob du mit 8GB auskommst oder nicht.

Wir können nicht über deine Schultern gucken und wissen auch nicht wie und womit du arbeitest und wie sich dein dabei System verhält.

Naja, inwiefern wie sich dass System verhält? 8 Gigabyte RAM waren bisher in meinen Augen immer...Nunja, 8 Gigabyte RAM eben. Ich habe an meinem derzeitigen Setup eigentlich nichts auszusetzen, aber wenn sich eine Perfomance-Steigerung bemerkbar machen WÜRDE, wäre ich natürlich nicht abgeneigt. Die meisten Leute sind ja auch mit ihrer Karre zufrieden, würden eine schnellere aber nicht ablehnen ;) Die Frage war ganz allgemein gestellt. Ob es sich für MICH lohnt ist natürlich von Person zu Person verschieden. Wenn mit mehr Infos die anderen Hardwaredaten gemeint sind...


Intel Core 7 2600 - 4x3.40 GHz
8GB G.Skill RipjawsX DDR3-1333 DIMM CL7 Dual Kit
750W be quiet! Dark Power Pro P10 80+ Gold Modular
2048MB Gigabyte GeForce GTX 680
1000GB Samsung Spinpoint F3 HD103SJ 32MB 3.5
LG Electronics GH24NS90 SATA DVD-Brenner
CoolerMaster 690 II Advanced Full Black USB 3.0 Midi Tower
ASRock H77 Pro4/MVP Intel H77 So.1155 Dual Channel DDR3 ATX
 
Du wirst mit derzeitigen Spielen keine Performanceverbesserung erzielen. Wenn die neuen Konsolen draussen sind, dann vielleicht ja: dann werden Spiele 64bittig sein. Derzeit mit 2 bis maximal 3GB RAMverbrauch für ein Spiel: nein.#
Und du fragst ob es für DICH lohnt, gibts aber mit keiner Silbe an was du machst? Erst überlegen, dann posten.
 
Wie soll sich eine Performancsteigerung bemerkbar machern, wenn z.B. von den bei dir verbauten 8GB RAM nur 4GB benutzt werden und die restlichen 4GB vor sich hingammeln = nicht benutzt werden?

Gibt es eine Performancesteigerung, wenn du nun von 8 auf 16GB RAM aufrüstest und dann demnächst statt 4GB nun 12GB RAM vor sich hingammeln = nicht benutzt werden?

Also beobachte z.B. im Taskmanager oder Performance-Monitor wie dein RAM und die Auslagerungsdatei benutzt werden. Wenn die 8GB mehr oder minder ständig ausgelastet sind und die Auslagerungsdatei ständig benutzt wird wird, dann machen 16GB RAM sicherlich Sinn.

Sollte dem nicht so sein, dann kommst du sicherlich auch mit den vorhandenen 8GB aus.


Andererseits hat sich hier im Forum gezeigt, wer solche und ähnlich Fragen bzw. 'ich will mehr RAM' stellt, der braucht auch nicht. Denn diejenigen, die wissen dass ihr RAM knapp ist, die Fragen nicht sondern rüsten auf die benötigte Menge auf ... ;)
 
Hallo Obscura Nox,

ich persönlich habe sogar 32GB RAM. Bis auf Photoshop (da könnte man sogar 1TB RAM gut gebrauchen) habe ich keine Anwendungen die mehr als 8GB brauchen würden. Nun machen viele Leute den Fehler daraus den Schluß zu ziehen, daß mehr RAM nichts bringt. In Tests werden bestimmte Szenarien durchgespielt und Messungen vollzogen die vielleicht nur 1-2% Änderungen bei doppeltem Speicher aufzeigen.

Das ist im Grunde zwar auch immer richtig, nur bilden solche Szenarien niemals wirklich die Praxis ab. In der Praxis kann mehr RAM unter bestimmten Umständen zu extremen Performancegewinnen führen, und ich meine jetzt nicht 10-20% sondern mehr als 1000%! Ich gebe zu das passiert nur selten, kann aber auch dem Laien und 0815-User passieren.

Ein Beispiel: Ich entpacke ein Spiel mit 15GB aus einer RAR-Datei auf die Festplatte. Nun überlege ich mir, daß das Spiel auf der SSD vielleicht doch mehr Sinn macht. Also kopiere/verschiebe ich das Spiel nun auf die SSD. Mit 4GB dauert das Minuten, mit 32GB ca. 5 Sekunden. Was ist passiert?

Windows nutzt exzessiv freien RAM zu Cache-Zwecken. Als ich die RAR-Datei entpackt habe, wurde sie durch den Speicher in den Cache gejagt und verblieb erst mal dort. Dieser wird erst geleert wenn freier Speicher angefordert wird. Wenn ich jetzt die Datei von der HDD zur SSD kopiere wird gar nicht erst auf die HDD zugegriffen sondern direkt vom Cache (RAM) auf die SSD geschrieben. Aber auch eine SSD ist nicht so schenll, daß sie 15GB in 5 Sekunden schreiben kann. Wenn man genau hinschaut merkt man, daß das Kopierfenster von Windows verschwindet, die HDD-Leuchte aber noch geraume Zeit rumblinkt. Der große Unterschied ist aber, daß der laufende Task die Oberfläche nicht mehr stört, das Ganze also im Hintergrund passiert.

Es gibt zahlreiche ähnliche Beispiele. So unterschätzt man wirklich wie viel RAM Firefox für sich beanspruchen kann. Vorallem wenn man 32 Tabs gleichzeitig geöffnet hat und ein ganzen Tag daran arbeitet ohne zwischendurch den Browser zu schließen. Oder wenn man einen Videomitschnitt eines Full-HD Games machen möchte. Oder wenn man zwei oder mehrere Games gleichzeitig startet. Oder wenn man Skyrim, 3-4 Editoren dazu startet, Photoshop und ein 3D-Editor.

Es gibt eine einfache Faustformel, frei nach James Bond: Der RAM ist nie genug.

Ob die Ganze Sache Sinn macht, oder ob P/L stimmt u.ä. muß aber jeder für sich selbst ausmachen. Ist wie beim Auto. Ich fahre täglich 9km zur Arbeit. Ein Peugeot 106 oder eine ähnliche Handtasche auf 4 Rädern wäre mit Sicherheit da am sinnvollsten. Doch ich bleibe lieber bei meinem 7er. Denn das einzige was besser ist als ein V8 ist ein V12!:cool_alt:
 
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Ram ist nie genug, wenn man ihn denn auch wirklich braucht. Für Otto Normal dürften 8Gb mehr als ausreichen. Hatte auch mal 16Gb drin, aber ich hab da keinen Unterschied gespürt.
 
Die Regel ist: Wer fragt, der braucht nicht.
Ansonsten ist RAM wie Hubraum: Man kann nie genug davon habe.
 
bei den heutigen Ram-Preisen lohnt es sich aufjedenfall :)
 
Vielen Dank für die weiteren Kommentare, insbesondere das von BlackWidowmaker war sehr aufschlussreich. Dann ist es wohl doch eine Überlegung wert, denn wie gesagt - Ram kostet ja nicht die Welt :) Auch bei den erwähnten Beispielen war etwas dabei - Ich mache nämlich gelegentlich HD Videos von Videospielen, die ich aufgrund der enormen Datenmenge erst mit Handbrake umwandle...Und da dürfte sich das durchaus bemerkbar machen können denke ich.
 
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Ram ist wie Hubraum ;)
Den Satz häng ich mir über den Computer zusammen mit einem Bild von Bill Gates.

Wenn ich Windows gewähren lasse und das Betriebssystem nicht konfiguriere, ballert mir Windows auch 192 Gb voll und das mit wahrer Freude.
Photoshop, Virtualisierung, ok, da mögen 32Gb durchaus Sinn ergeben.
Aber die wenigsten nutzen solche Programme effektiv und bilden nun mal die Ausnahme.
Der Normalanwender auch der Threadersteller, er fragte übrigens nach Performancezuwachs in Verbindung mit Videospielen, reichen nun mal maximal 8Gb und selbst die kommen nicht an ihre Grenzen. Wenn ich so etwas lese 16 Gb bringen eine Steigerung bei Spielen, komme ich aus dem lachen nicht in den Schlaf.
Aber die kleine verlogene Verkaufsstrategie von Bill Gates geht wenigstens auf. Respekt.
Wenn ich sehe das jeder zweite eine Ssd benutzt, sie aber nicht versteht zu optimieren, Defragmentierung an lässt, ist auch so schön sinnvoll bei Ssd, Auslagerungsdatei und und und. Kann man alles nach lesen, ich führe das nicht extra auf.
Und wenn ich sehe das Windows mit seinem lustigen Leistungindex die User irretiert und selbst Highend Prozessoren, hier respektive Windows7, mit 7.8 bewertet kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Mein absoluter Lieblingssatz :
'Die Computerleistung ist zu gering, bitte ändern sie das Design in Windows Basis'. So oder ähnlich kam die Meldung selbst im Desktop, also ohne Ressourcenhungrige Anwendungen im Hintergrund, kurz nachdem Windows7 nach Installation das Licht der Welt erblickte und sofort, wie soll es anders sein, anfing einem die Laune zu verderben.
Man möchte rein schlagen in den Bildschirm. Da lob ich mir Linux. Linux schreibt mir nicht vor was ich zu tun und zu lassen habe, wie es Windows lächerlicherweiße immer wieder versucht und Linux kommt mir auch nicht aller paar Minuten mit lustigen Meldungen die mich nicht interessieren.
Wie gesagt wenn ich Windows in die Schranken weise, vollkommen sinnlose voreingestellte Dienste ausschalte, die verbaute Hardware optimiere ist es kein schlechtes Betriebssystem, aber wer macht es ;)


So und jetzt zerreißt meine Argumentation mit netten Sätzen wie : 'Alessa, du hast doch keine Ahnung'.
Ich freu mich drauf :lol:
 
Du weißt was Windows mit RAM anstellt das Du nicht benutzt?
Dann weißt Du auch was der Vorteil davon ist.

Ganz kurze Argumentationskette.
Es hilft das lahmste "Gerät" im Rechner zu beschleunigen. Warum soll man das nicht wollen?


Es betrübt mich zu lesen, dass es Dich nicht schlafen lässt, denn tatsächlich beschleunigt mehr RAM auch Deine Games (jedenfalls die meisten). Denn alle Daten die im RAM gehalten werden können müssen nicht von der Platte geholt werden (die wie oben schon erwähnt das lahmste Gerät im Rechner ist).
Klar .. es gibt kein FPS mehr. Aber ob ich auf einen Mapchange 60 Sekunden oder 10 Sekunden warte ... das ist meistens nur von der Menge an verbauten RAM abhängig.
Hoffentlich lässt Dich das jetzt wieder besser schlafen :-)
 
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Es betrübt Dich?
Schön zu wissen.
Es gibt so Sachen im Leben, die lässt man einfach so stehen wie sie sind. Nicht aus Unhöflichkeit oder Desinteresse.
Nein.
Ich muss jetzt sehr lange über Deine Antwort nach denken, werde wieder nicht schlafen können.
Wenn mein System Explorer doch nur reden könnte, oder bringt ein Anruf bei Onkel Bill den ersehnten Schlaf.
Wieder einmal Fragen über Fragen :lol:
 
Man sollte am besten RAM und SSD kaufen um sicher zugehen
 
Mein alter PC hatte 8 GB RAM und ne normale 500 GB Festplatte.
Mein neuer hat auch 16 GB und ne 256 SSD.
Die Ram merkt man meiner Meinung nach kaum. Aber die SSD will ich nicht mehr hergeben.
(BF3, Surfen, Photoshop)

Gruß Fo0
 
@Alessa

Du hast einerseits Recht mit deiner Argumentation, anderseits auch nicht. Im Einzelfall hast Du zwar Recht, da Du aber den Einzelfall betrachtest, hast Du wiederum Unrecht. Denn der Einzelfall tritt in der Praxis (auch eines Anfängers oder Office-Users), meist gar nicht auf, es entstehen viel mehr meistens komplexe Szenarien. Denn meistens ist es nicht so, das ein User seinen Rechner anmacht, ein einziges Programm startet, seine Arbeit verrichtet, das Programm beendet und den PC herunterfährt. Die Wirklichkeit ist komplexer und oft so komplex, daß selbst unter Experten über dies und das keine Einigkeit herrschst. Z.B. mein ewiger Disput mit HisN bezüglich Auslagerungsdatei und ihrem Nutzen...:D Aber lassen wir das lieber mal, das ist eine never ending Story.

Fakt ist, daß es keine Meßmethode gibt, die den Alltag eines Computer-Users erfassen könnte. Immer wenn ich irgendwelche Benchmarks (vor allem FPS-Messungen) irgendwo sehe, muß ich an die älteste Weisheit aus der Meßelektronik denken:

Wer misst, misst meistens Mist.

Selbst wenn Du recht hättest bezüglich Spiele und RAM (lass uns lieber nicht darüber streiten, könnte ausufern), vergißt Du daß selbst ein Extremzocker nicht nur zockt, selbst wenn er dies selbst von sich behauptet. Oft wird gezockt, dann zu einem Browser gewechselt und ein Walktrough über Youtube angeschaut und über einen anderen Tab vielleicht eine Komplettlösung gelesen.

Schon allein der Wechsel aus dem Spiel per ALT-Tab und zurück kann bei manchen Spielen schon eine gefühlte Ewigkeit dauern. Genau bei dieser ALT-Tab Geschichte kann sich RAM durchaus dramatisch bemerkbar machen, auch zwischen 16GB und 32GB. Natürlich wiegen solche Sachen nicht besonders schlimm und natürlich kann man auch mit 8GB sehr gut leben.

Ich wehre mich lediglich dagegen, wenn schlichtweg behauptet wird es gäbe keine Unterschiede. Ob einem die zugegeben geringe Unterschiede den Preis wert sind, muß aber letztlich jeder für sich entscheiden. Ebenso ob man für reine Kurzstrecke in der Stadt einen Smart:schaf:, oder doch lieber einen V8 mit 272PS benützt :cool_alt: - Frei nach dem Motto: Blues Brothers are watching you!
 
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